ständig Bronchitis, wie gut/schlecht sind die Aussichten auf "sich verwachsen"?

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  • meine Tochter hatte die ersten zwei Jahre (vielleicht auch länger) eine spastische Bronchitis nach der anderen.
    Da sie aber nie echte Atemnot hatte, sondern "nur" Schleim unterwegs war, haben wir praktisch dauer-inhaliert - nur mit Kochsalzlösung.
    Ich habe Asthma und ganz viele Allergien, von der anderen Seite der Familie hätte sie noch Neurodermitis mitbekommen können - ich habe mich ziemlich gefürchtet.
    Mittlerweile ist sie fast 6 und es geht nach wie vor jede Erkältung gleich auf die Bronchien, aber eine dicke Bronchitis hatte sie lange nicht mehr.
    "Rausgewachsen" ist sie nicht, aber ganz klar stabiler geworden.
    Ob Allergien vorliegen weiß ich nicht, sie meidet (immer schon) sehr vehement ganz viele Lebensmittel - zB hat sie fast vier Jahre lang keinen Tropfen Kuhmilch zu sich genommen ... - Ich denke immer, es wird einen guten Grund haben. Und darum lass ich sie machen und hoffe das beste.

  • bei Jasmin ging´s erst mit 3 Jahren los, dann aber geballt. Im ersten Kiga-Winter war sie mehr zuhause als im Kiga und wir hatten so ziemlich alles an Medis durch. Etwas besser geworden ist es durch Mandelnlasern im März, den Sommer über war sie medifrei. Die nächsten Jahre hab ich im Herbst beim ersten Husten mit Salbutamol angefangen, bei Verschlechterung sofort Beclometason dazu und das dann durchgehend bis Ende des Winters. Mit 4 Jahren haben wir so gute 5 Monate inhaliert, mit 5 Jahren etwas weniger, mit 6 waren es nur noch ein paar Wochen, in den letzten 3 Wintern gar nicht mehr. Es hat sich komplett rausgewachsen, sie ist auch sonst seltenst krank und hat kaum Fehltage in der Schule, dabei haben uns mehrere Ärzte prophezeit, daß es wohl auf Asthma hinauslaufen wird, ich hab bis heute Notfallzäpfchen im Schrank liegen, weil es damals so schlimm war, daß das Ganze jederzeit in einem Asthmaanfall enden konnte.

    LG H. mit J. (17,5) und S. (bald 12)

  • Sarsaparille: Darf ich fragen, was für Allergie es bei Euch war?


    Es sind sämtliche Frühblüher. Also ab Februar ging es immer los. Birke, Weide, Hasel.
    Danach sind es die Gräser, dazu Hausstaub- und Mehlmilbe.


    "Schuld" an leichtem Astma (obwohl sie jetzt schon lang nix mehr gebraucht hat, Allergietabletten reichen vollkommen) ist der Kinderarzt, der diese Allergie schlichtweg nicht erkannt hat!
    "Husten ist kein Allergiesymptom" #yoga



    Aber wir hatten schon einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Durchbruch eines Zahnes und der spastischen Bronchitis.
    Inhaliergerät haben wir erst nach meiner dringlichen Bitte bekommen, sonst wurden literweise (ohne Scherz) Schleimlöser und Spasmo-Mucosolvan in das Kind gepumpt - bis ich eben die Schnauze voll hatte.
    Erst wurden die Polypen entfert (Kinderarzt weigerte sich auch ne Überweisung zu schreiben, also bin ich selber hin), dann inhaliert und später Allergietabletten.


    Seit wir bei jedem Husten sofort mit Kochsalz inhalieren, war gar nix mehr!