Wandern in der Frühschwangerschaft

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  • Hallo #blume


    Ich bin ja nun ziemlich am Anfang meiner Schwangerschaft hatte diese Woche Schwindel Sodbrennen und Kopfschmerzen das ist seit gestern besser

    Nun sind wir morgen zum wandern verabredet mit meinem Stiefsohn und seiner Freundin

    Ich mache kaum Sport, bewege mich viel auf der Arbeit , mein Mann macht Sport und die letzen Wochen durch die fast verheilte Radiuskopffraktur auch keinen Sport

    Der Große will 18 km wandern finde ich ganz schön viel, er lässt sich aber nicht darauf ein das man es vielleicht abkürzt sollten wir merken das es nicht mehr geht, jetzt zu meiner Frage vielleicht mache ich mir ganz umsonst einen Kopf sind 18 km in der Frühschwangerschaft machbar und auch sicher?

  • 18 km ist jetzt keine Kleinigkeit. Wenn du eher unsportlich bist, finde ich es eher ambitioniert. Wenn Kreislauf so ein Problem ist im Moment und es ja auch eher warm wird, wäre ich da eher raus. Nicht weil es gefährlich ist, sondern, weil es ziemlich blöd wäre, umzukippen und dann irgendwo auf der Strecke "liegen zu bleiben". Auch die Verletzung deines Mannes klingt nicht nach 18 km wandern. Ich denke, auch da könnten in unerwartete Schmerzen aus bremsen.

    Wenn du das mit der Schwangerschaft noch nicht sagen willst, dann schiebe den Mann vor ;)

  • Ich war in der Frühschwangerschaft wandern, auf Lanzarote, also noch entsprechende Temperaturen. Es war echt zu viel, hatte in der Nacht Blutungen. Mit den Baby war aber alles in Ordnung. Aber Überlastung ist nicht gut, wandern an sich ist kein Problem, solange du dich nicht übernimmst. Ich war gestern 18km und das ist schon ordentlich!

    Nitokris mit #tuppern(2009), #huepf(2011) und #banane(2014)

  • Nein meinen Mann kann ich nicht vorschieben, habe hier deswegen auch die Krise, weil er natürlich den Großen nicht enttäuschen will, ich finde allerdings man kann einen Wanderausflug mit 18 km nicht planen ohne mal an die anderen zu denken

    Wenn ich dann von Blutungen lese ist es genau das wovor ich Sorge habe

    Denke 10 km wären vollkommen ausreichend gewesen

    Weiß jetzt gar nicht was ich machen soll, will niemanden enttäuschen, wollte auch mit aber 18 km finde ich zu krass und habe einfach Sorgen

  • Ich würde sagen: höre auf dein Gefühl! Du weißt nicht, ob der Schwindel nicht wiederkommt. Schwindel an den vorangegangenen Tagen ist ein gutes Argument gegen lange Wandern, finde ich. Ich hatte in der Frühschwangerschaft von einem auf den anderen Tag auch einen krassen Leistungseinbruch. Am einen Tag ging lange wandern, ab dem nächsten am liebsten nur noch liegen, Schwindel, Übelkeit.

    Zum Stiefsohn: ihr habt bereits eure Bedenken geäußert wegen der Länge der Wanderung und nach einer möglichen Strategie gesucht für eine Abkürzung, wenn ihr merkt, dass ihr es nicht schafft. Das ist gute und vernünftige Planung. Und der Stiefsohn lässt sich nicht darauf ein. Das ist unvernünftig - und je nach Gelände gefährlich.

    Ihr wollt ihn nicht enttäuschen - und er nimmt aber keine Rücksicht in der Planung?

  • Ich finde die Planung auch rücksichtslos! Andererseits ist es vielleicht seine Lieblingsstrecke und er will die unbedngt mit euch teilen?

    Gibt es unterwegs eine Möglichkeit auszusteigen? Vielleicht unter dem Vorwand, dass du schon mal zum Ziel fährst und ein Picknick vorbereitest?

