Beiträge von Schokojunkie

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    also, ich war heute tatsächlich auf der Documenta. Ich fand sie nicht sooo toll.

    Mein persönliches Highlight war Hito Steyerl. Die hat eine Installation im Ottoneum die echt toll war. Allerdings auch mit langer Wartezeit, deshalb empfehle ich allen da möglichst früh hinzukommen.

    Ansonsten muss ich es erstmal wirken lassen.

    In Deutschland funktioniert es in den meisten Fällen schon ganz gut. Es knirscht wenn es vom Regelfall abweicht und bei ausländischen Personen grad doppelt. Aber, das ist woanders teils genauso wenn nicht schlimmer.

    Hierzulande gibt es viele Informationen auch auf Englisch und in typischen Zuwanderersprachen.

    Das ist in mir bekannten arabischen Ländern anders. Da kann dann nur der die Landessprache sprechende Teil der Familie Angelegenheiten erledigen.

    Dass man bei offensichtlich deutschsprachigen die Regeln dehnt ist oft ein Entgegenkommen des Sachbearbeiters. Gemeinsame Sprache macht vieles einfacher.

    Ich sitze auch oft Menschen gegenüber die kein Deutsch sprechen, und auch keine andere Sprache die ich spreche. Richtig wäre diese Leute wegzuschicken damit sie mit neuem Termin und einem Dolmetscher wiederkommen.

    In der Praxis findet sich manchmal ein Kollege der die jeweilige Sprache spricht oder eine Krankenschwester kann übersetzen. Das ist aber goodwill, den Mehraufwand zahlt niemand und die Arbeit muss ja trotzdem erledigt werden.

    Aber gerade dann, wenn man eh schon nur übersetzte Informationen hat, möchte man beim Rest korrekt sein.

    wie süß thistlejo meine war auch im centerpark und es war wohl ziemlich gut. Die kids haben zusammen gekocht und sich gegenseitig in die jeweiligen Häuser eingeladen. Sogar die Lehrer wurden eingeladen.

    Am Ende gab es ein Haus das noch völlig unaufgeräumt war da haben dann ganz viele mit angepackt und es rechtzeitig abgabefein gemacht.

    So skeptisch ich anfangs war, glaube ich dass denen die Fahrt sozial mehr gebracht hat als jede bildungsfahrt.

    Die Klassenfahrt ist für manche Kinder die einzige Gelegenheit mal in einen Freizeitpark zu kommen.

    Manche Eltern gruselt es so sehr davor dass sie nie hinfahren, für andere ist es als Familie einfach zu teuer. Bei BuT Empfängern müsste es eigentlich übernommen werden, wenn es als Klassenfahrt deklariert ist.

    Die Kinder wollen das auch gerne. Vor allem ist es toller mit den Freundinnen durchs phantasialand zu ziehen als mit der Familie.

    mir wurde gesagt dass ich eine email bekäme.

    Hier kann man nicht einfach so dahin gehen. Man braucht einen Termin, der nur online zu bekommen ist und 4 Wochen Vorlauf hat.

    Tja, dann werde ich mal morgen versuchen da anzurufen oder eine Mail? Falls sich eine Mail Adresse findet.

    Braucht man für die Abholung auch einen Termin? Falls nicht, kannst du vielleicht bei der Abholstelle nachfragen ob schon etwas da ist.

    Ja,man braucht dafür explizit auch einen Termin.

    Wird auf der Seite der Stadt, auf der man die Termine macht abgefragt.

    Die Abschlussfahrt der 10. Klasse (Freundin meiner Tochter) ging auch in den Freizeitpark. Eintritt roundabout 50 €, Fahrt mit ÖPNV war nicht so teuer. Am Ende des Tages haben die Kids für den einen Tag dann aber auch 70 € oder mehr ausgegeben. Dort wird ja auch noch mal kräftig konsumiert.

    Finde ich für eine Abschlussfahrt zwar teuer aber okay. Zumindest wenn man sich in der Klasse wohlfühlt.

