Kind brüllt statt zu schlafen

  • Helft mal bitten denken.


    Söhnchen (9 Wochen) brüllt seit 6 Tage jeden Abend mit steigender Intensität. Er ist vermutlich müde, kann aber nicht einschlafen. Jetzt ist der Mann mit ihm im KiWa raus in der Hoffnung, dass er so einschläft.
    Ich heule seit gestern nur noch mit.
    Alles was wir ausprobieren ist maximal ein Aufschub, aber keine Lösung.
    Er mag nicht getragen werden, auch nicht im Tuch.
    Er mag keinen Schnuller
    Er mag keine Brust (zumindest nicht die Milch, da er satt ist).
    Er mag nicht abgelegt werden, weder Rücken noch Bauchlage
    Ruhe (soweit möglich mit 3-jähriger Tochter) und Dunkelheit helfen nicht.
    Massage bringt nichts (bin aber auch nicht recht überzeugt, dass er Bauchweh hat).
    Schaukeln in der KiWa-Tragetasche funktioniert nicht.
    Ich weiß nicht, was wir noch alles probiert haben...
    Heute brüllt er (mit aufschubpausen) seit 4 Stunden.
    Ich bin so runter mit den Nerven weil der Kerl so leidet, aber was ist es??? Er strampelt und brüllt so dass er mitunter würgt.


    Vermutung - Verarbeitung der Feiertage mit all den neuen Gesichtern und den Auswärtstagen. Aber es wird irgendwie immer schlimmer.


    Hat jemand ähnliche Erfahrung oder Tips oder einfach nur ein paar ermutigende Worte?

    Yeza


    ... Ein Strom der sich alles einverleibt,

    taumeln, stürzen, in der Leere schweben...

  • #knuddel Ich würde ein Schmerzzäpfchen ausprobieren, vielleicht drücken ihn die Zähne oder so was. Oder Virbucol. Und dann würde ich alles tun, um selbst ruhig zu werden. Wenn er sowieso überall schreit, mach es dir mit ihm bequem. Ich hatte den Kleinen in solchen Phasen meistens trotzdem im Tuch und bin auf dem Pezziball gehüppelt und hab dabei gesungen, einfach weil MICH die monotone Bewegung ruhiger gemacht hat und ich das Gefühl hatte, etwas zu tun. Oder ich hab ihn ins Tuch gepackt und bin stramm losmarschiert, die frische Luft hat ihn oft rausgeholt aus dem Brüllen. Und wenn ihr meint, da stimmt wirklich was nicht, dann lasst ihn ärztlich abklären, vielleicht sind es ja die Ohren bzw. wisst ihr dann wenigstens, dass körperlich alles okay ist. #knuddel

  • oh manno, das list sich wirklich ganz schlimm. ich kenne deine situation aus eigener erfahrung.
    meine älteste tochter hat auch so viel geweint und nichts konnte wirklich linderung bringen.


    ich habe ähnlich wie fürchel reagiert. ich brauchte bewegung, musste raus aus der wohnung. ich konnte das hallen ihres geschreis nicht mehr ertragen #heul . also habe ich sie ins tt getan und unter meine jacke. mütze auf und raus. ich bin nicht gegangen, ich bin förmlich gerannt. damals lebten wir nah an den wirtschaftswegen unseres wohnortes und ich war innerhalb von 5 minuten im nirgendwo. da bin ich kilometer gelaufen. mir hat das vor allem gehofen und der kleinen dann auch.


    dennoch - so wie du das beschreibst würde ich eher einen arzt zu rate ziehen wollen. das list sich für mich, als wären da schmerzen oder andere dinge die ihm irgendwie sehr zu schaffen zu machen.


    ich wünsche dir gute nerven und alles liebe. #liebdrück

    The way we talk to our children becomes their inner voice. ~ Peggy O'Mara ~

  • danke für deine prompte antwort!
    wenn es organisch wäre, müsste er ja morgens/mittags/nachts auch brüllen, oder?
    er ist jetzt binnen kurzen im kiwa eingepennt. spricht auch dafür, dass ihm nichts wirklich weh tut.
    wie lange hält man es aus einem brüllenden baby zuzuhören und selbst ruhig zu bleiben?
    der versuch ist da, auch weil ich daran glaube, dass alles wieder besser werden wird, aber mittlerweile fürchte ich mich schon vorm nachmittag...
    vielleicht hilft uns ja die kinderwagenrunde am abend über diese tage hinweg... tragetuch ist schwieriger, wenn ein strampelndes brüllendes baby nicht mitmachen will beim eintuchen.


    bin es von meiner großen einfach nicht gewohnt, dass ich nichts tun kann um ihn zu beruhigen (die große hat fast immer die brust akzeptiert).

