Beiträge von Exon

    Ich hatte Dienstags akute Gallenkolik, Freitag OP und Sonntag bin ich wieder nach Hause. Essen ging direkt nach der OP normal und ich habe bis heute keine Einschränkungen. Ist jetzt 4,5 Jahre her und bevor ich jemals wieder solche Schmerzen habe war mir die OP lieber. Den Stein (so groß und Form einer Kastanie) habe ich mit nach Hause bekommen. Die Narben wurden durch die Größe des Steins leider etwas größer als vorhergesagt.

    Ich hab mir direkt zuviel zugemutet (mit 1,5jährigem allein daheim) und würde es im Nachhinein anders machen. Also mehr schonen. Ich bin zwei Wochen nach OP wieder ins Training und hatte dann mit der Narbe noch öfter Probleme. Je nach Wetterlage und Belastung merke ich die innere Narbe manchmal immernoch.

    Ich war glaube die letzte aus meiner Familie, die noch ihre Galle und nie Probleme damit hatte. Eben bis zum Tag X 2016. Alle essen und leben normal und haben ohne Galle keine Einschränkungen.


    Bei mir wurde übrigens die Gallen-OP eigentliche auf später verschoben...war ein Diagnosefehler. Ich hätte ohne die OP am Freitag (auf den Termin hatte ich bestanden da ich eh schon im KH lag), das Wochenende wohl nicht überlebt.

    Mein Mann hatte akute Gallenkoliken aufgrund einer Vergiftung. Ihm wurde auch direkt nahe gelegt die Galle umgehend entfernen zu lassen. Er ist seit 10 Jahren Beschwerdefrei MIT Galle. Nachdem die Vergiftung überstanden war, hatte sich die Galle nicht mehr gemeldet. Es kann also immer so oder so kommen. Bei dauerhaften Schmerzen würde ich sie mir entfernen lassen.

    Hier schreibt dann mal der Chaos-Part :D


    Meine Arbeitsfläche (aktuelle Tasks) sieht für andere Menschen stark chaotisch bis hin zu Messi aus. ABER: ich habe es im Griff. Räume ich auf und sortiere alles, dann finde ich nichts mehr wieder und verzweifel. Meine Ordner (erledigte Sachen) sind akribisch geführt. Was einmal den Weg dorthin gefunden hat, ist auch für andere sauber organisiert wiederfindbar.


    Im Gegensatz dazu steht mein Planer - Alle Termine werden in meine Kalender (Wand UND Terminplaner)eingetragen, mit Kuli zur Deadline, zwischendrin als Erinnerung mit Bleistift und Deadline Termin. Ohne Kalender im Blickfeld werde ich wahnsinnig. Ansonsten führe ich noch Listen - es gibt nichts Schöneres als eine Seite umzublätern/auszuheften, weil alle To Do abgehakt sind #hammerIch mache auch Ablaufpläne mit Terminen. Also welche Zwischenschritte bis wann erledigt sein müssen. Habe ich diese Listen einmal geschrieben, sind sie als Bild in meinem Kopf gespeichert und ich habe sie auch ohne den Zettel im Blick. Ich bin der visuelle Typ - aufgeschrieben und gesehen funktioniert, "das merk ich mir schon und muss ich nicht aufschreiben" funktioniert NICHT.


    Ansonsten ist meine größte Hilfe mein Hirn. Ich habe ein sehr gutes Zahlen- und Termingedächtnis, die Planung im Beruf geht meist über mehrere Wochen und mehrere Termine mit mehreren hundert Aufträgen gleichzeitig - die meisten davon habe ich im Kopf - nachdem ich sie zumindest einmal visualisiert/aufgeschrieben habe.

    Die Raben wissen doch alles :)


    Meine Krankenkasse hatte mir in der Vergangenheit bereits die Ausgabe der Antragsformulare für eine Mutter-Kind-Kur verwehrt, da es angeblich unter die Verantwortlichkeit der Rentenversicherung fallen würde (ohne auch nur eine medizinische Indikation von mir zu kennen).


    Für mich stellt sich gerade die Frage nach einer psychosomatischen Reha - ohne Kind. Ich bin jetzt soweit, dass der Hausarzt die Formulare ausfüllt und dann die Rentenversicherung entscheidet oder es an die Krankenkasse weitergibt. Einer von beiden muss den Antrag innerhalb von 5 Wochen bearbeiten.


    Könnt ihr mir sagen wo der Unterschied zwischen der Krankenkassen-"Kur" und der Rentenversicherung-"Reha" ist? Also sowohl vom Ablauf als auch der Indikation (und der Wirksamkeit)?


    Termin beim Hausarzt wird für nächste Woche gemacht. Aber ich wäre gern vorbereitet.

