Wie habt ihr in der Schule Hausaufgaben aufgeschrieben?

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  • Wie habt ihr in der Schule Hausaufgaben aufgeschrieben? (Getrennt nach Ost und West) 183

    1. Ich bin in der damaligen BRD/in einem alten Bundesland aufgewachsen und habe ein kalenderartiges Heft verwendet und die Aufgaben in dem Tag aufgeschrieben, an dem sie aufgegeben wurden. (64) 35%
    2. Ich bin in der damaligen DDR/in einem neuen Bundesland aufgewachsen und habe ein kalenderartiges Heft verwendet und die Aufgaben in dem Tag aufgeschrieben, zu dem sie aufgegeben wurden. (48) 26%
    3. Sonstiges / Die vergessene Option (24) 13%
    4. Ich bin in der damaligen BRD/in einem alten Bundesland aufgewachsen und habe ein Notizbuch verwendet. (20) 11%
    5. Ich bin in der damaligen BRD/in einem alten Bundesland aufgewachsen und habe ein kalenderartiges Heft verwendet und die Aufgaben in dem Tag aufgeschrieben, zu dem sie aufgegeben wurden. (19) 10%
    6. Ich bin in der damaligen DDR/in einem neuen Bundesland aufgewachsen und habe ein kalenderartiges Heft verwendet und die Aufgaben in dem Tag aufgeschrieben, an dem sie aufgegeben wurden. (8) 4%
    7. Ich bin in der damaligen DDR/in einem neuen Bundesland aufgewachsen und habe ein Notizbuch verwendet. (0) 0%

    Nach einer Diskussion mit einem Bekannten, der erst überhaupt nicht verstand, wovon ich sprach, würde mich interessieren, wie Ihr selbst (also nicht Eure Kinder) in der Schule die Hausaufgaben aufgeschrieben habt.

    Dem (noch kinderlosen) Bekannten war ein Hausaufgabenheft mit einzelnen Wochentagen offenbar völlig unbekannt und er hat einfach ein Heft genommen und chronologisch eingetragen, was aufgegeben wurde und ggf. bis wann. Erledigtes wurde durchgestrichen, ggf. noch mal aufgeschrieben bei langlaufenden Aufgaben, wenn die zu weit nach hinten gerutscht waren. Das habe ich in der Umfrage "habe ein Notizbuch verwendet" genannt.

    Ich selbst (aufgewachsen in der DDR) habe ab Klasse 1 ein Hausaufgabenheft verwendet, in dem die Wochentage eingetragen waren. Man trug wöchentlich den Zeitraum von-bis ein und den Stundenplan für die einzelnen Wochentage. Wir haben ab Klasse 1 gelernt, die Hausaufgaben in dem Tag einzutragen, wo wir die nächste Stunde im betreffenden Fach hatten. Die habe ich "habe ein kalenderartiges Heft verwendet und die Aufgaben in dem Tag aufgeschrieben, zu dem sie aufgegeben wurden".

    Meine Kinder (in BY) haben in der Grundschule Hausaufgabenhefte gelernt, die so aufgebaut waren, wie ich es kannte. Allerdings wurde ihnen beigebracht, die Aufgaben immer in den heutigen, aktuellen Tag einzutragen - auch wenn z.B. Gedicht lernen erst zu in einer Woche fällig war. Dies habe ich in der Umfrage "habe ein kalenderartiges Heft verwendet und die Aufgaben in dem Tag aufgeschrieben, an dem sie aufgegeben wurden" genannt

    Da ich hier Unterschiede in Ost und West vermute, gibt es die Antworten jeweils nach Ost und West getrennt.

    Falls ihr im Laufe der Schulzeit umgestellt habt, würde mich eher das interessieren, was Ihr zuerst verwendet / beigebracht bekommen habt.

    Falls Ihr im wonanders aufgewachsen seid, würde mich auch interessieren, wie es da gelaufen ist - die Umfrage zielt aber auf Deutschland.

  • Ich habe gar kein Hausaufgabenheft geführt. Meist habe ich gar nichts aufgeschrieben, oder ggf direkt in das Heft des jeweiligen Fachs kurz die Aufgabe geschrieben.

    Bin im Westen aufgewachsen.

    kleiner Chinesischkurs: grosse Schwester - jie jie; kleine Schwester - mei mei

  • Hier auch wie bei dir. In der DDR aufgewachsen und die Hausaufgaben wurden in ein Hausaufgabenheft eingetragen und zwar zu dann wann sie fertig sein mussten.

    Kinder (BY) schreiben die Hausaufgaben in ein Hausaufgabenheft und zwar zu dann wann sie aufgegeben wurden. Das finde ich sehr komisch, da man gar keinen Überblick hat, was für Hausaufgaben am bspw. Dienstag fertig sein müssen. Man muss erst rumblättern und nachschauen.