    Yeza


    ... Ein Strom der sich alles einverleibt,

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  • War hier auch so, der Große hat zwar viel gefordert (dauerstillen, tragen, das ganze Rabenprogramm), aber er ließ sich fast immer sofort beruhigen. Der Kleine hat viel geschrien und ich hab zu meinem Erschrecken festgestellt, dass man da tatsächlich abstumpft. Muss man ja. :S Liebevoll begleiten, natürlich. Aber ich hab mich dann immer in eine Art Trancezustand gebeamt und das Brüllen gar nicht mehr so wahrgenommen.


    Ach, das war so schrecklich... Ich drücke die Daumen, dass es nur ein Schub ist und ganz bald vorbei! #ja

  • Ava:
    arzt such ich auf, wenn morgen noch so ein abend wird...
    war es bei euren kindern nur eine phase, oder haben sie generell viell geweint? meiner war eigentlich sehr sehr pflegeleicht bisher. deswegen hoffe ich ja immer noch, dass in ein paar tagen der spuk vorbei ist.
    wie soll das werden, wenn ich in zukunft mit beiden um genau diese zeit allein bin? da ist dann nix mit schnell raus oder so... und für die große hätte ich dann nicht eine minute...

    Yeza


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  • Das ist bestimmt nur eine Phase. :) Bei uns war es einfach doof. Die ersten 8 Wochen hat er per se viel geschrien (die Geburt war nicht leicht für ihn, glaube ich), dann wurde es besser, aber der Große kam in den Kiga und hat dauernd Infekte heimgeschleppt. Und kranke Babys schreien eben auch viel...

  • Liebe Yeza,


    meine Kleine hatte mit 7 Wochen so eine Phase, in der sie jeden Abend geschrien hat. Das dauerte ungefähr eineinhalb Wochen, dann war's wieder vorbei. Meine Hebamme hat mir damals den Tipp gegeben, man müssen den "Schreikreislauf" an ein paar Abenden hintereinander durchbrechen, also so:


    Wenn z.B. das Schreien immer gegen 19.00 Uhr beginnt, dann soll man ab 18.30 Uhr mit dem Baby schon ein anderes Programm anfangen als normal. Ich hab dann z.B. Babymassage gemacht, gebadet etc., sodass sie dann um 19.00 Uhr hundemüde verschlafen ist.


    Funktioniert hat es bei uns wirklich, ich weiß aber nicht, ob es sonst auch so schnell vorbei gegangen wäre :)


    Ich wünsche dir viel Kraft und Ruhe und Ausdauer!

    You never forget a person who came to you with a torch in the dark.

  • Amber: das mit dem abendprogramm werd ich mal versuchen. gebadet haben wir hier auch die letzten tage mal bevor brüllzeit war. danach hat er allerdings trotzdem gebrüllt.
    aber wir werden nichts unversucht lassen.
    einen ganz leichten schnupfen hat er auch und ich hab vorhin 37,7 °C gemessen, aber die Temperatur hatte er schonmal, ohne dass was konkretes war. vielleicht ja auch einfach durchs aufregen?


    ich vermute mal, dass für heute hier ruhe eingekehrt ist. er schläft jetzt noch in der kinderwagentragetasche im schlafzimmer. wir werden hier gleich auch ins bett gehen und kraft tanken und schlaf nachholen. und die nächsten tage versuche ich hier ein ganz ruhiges programm zu machen. eigentlich waren die letzten 3 wochen chaotisch, denn vor weihnachten waren wir alle - bis auf den zwerg - orgendtlich krank, inklusive antibiotika. er hat also eine kranke familie, medis über die muttermilch und den feiertagsausnahmezustand aushalten müssen. ich versuch mir das immer vor augen zu halten, wenn er brüllt...


    Anni: bei dir auch? ich drück dir die daumen, dass bei euch die phase auch bald vorüber ist!

    Yeza


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  • huhu,
    ja bei uns war das eine phase, allerdings eine seeehr lange. bei meiner großen ging das 3 monate so, bis es sich etwas besserte. allerdings wurde sie per kaiserschnitt geholt, was für sie eine ganz grausige art der geburt gewesen sein muß. sie hat wirklich sehr große probleme gehabt, sich auch auf andere menschen einzulassen. da war ich die nummer eins zur gänze. sie "klebte" an mir, im tuch, im bett... immer.


    zu der temperatur: babys haben eine normale körpertemperatur von 37 °C.