    Beantragt hatte ich den Ausweis fürs Kind schon Anfang Mai, nachdem alleine schon der Antrag mich zig Anläufe gekostet hat.( Es gibt kaum Termine, und nebenbei muss Kind ja auch zur Schule und wir Eltern arbeiten. Die Vollmacht die der Gatterich geschrieben hatte genügte nicht.....) irgendwann haben wir es dann hinbekommen, Anfang Mai.

    Angepeilt war erste Juni Woche, bis jetzt hat sich das Bürgerbüro nicht gemeldet und der Urlaub steht an. Kind hat jetzt keinen Ausweis.

    Ich freue mich.

    Wie lange dauert es denn aktuell? so ein doofes plastikkärtchen zu machen.

    Ich habe schon überlegt ob ich nicht beantragen kann einen Teil der Kosten zurück erstattet zu bekommen. Die ohnehin kurze Laufzeit bei Jugendlichen wird ja schon deutlich reduziert wenn ich Monate lang auf den Ausweis warte.

    nächste Woche möchte ich für einen oder sogar zwei Tage nach Kassel.

    Ich habe mir bisher noch keine Strategie für den Besuch zurechtgelegt, bin noch komplett ahnungslos.

    Die Documenta erschlägt einen ja gern und am Ende des Tages weiß man nicht mehr wo man hinschauen soll.

    Also, wer war schon da und hat Muster sees und Überraschungen die ihr besonders gut gefallen haben?

    Wandertag in die Trampolinhalle oder den kletterpark kostet gerne mal um die 30 Tacken.

    Ich finde aber bei euch das verhältnis zwischen Transport und Eintritt nicht geschickt.

    Ich glaube als Lehrer hätten ich den Treffpunkt an einer ÖPNV Haltestelle ausgemacht und wäre mit dem 9 € Ticket gefahren.

    Wenn der ÖPNV bei euch so bescheiden ist, wie lösen es denn die anderen Schulen? Ich kann mir nicht vorstellen dass 30 € für jeden Ausflug so widerspruchsfrei hingenommen werden.

    Kissix ich verstehe dich voll und ganz und hasse diese spendenläufe aus tiefer Überzeugung.

    Ich fühle mich dadurch genötigt zu spenden. Es werden die Kinder angespitzt die Nachbarn anzusprechen. Toll, das möchte ich nicht. Auch die sollen, genauso wie ich bitte selbst entscheiden wem sie spenden.

    Ich spende unter anderem an Ärzte ohne Grenzen. Das ist eine Organisation die mich anspricht und deren Ziele und Verhalten ich für gut halte. Trotzdem möchte ich nicht meine Kinder verschicken um Spenden für die zu sammeln.

    Ich finde ,wenn auf einem Schulfest eine Spendenkiste (oder mehrere) neben den Essens und Getränkeständen steht und kommuniziert wird, wofür gesammelt wird, kommt auch Geld zusammen ohne dass ich mich so genötigt fühle.


    Btw als die kleine dicke die nie gut in Sport war, hätte es mich endlos gestresst nicht gut genug zu sein.

    Ja, diese Erwartung der Kinder dass die Eltern doch bitte kommen mögen ist ein effektives Druckmittel.

    Ich habe mir für solche Aktionen teilweise frei genommen (also freie Tage verschoben), aber auch weil an diesen Tagen keine ausreichend lange Betreuung stattfand. Ich sage nur Karneval im Rheinland.

    Es waren aber schon ganz oft die gleichen Eltern die Dinge gemacht haben , auch weil diese ihre Zeit freier einteilen konnten. Da waren auch Väter dabei die aber ganz genderkackig den Anhänger voll Erde fürs Hochbeet geholt haben und zur Schule gekarrt haben. Oder eben Tipis für die Kinder gebaut haben.

