Beiträge von Meisterschülerin

    mich stört Zugluft nicht, allerdings habe ich Kreislaufprobleme in stickigen Räumen. Ich konnte heute meinen Sportkurs auch nicht fertig machen, weil aus Angst vor Zugluft nicht gelüftet werden durfte, ich dafür sehr tatterig wurde. In Seminaren hatte ich das Problem auch schon. Ich finde das schwierig sich da zu einigen. Bisher bin ich dann halt immer gegangen.

    Selber Eis futtern und das Kind zusehen lassen wird nicht klappen selbst wenn man denkt, man mache das noch so heimlich... die haben antennen für sowas

    :D Kind 2 hat hier solche Antennen. Der hat uns auch mit 5 Monaten und vollgestillt das Eiscafé zusammengebrüllt, weil er auch was wollte. Kind 1 war das vollkommen egal. Dem konnte man auch gut ein Eis voressen.


    Kind 3 fand auch eine Weile alles außer Matjes doof.


    Was ich außer Honig im 1. Lebensjahr noch im Kopf hatte, ist eine nicht übertriebene Aufnahme von Eiweiß wegen der noch nicht ausgereiften Nieren.

    nur noch zur Ergänzung, preschoolmum hat das ja schon sehr schön geschrieben.

    Die Hebamme könnte den Test auch machen, das kostet dich dann nichts. Dann weißt du zumindest ob du den Virus schon hast oder nicht. Andererseits steht in dem verlinkten Artikel j auch: Die Behandlung von Schwangeren und Stillenden mit den genannten Virostatika wird nicht empfohlen. Während der Schwangerschaft würde dann also ersteinmal nichts passieren.

    Wäre bei dir eine Erstinfektion während der Schwangerschaft nachweisbar würde dann nach der Geburt das Baby auf eine Infektion getestet und im Falle dann mit Virostatikum behandelt.


    Würde eine Untersuchung nach der Geburt einem evtl. betroffenen Kind Behandlungsmöglichkeiten eröffnen? Würde ein Hörfehler beim Hörscreening erkannt werden?

    Zur zweiten Frage: Kann sein, muß aber nicht. Der Hörverlust kann sich auch erst später entwickeln. Dann würde ungefähr jährlich ein Hörtest angesetzt werden. Zusätzlich noch Augenarzt.

    Irgendwie klingt das nicht so ganz seriös.

    Die Blutuntersuchung bei dem Screening führt ja nicht die Hebamme selber durch. Das Zettelchen mit dem Blut wird ja in ein Labor geschickt. Sie braucht da gar keine Geräte für. Dann bliebe neben den schon genannten Sachen noch der Hörtest, den kann man aber auch beim niedergelassenen HNO bis Tag 14 nach der Geburt durchführen lassen.

    Ich habe jetzt länger überlegt, ob ich dazu etwas schreiben soll.

    Ich bin für: erklären!

    alles gut.

    Ich erkläre auch gerne. Hängt halt davon ab wie ich angesprochen werde. Wenn jemand besorgt fragt ist das einfach eine andere Ausgangssituation, als wenn ich beschimpft werde.


    So, aber jetzt freuen wir uns über positive Kommentare.

    Die Situationen sind ganz unterschiedlich. Mal allein, mal mit allen Kindern, den Gatten hat es auch schon erwischt. Mal Kind hinten, mal vorn getragen. Mal schlafend, mal schreiend. Mal sprechen mich die Leute direkt an, oft unterhalten sie sich aber auch nur mit ihrer Begleitung darüber. Natürlich immer in einer Lautstärke, dass man es hören muß. Die beiden älteren Damen heute Vormittag habe ich dann darauf hin gewiesen, dass es doch sehr unhöflich sei, so indirekt über jemanden zu lästern. Wenn sie ein Problem haben sollen sie mich doch bitte direkt ansprechen. Beim Kigaabholen gab es den nächsten Kommentar zur Kopfhaltung, die nicht gut genug wäre #rolleyes.

    Bei Achtung ihr Kind erstickt ja, habe ich auch schon geantwortet, das die anderen das ja auch überlebt hätten. Da waren wir gerade alle zusammen unterwegs. Zu meinem Mann meinte ich dann noch, und wenn schon ein bißchen Schwund ist immer, sind ja noch genug da. Wenn nur die Produktion nicht immer so aufwendig wäre. Manchmal ignoriere ich es auch.