    Zitat

    Gesunde Kinder haben eine Körpertemperatur zwischen 36,5° und 37,5° Celsius. Liegt die Temperatur zwischen 37,6 und 38,5° Celsius, hat das Kind erhöhte Temperatur. Bei manchen Kindern können schon Temperaturen zwischen 38,0 und 38,5° Celsius auf eine Erkrankung hinweisen. Ab 38,5° Celsius spricht man von Fieber, bei über 39° Celsius hat das Kind hohes Fieber.

    Quelle: Netdoktor


    zu deiner befürchtung wie es wird, wenn du mit beiden kindern allein bist:
    ich kann deine sorgen wirklich gut verstehen. allerdings musst du dir bewusst machen, dass jedes deiner beiden kinder wird für das andere kind zurückstehen müssen. er kann also sein, dass dein baby einen moment warten muß genauso wie dein älteres kind. das ist nicht immer ohne weinen, schreien oder wutgebrüll zu machen.
    bei uns ist es auch so. da mussten wir alle durch. aber es ist zu schaffen und es spielt sich ein. sicherlich ist der phase des sich findens echt schwierig und belastend. aber ihr schafft das. du bist sehr offen für deine kinder und machst dir gedanken, da haben sie doch schon sehr viel gewonnen. ihnen geht es gut mit dir, weil du engagiert bist.
    mach dir keine sorgen, ihr alle zusammen werdet das schaffen.


    konkreter zu dem schreiproblem:
    die unruhe an den feiertagen kann durchaus der auslöser für das geschrei sein. allerdings ist die uhrzeit für den "stressabbau" vieler babys normal und oft typisch. wenn also organisch alles tutti ist, würde ich sagen ist das die abendliche "frustabbauphase". meine große hat diese uhrzeit (ca. 17:30 bis 22 uhr) auch dafür genutzt.
    meine beiden jüngeren waren da anders. wo ein kind leicht zu beruhigen ist ( mein sohn war ein brustkuschler und so auch immer zu beruhigen. meine jüngste reichte es schon bei mama oder papa auf dem arm zu sein.), hat das andere viel größere schwierigkeiten.
    vielleicht magst du dich mit deiner hebamme noch mal kurzschließen? vielleicht auch mal homöopathisch arbeiten?
    achja, babymassage kann ich auch empfehlen. meine große ließ sich dadurch auch manches mal beruhigen.


    ganz viel kraft dir ! #herz

    The way we talk to our children becomes their inner voice. ~ Peggy O'Mara ~

  • Liebe Yeza,


    sowas hatte unsere Kleine auch ungefähr in dem Alter. Obwohl sie von Anfang an eigentlich sehr entspannt war (hat sich inzwischen leider verändert ;) ) hat sie irgendwann mit ein paar Wochen angefangen immer in den Abendstunden zu brüllen. Ich fand das auch ganz schrecklich weil nichts half sondern wir es nur aushalten konnten/mussten. Irgendwann machten mich das Schreien und die Hilflosigkeit auch wütend, und dann hatte ich auch noch ein ganz schlechtes Gewissen weil es ihr ja schlecht ging.
    Meine Hebamme meinte dann dass das in dem Alter "normal" sei und ungefähr nach der 12. Woche wieder verschwinden würde. Tatsächlich ging es dann allmählich besser, ohne dass wir etwas gemacht hätten.
    Von daher wünsche ich Euch dass es auch "nur" eine Phase ist die bald vorüber geht.


    Alles Gute!


    Ach, was mir noch einfällt: habt Ihrs mal mit Pucken versucht?

  • Ava


    vielen lieben dank für deine antwort!


    Zitat

    allerdings musst du dir bewusst machen, dass jedes deiner beiden kinder wird für das andere kind zurückstehen müssen. er kann also sein, dass dein baby einen moment warten muß genauso wie dein älteres kind. das ist nicht immer ohne weinen, schreien oder wutgebrüll zu machen.


    das ist mir schon bewußt. ich hab nur "angst", dass ich die große abhole und der kleine in den 1,5 - 2 stunden, die wir daheim dann haben nur theater macht. ich kann ihn ja schlecht brüllend im schlafzimmer abstellen, damit ich mit der großen eine runde spielen kann.


    Zitat

    vielleicht magst du dich mit deiner hebamme noch mal kurzschließen?


    hmm, könnte ich machen. muss ich mal über meinen schatten springen, denn wir hatten schon abschlussgespräch (weil es nie was zu besprechen gab bei, da alles so problemlos lief in den ersten wochen).