    Es funktioniert auch wunderbar wenn eine Glasflasche runterfällt und man diese im Reflex versucht mit dem Fuß auf/abzufangen. Hat super funktioniert, die Flasche blieb tatsächlich heil da 10cm über den Fliesen mit dem Fußrücken gebremst und von dort nur noch auf die Fliesen abgerollt...der Fußrücken war zwei Wochen blitzeblau und tat weh :D

    Aber ich gehöre auch zu den Menschen die, wenn mir am Tisch eine Nadel runterfällt, sofort die Beine zusammenpressen damit die Nadel nicht auf den Boden fällt #nägel#stirn

    Wie geht es dir denn jetzt?

    Danke der Nachfrage :)


    Der punktuelle Schmerz ist weiterhin da aber ohne Schmerzmittel erträglich, nur mein Kreislauf mag mich nicht leiden. Musste mich heute Mittag sofort hinlegen, nach 3 Stunden Schlaf ist es besser (aber noch nicht normal).

    Insgesamt fühlt es sich aktuell besser an, der Druck und das leichte Brennen über die rechte Bauchdecke haben nachgelassen.

    Hausarzt hat eben Niere, Milz, Leber, Bauchspeicheldrüse und Blinddarm geschallt. Alles gut.


    Meine Idee mit der Narbe hielt er aber aufgrund der Entzündungsparameter im Blut für unwahrscheinlich. Er geht von einer Reizung aus, wenn die Temperatur (gestern 37.5, heute 36.8) zu Fieber werden sollte, soll ich wiederkommen. Solangee gibt es Novalgin.

    Niere und Harnwege haben sie nicht geschallt. Die Lage des Schmerzpunktes ist da aber auch glaube nicht typisch (wenn man von vorn auf mich schaut ca. 5cm südwestlich vom Bauchnabel). Eine Idee kam mir eben aber ich weiß nicht abwegig die ist...die Stelle ist in direkter Nähe der Narbe von der Gallenblasenentfernung (2016) die gefühlt ewig innerlich zum Heilen gebraucht hat...nicht dass da irgendwas kaputt ist und sich was verklemmt hat - hätte man das sehen müssen auf dem US?

    Bin auf dem Heimweg ohne Diagnose oder Hinweis wo es herkommt. Soll morgen/heute zur Kontrolle zum Hausarzt. Bei Verschlechterung soll ich wieder in die Klinik kommen. Die wirkten sehr kompetent und bemüht (und waren super freundlich)


    CRP ist im Vergleich zu Dienstag gesunken (nun 6.6 stat 9.8) und Leukos sind gestiegen und damit minimal erhöht (von 6.6 auf 10.9).


    Dafür sind 3 Nierenwerte außer der Norm, aber dazu haben sie nichts gesagt (Kreatinin zu hoch, GFR zu niedrig)


    Ich bin ja mal gespannt auf was das hinausläuft #rolleyes Der Schmerz ist weiterhin da #hammer

    Gynäkologe hat auch nichts gefunden. Und der war gründlich #blink #schäm


    Trotz Novalgintropf bleibt der spitze Schmerz an dieser einen Stelle und entlastet bei Druck auf diese Stelle#weissnicht Leukos waren normal, CRP fehlt noch. Ich werde gleich wieder heim dürfen.


    Ich bin jetzt genauso schlau wie vorher :( Also abwarten und daheim nach Empfehlung der Chirurgin weiter mit Ibu


    Und um 4 Uhr klingelt der Wecker :sleeping:

    Nachdem es mich heute Abend beim Aufstehen per "Blitzeinschlag"-Schmerz von den Füßen geholt hat, hänge ich gerade am Schmerztropf in der Klinik. Laut US kein akuter Blinddarm, auch wenn der punktuelle Schmerzpunkt genau passt. Ich warte jetzt auf die Gynäkologin, das wollen sie auch noch abklären. Aber für Eierstöcke ist der Schmerz zu mittig aus meiner Erfahrung raus vom Mittelschmerz.


    Wenn Gyn nichts findet darf ich heim, soll aber vom Hausarzt überwacht werden.

    Kann man eine Blinddarmentzündung haben wenn nur das CRP (9.8 bei Ref <5) leicht erhöht ist, aber alle anderen Werte inkl. Leukozyten (6.68 bei <10.4) normal sind? Das war die Argumentation warum es nicht akut sein soll. Eben kamen die Laborergebnisse, außer dem CRP alles top #weissnicht


    Mir fehlt sowohl das Vertrauen in die Ärzte als auch in mein Bauchgefühl.