    Am Ende müssen wir die Väter zu mehr Engagement bringen und nicht einspringen weil es sonst keiner macht

    Aus unserer kiga und Grundschulzeit kann ich berichten dass bestimmte Dinge eben nur mit Eltern stattfinden oder gar nicht.

    Ich bin überzeugt davon, dass für einige Kinder die Kindergartenbasteltüte die einzige Schultüte ist die sie bekommen würden, weil den Eltern der Brauch so nicht bewusst ist. Mir war die Wichtigkeit auch nicht so bewusst, hatte nämlich auch keine.

    Jetzt wäre es toll wenn der Kindergarten die mit den Kindern basteln würde, so wie hier die Martinslaternen, aber ich sehe auch dass die Erzieherinen da wenig Zeit für haben.

    Klar, für einige ist es nervig, aber am Ende des Tages kann man auch Nein sagen. Und seinem Kind Zuhause eine Schultüte basteln oder kaufen.

    Beid uns richteten sich die Mitmachangebote meist an beide Eltern, es gab zwar im Schnitt mehr Mütter aber das liegt doch auch daran dass viele Frauen mit Geschwisterkind noch in elternzeit sind und eben flexibel.

    Es gab sogar ein explizites Väterfrühstück, bei dem die Väter nach dem bringen der Kinder doch mit frühstücken sollten um mehr vom Kita Alltag mitzubekommen. Es waren immer die gleichen Väter die das wahrgenommen haben und es wurde abgeschafft, auch weil einige Kinder traurig waren dass ihre Väter da nicht dran teilgenommen haben.

    Wenn jetzt Eltern diese Bastelsachen nicht mehr mitmachen, weil Eltern es doof finden werden sie abgeschafft. Im Grunde finde ich es schön dass es das gibt. Genauso wie die Gartenaktionen und Wir bauen ein Klettergerüst aktionen der Kita und Grundschule.

    In der Grundschule hatten wir auch die Plätzchen Back Aktion vor Weihnachten. Da mussten auch Eltern herhalten und auch das waren fast nur Frauen.

    Mein Mann hat sich da immer rausgezogen, dass er das nicht könnte. Zeit hätte er teilweise gehabt. Vielleicht bin ich einfach so gestrickt dass mir so Sachen wichtig sind.

    Ich war etwas enttäuscht als meine Tochter, statt einer von mir gebastelten Schultüte, lieber die gekaufte mit für meinen Geschmack nicht so schönem Motiv wollte.

    Es ist eben auch ein Erwachsenen Ding und hier besonders der Mütter.

    So ähnlich ist es mit den selbstgebastelten Adventskalendern. Die gefallen den Erwachsenen auch oft besser als den Kindern.

    Ich bin irgendwann dazu übergegangen wiederbefüllbare Adventskalender zu kaufen und die werden von den Kindern auch eingefordert. Einfach weil sie die Süssigkeiten darin lieber mögen als gekaufte (die ja auch bei teuren Kalendern eintönig sind).

    Ich habe übrigens, als wir noch jung und verliebt waren, meinem Mann immer aufwändig Adventskalender gebastelt und mich gefreut wenn er sich freut.

    Klar hat das auch etwas mit weiblicher Sozialisation zu tun, aber IMHO wäre es sinnvoll männer mehr in Richtung kümmern zu sozialisieren als das wir damit aufhören. Weil ich es eben auch schön finde.

    Die Schultüten sind doch eine Leistungsschau der Mütter.

    Wer hat seinem Kind die tollste, originellsten was weiß ich Schultüte gebastelt? Und wem ist sein Kind nicht wichtig genug dafür?

    Genau wie das Leistungsbacken im Kindergarten. Welches kind hat toll dekorierte/Aufwändige Geburtstagskuchen? Und welches bloß die Backmischungsmuffins?

    Da braucht es schon Selbstbewusstsein wenn das Kind die genähte (von Muttis Freundin) Schultüte aufschlägt, und sich von Herzen die aus dem Schreibwarenladen mit den Disney Prinzessinnen drauf wünscht.