    Telarana


    auch dir vielen dank für deine erfahrungen!


    Zitat

    Meine Hebamme meinte dann dass das in dem Alter "normal" sei und ungefähr nach der 12. Woche wieder verschwinden würde.


    puh, dann hoffe ich mal darauf, dass der kleine mann das auch weiß und sich daran hält.


    Zitat

    habt Ihrs mal mit Pucken versucht?


    das muss ich wohl mal mit ruhigem baby probieren. mein versuch heute nachmittag hat nicht geklappt. hab mich zu dämlich angestellt und ihn nicht gut gepackt bekommen. festgehalten werden an sich mag er in dem moment allerdings nicht so sehr.



    zu lage: der kinderwagen scheint hier momentan DIE lösung. mein mann ist heute abend wieder mit ihm draußen gewesen und ich musste ihn heute auch schon zweimal in den schlaf fahren. tragetuch in der wohnung klappt nicht so gut, wenn er schon sehr aufgekratzt ist (dann drückt er herrlich den rücken durch, so dass an ein ordentliches binden nicht zu denken ist), bzw. wenn die große auch noch "unruhe" in die wohnung bringt.
    das heißt dann wohl erstmal, dass ich bei wind und wetter raus muss mit ihm. oder ich schaffe es mal mich morgens mit ihm hinzulegen. nach dem frühstück schläft er erstmal eher problemlos auf der couch mit stillen ein. schlafe ich mit, so glaube ich, dass er fester und länger schläft. ohne mich war's jetzt nur so eine stunde. und danach war's pustekuchen mit einfach auf dem sofa einschlafen. na ja, dann muss nur noch das timing klappen, damit ich die große abholen kann. heute hab ich sie quasi vom vespertisch abgeholt, weil ich bis dahin schon 1,5 stunden mit ihm draußen war und ich "zeitdruck" hatte mit ihm wieder heimzukommen.


    vielleicht muss ich auch irgendwas an der tagesschlafsituation ändern. meine große hat immer auf der couch geschlafen (allerdings musste ich sie einschlafstillen und danach möglichst neben ihr liegen bleiben, damit sie nicht aufwacht. bei ihm frag ich mich die ganze zeit schon, ob er einen richtigen schlafplatz braucht (z.b. stubenwagen), weil die couch ja auch gerne mal zum toben von der großen genutzt wird und daher für ihn vielleicht kein "sicherer" ort ist (auch wenn die große nicht daheim ist). wisst ihr was ich meine?
    schnuller hab ich hier auch wiederholt angeboten, aber inzwischen wird der direkt wieder rausgeschoben (egal welche form). gut, soll mir recht sein.


    so, krümel wird wach (und wandert dann direkt ins bett, das sollte klappen).
    bei gelegenheit sortiere ich nochmal meine gedanken...

    Yeza


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  • Bei uns is es nicht besser. :( Komm grad mal kurz zum schreiben, also sorry für Rechtschreibfehler. Der kleine litt vor Weihnachten schon unter Dauerbauchweh und Blähungen. Sind dann mit ihm zum Osteoopathen gewesen am 19.12. Bis zum 27 wars dann ok und ab da wurd es nur schlimmer. Mittlerweile schreit er von 19-23 Uhr. es hilft NICHTS. KiWa, TT, Massage, Badewanne, Bett, Ruhe, Stillen, Carnum Carvi, Viburcol...hab eigentlich alles durch. Er schreit sich irgendwann bei uns auf dem Arm in den Schlaf. Wir halten die Tage schon ruhig und abends seit Tagen kein TV oder so, aber es wird nicht Rufe morgen noch einen anderen Osteopathen an und hoffe auf schnellen Termin Meine Hebamme meint er würde zu lange schreien. Ich weiss wohl, noch 6 Wochen halt ich das nicht aus #heul Männe muss nächste Wche wieder los zur Arbeit...Und dann?? Ich weiss nichtmal wie ich die Große dann ins bett bekomm. Sie geht nicht allein und der Kleine brüllt, egal ob liegen, stillen oder...Kann ihn dch cht alleinn liegen lassen im anderen Raum.:(


    Es ist echt anstrengend , tut mir weh im Herzen und es nert auch...

