Beiträge von Schokojunkie

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    Aber das sterben der kleinen Läden und der Landarztpraxen ist doch noch in vollem Gange. Die Menschen wollen im Massenmarkt auf der grünen Wiese einkaufen oder am Amazonas weil es dort mehr Auswahl gibt. Auch wenn sie den gleichen Erdbeerjoghurt kaufen den der dorfedeka auch hat.

    Ich weiß ehrlich nicht wie man das steuern kann

    Karl May war nie mein Beuteschema, aber dafür wohnte John Wayne bei uns im Wohnzimmer.

    Meine Vorstellung von Amerika war geprägt durch die Western die mein Vater liebte.

    Das ist nicht weniger übel. Und ganz frei bin ich tatsächlich nicht von Klischees was Native americans angeht.

    Die Ausflügler die die Bahnen verstopfen dürften dich irgendwann erledigt haben. Ich habe, als ich Urlaub hatte das Ticket auch für Ausflüge genutzt die ich mir sonst verkniffen hätte. Aber das geht im normalen Arbeitsalltag nicht. Dafür braucht man Freizeit und die hat man ja nicht einfach so.


    Wir müssen unseren Konsum tatsächlich herunterfahren, das glaube ich auch aber da als erstes bei der Mobilität anzusetzen halte ich für falsch.

    Das die Landbevölkerung sofort auf bis und Bahn umsteigt sobald das Angebot nur gut ist halte ich für Unsinn. Oft wird ein akzeptables Angebot schon nicht wahrgenommen weil man ja das Auto eh hat und die naturgemäß längeren Fahrzeiten als Zumutung wahrgenommen werden. Im Alltag werden reine Spritkosten gegen den Preis des einzelnen fahrscheins gerechnet. Da erscheint das Auto immer attraktiver.


    Die Dörfer wieder mit mehr Infrastruktur versorgen ist ja nett, aber genau diese Bevölkerung bestellt im Internet und kauft im großen Supermarkt auf der grünen Wiese. Da kann der kleine Supermarkt im Ort nicht mithalten, weder vom Angebot noch von den Preisen.

    Die Hausarztstellen auf dem Land sind völlig unattraktiv. Der Verdienst ist überschaubar und der Aufwand groß. Man kann die Leute ja nicht zwingen dorthin zu gehen, zumal es je nach Gegend auch gar nicht trivial ist. Wenn man nicht aus der Gegend stammt hat man unter Umständen erhebliche Akzeptanz und Sprachprobleme.

    Das sind Probleme für die ich keine Lösungen weiß, aber ich finde ein günstiges ÖPNV Angebot ist schon eine Verbesserung.

    Ich lese grad auf fb das er die RAF anwaltlich vertreten hätte ( und einiges andere negative mehr)


    Wäre mir lieber gewesen das nicht zu wissen, denn ansonsten hab ich ihn wirklich gern gemocht.


    #kerze

    Hat er und das rechne ich ihm hoch an.

    Damit war in den 70er Jahren kein Blumentopf zu gewinnen und er hat damit für den Rechtsstaat mehr getan als so mancher anderer Politiker.


    Ströbele war geradlinig, im besten Sinne ein Vorbild.

    Ich mochte ihn sehr gerne

    Ich bin heute mit 9 € Ticket unterwegs

    Mitten unter der Woche, am späten Vormittag und der Zug war absurd voll.

    Ich habe mich ziemlich gut amüsiert über die Leute die sich aufgeregt haben. Aber auch das Ticket nutzen....

    Meine Güte, ja es ist eng aber es ging voran . Ich bin ein Fan von diesem Ticket. Morgens früh sind die Bahnen auch nicht überfüllt, und für die Freizeit kann man es sich halt überlegen ob es einem das wert ist.

    Wobei heute kam erschwerend dazu dass viele es wohl noch einmal nutzen wollten und dass die S bahn aktuell auf der Strecke Schienenersatzverkehr hat. Dazu war der Zug sehr kurz....

    Das gute am Preis ist dass man es problemlos zusätzlich zum Auto haben kann. Und es dann auch nutzen kann wenn es die Rahmenbedingungen erlauben.

    Ich brauche das Auto um innerhalb kurzer Zeit im Rufdienst auf der Arbeit zu sein.

    Das ist mit ÖPNV nicht leistbar.

    Aber, wenn der Gatterich morgens die Brutpflege übernimmt kann ich tatsächlich im regulären Arbeitstag mit der Bahn fahren.

    Warum könntest du es für die Freizeitgestaltung nicht nutzen?

    Ich ich könnte ein solches Ticket auch nicht ständig nutzen, dafür ist mein Zeitplan zu eng getaktet.

    Aber ich würde es dennoch haben wollen, weil es mir nämlich Freiheiten ermöglicht Dinge auszuprobieren. Und tatsächlich such einige Routinefahrten mit der Bahn zu versuchen.

    Auch auf dem Land fahren zumeist Busse, und da wo noch keine fahren muss sich das ändern.

