Beiträge von mandragora

    Aviva und alien, danke, dann werde ich das auch etwa so handhaben.

    Den jüngeren beiden gebe ich weniger aber würdet ihr der 13 jährige, die gleich gross und schwer ist wie ich auch so viel geben? wobei, der 10 jahrige ist nur etwa 7 cm kleiner als ich und etwa 10 kg leichter#gruebel

    und der Nabelbruch?

    Mein Mann hatte einen und da wurde geraten so schnell wie möglich zu operieren, weil...#gruebel...der Darm? eingeklemmt werden könnte, was sehr gefährlich ist. Aber ich weiss nicht, ob es bei Nabelbruch verschiedene Schweregrade gibt.

    Wo hast du Schmerzen? In den Gelenken oder Muskeln?


    Ich habe seit diesem Frühling Schmerzen im linken Knie, genau wie du beschreibst, nach dem Aufstehen. Ich dachte zunächst von der Gartenarbeit und es würde sich wieder legen aber ist leider nun Dauerzustand. Wegen Corona ist es auch schwer wegen bisschen Knieschmerzen einen Arzttermin zu bekommen. Hier sind Ärzte ohnehin Mangelware und auf einen Termin muss man ewig warten. Habe also weder eine Diagnose noch einen Rat aber abonniere mal.

    Habe ich das richtig verstanden, der Blinddarm ist entzündet aber noch nicht schlimm genug und daher wird nicht/noch nicht operiert. #gruebel

    Worauf wird gewartet?

    Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass die entzündung spontan verschwindet?


    Ich finde das Vorgehen des Arztes komisch. Du hast die Beschwerden ja auch nicht erst seit gestern.


    Bei einer unkomplizierter Blindarmentzündung kann mit Minimalinvasiver Technik operiert werden.

    Bei geplatzten Blinddärmen oder im Falle einer sehr starken Entzündung mit Beteiligung des Überganges vom Dünndarm zum Dickdarm kann eine ausgedehntere Operation notwendig sein. In diesem Falle ist eine offene Operation über einen Bauchschnitt notwendig.

    Ich war mit den beiden Grossen vor Jahren allein unterwegs und habe mich auch ein wenig verlaufen. Unser Sohn damals etwa 4 Jahre alt mochte nicht mehr gehen und ich ihn nicht mehr tragen. Aber zum Glück habe ich den Osterhasen gesehen und meine grosse Tochter hat mitgespielt. Wir sind dann leise und vorsichtig dem Osterhasen gefolgt und haben ihn bestimmt 40 Minuten lang immer wieder gesehen.

    Soll heißen: Wenn sich das geändert hat, sobald es mehr als er und der Freund waren, dann ist eventuell einer "Publikum" gewesen. Entweder ihr, damit ihr sehen sollt, wie lustig er doch mit seinem Freund spielen kann. Oder der Freund, damit er ... irgendwas (das wäre jetzt zu spekulativ und wahrscheinlich falsch) sehen konnte.

    die Beiden können toll mit einander spielen und haben sie gestern auch getan, bis die Luft draussen war und Langeweile aufkam. Unser Sohn hat dann versucht die Langeweile mit Lustig sein zu überbrücken. Leider konnte ich den Freund nicht nach Hause schicken, weil die Mutter arbeitete und abgemacht war, dass er bis 18 Uhr bei uns bleibt.

    Ich sage oft zu meinen Kindern, dass sie bitte mal kurz zu mir in einen anderen Raum kommen sollen und dann sage ich das.


    Also nicht vor anderen.

    DAS hätte ich gestern machen müssen. Ich wollte ihn nicht vor seinem Kumpel blos stellen und war daher nicht deutlich genug und er kam immer mehr in Fahrt, bis es nicht mehr lustig war.

    Das Verhalten dient einem Ziel - welche anderen Wege gibt es für ihn (und kennt er die) dieses Ziel zu erreichen?

    Weiß er mit welchen Mitteln er positive Aufmerksamkeit bekommen kann? Weiß er wie er interessant und sympatisch rüberkommen kann? Weiß er wie man es anstellt, sich mit jemanden anzufreunden? Zum Spiel aufzufordern?

    Weiß er was als lustig empfunden wird?

    Er will natürlich toll und lustig sein. Und es finden ihn auch sehr viele Leute toll und lustig. Sogar wenn er zu viel wird, erntet er noch Lacher, daher ist es oft schwierig ihn zu bremsen. Es ist nicht einfach ihm zu erklären, dass XY ist nicht lustig ist wenn 10 Leute daneben stehen und lachen. Und noch schwieriger wenn Erwachsene aus Verlegenheit lachen und so tun als wäre es lustig.

    Da ich auch ein Kind habe, dass manchmal denkt furchtbar lustig zu sein und da ueber Grenzen schreitet, nehme ich dieses Kind in dem Fall raus aus der Situation, und rede dann auch ganz klar und direkt, und vor allem unter vier Augen. Das hilft oft, aber nicht immer. Und manchmal ist es schon sehr schwierig, dass Kind ueberhaupt davon zu überzeugen, alleine mit mir zu reden. Wir haben deswegen in einem ruhigen Moment das mal besprochen, seitdem geht es etwas besser.