    Wir waren mal mit einer zu schnellen Gruppe unterwegs, war so ein Schnupper-Termin vom DAV, wo kurzfristig der Leiter gewechselt hatte. Das war sau-anstrengend und wir hätten eigentlich schon am Anfang abbrechen müssen, aber es hat Spaß gemacht. So einen Muskelkater hatte ich noch nie, wir waren hinterher drei Tage fast bewegungsunfähig, aber heute lachen wir drüber. Aber da war niemand schwanger oder verletzt! Ich wäre auch vorsichtig.

  • Sorry - das kommt jetzt vielleicht etwas harsch, aber jemand der ohne Rücksicht auf die Teilnehmenden eine Wanderung plant ist mindestens völlig ungeeignet!
    Hör auf dein Bauchgefühl und lass dir bloß kein schlechtes Gewissen machen. #herz

  • Ja er ist 20 und er denkt halt erstmal daran was er schafft, das ist bei sowas aber wirklich blöd, Denke man sollte sowas zusammen planen und war gestern echt erschrocken als ich 18 km gehört habe

    Die Frage wurde ja gestellt ob man da vorher ausstiegen kann irgendwie wohl nicht sagte er dann, das finde ich halt alles unüberlegt und dachte halt okay eine kleine Strecke schaffe ich dann gehe ich zum Auto und wir treffen uns am Ziel aber das ist keine Option und ich finde es aber auch schwierig jetzt zu entscheiden mitzugehen nur damit der haussegen nicht schief hängt

    Mich hat halt keiner gefragt, die Schwangerschaft werden wir noch nicht mitteilen und ich dachte man könnte sonst eben abkürzen jetzt ist ein Riesen Chaos 🙈

  • Du musst da nicht mit. Sag einfach: das ist mir zu viel, so fit bin ich nicht. Dein Mann kann ja mitwandern und du machst dir einen gemütlichen Tag.

    "Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick. Wenn wir wirklich
    im gegenwärtigen Augenblick leben, verschwinden unsere Sorgen und Nöte
    und wir entdecken das Leben mit all seinen Wundern." Thich Nhat Hanh

  • Warum sollte der Haussegen schief hängen, wenn Du für Dich entscheidest, diese Wanderung so nicht mitmachen zu können, weil es dir zu anstrengend sein wird? Du darfst musst für Dich selbst einstehen.

  • Ich würde einfach sagen, dass mir das schwanger zu viel ist. Das wird er doch verstehen, oder nicht? Dann wäre es ja auch egal. Aber das jetzt zu verschweigen und er denkt dann, dass nur nur irgendwas vorschiebst ist doch auch blöd.

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und ohne Ticker, dafür nur mit der Hälfte der Kinder.

  • Ihr habt vollkommen Recht

    Ich kann da nur für mich entscheiden eine kleine Runde gerne die große kann ich nicht schaffen

    Mein Mann hat das ja gestern angesprochen aber er wird das mitgehen weil er nicht weiter diskutieren will und wir sollen und ja nicht anstellen

    Ich weiß aber das ich diese Strecke nicht schaffen kann

  • Sag einfach: das ist mir zu viel, so fit bin ich nicht. Dein Mann kann ja mitwandern und du machst dir einen gemütlichen Tag.

    Das fände ich auch gut.

    Es ist ja sein Sohn und vielleicht ist es für den auch cool mal den Vater für sich zu haben.

  • "Wir sollen uns ja nicht anstellen"? #confused Sagt Dein Mann oder sein Sohn?

    Meine Antwort darauf wäre, "Ich stelle mich nicht an, ich höre auf meinen Körper." Allerdings wäre ich über so einen Spruch auch ziemlich sauer, genau wie über die Tatsache, dass die Wanderung ohne Euch geplant wurde.

  • Dann muss er wohl noch lernen, dass er nett zu anderen sein muss, wenn er mit Ihnen Zeit verbringen will.

    "Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick. Wenn wir wirklich
    im gegenwärtigen Augenblick leben, verschwinden unsere Sorgen und Nöte
    und wir entdecken das Leben mit all seinen Wundern." Thich Nhat Hanh

  • Natürlich lässt sich eine Wanderung abkürzen, wenn sie nicht völlig außerhalb der Zivilisation stattfindet! Und Kreislaufprobleme haben viele bei dem Wetter gehabt, das ist ein von Schwangerschaft unabhängiger guter Grund, eine Tour zu kürzen.