  • #knuddel Ach Anni. Ich wünsch dir so, dass es bei euch wird wie bei uns: Ich war genau so verzweifelt und AB dem Tag, als mein Mann nach 2 Elternmonaten wieder zur Arbeit musste, war das Schreien VORBEI! Und alles andere ging auch (meistens) problemlos, hat sich gefügt, einfach so. #sonne

  • Bei unserem Ersten half ausziehen. Kind ganz nackt machen und aufs Bett legen, ev. noch die Haende fest auf den Koerper. Oder nackt auf Mamas nackter Brust kuscheln. Ich empfand es, als muesse er sich selber spueren: wo er anfaengt und aufhoert und nur in nacktem Zustand konnte er das. Der Kleine hatte Donnerstag Morgen auch eine Schreiepisode und ich konnte ihn mit dieser Methode da 'rausholen'. Es waren 'nur' 10 Minuten, aber eine gefuehlte Ewigkeit.

  • ach mensch anni. das klingt fürchterlich. ich drück dir die daumen, dass es bald besser wird bei euch. puh, ich schick dir mal eine portion kraft und nerven!


    hier bei uns wird es inzwischen besser. zumindest haben wir ein paar dinge herausgefunden. der kinderwagen hilft!
    und heute hab ich den kleinen sogar zur bettzeit ins bett bringen können. ich pucke ihn ansatzweise (bekomme es nur mäßig erfolgreich hin), so dass zumindest seine arme eine weile fest eingewickelt sind. dann stillt er. irgendwann hat er aufgehört und dann eine gefühlte ewigkeit den kopf immer hin und hergedreht, dann doch nochmal gestillt und dann soweit runtergekommen, dass er eingeschlafen ist. unruhig geschlafen anfangs. dann bin ich raus, als er die augen schon wieder offen hatte und nervös wurde und seitdem ist ruhe. ich glaube, er braucht mich nicht in seiner nähe zum schlafen. gibt es solche kinder? dann sollten wir ihn vielleicht ausquartieren? die letzte nacht war auch extrem unruhig - lag es daran, dass ich neben ihm lag? es ist erst das zweite mal, dass ich das gefühl hab, dass er besser einschläft, wenn ich nicht neben ihm liege. komisch wäre es...

    Yeza


    ... Ein Strom der sich alles einverleibt,

    taumeln, stürzen, in der Leere schweben...

  • Mein drittes Kind hat die ersten Monate regelmäßig vor dem Einschlafen geschrieen. Ich fand es auch furchtbar, außerdem habe ich überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich es nicht schaffe, ihn zu beruhigen, obwohl ich nach zwei Kindern ja nicht so unerfahren war.
    Das Einzige, was bei uns funktioniert hat, war das Wippen auf dem Pezziball oder die vergleichbare Bewegung (hoch und runter).


    Ich vermute auch, dass er empfindsamer war als die anderen beiden und dadurch leichter überreizt, und dann hatte er einfach Pech, dass ich ihm als drittem Kind nicht die ruhigen Tage bieten konnte, die er gebraucht hätte.


    Die Phase ging vorbei, und das klingt bei dir auch schon besser.


    Ich wünsche die alles Gute!

    Mirjam mit Clown (2006) und Spaßvogel (2008) und Quatschkopf (2010)

  • hm, ich hatte bei unserem großen kleinen die erfahrung gemacht, dass er oftmals auf papas brust besser geschlafen hat als auf meiner. körperkontakt wollte er aber schon. aber ich denke, es gibt "solche" kinder. evtl stresst ihn der milchgeruch?!

  • Puu, ich kann mich auch noch an solche Abende erinnern.
    Mein Tipp wäre, eine Sache zu finden die Euch als Eltern gut tut und die zu etablieren und nicht ständig neue Ideen umsetzen zu wollen. Und ja, es gibt Kinder die besser ohne Körperkontakt (ein)schlafen.
    Und für die Schlafsituation bei euch Anni:
    Vielleicht ist es durch das neue Familienmitglied Zeit die Einschlafbegleitung der Kinder anzupassen. Ich weiß nicht was du sonst mit deiner Tochter gemacht hast, aber wenn Papa nicht da ist, könntet ihr auch was mit Baby ausprobieren? Kann ja sein der Kleine kann sich mit der Schwester entspannen wenn ihr zu dritt kuschelt oder wenn er beim Vorlesen an deiner Brust liegt.Wen das nicht funktionieren sollte brauchst du ne Oma, nette Nachbarin oder Freundin die zur Schlafenszeit der Großen kommt und den Kleinen "um den Block" schiebt oder trägt. Denn mit schreiendem Baby im Zimmer oder im Nebenzimmer kannst ja weder du noch deine Große sich entspannen.


    Alles Gute allen die gerade in dieser anstrengenden Phase stecken.
    ES WIRD BESSER! #sonne

    4Jungs(00/04/06/08) & 1Bienchen(13)