Ohrigkeit Dominanz der Ohren Linkshänder - Rechtshänder

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  • Das habe ich auch mal gelesen, aber nie geschaut, ob das stimmt.
    Für mich klingt es schlüssig, weil ich hin und wieder drauf achte, wenn ich mit Leuten musiziere.

    Dann hat es vielleicht einen tieferliegenden Sinn, dass man Streichinstrumente z.B. links hält? Irgendwer muss ja mal damit angefangen haben. Ich habe mich als Kind tatsächlich gewundert, warum man die filigrane Fingerarbeit mit der linken Hand machen muss, wo die rechte mir als Rechtshänderin doch viel besser dazu geeignet schien. Ich habe aber schnell eingesehen, dass in einem Orchester nicht jeder spielen kann, wie er will. ;)

    Mein linkes Ohr ist definitiv feiner, aber wer weiß, ob das nicht auch daher kommt, dass ich eben jahrelang Geigenunterricht hatte und das linke Ohr mehr geschult habe.

    Das weiß ich nicht.

    Ich spiele Gitarre, da meint man, dass die linke Hand mehr arbeiten muss.
    Wenn man aber so weit ist, dass die rechte Hand auch bedacht werden muss und man da Note für Note überlegt, welchen Anschlag man wählt und welcher Finger ihn spielt und wie man tunlichst vermeidet, 2x den gleichen Finger zu verwenden, wird klar, dass die Hände gleichberechtigt sind.
    Vielleicht ist die Bogenführung ähnlich komplex?

    Das wäre für mich ein Indiz, dass das Hören ein Grund für die Haltung ist.

  • Ich bin RechtshänderIN (habe jetzt aber trotzdem mal abgestimmt #zwinker )

    Ich bevorzuge definitiv mein linkes Ohr. Ich kann nur links telefonieren. Wenn ich das Telefon mal rechts halten muss, weil linke Hand besetzt, dann beende ich das Gespräch schnell. Wenn ich mir nur einen Kopfhörer ins Ohr stecke, dann definitiv links.

    So geht's mir auch! Sobald ich wechsle da das Gespräch länger wird kann ich dann auch nicht wirklich dem Gesprächspartner folgen und muss wieder auf mein scheinbar linkes Dominator Ohr wechseln

  • Ich wusste nicht, dass es ein Wort namens "Ohrigkeit" gibt 8o Ich bin rechtshändig und halte das Telefon automatisch ans rechte Ohr.

    When you’re a kid, they tell you it’s all… Grow up, get a job, get
    married, get a house, have a kid, and that’s it. But the truth is, the
    world is so much stranger than that. It’s so much darker. And so much
    madder. And so much better.

  • Hallo,

    Ich halte den Telefontest für nicht aussagekräftig. Denn wie soll ausgeschlossen werden, dass man das Telefon nicht in der Hand hält, in der man Dinge üblicherweise hält, also der dominanten (oder andersrum so, dass die dominante Hand für andere Tätigkeiten frei bleibt) und dann so ans Ohr führt?

    Mit der Ohrdominanz hat das überhaupt nichts zu tun, dafür müsste man Tests machen, bei der keine Hände involviert sind (spontan an einer Wand lauschen, ohne Hände eine kleine Uhr auf dem Tisch belauschen, ohne sie in die Hand zu nehmen..

    Selbst dann kann der Test noch verfälscht werden, wenn z.B. das eigentlich vom Gehirn her dominante Ohr schlechter hört als das andere...

    So etwas wird selten wirklich gründlich überprüft, weil es im Alltag keine große Rolle spielt.

    Generell ist es so, das wohl Dominanz von Hand, Fuß, Auge Ohr recht fluffig verteilt sein kann. Von 2alles auf einer Seite" bis "wilder Mix bei jedem Kind in der Familie komplett verschieden" alles.

    Bei mir z.B.:

    Telefon in der rechten Hand - also auch am rechten Ohr.

    Lauschen an der Wand oder an leisen Dingen, die ich nicht in der Hand habe: ganz klar links.

    Kopfhörer, wenn ich nur einen benutze - rechts. Allerdings mache ich das ja in der Regel, um für meine Umwelt offen zu bleiben, es ist also nicht unwahrscheinlich, dass ich mir dafür das dominante Ohr frei halte.

    Thema Instrumente - es hält sich ja immer noch die Aussage, das es egal ist, auch welcher Seite man sie hält. Oder gar, das Linkshänder sogar Vorteile hätten, weil sie die feinmotorisch anspruchsvollere Seite in der dominanten Hand haben.

    Wenn es so wäre, frage ich mich nur, warum sich Musizierende seit Jahrhunderten einen derartig klaren Vorteil entgehen lassen. Das ergibt für mich keinen sinn. Logischer ist für mich die Aussage, dass Musizieren eben mehr als nur Feinmotorik ist und bei Streich- und Zupfinstrumenten ein großer Teil de "Seele" der Musik eben doch mit rechts bzw. der dominanten Hand entsteht.

    Ich habe inzwischen übrigens auch schon so einige Orchester gesehen, die auch Geigen "andersrum" dabei hatten. Es scheint also selbst in der Orchesterwelt ein "das geht eben nicht" nicht mehr so in Stein gemeißelt, wie es noch vor ein paar Jahren schien.

  • Viel viel lieber das rechte Ohr (obwohl laut Hörtest beide sehr gut funktionieren).

    Bei mir ist die Händigkeit offiziell rechts, allerdings war sie bis zur Einschulung unklar und dann hat man mich halt auf rechts getrimmt.

    Ich schreibe recht problemlos mit links, wenn ich rechts verletzt bin und mache im Alltag viele Dinge so wie typische Linkshänder.