    Woher kommen momentan diese vielen negativen Reaktionen auf das Tragen? Ich trage jetzt das vierte Kind und so gehäuft und aggressiv war das bisher nie. Bei Kind 1 vor acht Jahren merkte man den Leuten an, dass das Tragen noch eher selten vorkam und die Leute nicht daran gewöhnt waren. Bei Kind zwei und drei gab es kaum Reaktionen. Und jetzt, Baby ist zwei Monate alt wurde ich schon mehrfach als schlechte verantwortungslose Mutter beschimpft, die ihr Kind wahlweise zerquetscht, erstickt oder ihm den Hals bricht. Boah, mich stresst es inzwischen echt schon mit dem Bus zu fahren, da kommen diese Kommentare meistens. Baby möppt da auch gerne mal rum, weil es nicht gerne Bus fährt. Läßt sich aber nicht immer vermeiden.

    unser baby ist wohl ähnlich. Sie wohnt momentan auch auf mir und meinem Mann. tagsüber schläft sie auch nur noch im Tuch, nachts geht es auch im Bett neben mir. Manchmal schreit sie nachts plötzlich aus dem Schlaf, dann muß man sie kurz senkrecht halten. nach ein paar sekunden kann man sie wieder hinlegen, und sie schläft weiter.

    insgesamt ist sie lieber senkrecht als waagerecht. Zum Stillen und wickeln nehme ich sie aus dem tuch, sonst wohnt sie gerade dort. Aber auch in der Trage weint sie oft erst Mal vor dem Einschlafen. Stillen geht auch nur bei Hunger und ist keinerlei Beruhigung. Kind zwei war genauso.

    Mir kam das gar nicht so ungewöhnlich und besonders vor, bis ich mit dem Rückbildungskurs angefangen habe. Alle anderen Babys ließen sich zumindest eine zeitlang ablegen. Die Kursleiterin meinte dann auch, die Vierten wären ja immer besonders anstrengend. War lieb gemeint, kam aber ganz anders an. Nunja

    Grundsätzlich siehst Du das eh erst, wenn das Baby da ist.

    Das einerseits, andererseits würde ich persönlich das nächtliche Stillen und das Einschlafstillen versuchen auszuschleichen. du hast ja dann Nachts auf jeden Fall das Baby zustillen. Und ob du selbst in der Schwangerschaft die zusätzlichen Schlafunterbrechungen gut verkraftest ist auch noch eine Überlegung wert. Vielleicht könnt ihr auf andere Stillzeiten ausweichen, so dass das Stillen zwar erhalten bleibt aber günstiger liegt.

    Hast du da Angst beim Hinterlegen, oder wenn das Tuch gebunden wäre?

    guck mal einfach nach Neugeborenes und Rucksacktrage. Ich habe meine immer sehr zeitig hinten, weil mir das Baby vorne zu schwer wird und ich so mehr bewegungsfreiheit habe. Die Kleine hatte ich mit drei/vier Wochen das erste Mal auf dem Rücken. Mit ein bißchen Übung geht das. Bei meinem ersten Bindeversuch stand mein Mann daneben, nur zur Absicherung.

    So einen Sportkurs oder einen anderen außerhäusigen Termin wahrzunehmen ist eine gute Idee. Aber falls das auch nicht klappt ist das halt so. Mach dir da nicht zu viel Stress. Manchmal werden Alternativen auch erst akzeptiert, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Oder es findet sich dann doch noch ein Weg. Hier hat sich der Dreijährige immer von mir an den Tisch ran schieben lassen zum Essen. Das war mit großem Bauch auch nicht mehr so prickelnd, ging aber noch. Während der Geburt hat der Rest gefrühstückt und das Kleinchen hat wieder nach mir gefragt zum Ranschieben. Mein Mann meinte dann, das ich noch im Bad bin. Das wurde mit Mamagekreische beantwortet. Mein Mann versuchte es nochmal und sagte, dass jetzt das Baby kommt. Antwort dieses Mal: "Okay, Papa ranschieben."

    Für mich ist aber auch nicht jedes Beschweren, jeder Frust gegenüber dem Geschwisterkind gleich Eifersucht. Für mich ist Eifersucht ein sehr grundsätzliches Gefühl der Ablehnung und der eigenen Kränkung. Natürlich streiten sich die Kinder oder sind auch mal voneinander genervt, aber das gehört da zu. Vom Baby sind noch alle begeistert.

