Tierprodukte, Zucker und Plastik vermeiden, wenn Geld, Kraft und Zeit eher begrenzt sind..

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern, wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname. Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse. Übrigens: Wir nutzen keine Bots. Der Account wird vom Team, also von echten Menschen, betreut. 😃 Herzliche Grüße das Team von Rabeneltern.org
  • Ich gestalte mein Leben immer stärker vegan: Fleisch gibt es hier schon lange kaum noch, (abgesehen von Weihnachten), und seit diesem Jahr kommen wir auch immer weiter von Tierprodukten weg, wobei ich feststelle, dass es mir ohne Kuhmilch viel besser geht.

    Zucker muss ich vermeiden, wegen der Diabetes, wobei mich aktuell mein Beruf rettet, weil er für Bewegung sorgt, die Zucker abbaut.

    Und das beißt sich ja schon: Die zuckerärmste Ersatzmilch, die ich finden konnte hat immer noch mehr Zucker, als Kuhmilch und vegane Ernährung ist nicht per se Zuckerfrei. Da müssen wir also immer neu gucken.

    Und der dritte Punkt wird dann richtig schwierig: Plastik.

    So vieles an veganer Ernährung, und auch an Zuckerfreier Ernährung ist in Plastik eingepackt.


    Die Lösung wären dann die Rohprodukte gleich am Biohof und Unverpacktladen kaufen, um dann alles zu Hause selbst herzustellen.

    Aber das kostet Zeit und oft auch Geld, vor allem aber Zeit und Kraft, die ich einfach nicht habe, und mein Mann auch nicht.

    WIr arbeiten beide Vollzeit, wir zahlen noch den Kredit für die Wohnung ab, finanzieren unserer Tochter das Studium und haben ein Kind mit Behinderung, dass wir noch nicht wirklich richtig untergebracht haben (wird vermutlich auch noch Thema im Forum werden). Ich kann nicht auch noch alle meine Ansprüche an Ernährung und Konsum wirklich umsetzen, ich schaffe das einfach nicht.


    Aber ich fände es schön, sich über diese drei Punkte (vegan, Zuckerfrei und plastikfrei) auszutauschen, und freue mich über jeden Tipp, was ich tun kann, der nicht darauf hinausläuft, dass ich jedes Wochenende mehrere Stunden damit verbringe, politisch korrekt zu kochen oder regelmäßig das Umland von Hamburg zu bereisen, um einzukaufen.

    Und ein wenig möchte ich auch einfach über das blöde System jammern, dass es mir so schwer macht, so zu leben, wie ich möchte.

    dann wird der letzte Mensch, mit zerfetzten Gedärmen und verpesteter Lunge, antwortlos und einsam unter der giftig glühenden Sonne und unter wankenden Gestirnen umherirren, (.......)

    ungehört, antwortlos, letzter Tierschrei des letzten Tieres Mensch

    – all dieses wird eintreffen, morgen, morgen vielleicht, vielleicht heute nacht schon, vielleicht heute nacht, wenn – wenn – wenn ihr nicht NEIN sagt.

    (Wolfgang Borchert)

  • Pflanzenmilch und Zucker.

    Ich hab gerade im Schrank geschaut, meine Sojamilch enthält 0.9 g Kolenhydrate davon 0g zucker.

    Mandelmilch enthält 2,5g Zucker.

    Kuhmilch 4,8g Zucker.

    Hebt man den Blick sieht man keine Grenzen #rose

  • Ich nutze Mandelmilch, da war der Nutriscore bei B, auf der Kuhmilch stand A. Kann es daran liegen, dass die Kuhmilch bei uns fettarm ist?

    dann wird der letzte Mensch, mit zerfetzten Gedärmen und verpesteter Lunge, antwortlos und einsam unter der giftig glühenden Sonne und unter wankenden Gestirnen umherirren, (.......)

    ungehört, antwortlos, letzter Tierschrei des letzten Tieres Mensch

    – all dieses wird eintreffen, morgen, morgen vielleicht, vielleicht heute nacht schon, vielleicht heute nacht, wenn – wenn – wenn ihr nicht NEIN sagt.

