Was tun bei Heuschnupfen?!

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  • Hallo zusammen!

    Echt, Dinge die KEIN Mensch braucht! Heuschnupfen ist eines davon.

    Ich habe bis bestimmt 41 keinerlei Allergien gehabt. Seitdem Heuschnupfen, der tendenziell schlimmer wird. Allergietest wurde 2021 gemacht, Frühblüher haben angeschlagen. Keine Ahnung, wie lange die blühen, gefühlt niese ich von Januar bis November und habe auch tolle Kreuzallergien entwickelt. Kirschen und Nektarinen gehen gar nicht, rohe Äpfel auch nicht und Wurzeln manchmal nicht.

    Es NERVT! Zumal ich auch angefange zu husten und letztes Jahr schon Cortisonspray bekam.

    Was kann ich denn tun? Aktuell nehme ich Bilastin und Mometason Nasenspray.

    Meine Augen jucken dennoch und die Ohren und so… Niesen tue ich auch und das Gehuste geht auch wieder los.

    Weitere freiverkäufliche Medikamente? Beratung in den Apotheken ist hier eher mau…

    Hier gibt es doch sicher Leidensgenossinnen?

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • Allergien werden sehr viel schlimmer bei beginnenden Wechseljahren, ich leide seit 10 Jahren und dieses Jahr war’s echt schlimm. Meine ersten Symptome waren auch juckende Ohren.

    Ich werde demnächst einen Allergologen aufsuchen und schauen was er mir für nächstes Jahr empfehlen kann. Hyposensibilisierung würde ich gerne versuchen.

  • Nasendusche, und meine Nachbarin trägt oft eine leichte Mütze, damit sie die Pollen nicht so in den Haaren hat.

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.

    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!

    Whatever you want, it isn't me.

    Other people's ambitions are not my specialty.

    Sometimes I can see from here clear to the ocean.

    Sometimes I'm blind.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

  • Desensibilisierung habe ich auch schon angedacht. Aber das würde ja erst zum Winter starten, richtig?

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • Zurück zum Allergologen und über eine Hyposensibilisierung sprechen.
    Gibt es mittlerweile auch als tägliche Lutschtablette.
    Rechtzeitig mit Cortisonspray für die Bronchien anfangen.

    Frühblüher: Hasel ab November, Birke bis Ende Mai

    Abends Haare waschen, in der Stadt nachts die Fenster geschlossen halten, Straßenkleidung nicht mit ins Schlafzimmer nehmen
    Für mich persönlich: Nahrungsmittelallergene meiden, Histaminbelastung durch die Nahrung reduzieren

  • Gegen das Augenjucken helfen mir Vividrin-Augentropfen (die grünen) gut. Ich bin ebenfalls gegen Frühblüher allergisch mit vielen Kreuzallergien, schon seit vielen Jahren. Nachdem es jahrelang immer schlimmer wurde mit Etagenwechsel von Augen über Nase bis hin zu heftigem allergischem Asthma ist es sehr viel besser geworden, nachdem ich von vegetarischer auf vegane Ernährung umgestellt hatte. Inzwischen kann ich das meiste Obst wieder essen.

  • Ich auch - Beginn der Wechseljahre könnte hinhauen. Mir tun die Augen weh, und ich habe leichten Hustenreiz. Wenn ich rechtzeitig reagiere, genügen antiallergische Augentropfen (Azela Vision), in manchen Jahren musste ich auch 14 Tage Cortison tropfen.

    Gegen den Hustenreiz hilft Lorano Pro, das ja nicht müde macht. Mich macht es allerdings stattdessen schlaflos, also nehme ich das auch nur, wenn‘s gar nicht anders geht.

    Funfact: eine Allergie ist nicht nachweisbar. Habe schon mehrfach Allergietests gemacht, immer ohne Befund.

    Vielleicht ist das bei mir auch nur eine mechanische Reizung durch Pollen und Saharastaub. Allerdings wirken ja die Antiallergika. Rätselhaft.

  • Es gibt Gründe, warum ich von der Birke sehr schlecht rede (arschlochbirke) Was die mir für Kreuzallergien beschert, seit Jahren.. Dieses Jahr hab ich noch Pflaume dazu gewonnen.. dafür gehen Äpfel wieder, seitdem ich schwanger war.
    Spannend, diese hormonellen Zusammenhänge.

