Hallo Raben,
Meine großen Kinder machen gerade zusammen Fahrschule. Sie besuchen eine kleine 1-Mann Fahrschule und erleben gerade ein pädagogisches Highlight.
Ein ziemlich in die Jahre gekommener und vom Leben und Unfällen gezeichneter Mann unterrichtet sie.
Sein erstes Statement war: wir machen hier jetzt die Theorie die ihr für ein ganzes Leben braucht. Passt bitte auf, wer etwas nicht verstehen fragt sofort nach. Es ist mein Job es so zu erklären das jeder der hier nach 90 Minuten rausgeht das Thema verstanden hat, ihr fragt so lange bis ihr es kapiert habt. ich warte auch eure Fragen, sie sind wichtig. Jeder der fragt hilft alle etwas zu verstehen.
Was ist das für ein cooler Mensch der sein Job als Lehrer verstanden hat.
So müsste Schule sein! Leider erleben wir das anders: ein Mensch kommt, schütter sein Unterricht ab und geht wieder. Die Verantwortung zu lernen und zu verstehen liegt bei den Kindern! Der Fahrlehrer sieht die Verantwortung bei sich.
Leider erleben wir das im Schullalltag sehr selten.
Wer ist verantwortlich für das Lernen - Lehrer oder Schüler?
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Wir erleben im Schulalltag beide Varianten und alle Übergangsformen.
Ich sehe es so, dass die Lehrkraft für das Lehren zuständig ist: den Unterrichtsstoff so rüberzubringen, dass die Zielgruppe den Inhalt begreifen und zu beherrschen lernen kann. Die Aufnahmebereitschaft, sich diesen Unterrichtsinhalt zu eigen zu machen, muss von Seiten der Lernenden kommen.
In einer Fahrschule sind alle freiwillig, da kann man Lernbereitschaft voraussetzen.
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Du kannst niemanden was beibringen, der komplett blockiert. Egal wie gut du pädagogisch aufgestellt bist. Lehrkräfte die sinnvolle Nachfrage blockieren kenne ich an Schulen nicht, das begegnet mir nur an Universitäten und auch dort nur Selten.
Das Setting in der Fahrschule ist nicht nur freiwillig sondern auch noch teuer bezahlt. Das ist keine vergleichbare Ausgangslage finde ich. Der Fahrlehrer hat es deutlich leichter, als jede Lehrkraft im Klassenzimmer.
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Das Setting in der Fahrschule ist nicht nur freiwillig sondern auch noch teuer bezahlt. Das ist keine vergleichbare Ausgangslage finde ich. Der Fahrlehrer hat es deutlich leichter, als jede Lehrkraft im Klassenzimmer.
ein Freund ist im Hauptberuf Lehrer und sozusagen als Hobby macht er einige Stunden in seinem Ursprungsberuf als Fahrlehrer. Er erzählt oft von unaufmerksamen Lernenden, die im Theoieunterricht am Handy hängen und für die Prüfungen nichts lernen (kann er anhand der Software nachvollziehen, um mit ihnen ins Gespräch zu gehen). Der Faktor „kostet viel Geld“ scheint für einen relevanten Anteil in der Fahrschule, in der er unterrichtet, kein Argument zu sein.
Ansonsten: Müsli , das klingt richtig cool! Macht es vielleicht auch einen Unterschied, ob die Lehrperson schon verschiedenes erlebt hat, andere Berufe etc, wie die Lernenden reagieren? Besagter Freund meint, er merke den Unterschied schon deutlich. Er ist als Lehrer auch spät berufen nach einem eher abenteuerlichen Leben.
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Ich glaube da zählt noch mehr rein. Lernen hat ja noch mehr Faktoren als das was die lernende Person oder die Lehrkraft beeinflussen können (Von T.´s Klasse erzählen z.B. stets alle hospitierenden Personen, dass sie eine Klasse die in sich so unruhig ist selten erleben, unabhängig davon welche LK vorne steht).