    Liebe Grüße
    pitcat

    Dumm geborn, dor kanns nix för, Dumm starben dat is'n Malör.

  • Ich bin in NRW und HH zur Schule gegangen, wir hatten immer einen Kalender oder Schulplaner mit Eintrag am Tag, an dem aufgegeben wurde. Die 5.+6. im Gymi in HH bekamen an meiner Schule sogar ein von älteren Schülern im Unterricht gebundenes Heft, damit jeder etwas zum Aufschreiben hatte.

    Meine Kinder in BaWü haben von der Grundschule einen eigenen Schulplaner bekommen, mit Eintragung auch am Tag, an dem aufgegeben wurde. Der wurde auch für schriftliche Entschuldigungen und Kommunikatio mit den LK genutzt. Jetzt am Gymi gab es als Geschenk zur Einschulung den Planer von der Bundeszentrale für politische Bildung. Eintragung wie gewohnt.

  • Die Volksbank hat an alle die wollten Schultimer verteilt. Ein kleines Kalenderbuch und das haben viele benutzt für die Hausaufgaben. Die wurden an dem Tag aufgeschrieben an dem sie aufgeben wurden.

    (Alte Bundesländer)

  • Den Volksbank Kalender hatte ich auch jahrelang, den fand ich toll. Da habe ich die Hausaufgaben an dem Tag reingeschrieben, an dem sie aufgegeben wurden. Meine Kinder haben das auch so gelernt. Mittlerweile hat fast jede weiterführende Schule hier ihre eigenen Schulplaner.

  • Ehemalige BRD: Ich habe nie ein Hausaufgabenheft geführt. In der Grundschule wusste ich auch so was zu tun ist, in der weiterführenden Schule habe ich die Aufgaben ggf. dorthin geschrieben, wo ich auch Inhalte aus den jeweiligen Stunden aufgeschrieben habe. "Ein Hausaufgabenheft führen" wurde nach meiner Erinnerung weder gelehrt noch erwartet.

    Mein Jüngstes Kind (BW) hatte in Klasse 1 und 2 ein einfaches Heft, also das was Du Notizbuch nennst. Seit Klasse 3 sollen Sie ein Heft mit Wochentagen haben. Eingetragen wird am Tag, an dem es aufgegeben wird, ggf. mit der Angabe bis wann.

    Die älteren Kinder hatten in der Grundschule keine Hausaufgaben, sondern einen Wochenplan, der als Kopie verteil wurde. In der weiterführenden Schule gibt es meines Wissens keine Vorgaben was genutzt werden soll, es werden aber mehrere Methoden des notierens vorgestellt. Meine Kinder fanden es abwegig, die Aufgaben zum Fälligkeitsdatum aufzuschreiben, weil das zu lange dauert und fehlerträchtig sei. Inzwischen (Klasse 9 und 12) nutzen sie keine Hausaufgabenhefte mehr.

  • Wenn ich Dinge erst dort eintragen würde, wann sie fällig sind, ist die Zeit, in der ich sie erledigen sollte, doch schon vorbei.

    Ich erinnere mich, dass du das schon öfter hier zur Sprache gebracht hast - für mich wäre evtl. sinnvoll, längerfristige Aufgaben zweimal einzutragen, also einmal, wenn sie aufgegeben werden und einmal ein einer passenden Frist vor der Fälligkeit?


    Ich glaube, wir hatten in der Grundschule nicht oft langfristige Aufgaben, üblicherweise war es doch einfach von heute auf morgen. Ich hatte aber auch nur eine Lehrerin für alle Fächer für jeweils zwei Jahre.

    Bei meinen Kindern wurden bestimmte Sachen wirklich mehrfach aufgeschrieben, wenn sie über einen bestimmten Zeitraum zu erledigen waren.

    (BRD, 80er Jahre)

  • Hallo,

    Hausaufgabenheft (also das Kalender-artige Heft).

    Vorgetragen wurden immer 2 Wochen (ok, ab Klasse 7 oder so nur noch das Datum), d.h alle Fächer aufgelistet so wie sie an dem Tag im Stundenplan standen und eingetragen wurde in den Tag zu dem es auf war. Später wurde aus dem Hausaufgabenheft ein cooler Kalender, das Prinzip blieb aber das gleiche, nur dass man eben schulische und private Termine auf einen Blick sehen konnte.

    Das erscheint mir bis heute die logischte Version, denn in meinem Kalender trage ich mit Sachen ja auch dann ein, an dem sie stattfinden bzw. zu dem sie erledigt sein müssen und nicht an dem Tag, an dem ich den Termin ausmache.