    Meine Augen krabbeln seit Wochen.. das ist echt so überflüssig.

  • Desensibilisierung habe ich auch schon angedacht. Aber das würde ja erst zum Winter starten, richtig?

    Unbedingt machen. Ich hatte danach 10 Jahre absolute Ruhe.

    Dann wurde ich schwanger und habe wieder Symptome, aber nie wieder so stark. Seit ein, zwei Jahren kaum noch.

  • Desensibilisierung habe ich auch schon angedacht. Aber das würde ja erst zum Winter starten, richtig?

    Unbedingt machen. Ich hatte danach 10 Jahre absolute Ruhe.

    Dann wurde ich schwanger und habe wieder Symptome, aber nie wieder so stark. Seit ein, zwei Jahren kaum noch.

    Das motiviert! Schwanger werde ich definitiv nicht mehr ;)

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • Bin wohl eher die Ausnahme, aber bei mir haben die Wechseljahre eine starke Verbesserung gebracht - war seit Teenager-Alter schwer geplagt, Hyposensibilisierung noch als Jugendliche hat mir leider nur einen Etagenwechsel eingebracht, seitdem allergisches Asthma in der Pollensaison.

    Seit 4 Jahren hab ich so gut wie gar keine Beschwerden mehr, einfach so. Bin jetzt postmenopausal, mal sehen, ob es so bleibt.

    Was mir ansonsten immer geholfen hat: ab den allerersten Symptomen im Jahr wirklich durchgehend täglich Antihistaminika einnehmen, dann wurde es insgesamt deutlich weniger schlimm. Hab dann nix zusätzlich gebraucht an Augentropfen oder Nasenspray.

    Grundsätzlich am besten wirkt bei mir Bilastin und falls ich doch mal was für die Nase brauche Mometason, da bist du also schon gut versorgt.

  • Grundsätzlich am besten wirkt bei mir Bilastin und falls ich doch mal was für die Nase brauche Mometason, da bist du also schon gut versorgt.

    Aber es reicht ja einfach nicht.

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • Ja, damit wollte ich sagen: viel mehr geht nicht, fürchte ich #hmpf

    Wobei du noch andere Präparate durchprobieren könntest, falls noch nicht geschehen - ist scheinbar doch sehr individuell, was bei wem wie gut wirkt.

  • Je nachdem, wie du dazu stehst und wie hoch dein Leidensdruck ist, könntest du vegane Ernährung in Betracht ziehen. Bei mir war das der Gamechanger (vorher allergisches Asthma, mit dem ich ein Mal sogar in der Notaufnahme gelandet bin, nachher nur noch gelegentliches Augenjucken und laufende Nase, ich nehme gar nichts mehr regelmäßig sondern nur noch selten bei Beschwerden). Ich hatte das damals recherchiert und meine mich zu erinnern, dass das nicht nur Placebo-Effekt oder Spinnerei ist, sondern auch schulmedizinisch nachgewiesen, dass der Verzicht auf tierisches Eiweiß helfen kann.

  • Ich weiß nicht, wie viel wissenschaftlich dran ist und erst recht nicht, ob es bei stark ausgeprägter Pollenallergie überhaupt greift, aber es ist immerhin niedrigschwellig und anekdotisch hat es schon manchen Menschen Besserung gebracht: regelmäßig Honig (am allerbesten wäre Wabenhonig, also nicht geschleudert, aber den bekommt man regulär kaum) vom Imker aus der Nähe essen. Auch im Honig sind Pollen enthalten, es ist laienhaft ausgedrückt also eine Desensibilisierung über den Magen-Darm-Trakt. Und weil regional, ist es das Pollenspektrum, das genau bei euch so vorkommt.

  • Bei mir hilft mal das eine, mal das andere Antiallergikum besser. Momentan nehme ich Cetirizin, damit ist es aushaltbar. Dazu auch Mometason Nasenspray.

    Vielleicht also einfach mal ein anderes Antiallergikum ausprobieren...

    Gute Besserung!

  • Das Problem ist, dass ich Ceterizin nicht nehmen kann, weil ich damit zum Zombie mutiere.
    Damit kann ich weder arbeiten noch am Straßenverkehr teilnehmen. Jedenfalls nicht in einer Großstadt.

    Okay…Ich brauche einen Arzttermin. Mein Allergietest war bei einem HNO - machen die auch Desensibilisierung?

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009