    Aber selbst Dorfbewohner können bis zum nächsten Park ans ride Parkplatz fahren und den Rest mit der Bahn fahren. Da gibt es Möglichkeiten.

    Es wird immer Menschen geben die nicht davon profitieren na und? Ich zahle auch eine Menge wo ich nix von habe.

    Ich muss sagen dass ich das 9€ Ticket vor allem für zusätzliche Fahrten genutzt habe. Während der Schulferien war hier Schienenersatzverkehr und das verlängert die Fahrzeit so enorm dass ich nicht bereit war das zu machen.

    Während der Schulzeit möchte ich tatsächlich mit dem Auto fahren weil ich sonst meine Kinder noch früher wecken müsste und sie eineinhalb Stunden frühstücken müssten bis sie zur Schule aufbrechen könnten. So müssen sie nur 45 Minuten überbrücken.

    Dennoch, ich hätte viele Fahrten nicht gemacht weil ich die Fahrtkosten gescheut hätte.

    Allein der Aspekt der Teilhabe sollte es wert sein da eine Lösung zu finden.

    private Kitas sind hier kaum bezahlbar. 1200 € für 3 Tage, für ein Kind. Oft zahlen das Firmen für ihre (leitenden) Angestellten.

    Die in öffentlicher Trägerschaft Kosten je nach Einkommen bis zu 600 € für 5 Tage. Das finde ich auch schon happig, und die Qualität ist sehr unterschiedlich.

    Schule ist deutlich günstiger. Der Betrag für Arbeitshefte ist gedeckelt und die verbrauchsmaterilien sind je nach Sorgfalt des Kindes mal mehr, mal weniger.

    Meine Kinder genießen es tatsächlich wenn zu Beginn des Schuljahres neue Stifte angeschafft werden, die alten werden ja weiterverbraucht. Allerdings malen meine Kinder auch gerne.

    Also, westdeutsche Kindheit in den 70 er Jahren.

    Beide Eltern berufstätig, Das ging mit viel Organisation. Kindermädchen, nach dem Kindergarten noch mit der Erzieherin nach Hause und dort zu Mittag gegessen. Meine Mutter hat uns danach abgeholt.

    Und ab 5 Jahren auf einer (privaten) Ganztagsschule.

    Die staatliche Betreuung war mau, das musste man selbst organisieren und ordentlich Geld dafür hinlegen.

    Es war aber auch so dass man immer jemanden gefunden hat der als Kindermädchen arbeiten wollte.

    Ich bin schon froh dass es heute bessere Betreuung gibt , würde sie auch ausbauen. Geld zahle ich so oder so.

    Zurück in die 70er will niemand.

    Gibt es in D (oder Ö oder CH) nach Einkommen gestaffelte Gebühren? So ist

    Bei einem Kollegen machte es um die 600 Euro Unterschied, ob er in der einen oder der anderen Gemeinde lebte.


    Gibt es in D (oder Ö oder CH) nach Einkommen gestaffelte Gebühren? So ist das hier in Belgien in den staatlichen Kitas und das finde ich prima gelöst. Wir verdienen im Vergleich zum Durchschnitt sehr gut und zahlen deshalb den Höchstsatz für die Kita (die hier von 0-2,5 Jahre geht, Betreuungszeiten 7:30-18:30), das ist absolut okay weil dafür andere, weniger gut verdienende Familien sich den Betreuungsplatz ebenfalls Recht gut leisten können. (Die langen Wartelisten sind eine andere Geschichte, und auch hier herrscht Personalmangel)

    Das ist höchst unterschiedlich. Manchmal ist der Beitrag nach Einkommen gestaffelt. Manchmal bekommt man eine Ermäßigung für weitere Kinder, die beim gleichen Träger (oder auch hei einem anderen Träger) betreut werden. Manchmal richtet sich der Beitrag nach der Anzahl der Kinder in der Familie. Manchmal zahlen alle das Gleiche. Dabei ist übrigens auch das allgemeine Kostenniveau sehr unterschiedlich, teilweise von Träger zu Träger, teilweise von Gemeinde zu Gemeinde. Und das sind Erfahrungen aus einem Bundesland.


    Andere Bundesländer haben kostenfreie Kindergärten oder wieder andere Zahlungssysteme.

    Bei einem Kollegen machte es um die 600 Euro Unterschied, ob er in der einen oder der anderen Gemeinde lebte.

    In der Größenordnung ist es hier auch.

    Und es ist einfach blöd weil das tatsächlich Neid provoziert.

    die Kita Gebühr ist idR gestaffelt. Wer gut verdient zahlt teilweise richtig viel Geld, wer wenig verdient zahlt teilweise gar nichts. Es fühlt sich schon ein bisschen ungerecht an weil in manchen Städten ist der Kindergarten komplett kostenlos für die Eltern und in anderen nicht.

    Wenn man in Sichtweite eines kostenlosen Angebots wohnt, leider auf der falschen Seite der Stadtgrenze tut es schon weh.

    Ideal fände ich kostenlose Kita für alle.