    Das wurde ach bei meinen Kindern in der Schule so gehandhabt und wird da wo ich arbeite und bei allen mir bekannten Grundschulkindern immer noch so gemacht.

  • Ich habe gar kein Hausaufgabenheft geführt. Meist habe ich gar nichts aufgeschrieben, oder ggf direkt in das Heft des jeweiligen Fachs kurz die Aufgabe geschrieben.

    Bin im Westen aufgewachsen.

    Hier unterschreibe ich mit der Ergänzung:

    es gab eine Lehrkraft, die hat sich am Anfang die Hausaufgabenhefte zeigen lassen.

    Da habe ich mir dann eines von einer Freundin aus einer anderen Klasse organisiert #pfeif

  • Meist irgendwohin geschrieben, Zettel, Schulübungsheft oder gar nicht und einfach gemerkt (oder auch nicht) . Hausaufgabenheft gab es vermutlich in der Volksschule, da kann ich mich aber nicht mehr erinnern. Österreichische Schulen

  • Ich bin in Niedersachsen zur Schule gegangen und hier wurde ab der weiterführenden Schule ein Hausaufgabenheft mit Stundenplan geführt und die Hausaufgaben für den Tag eingetragen, an dem sie fertig sein mussten. Ich finde das auch sinnvoller. So kann man immer mit einem Blick und ohne Zurückblättern sehen, ob man die Hausaufgaben für den folgenden Tag schon erledigt hat.

    Bei meinen Kindern konnte ich das leider nicht durchsetzen. Sie haben allerdings auch von der Schule solche Schulplaner mit Wochenvordruck erhalten, bei denen der Stundenplan nicht voreingetragen werden kann. Sie meckern aber auch öfter Mal abends: "Ich hatte gar nicht daran gedacht, dass ich Englisch schon für morgen aufhabe, jetzt muss ich das noch machen".

  • Nordrhein Westfalen. In den unteren Klassen hab ich die Aufgaben in ein Hausaufgabenheft (freiwillige Anschaffung, nicht vorgegeben)geschrieben am Tag, als ich sie aufbekam, später ins eigentliche Fachheft unter das, was ich in der Stunde geschrieben habe, gekritzelt und noch später gar nicht mehr. „Ich muss mal eben xy anrufen und fragen, was wir aufhaben „, war eine wunderbare Ausrede für stundenlange Telefonate mit meiner Freundin auf der Treppe ( weiter reichte die Schnur des grünen Telefons mit der Wählscheine nicht!)

  • Ich bin in der DDR zur Schule gegangen und hatte die Hausaufgabenheftvariante mit Aufgaben dann aufschreiben, wenn sie fertig sein müssen.

    Ich finde logisch, so arbeitet man ja auch als Erwachsener mit Projekten und Deadline.


    Was ich als Kind schwierig fand, mir hat niemand beigebracht, das Heft richtig zu führen, die Wochen vorzutragen (dann standen Aufgaben halt in leeren wochen) regelmäßig auch vor zu blättern, um zu schauen, was bald erledigt sein muss.

    Gerade Sachen, die erst in 2 Wochen abgegeben werden müssen, brauchten auch länger.... ist blöd, wenn am Sonntag abend dann das Heft rausgeholt wird und dann am Montag ein Gedicht gelernt sein muss, am Mittwoch das kunstprojekt abgegeben sein muss und am Donnerstag ein Zirkel angeschafft sein soll (arbeitsmaterialien waren bei mir ganz schwierig, weil ich vom Elternhaus kaum Unterstützung bekam)

    Ach und dann stand da noch dass am Dienst ne Klassenarbeit in Mathe geschrieben wird


    Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen, die Aufgaben dann einzutragen, als sie aufgegeben wurden. Dann weiß Ich ja gar nicht, wie ich mir nen Überblick verschaffen soll. Muss ja ständig zurückblättern.

    "Wenn Dein Leben schwerer geworden ist, bist Du vielleicht ein Level aufgestiegen?!"

  • Bayern.

    Ich kann mich nicht an ein Hausaufgabenheft in der Grundschule erinnern, was aber nicht heißt, dass wir keines hatten. Meine Kinder hatten eines ab mitte der ersten Klasse.

    Eingetragen wurden die Aufgaben an dem Tag, an dem sie aufgegeben wurden. Waren sie nicht zur nächsten Unterrichtsstunde fällig - wie z.B. ein Gedicht lernen - wurde der Fälligkeitstag aufgeschrieben.

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • Hier auch ganz klassisch DDR-Hausaufgabenheft mit Eintragung, wann eine Aufgabe erledigt sein sollte, eine Arbeit anstand, etwas mitgebracht werden sollte etc.

    Mittlerweile gibt es bei den Kindern ja ein elektronisches Klassenbuch und da ist das auch so.