In meiner Schulzeit habe ich durchaus Lehrkräfte erlebt die keine Umgebung schaffen konnten in denen Schüler gerne nachgefragt haben (wir hatten einen Lehrer - in Mathe - der auf Nachfragen zwar Beispiele zur Erläuterung gefunden hat und ggf. war der Sachverhalt danach klarer, seine Erklärung hat es aber auch jedesmal geschafft den Fragesteller bloßzustellen, so dass man sich jeweils gut überlegt hat ob man die Frage stellen möchte oder nicht).
T.´s Mathelehrerin beschreibt immer sehr ausführlich wie weit da die Spanne geht, sie hat im Unterricht Kinder die sind am zweiten Tag mit dem Wochenplan fertig, andere bräuchten für den gleichen Plan mindestens zwei Wochen. Egal wie sie sich aufstellt kann sie nicht allen gerecht werden. Für mich ist es weniger ein Problem wenn nach dem Unterricht Lücken bleiben die selbsttätig gefüllt werden müssen, als eher die Info zu haben wie der aktuelle Stand ist hinsichtlich der Themen ist und worauf ggf. geachtet werden sollte. Wir hatten schon die Situation, dass wir T. wochenlang zu Hause einen Rechenweg haben exerzieren lassen den sie in der Schule gar nicht nehmen darf (Wie sinnvoll das ist könnte man auch diskutieren). Also ungefähr die gleiche Richtung wie Silbermöwe
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Hallo Raben,
Meine großen Kinder machen gerade zusammen Fahrschule. Sie besuchen eine kleine 1-Mann Fahrschule und erleben gerade ein pädagogisches Highlight.
Ein ziemlich in die Jahre gekommener und vom Leben und Unfällen gezeichneter Mann unterrichtet sie.
Sein erstes Statement war: wir machen hier jetzt die Theorie die ihr für ein ganzes Leben braucht. Passt bitte auf, wer etwas nicht verstehen fragt sofort nach. Es ist mein Job es so zu erklären das jeder der hier nach 90 Minuten rausgeht das Thema verstanden hat, ihr fragt so lange bis ihr es kapiert habt. ich warte auch eure Fragen, sie sind wichtig. Jeder der fragt hilft alle etwas zu verstehen.
Was ist das für ein cooler Mensch der sein Job als Lehrer verstanden hat.
So müsste Schule sein! Leider erleben wir das anders: ein Mensch kommt, schütter sein Unterricht ab und geht wieder. Die Verantwortung zu lernen und zu verstehen liegt bei den Kindern! Der Fahrlehrer sieht die Verantwortung bei sich.
Leider erleben wir das im Schullalltag sehr selten.Bei uns gibt es durchaus Lehrerinnen, die es so machen. Die klar sagen, dass der Unterricht von Fragen und auch falschen Antworten lebt und die wichtig sind.
Andere machen es so, wie du sagst, dass ihnen egal ist, was mit den Kindern ist.
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Tja, so unterschiedlich sind die Perspektiven.
Ich sehe in der Schule in den letzten 10-15 Jahren den Trend, dass wir Lehrkräfte offenbar nur noch für alles verantwortlich sind. Weder Kinder noch Elternhäuser sehen sich in der Verantwortung. -
Ganz vergleichbar finde ich die Situationen auch nicht, aber ja. Das ist ein sehr gutes Mindset.
Das was ich hier im Forum von deutschen Schulen lese, empfinde ich schon als sehr extrem was das Auslagern ans Elternhaus angeht. (Ich bin übrigens selber Lehrerkind, also das soll bitte kein Lehrerbashing sein, es gibt natürlich auch in DE tolle und engagierte Lehrkräfte, einige davon auch hier im Forum!)
An unserer Schulen hier in NL wird den Eltern sehr klar mitgeteilt dass wir uns bitte rauszuhalten haben. Dass wir bitte nicht mit den Kindern lernen sollen, sonst sehen die Lehrkräfte ja nicht mehr ob sie ihren Job machen. Das geht soweit, dass den Eltern auch auf Nachfrage keine Test- und Klausurtermine mitgeteilt werden. Die SchülerInnen sollen selber lernen, Verantwortung zu übernehmen (altersgerecht), sie werden auch an Planung und Aufgabenlisten herangeführt, und wo das nicht klappt, muss die Schule helfen, nicht die Eltern. Also ja, es geht auch anders.