    Ich vermute, das Kind hat seine Rolle und rutscht da automatisch rein, es war wahrscheinlich auch mal lustig und es bekam darueber viel Anerkennung. Das Ding, dass es jetzt lernen muss ist, dass wenn jetzt niemand mehr lacht, dass man dann nicht noch mehr macht, sondern eben aufhört. Vielleicht könnt ihr euch gemeinsam was überlegen, mit dem das Kind punkten kann bei den Freunden? Ich vermute mal, dass es genau darum geht, die Anerkennung im Freundeskreis.

    Das ist so wahr.#liebdrück Ich hätte ihn aus der Situation nehmen sollen und mit ihm unter vier Augen reden.

    Pupsen, Rülpsen und so auf jeden Fall. Das habe ich ja schon geschrieben

    Aber der Rest. Es ist so schwierig zu beschreiben. Ihr müsst euch vorstellen, er ist immer lustig und fröhlich, er ist mutig und schämt sich nicht und spassig und laut und theatralisch, hier ein Witz, da ein Spruch, dann ein Geräusch passend zum Gesichtsausdruck des Vaters, dann eine Slapstikeinlage, dann... und vieles ist lustig keine Frage. Er ist einfach so, das ist er. Den Schwestern ist es zu viel. Der Vater und die Jüngste finden es toll. Es ist eben Teil seiner Persönlichkeit. Aber wenn er, so wie gestern, zum Animateur wird, ist es sehr anstrengend und er einfach zu viel. Er macht nichts verbotenes. Er ist einfach zu viel er selbst.

    Und darum hadere ich mit mir, wie damit umgehen. Die Schwestern sagen ja auch immer du bist doof, du bist nicht lustig, du bist peinlich. Ich möchte nicht, dass er sich falsch fühlt, er muss einfach das richtige Mass finden und merken was für andere ok ist.

    Gestern habe ich laut Rülpsen unterbundet. Alternativlos#zwinker


    Wir haben ihm jeweils direkt in der Situation gesagt, das xy nicht angebracht ist. Vieles oben beschriebene war ja als er deutlich jünger war, Und damals wollten wir ihm nicht das Gefühl geben, dass er falsch ist, nicht gut so wie er ist. Wir reden von einem 5, 6, oder 7 Jahre altem Kind. Einiges war wirklich lustig, Anderes deutlich übertrieben aber auch nicht gänzlich unnormal in diesem Alter und er erntete auch viele Lacher und positives Feedback von seinem Umfeld. Und wir haben angenommen das legt sich mit der Zeit.


    Aber er ist jetzt 10 Jahre alt und lustig sein ist wohl Teil seiner Persönlichkeit nur schiesst er manchmal (deutlich öfters als ich bis gestern angenommen habe) weit übers Ziel hinaus und merkt nicht, wenn andere es gar nicht lustig finden. Er ist übrigens nie anderen gegenüber verletzend oder so. Nie.


    Was meinst du mit "Aber weiss er auch, was er tun soll?" und "welche Alternativen habt ihr versucht ihm beizubringen"


    Was gäbe es da für Alternativen?

    Ich finde schon, dass man deutlich sagen kann, dass überlautes rülpsen und pupsen nicht okay ist.

    Das habe ich natürlich deutlich unterbunden.


    Aber ich weiss nicht ob wir allgemein mehr mit ihm reden müssten wie doof sein Verhalten ist. Mit ein Mal ist es ja nicht getan. Und da bin ich eben unsicher, ob es unserem Kind gut tut ständig von uns zu hören wie falsch es ist. Die Schwestern machen das schon soso oft. Und nun wir Eltern auch?

    Ich habe schulisch auch schon erlebt, dass betroffene Kinder einfach keine andere Verhaltensstrategie hatten für diese Situation "öffentlich und in der Gruppe" und so eben clownig waren.

    Davon sind wir immer ausgegangen.

    Ich finde, es gibt tolle Hobbys, die Gruppe orientiert und trotzdem mit Performance gekoppelt sind, mir fällt da Theater und Juggern ein z. B.

    ich musste nachschauen was Juggern ist. Noch nie gehört8o

    Wir wohnen seeehhr auf dem Land, da gibt es nix mit Theater oder Juggern. Nur Pfadfinder oder Fussball. Aber beides mag er nicht.

    Aber in der Schule haben sie jedes Jahr eine grosse Theateraufführung und er immer die Hauptrolle.

    Ich hab noch eine Frage: Verhält er sich in der Familie auch anders oder im Hobby? Leidet er darunter, dasss er nicht rauskommt aus dem von dir beschriebenen Verhalten?

    Ja total anders. Natürlich ist er zuhause auch "lustig" und die Schwestern finden es doof. Aber ausswärts ist wohl nochmal eine andere Nummer#blink (ich dachte ja es sei jetzt besser)

    Ich habe ihn noch nie gefragt, ob er darunter leidet. Er findet "lustiges Verhalten" übrigens bei anderen total doof und daneben. Aber er kann nicht einsehen, dass es bei ihm genauso wenig lustig ist.

