Frühstück, herzhaft oder süß?

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  • Süß brauche ich generell nie und bei nichts. Aber gerade jetzt, bei der Hitze, haue ich mir maximal eine Handvoll TK Himbeeren in etwas Joghurt.

    Da ich seit meiner Ernährungsumstellung weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichte, haue ich mir ganz gerne ein paar Rühreier mit frischen Kräutern und etwas Chili in die Pfanne. Dazu etwas körnigen Frischkäse.

    Alternativ Haferflocken mit einer tendenziell unreifen Banane, Walnüssen und ungesüßter Alpro Soyamilch.

    Too many assholes, not enough axes!

  • eine frage an diejenigen, die herzhaft essen:

    wie verarbeitet ihr (oder «wie verarbeitet man traditionellerweise in deutschen haushalten») die beeren und früchte aus dem garten? in meinem leben hat immer irgendjemand die eigenen himbeeren, brombeeren, johannisbeeren, stachelbeeren, kirschen, quitten, erdbeeren, rhabarber, trauben zu marmelade verarbeitet. und die muss ja dann auch gegessen werden.

    oder ist das ein schweizerisches ding, dass solche sträucher und bäume im garten rumstehen? oder anderswie nur in meiner bubble so?

    Wir essen die so. Vom Strauch in den Mund.

    Genau, aber wir haben jetzt nicht so viel, dass sich Marmelade oder so auszahlt. Was übrig bleibt, gehört den Vögeln, die freuen sich vor allem im Winter über Hollerbeeren.

  • Da ich seit meiner Ernährungsumstellung weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichte, haue ich mir ganz gerne ein paar Rühreier mit frischen Kräutern und etwas Chili in die Pfanne. Dazu etwas körnigen Frischkäse.

    Und das isst Du ganz ohne Brot?

  • Miss Ellie meistens ja. Manchmal habe ich so ein völlig mehlfreies Vollkornbrot, das wirklich ausschließlich aus Körnern, Saaten und Fetten besteht. Das esse ich dann dazu.

    Ansonsten ohne alles. Da habe dann allerdings auch 4 Eier in der Pfanne :D. Diese weitestgehend kohlenhydratfreie, ballaststoffreiche Ernährung hat mir immerhin ein Minus von 15 Kilo auf der Waage beschert und ich hatte seit eineinhalb Jahren nicht eine Divertikulitis mehr. Das motiviert mehr als genug, Brot wegzulassen. Und wenn ich doch mal einen Jieper drauf habe, dann esse ich es.

    Too many assholes, not enough axes!

  • Interessant! Ich lasse an ganz vielen Stellen Brot weg. Shakshouka oder Salat esse ich immer ohne Brot. Versuche ich mit dem Ei jetzt auch mal.

  • eine frage an diejenigen, die herzhaft essen:

    wie verarbeitet ihr (oder «wie verarbeitet man traditionellerweise in deutschen haushalten») die beeren und früchte aus dem garten? in meinem leben hat immer irgendjemand die eigenen himbeeren, brombeeren, johannisbeeren, stachelbeeren, kirschen, quitten, erdbeeren, rhabarber, trauben zu marmelade verarbeitet. und die muss ja dann auch gegessen werden.

    oder ist das ein schweizerisches ding, dass solche sträucher und bäume im garten rumstehen? oder anderswie nur in meiner bubble so?

    Wir haben reichlich Beerensträucher im Garten, ein kleines Kirschbäumchen und einen Zierapfel (der schon da war als wir hier einzogen). Davon wandert ein guter Teil jedes Jahr in Marmelade, die hier am Wochenende zum Frühstück gegessen wird. Wir freuen uns auch sehr, wenn wir aus anderen Quellen noch Früchte bekommen zum Marmelade machen. Gekaufte Marmelade essen wir recht wenig, am ehesten noch welche mit Zitrusfrüchten.

    Rein vom Strauch in den Mund haben wir Himbeeren und Heidelbeeren. Die sind einfach auch nicht so gleichzeitig reif, dass man die gut verarbeiten könnte - dafür haben wir lange Zeit etwas davon. Kaufen tue ich Beeren fast nie.

  • eine frage an diejenigen, die herzhaft essen:

    wie verarbeitet ihr (oder «wie verarbeitet man traditionellerweise in deutschen haushalten») die beeren und früchte aus dem garten? in meinem leben hat immer irgendjemand die eigenen himbeeren, brombeeren, johannisbeeren, stachelbeeren, kirschen, quitten, erdbeeren, rhabarber, trauben zu marmelade verarbeitet. und die muss ja dann auch gegessen werden.

    oder ist das ein schweizerisches ding, dass solche sträucher und bäume im garten rumstehen? oder anderswie nur in meiner bubble so?

    Meine Oma hat immer Sirup draus gekocht, den man dabn zum Trinken in Mineralwasser tun konnte. Das war toll. #love

    Liebe Grüße von Peppi mit Groß-S, Klein-S und Mini-S

  • eine frage an diejenigen, die herzhaft essen:

    wie verarbeitet ihr (oder «wie verarbeitet man traditionellerweise in deutschen haushalten») die beeren und früchte aus dem garten? in meinem leben hat immer irgendjemand die eigenen himbeeren, brombeeren, johannisbeeren, stachelbeeren, kirschen, quitten, erdbeeren, rhabarber, trauben zu marmelade verarbeitet. und die muss ja dann auch gegessen werden.

    oder ist das ein schweizerisches ding, dass solche sträucher und bäume im garten rumstehen? oder anderswie nur in meiner bubble so?