    (Wolfgang Borchert)

  • Soweit ich weiß kann man mit dem Nutriscore nur Produkte der gleichen Kategorie miteinander vergleichen. Di kannst also nicht sehen ob Kuhmilch oder Haferdrink ähnlich sind, aber du kannst die Haferdrinks einzelner Marken miteinander vergleichen. Vielleicht habe ich da aber auch was missverstanden

    Ich bin auch Diabetikerin und nutze zuckerfreie HAfermilch, die hat 0g Zucker, etwa 5g Kohlenhydrate und weniger Kalorien als Kuhmilch.

  • Ich schau mich mal nach Hafermilch um.

    Er geht hier immerhin um mein Frühstücksmüsli.

    dann wird der letzte Mensch, mit zerfetzten Gedärmen und verpesteter Lunge, antwortlos und einsam unter der giftig glühenden Sonne und unter wankenden Gestirnen umherirren, (.......)

    ungehört, antwortlos, letzter Tierschrei des letzten Tieres Mensch

    – all dieses wird eintreffen, morgen, morgen vielleicht, vielleicht heute nacht schon, vielleicht heute nacht, wenn – wenn – wenn ihr nicht NEIN sagt.

    (Wolfgang Borchert)

  • Hier wird auch Hafermilch getrunken und im Muesli gegessen.

    Plastik ist hier auch so ne Sache. Vielleicht mal mit einem Produkt anfangen? Also den Reis auf Vorrat aus dem Unverpacktladen oder so. Generell die groesseren Gebinde kaufen, wo es Sinn macht. Manche Sachen gibt es eben auch nur in Plastik - Tofu zum Beispiel. Da denke ich mir dann, ist halt so und fertig.

  • Ich war grad am Kühlschrank. Alpro barista Hafer hat 3,3g Zucker, Edeka Bio Mandel ungesüsst hat 0g, fettarme Kuhmilch hat 4,9g

    Den Nutriscore hab ich noch nie gross beachtet, ich lese die Zutatenliste, muss ich eh und guck halt, dass da nicht zu viele seltsame Zutaten sind.

    Edit: meine Kapazitäten sind auch deutlich eingeschränkt, bei uns ist zwar Diabetes kein Thema, aber diverse Unverträglichkeiten. Plastik ist ein Thema, das komplett runter fällt, der Rest ist kompliziert genug.

    LG H. mit J. (volljährig) und S. (Teenie)

  • Vielleicht solltest du deinen BZ einfach mal nach den verschiedenen Milchvarianten messen, damit du weißt, was für dich individuell richtig ist. Es kommt ja jeweils auch auf die Zusammensetzung an - also mehr Fett und Eiweiß, lässt normalerweise den BZ langsamer/weniger steigen. Das sollte sich doch empirisch herausfinden lassen und zumindest diesen Einkauf weniger belastend machen :)

  • Plastikvermeidung finde ich am leichtesten in Großpackungen kaufen (wenn ihr die Möglichkeit habt zu lagern). Aber man muss auch realistisch bleiben. Wir kaufen das Gemüse und Obst unverpackt ein, sind auch für Trockenprodukte im Unverpacktladen und trotzdem füllen wir unseren gelben Sack. Ich glaube da würde ich wirklich nur das umstellen, was leicht geht.

  • Ich benutze das Haferdrinkpulver von Rossmann als Kaffeeweißer.

    100 ml fertige Milch (100 ml mit 10 g Pulver = 1EL verrührt) hat 2,1 g Zucker.

    Unsere Vollmilch hat 4,8 g.

    Zumindest in dem Bereich kannst du also Plastikabfall und Transportkosten verringern. Und weniger Zucker ist es auch.


    Aber ich gebe dir recht: Gerade Veggie-Produkte sind oft nur mit Plastik zu haben. Soja-Joghurt im Pfandglas, Hafermilch in Pfandflasche gibt es leider nicht. Wenigstens nicht bei uns.

  • Ich würde in den türkischen Supermarkt gehen und Reis, Linsen, Bohnen, Kichererbsen etc. trocken in grossen Tüten kaufen. Das ist nicht perfekt aber schon mal gut finde ich. Da brauchst Du kein Fleisch. Es gibt oft 1 oder 5 kg Säcke. Die sind zwar Plastik aber ich finde wenn man damit mit Kichererbsen z.B. ein halbes Jahr ohne Dosen auskommt, ist das ein guter Weg.