Wo dieser Unterschied in der Mentalität herkommt, weiß ich nicht.
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Tja, so unterschiedlich sind die Perspektiven.
Ich sehe in der Schule in den letzten 10-15 Jahren den Trend, dass wir Lehrkräfte offenbar nur noch für alles verantwortlich sind. Weder Kinder noch Elternhäuser sehen sich in der Verantwortung.Ich erlebe es tatsächlich umgedreht.
Unvergessen der Lehrer, der meinte ich solle meinem Kind Grammatikregeln beibringen. Also nicht etwa "Frau Mondschein Ihr Kind hat Schwierigkeiten, können Sie nochmal zusätzlich mit ihm üben." Sondern ganz klar: "Es ist Ihre Aufgabe die Regeln dem Kind beizubringen."
Ich hab ihn dann gebeten, dass er dem Kind bitte Tischmanieren beibringt. Das sei dann vermutlich seine Aufgabe....
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Müsli Genau so ein Lehrer hat in der 11. den Mathepflichtkurs übernommen, in dem ich saß. Hatte mich ab Klasse 5 immer gerade so auf 4/4- gerettet.
Der Lehrer kam neu an unsere Schule und sagte: Ich weiß, dass in diesem Kurs jede Menge Schülerinnen und Schüler sitzen, die glauben, dass sie Mathematik nicht verstehen. Sie brauchen aber diesen Kurs zum Abitur und ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam das schaffen werden. Ich habe eine einzige Bedingung: Schauen Sie sich die Hausaufgaben an. Wenn sie diese nicht lösen können malen sie einen Blitz und schreiben mindestens ein Stichwort zur Erklärung dazu. Dann versuchen die anderen Schülerinnen und Schüler ihnen das in der nächsten Stunde zu erklären. Wenn sie es dann noch nicht verstehen, erkläre ich es gerne nochmal. Wenn sie es dann immer noch nicht verstehen war die Aufgabe Mist.“
Das war so ein toller Unterricht ohne Angst, mit jeder Menge interessanter Gespräche (und Experimenten in Stochastik). Alle haben die Matheprüfung bestanden, ich hatte sigar am Ende eine 1-.
Für mich ein großes Vorbild in meinem Beruf.
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Das was ich hier im Forum von deutschen Schulen lese, empfinde ich schon als sehr extrem was das Auslagern ans Elternhaus angeht.
Ich vermute, dass über die Mühsal mit nicht zum Kind passenden Lehrkräften viel mehr geschrieben wird als über die engagierten, die für jedes Kind eine passende Erklärung suchen wenn die Standardvariante nicht in den Kinderschädel passt.
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Na klar Silbermöwe das denke ich auch.
Aber wir wissen ja auch von den PISA-Studien dass in Deutschland der Zusammenhang zwischen Schulerfolg und Elternhaus besonders stark ist. Ich habe nur anekdotischen Wissen zur Illustration hinzugefügt. Sozusagen mal ein Einblick wie es in anderen Ländern läuft, wo es natürlich auch noch einen Zusammenhang zwischen o.g. Faktoren gibt, aber nicht ganz so stark.
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An einer Fahrschule gibt es keine Noten. Da kann das Ziel sein, dass Alle gut sind und gemeinsam lernen als gemeinsames Ziel.
In der Schule wird mittlerweile jede Unterrichtsstunde die Leistung der Schüler bewertet und belegt.
Es geht um Leistung, um Leistungsnachweise, darum "gerecht" zu bewerten und das zu beweisen.
Es dreht sich doch Alles immer nur um Noten und Leistung und Vergleich und nicht darum dass Alle das Klassenziel gleichzeitig erreichen. Es dreht sich schnell um Schuld. Wer ist schuld, dass das Kind versagt. Und der Eine schiebt dem Anderen die Schuld in die Schuhe.
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Es ist doch gar nicht das Ziel der Schule, dass Alle es schaffen und Alle gut sind. Die Guten werden rausgesiebt und die Schlechten gebasht. In einer Fahrschule spielt gut oder schlecht keine Rolle.
