Mein Zwölfjähriger stand vorhin beim ins-Bett-schicken dreimal wieder auf, kam nicht recht zur Ruhe.
Beim zweiten mal machte er sich Sorgen über einseitige Kopfschmerzen. Ich hielt ihm auf der anderen Seite sachte die Nase zu: die oberen Luftwege auf der schmerzenden Seite waren deutlich verengt. Also vermutete ich eine verstopfte Stirnhöhle, gab Meersalz-Nasenspray zum Aufweichen der Kruste und schickte ihn ins Bett mit dem Auftrag, das Ohr der schmerzfreien Seite aufs Kopfkissen zu legen, damit der Rotz ablaufen kann.
Beim dritten mal war es schlimmer geworden, nicht mehr nur die Stirn sondern die ganze Kopfseite täte weh.
Der Nicktest ging problemlos, das Kind wirkt ansonsten nicht krank. Sowohl mein Mann als auch der große Bruder haben gelegentlich Migräne...
Wir haben nichts weiter gemacht als dem Jungen eine halbe Ibu zu geben und ihn wieder ins Bett zu schicken, damit er sich gesund schläft. Aber mich beunruhigt diese Einseitigkeit.
Könnte ich etwas Relevantes übersehen haben?