    Im türkischen Supermarkt bekommt man generell vieles unverpackt und in Grossmengen.

  • Ich nutze Mandelmilch, da war der Nutriscore bei B, auf der Kuhmilch stand A. Kann es daran liegen, dass die Kuhmilch bei uns fettarm ist?

    Nutriscore vergleicht wie schon jemand schrieb gleiche Produkte (also alle Hafermilchs miteinander).

    KH-arme Pflanzenmilch habe ich nen Thread zu. Ich selbst nehme Erbsen- und Kokosmilch, gelegentlich Mandel.

  • Und ich würde einfach grundsätzlich den Kühlschrank 2/3 leer machen vor jedem Einkauf. Dann schmeisst man wenig weg und das ist gut für die Umwelt. Und einfach essen was da ist. Es muss ja nicht perfekt sein.

  • Ich dachte, dass der Nutriscore einen objektiven, allgemeinen Vergleich bietet. Wieder etwas gelernt.

    Ich schau noch mal nach, wie der Zuckeranteil bei den anderen pflanzlichen Milchprodukten war, bisher habe ich nur auf den Nutriscoe geachtet, und ich mag die Mandelmilch echt gern.


    Und danke für die vielen Antworten.

    Großpackungen nutzen wir schon, so weit das geht. Das ist vor allem bei den Fleischersatzprodukten schwierig, da ist so viel kleinteilig in Plastik eingepackt, und es gibt oft keine Großpackungen.

    Mit Tofu ist das besser, aber auch da ist deutlich mehr Plastik, als beim Fleischer. Zumindest der Fleischer, bei dem ich früher gekauft habe, war sehr sparsam mit Plastik.

    Auch bei Käseersatz habe ich etwas sehr leckeres gefunden, gibts aber nur klein in Plastik eingeschweißt. Meine Tochter macht das nun selbst, ich weiß nicht, wo ich die Zeit dafür hernehmen soll.


    Alternative Läden fällt unter: Zeit und Kraft. Das ist noch ein Laden in den wir gehen müssen (die meisten Einkäufe macht mein Mann).

    Wenn wir dann dort sind, ist es im übrigen kein Problem, mehrere Produkte zu kaufen. Es gab hier mal um die Ecke einen Unverpacktladen, da habe ich auch ein paar Mal eingekauft, aber der hat zu gemacht,

    Er war auch in allem immer ein wenig teurer, als Rewe.

    Die BIoläden hier unterscheiden sich, was Plastik angeht, nicht wirklich von Rewe.


    Selbst herstellen ist eben auch wieder Arbeit. Am Wochenende bin ich meistens komplett fertig. Dann kommen noch Arztbesuche dazu (Dieabetes, Schilddrüse), und dann bringe ich keine Energie mehr auf, um mich in die Küche zu stellen um etwas selbst herzustellen.


    Alpro-Produkte nutzen wir schon viel. Die wurden mir teils auch von der Ernährungsberaterin, wegen Diabetes, empfohlen. Danke für den Link.


    Obst und Gemüse gibt es auch bei Rewe unverpackt, das kaufen wir auch, und achten darauf, wenig wegzuwerfen.

    Trotzdem ist eben um so viel von den Produkten Plastik drum.

    dann wird der letzte Mensch, mit zerfetzten Gedärmen und verpesteter Lunge, antwortlos und einsam unter der giftig glühenden Sonne und unter wankenden Gestirnen umherirren, (.......)

    ungehört, antwortlos, letzter Tierschrei des letzten Tieres Mensch

    – all dieses wird eintreffen, morgen, morgen vielleicht, vielleicht heute nacht schon, vielleicht heute nacht, wenn – wenn – wenn ihr nicht NEIN sagt.

    (Wolfgang Borchert)

  • Das ist vor allem bei den Fleischersatzprodukten schwierig, da ist so viel kleinteilig in Plastik eingepackt, und es gibt oft keine Großpackungen.

    Wir haben keine Fleischersatzprodukte, sondern essen verschiedene Hülsenfrüchte. Allerdings ist es sinnvoll, die am Tag vorher einzuweichen (da muss man echt dran denken).