    Sage ihm doch einfach, dass Du gerne mit ihm losgehst, aber wenn Dir wieder schwindelig werden sollte, dann rufst Du ein Taxi und lässt Dich zum Auto zurück fahren, wo Du dann gemütlich auf ihn wartest.

    Wegen des Wanderns an sich kann ich Dich beruhigen. Wir Menschen sind gehende Wesen, das ist eine schwangerschaftsverträgliche Sportart. Wenn Du Deine Belastungsgrenze nicht überschreitest, dann kannst Du gehen so weit Du magst.

    Es gibt in Deutschland mehr Frauen als Männer. Andernfalls wäre unser Staat längst zusammengebrochen.

  • Das Thema "Wandern in der Frühschwangerschaft" würde mir persönlich nicht so viele Sorgen machen: Ich bin beide Male im Teneriffa-Urlaub schwanger geworden (einmal habe ich das erst hinterher erfahren, einmal direkt vor Ort) und war dort viel wandern, auch lange Tageswanderungen waren dabei, teilweise mit T im Ergo, als er nicht mehr konnte.

    Was mir mehr Bauchweh machen würde sind die anderen Randbedingungen: Doch mitgehen, damit der Haussegen nicht schiefhängt? Null Diskussionsbereitschaft beim Sohn, obwohl die Planung ohne euch stattfand? #blink

    Es gibt schon mal so Randbedingungen, wo ich nur die Optionen "Mitgehen oder Aussteigen" sehe. Wir waren mal zu viert auf einer Hüttenwanderung, bei der eine Mitwanderin festgestellt hat, dass ihre Höhenangst doch zu krass ist, um das weiter mitzumachen. Am zweiten Tag, als sie das gemerkt hat, konnten wir zur nächsten Hütte noch einen Umweg gehen. Bei der nächsten Etappe wäre das nicht gegangen. Sie ist dann mit einer anderen Wanderin am nächsten Tag ins Tal abgestiegen.

    Aber was kann die Magie einer Tageswanderung vor Ort sein, die jede Abkürzung/Änderung ausschließt? #confused

    Wenn dein verletzter Mann sich anscheinend genötigt fühlt mitzuwandern, obwohl auch er das eigentlich in dem Umfang nicht will, scheint mir an der Familiendynamik etwas nicht wirklich zu passen.

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Dann muss er wohl noch lernen, dass er nett zu anderen sein muss, wenn er mit Ihnen Zeit verbringen will.

    Hab auch gedacht. Schwanger oder nicht, Unternehmungen sollte Bedürfnisse und Möglichkeiten aller Beteiligten berücksichtigen.

    Meinst du, es hängt der Segen nicht schief, wenn du irgendwann sagst, ich kehre zurück und komme mit Auto zum Ziel?

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
    Vorurteile sind menschenfreundlich. Sie passen sich dem Niveau ihrer Benutzer bedingungslos an.
    Ernst Ferstl

  • Ich persönlich finde 18 km Wandern kann sehr unterschiedliches sein:

    18 km in der Ebene, durch den Wald, zwischendurch Picknick oder Biergarten, man verteilt die Strecke über den ganzen Tag, ... finde ich für mich als unsportliche Person gut machbar.


    18 km bergauf never ever. Oder durchgehend in der Sonne, geht auch gar nicht. Keine Pause auch nicht, ... #kreischen

    Ich für mich würde also fragen wie die 18 km geplant sind und mich nicht direkt von der Zahl abschrecken lassen.


    Aber ich versteh auch total dass durchgehend das zu viel ist, vor allem mit dem Schwindel. Drum wär ich auch "Team": lass deinen Mann wandern und genieß den Tag auf der Couch. "Dir geht's aktuell körperlich nicht so gut, drum ist Dir das zu anstrengend." Mehr würde ich da gar nicht begründen.