    (Und warum ich mich drücke vor der Notaufnahme: die ist für echte Notfälle, also Kopf unterm Arm. Wurde mir von Kleinauf eingetrichtert. Da geht man eigentlich nur im RTW hin. Plus die Erfahrung von der Gallensache...die parken dich mit Morphium auf Station und warten ab...plus: die Kinderbetreuung ist nicht gesichert, ich bin 2 Tage nach der Gallen-OP wieder heim zu 1.5jährigen weil Mann meinte er ist im Geschäft unabkömmlich. An dieser Einstellung hat sich nichts geändert in den Jahren #crying Ich will nicht wieder mit frischer OP allein mit Kind sein. Dann lieber mit diffusen Schmerz daheim sein. Aber das ist ein anderes Thema)

    soeben mit der Hausarztpraxis telefoniert (inklusive Rücksprache mit behandelnden/untersuchendem Arzt von gestern), ich soll morgen früh nüchtern zum US kommen, kein Grund zur Eile #weissnicht


    Edit: u.a. da kein Fieber

    Alles Gute, Exon.


    edit: offenbar bist du noch da. Sind die Schmerzen weg? Warum zögerst du? Gerade die Erfahrungen, die du in deinem letzten Post beschreibst, sollten dich doch eigentlich schon längst ins KH getrieben haben, oder?

    Warum ich zögere...gute Frage. Um nicht wieder als hysterisch abgestempelt zu werden? Der Bereitschaftsdienst hat ja bereits gestern telefonisch mitgeteilt, dass sie keine Notwendigkeit sehen für eine Behandlung.

    Druck und Spannungsgefühl ist noch da, auch der punktuelle Schmerz. Aber nicht so, dass es sich gefährlich anfühlt. Dass da was nicht ok ist, sagt mir nur mein Gefühl :wacko: Und das könnte sich täuschen und ich mache aus einer Mücke einen Elefanten.


    Ich werde gleich nochmal beim Hausarzt anrufen wenn sie aufmachen und nach einem Ultraschall fragen.


    (In der Akte von meinem Kaiserschnitt stand drin, dass man mich in Vollnarkose gelegt hat, weil Patientin panisch wurde. Kein Wort davon, dass die Spinale nicht wirkte und denen meine Beine um die Ohren geflogen sind vor Schmerzen...sowas lässt mich nachhaltig an meiner Selbstwahrnehmung zweifeln)

    Wenn der Hausarzt dich untersucht und Blut abnimmt und dann entscheidet, dass es erstmal nichts weiter ist heißt es ja nicht, dass nichts draus werden kann. Es heißt nur, dass es erstmal keinen Grund für weitere Diagnostik gibt. Aber das kann sich ja ändern, je nachdem, wie es weitergeht


    Letztlich sind die Ärzte darauf angewiesen, dass die Patienten sich melden, wenn es nicht besser oder sogar schlimmer wird.

    Ich habe etwas wenig Vertrauen in Ärzte allgemein, da es mich bereits mehrfach das Leben hätte kosten können, weil sie der Ursache der Symptome nicht auf den Grund gegangen sind. Meine Hausarztpraxis neigt eher dazu zu sagen "ist nichts", obwohl mein Körpergefühl sagt "das ist ernst". Mehrfach wäre das in der Vergangenheit fast schief gegangen bei mir, meinem Mann und auch schon meinem Sohn. Da sah es auch nicht so schlimm aus, wäre aber ohne Zweikonsultation eines Facharztes auf meine Initiative (über die Meinung des Hausarztes hinweg) nicht ohne Folgen ausgegangen.


    Wir gehören hier wie auch von anderen schon beschrieben auch zu der Sorte "kann so schlimm nicht sein, sie reden/laufen/leben noch". Und das auch halbtot wenn es sein muss. Deswegen meine Frage hier entgegen der Einschätzung meines Mannes.


    Meinen Mann haben sie in einem Krankenhaus mal mit Werten von akutem Leberversagen auf 600km Heimreise geschickt weil er ja noch gut beieinander war...ich habe ihn direkt in die Uni gefahren hier vor Ort, die auch meinten "brauch keine Tasche, er sieht noch nicht gelb aus, der kann wieder heim" bis die Blutergebnisse da waren - da ging es dann sehr zügig in den OP.


    Das hört sich bescheuert an, aber uns merkt man ernste Krankheiten einfach nicht an. Selbst Bild- und Labordiagnostik sind da nicht immer eindeutig. Ich könnte ein Buch verfassen mit tollen Geschichten zu "hätte ich dem Arzt vertraut, wäre ich jetzt tot"

    Ich habe gestern noch mit dem Bereitschaftsdienst telefoniert, die meinten abwarten, der CRP wäre zu niedrig als dass es wirklich akut sein kann. Die Nacht war ok, bin aber eh Bauchschläfer.


    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen, diese ermutigen mich, dass ich mit dem Problem "ist doch nicht so schlimm" bei Trotzdem akuten Erkrankungen nicht allein bin :)