    Wir essen die so. Vom Strauch in den Mund.

    Genau, aber wir haben jetzt nicht so viel, dass sich Marmelade oder so auszahlt. Was übrig bleibt, gehört den Vögeln, die freuen sich vor allem im Winter über Hollerbeeren.

    Ja das kommt noch dazu. Für Marmelade würde das nicht reichen bzw. sich nicht lohnen.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Ich würde mal vermuten, dass ein Großteil der Menschen nicht über derartig üppige Obstvorräte aus dem eigenen Garten verfügt. Ich kenne in meiner Bubble niemanden.

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • Aus Obst mache ich Marmelade, die eigenen Sträucher reichen aber nicht für reiche Ernte. Ich sammle noch Him- und/oder Brombeeren.

    Meine Mutter machte immer noch Sirup: Als Basis für Getränke, aber auch zum Vanillepudding.

    Pflaumen und Kirschen wurden auch eingefroren für Kuchen oder Obstsuppe.

  • eine frage an diejenigen, die herzhaft essen:

    wie verarbeitet ihr (oder «wie verarbeitet man traditionellerweise in deutschen haushalten») die beeren und früchte aus dem garten? in meinem leben hat immer irgendjemand die eigenen himbeeren, brombeeren, johannisbeeren, stachelbeeren, kirschen, quitten, erdbeeren, rhabarber, trauben zu marmelade verarbeitet. und die muss ja dann auch gegessen werden.

    oder ist das ein schweizerisches ding, dass solche sträucher und bäume im garten rumstehen? oder anderswie nur in meiner bubble so?

    Meine Mutter kocht traditionell Marmelade. Da ich kaum Marmelade esse, friere oder koche die Früchte ein. Die kommen dann morgens in den Joghurt/Quark/Haferbrei. Ich decke ein Großteil meines Frühstückfrüchtebedarfs so. Am allgemeinen haben die meisten Leute hier kaum noch Obstbäume oder Beerensträucher im Garten. Wenn dann nur 1-2. Obst kaufen ist halt einfacher.

  • Ich würde mal vermuten, dass ein Großteil der Menschen nicht über derartig üppige Obstvorräte aus dem eigenen Garten verfügt. Ich kenne in meiner Bubble niemanden.

    Ich kenn das eigentlich auch nur von Leuten, die quasi schon eine halbe Landwirtschaft haben.

    Wir haben Johannisbeersträucher im Garten. Die snacken wir einfach, frieren vielleicht noch ein bisschen was für Kuchen ein und das war's.

    Meine Oma hat immer viel Marmelade eingekocht (so viel, dass sie sie nicht essen konnte). Hat dafür das Obst aber auch extra wild gesammelt oder zugekauft.

  • Schwarzer Kaffee. Das langt.


    Wenn ich doch mal frühstücke (Hotel oder Wochenende) dann gerne ein Mix aus Süß und Herzhaft.

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Mein liebstes Frühstück ist kalte Pizza#angst Wenn es bei uns Pizza gibt, dann wird das auch so eingeplant, dass es einen Rest für das Frühstück gibt #freu

    Unter der Woche frühstücke ich meist nur Milchkaffee und erst am späten Vormittag oder Mittag (i.d.r. nicht vor 11 Uhr) gibt es eine Schüssel Haferflocken mit Beeren, Milch und Skyr.

    Der Rest der Familie frühstückt Müsli.

    Am Wochenende frühstücke ich auch gerne mal süß.

    Wir haben ein paar Beerensträucher im Garten, die Beeren wandern aber dann entweder direkt in den Bauch oder größtenteils in den TK (für meine Haferflocken und für Smoothies) - und wir machen einzelne Gläser Konfitüre (ich schätze mehr als 10-12 Gläser Konfitüre verbrauchen wir nicht über das Jahr) und meist tauschen wir dann (bei mir gibts Pfirsich, Maulbeere und Quitte, die Mutter des besten Freundes vom kleinen t. macht jedes Jahr Brombeerkonfitüre, meine Mutter macht Erdbeere/Erdbeer-Rhabarber und/oder Blaubeere).

    Ich würde mal vermuten, dass ein Großteil der Menschen nicht über derartig üppige Obstvorräte aus dem eigenen Garten verfügt. Ich kenne in meiner Bubble niemanden.

    Bei uns hier gibt es derzeit schon immer wieder Anfragen aus dem Bekanntenkreis wer zum Pflücken vorbeikommen will (Dorf - gerade auch Kirschen, im Herbst werden es dann Pflaumen und Äpfel). Ich glaube hier in der Region wachsen die insgesamt ganz gut (zumindest gibt es hier in der Nähe auch Beerenplantagen). Unsere (einzelne) Brombeerpflanze gibt mittlerweile einen Ertrag von ca. 4-5 kg Früchte Pro Jahr.

  • Kurai Das ist sicher auch eine Sache des Wohnumfeldes, ganz klar. Ich lebe am Rand einer Großstadt.

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009