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Tja, so unterschiedlich sind die Perspektiven.
Ich sehe in der Schule in den letzten 10-15 Jahren den Trend, dass wir Lehrkräfte offenbar nur noch für alles verantwortlich sind. Weder Kinder noch Elternhäuser sehen sich in der Verantwortung.Meine Kids sind ja fast schon durch (S. Hat noch 2,5 Jahre, J. Hat vor 2 Jahren Abi gemacht). In manchen Fächern lief es einfach nicht. Sowohl Latein bei J als auch Spanisch bei S. Haben wir irgendwann aufgegeben. Und J. Hat ihre Lateinlehrerin wirklich gemocht, hat nur nicht zu mehr lernen geführt. Aber ansonsten hab ich hier in ganz vielen Fächern eine klare Korrelation gesehen. S. hatte in Deutsch alles zwischen einer 4 und jetzt schon länger eine 1. Sie hat immer gelernt, wird für ihre Rechtschreibung und ihr Vokabular gelobt und trotzdem gab es diese eine Lehrerin, wo der Schnitt der Klasse grundsätzlich irgendwo bei 3,8 lag, wenn nicht schlechter. Gab ein großes Aufatmen in mehreren Klassen, als sie in Rente ist.
Mathe - erst super, dann 3 Jahre die gleiche Lehrerin und ich hatte ein verzweifeltes Kind zuhause (von einer 1-2 auf 4 runter, sie verstand kaum noch was, erklärt wurde quasi nix, guckt ins Buch, da steht es drin). Irgendwann wurde es uns zu viel, also Nachhilfe. Seitdem schreibt sie wieder nur 1en. Jetzt Lehrerwechsel, Nachhilfebedarf nur noch max 50% vom letzten Jahr, weil sie schon im Unterricht mitkommt.
Doch, bei S., die ihre Hausaufgaben macht, für die Arbeiten lernt, gute Lernstrategien hat und definitiv motiviert genug ist, sehe ich die Lehrer in der Verantwortung, den Stoff dementsprechend zu erklären. Der Nachhilfelehrer schafft es ja auch. Ja, es sind nicht alle Schüler motiviert, aber was ich zuhause im Laufe der Jahre an Zeit und Nerven in die Schulthemen investiert habe, damit es irgendwie läuft und sie nicht komplett aufgeben, verstehen nur Eltern, die ähnliches durch haben. Es gibt tolle Lehrkräfte - und es gibt leider auch welche, die besser einen anderen Beruf ergriffen hätten.
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Schule ist (zumindest bis zum Ende der Schulpflicht) ein Zwangskontext. Fahrschule ist freiwillig und es sind mehrheitlich Erwachsene dort unterwegs, die zudem zahlende Kundschaft sind.
Das System Schule brennt alle aus, Lehrpersonal und die Kinder. Der Fehler liegt im System und wird sich erst nach Crash beheben lassen. Ich finde dazu die Aussagen vom Soziologen El-Mafaalani sehr erhellend. Er geht davon aus, das dies noch ein paar Jahre dauert und politisch erst auf Betreiben der Wirtschaft geschehen wird. (Nachdem dort die knappe Ressource Mensch ankommt, mit zunehmend unbrauchbaren Wissen und fehlenden Kompetenzen - Pisa zeigt die Entwicklung) Alternativ wird es punktuell Veränderungen geben, wenn sich zufällig engagierte und mutige Lehrkräfte um eine starke Persönlichkeit sammeln. Das wirkt aber nicht nachhaltig, sondern eben nur vereinzelt.
Er geht davon aus, das Lehrkräfte ihr Selbstverständnis ändern müssen und das ist absolut schmerzhaft ( gelöscht dein Beitrag geht in diese Richtung - ja bei Schule liegt die Verantwortung und die Übernahme dieser Aufgaben - Eltern/Familien können das zunehmend nicht mehr leisten, da sie den Laden arbeitend am Laufen halten)
Von der Lehre/Ausbildung der zukünftigen Lehrkräfte gibt's nichts zu erwarten, die tragen eher zur Stagnation bei.