    Der Meister hatte ganz am Anfang eine Phase als er das erste Mal großer Bruder wurde, dass er das Baby gehauen hat. Als der kleine dann Lächeln konnte hat er damit aufgehört und ihn lieber zum Lachen gebracht. Ich hatte damals den Eindruck, dass er einfach eine Reaktion seines Bruders erleben wollte. Und das Baby konnte halt nur Weinen oder Nicht-Weinen.

    Mit dem Ehefrauenvergleich kann ich nicht soviel anfangen. Eine Paarbeziehung ist ja für gewöhnlich darauf ausgelegt nur aus zwei Leuten zu bestehen. Der Status als Kind nicht. Ein Geschwisterkind zu haben ist ja nun nicht ungewöhnlich. Auch mit dem Entthrohnungsgedanken habe ich so meine Schwierigkeiten. Euer Kind bleibt ja euer Kind. Es ist das Erstgeborene und auch daran ändert sich nichts. Bisher hattet ihr noch keine weiteren Kinder, aber so wie eines das erste sein muß, wird auch irgendein Kind das Letzte sein und keine jüngeren Geschwister mehr bekommen. Habt ihr im Umfeld Familien, die schon mehrere Kinder haben? Hier war es irgendwie ganz selbstverständlich, dass noch mehr Kinder dazu kommen, sowohl bei uns, als auch bei anderen Familien.

    Kürzlich war ich in Wien und habe mich gefragt: wie macht man das als Eltern mit Kindern in der (Groß)stadt? Geht man da regelmäßig raus um des Rausgehens willen und damit einem die Decke nicht auf den Kopf fällt? Flippen die Kinder aus, wenn sie zuwenig Bewegung kriegen? Wo geht man dann hin? In den Park? Oder ist man ohnehin genug unterwegs für Schule/Kiga/Musikunterricht, daß man sich ruhigen Gewissens zu Hause einkugeln kann, wenn man mal dort ist? Kommt ihr so oft raus wie ihr wollt? Zuviel? Zuwenig?

    Wir wohnen in einer Großstadt, innerstädtisches Wohnviertel, am Anfang einer Seitenstraße. Hauptstraße direkt um die Ecke. Auto haben wir nicht. Öffis sind auch direkt um die Ecke. Garten gibt es nicht. In Wohnungsnähe befinden sich zwei Spielplätze. Einer ist seit einem knappen Jahr nur sehr eingeschränkt nutzbar, da die meisten Spielgeräte wegen Alterserscheinungen abgesperrt sind. Der andere Spielplatz ist bei gutem Wetter sehr voll; Sardinenbüchse. Zu dem ersten Spielplatz dürfen die beiden Großen (8 und 5 Jahre alleine gehen. Der 8-jährige dürfte auch auf den anderen.) Zur nächsten öffentlichen Grünanlage wo es auch eine Toilette ist müssen wir mit zwei Bussen fahren und sind eine reichliche halbe Stunde unterwegs. Zoo ist hier immer noch eine gute Option. Ist von uns aus gut zu erreichen mit zwei Stationen S-Bahn und kurzen Laufwegen. Heißt, dass auch das müde Kleinkind noch nach Hause kommt. Zwei schöne, große und wichtig saubere Spielplätze. Im Sommer Schatten. Toiletten sind vorhanden, Wasserflaschen kann man nach füllen. Und wenn man will kann man auch noch Tiere gucken ;)


    Fußläufig gibt es noch ein Waldstück zu erreichen. Aber, der Weg ist sehr steil, kein Klo, kaum Bänke, viele Hunde. Fand ich jetzt schwanger und wohl auch dieses Jahr mit Baby nicht so toll. Wir müssen mal besprechen, ob die beiden Großen da schon alleine hin gehen dürfen. Nr. 2 ist halt erst fünf.


    Der Meister (8) darf sich frei bewegen. Nutzt auch alleine den öffentlichen Nahverkehr, incl. Umsteigen. Fahrrad fahren ist hier eher ungünstig.


    Und ja wir gehen um des Rausgehens willens raus. Die brauchen Bewegung, trotz Sportverein.