    Er scheint ja ein großes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit zu haben, danach, im Mittelpunkt zu stehen, danach, dass bloß alle ihn wahrnehmen .... an dem Punkt würde ich glaube ich nachdenken. Woher kommt das?

    Vielleicht muss er einfach die Erfahrung machen, dass keiner Lust hat, mit ihm zu spielen, wenn er so drauf ist.

    Hat er denn schon mal die Erfahrung gemacht, dass es auch schön ist, wenn man Teil einer Gruppe ist, ohne permanent hervorzustechen, sich ins Rampenlicht zu setzen?

    Das ist gut, so habe ich das noch nie gesehen. Ich muss da ein wenig darüber nachdenken. Wir sind ja immer davon ausgegangen er macht es aus Unsicherheit.

    Ihr Lieben,


    Wo fange ich an, unser Sohn war schon immer der Lustige, der Spassvogel, schämt sich für nichts.

    Einerseits ist das eine sehr tolle Eigenschaft und Teil seiner Persönlichkeit. Andererseits ist es auch eine Rolle, in die er schlüpft, wenn er unsicher ist.

    Als er noch jünger war, hat dieses Verhalten schimme Formen angenommen. Po zeigen der ganzen Klasse, Hosen rutschen absichtlich runter, immer wieder stolpern und in den Matsch fallen usw. Und natürlich haben alle gelacht, aber oft haben sie ihn einfach nur ausgelacht. Aber er war ja noch klein und musste lernen wie er seinen Humor finden und angwenden kann.


    jetzt ist er 10 Jahre alt und gestern war ein Klassenkamerad bei uns zu Besuch, einer seiner besten Freunde. Und was macht mein Sohn. Er ist den ganzen Nachmittag "lustig". Überlautes Rülpsen und Pupsen, Geräusche ohne Ende, komisches Zeugs erzählen und und und.. nur fand es niemand witztig. Es war einfach nur doof von ihm#angst und richtig schlimm dabei zusehen zu müssen wie der Freund sich aufregt und dauernd sagt, er solle aufhören, es nerve, es sei nicht lustig usw. Der Freund meinte mit Augenverdrehen in der Schule sei er auch so.

    Aber er konnte nicht aufhören. Es war wie eine Rolle, er hat den Unteralter gespielt.

    Seine Schwestern, sagen ihm auch jeden Tag, er sei doof, peinlich, überhaubt nicht lustig usw. und mir tut es im Herzen weh.

    Aus diesem Grund halte ich mich auch zurück, sage schon etwas wenn sein Verhalten sehr unangebracht ist . Aber es muss doch auch schimm sein dauernd gesagt zu bekommen wie doof man ist. Dabei ist er ein so intelligenter und toller Kerl.

    Aber nach dem gestrigen Tag, ich weiss nicht. Phuuu es war so schlimm#heul

    Es sind nur 4 Jungs in seiner Klasse und ich frage mich ob er überhaubt Freunde hätte, wäre die Auswahl grösser.

    Ich brauche einen Rat, wie würdet ihr reagieren? Also gestern habe ich mehrmals etwas gesagt, aber ich meine so allgemein. Ich bin wirklich unsicher ob ich ihm sagen soll (kindgerecht natürlich!!) dein Verhalten ist voll daneben und die anderen Kinder sind von dir genervt, du kannst dich nicht wie ein 4 Jähriger aufführen.

    Oder ob ich nicht eingreifen soll weil die anderen Kinder genug Rückmeldung geben wie doof er ist. Aber wenigstens die Eltern ihn toll finden so wie er ist.


    Ich danke euch fürs Lesen und bin für jeden Ratschlag offen.

    der Arzt meinte, es sei ein Messfehler, das sei bei Kindern häufig. Ich wollte aber dann doch einen Termin im September auch wegen der Müdigkeit, die ja noch immer nicht geklärt ist. Aber er fand es komisch und mich wohl doof und meinte vielleicht sei das Kind müde weil es eine Depression hat#blink

    war ein komisches Gespräch.

    Nachtrag: ich hätte mir einfach gewünscht, Frau Mandragora, die Werte ihres Sohnes sind alle gut. Der Kaliumwert ist erhöt aber

    ...dass haben wir öfters, ist wohl ein Messfehler

    ...oder, machen sie sich keine Sorgen, kann es geben und werden wir nochmal kontrollieren. Irgend so etwas.

    ich verlange die Blutwerte von mir oder den Kindern immer schriftlich. Ich schaue nach ob Vit. D oder Eisen usw. gesunken sind oder nicht und hebe die Blätter alle auf. Das hat nichts mit fehlendem Vertrauen zu tun.

    Kaliumwert war fett gedruckt und dahinter stand Hyperkalidings möglich. Natürlich habe ich dann gegoogelt.

    Die Laborblätter wurden von den Ärzten noch nie unterschrieben.

    Ich werde morgen anrufen und um einen weitern Termin bitten.