Kurz, für mich ist der Vergleich nicht schlüssig, aber ich sehe die Verantwortung absolut bei Erwachsenen, die eine passende Lernumgebung für alle! Kinder schaffen müssen.
Ergänzung - damit diese Erwachsenen das tun können, benötigen sie natürlich die entsprechenden Ressourcen. Das ist zum Zeitpunkt einfach auch nur marginal gegeben.
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Wo dieser Unterschied in der Mentalität herkommt, weiß ich nicht.
Ich kenne das aus der DDR auch anders und das war echt ein Kulturschock - ich dachte, ich hätte MEINE Schulpflicht hinter mir. Mir wäre echt Homeschooling lieber gewesen, da hätte ich noch selber bestimmen können, wann ich was und in welcher Form mit meinem Kind mache.
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Schule ist (zumindest bis zum Ende der Schulpflicht) ein Zwangskontext. Fahrschule ist freiwillig und es sind mehrheitlich Erwachsene dort unterwegs, die zudem zahlende Kundschaft sind.
Das System Schule brennt alle aus, Lehrpersonal und die Kinder. Der Fehler liegt im System und wird sich erst nach Crash beheben lassen. Ich finde dazu die Aussagen vom Soziologen El-Mafaalani sehr erhellend. Er geht davon aus, das dies noch ein paar Jahre dauert und politisch erst auf Betreiben der Wirtschaft geschehen wird. (Nachdem dort die knappe Ressource Mensch ankommt, mit zunehmend unbrauchbaren Wissen und fehlenden Kompetenzen - Pisa zeigt die Entwicklung) Alternativ wird es punktuell Veränderungen geben, wenn sich zufällig engagierte und mutige Lehrkräfte um eine starke Persönlichkeit sammeln. Das wirkt aber nicht nachhaltig, sondern eben nur vereinzelt.
Er geht davon aus, das Lehrkräfte ihr Selbstverständnis ändern müssen und das ist absolut schmerzhaft ( gelöscht dein Beitrag geht in diese Richtung - ja bei Schule liegt die Verantwortung und die Übernahme dieser Aufgaben - Eltern/Familien können das zunehmend nicht mehr leisten, da sie den Laden arbeitend am Laufen halten)
Von der Lehre/Ausbildung der zukünftigen Lehrkräfte gibt's nichts zu erwarten, die tragen eher zur Stagnation bei.
Kurz, für mich ist der Vergleich nicht schlüssig, aber ich sehe die Verantwortung absolut bei Erwachsenen, die eine passende Lernumgebung für alle! Kinder schaffen müssen.
Ergänzung - damit diese Erwachsenen das tun können, benötigen sie natürlich die entsprechenden Ressourcen. Das ist zum Zeitpunkt einfach auch nur marginal gegeben.
Ich wollte dir nur sagen, wie sehr ich deine Beiträge schätze. Ganz allgemein, aber auch ganz besonders im Schulkontext. Danke

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Es gibt auch in der Schule ein Wohlwollen und Zusammenarbeiten zwischen Lehrern, Lehreinnen und Sus Nur leider immer weniger.
Ob das vom Druck von allen Seiten kommt- keine Ahnung. Aber manche wunderbare Lehrer und Lehreinnenschaffen es doch.
Zu den anderen- ich erlebe es, dass den Sus einfach Zettel vorgelegt werden. Das haben sie zu erledigen. verbessert oder erklärt wird nichts. Es gibt Lösungszettel.
Meine teenies bringen sich das ganze zu hause mit you.tube und/oder chatgpt bei.
Lehrer und Lehreinnen sind hier nur Aufsichtsorgane. Wo bleibt der pädagogische Gedanke? Und die Ausführung ohnehin...
Und- warum werden diese Aufsichtspersonen und Zettel austeilerinnen als pädagogen und Pädagoginnen bezahlt?
Sorry meine Härte...
Es gibt sicher ganz Wunderbares Lehrpersonal. Einige wenige kenne ich.
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Und- nur kurz, weil ich nicht ganz am Thema bin...
Das system schule ist sicher nicht mehr zeitgemäß und setzt alle unter druck. Doch man hat sich auch entschieden, einen lehrberuf auszuführen.
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