Alles anzeigenAlles anzeigenIch glaube einen sehr großen Anteil an der Einstellung dazu, hat auch die eigene Geschichte/Sozialisation. Meine These ist, dass Menschen, denen es im jungen Erwachsenenalter an Unterstützung gemangelt hat, eher dazu neigen, das System „Hotel Mama“ länger mitzutragen.
Das kann ich mir gut vorstellen. Für mich stimmt das zum Teil sicher.
Ich finde nur auch den Begriff "Hotel Mama" nicht passend.
Ein Hotel ist für mich etwas wo ich einen Vollservice nach meinen Wünschen bekomme (den ich ja auch bezahle). Das gab es hier z.B. nicht.
Das gibt es sicher auch und finde ich auch schwierig.
Ich erlebe aktuell bei Freunden, wie sehr sie den Anspruch haben, dass Kinder ab dem späteren Teeniealter quasi wie Erwachsene sind und sich bitte auch so verhalten sollen. Ich hab da einfach eine andere Einstellung zu.
Ja, das stimmt, „Hotel Mama“ ist natürlich negativ konnotiert.
Auf mich trifft meine These definitiv auch zu
. Ich war als junge Erwachsene komplett verloren und neige heute definitiv dazu, meinen Kindern das Leben so „schön“ wie möglich zu machen (reflektiere das aber durchaus kritisch).
Ja, das trifft es für mich auch sehr gut. Wobei ich den "Hotel" Gedanken schon ablehne, also ich fordere schon auch Unterstützung ein. Aber ich bin doch sehr darum bemüht, einen sicheren, unterstützenden Rahmen zu bieten und vermeide sicher aus dem Grund auch viele Konfrontationen. Zum Beispiel ist mir der Gedanke, zu Hause Geld abzugeben/Miete zu zahlen sehr fremd.