Beiträge von Lounie

    Hier auch eine Stimme für: Trink was mit Geschmack!
    Wasser bekomme ich nicht runter, vielleicht mal ein Glas oder zwei, aber meinen Flüssigkeitsbedarf würde ich niemals decken können wenn ich nur Wasser trinke. Dafür schmeckt es mir einfach.. zu wenig.
    Aber Tee, oder generell Wasser mit etwas Geschmack.. das geht mir leichter runter und ich trinke wesentlich mehr am Tag.

    Bei uns ist es gerade im Wandel.
    Wir leben erst seit einem halben Jahr zusammen, in der Zeit war ich Zuhause und mein Partner voll berufstätig.
    In der Zeit habe ich den Haushalt komplett gemacht (Sein Kind kommt nur jedes 2. WE). Das habe ich sehr gern gemacht und hat mich überhaupt nicht gestört. Mittlerweile arbeite ich Halbtags, mache aber immer noch den kompletten Haushalt selbst. Jetzt nicht mehr so gerne, weil ich den Kram lieber gemacht habe wenn der Herr nicht da war. Nun kollidiert es etwas und das nervt.Ich mag dabei lieber meine Ruhe.
    Ab nächsten Monat werde ich dann Vollzeit arbeiten und bin später Zuhause als mein Partner. Spätestens dann werden wir eine Regelung finden müssen die ihm sicher nicht gefallen wird. :D

    Ich bin glaube ich etwa 2010 auf die Seite gestoßen. Durch die Ausbildung zur Kinderpflegerin und ein paar Monate bevor ich meine Tochter verlor.
    Es war irgendwie heilsam mich trotzdem mit den Babythemen zu beschäftigen, auch wenn sie mich eigentlich nicht mehr betrafen.
    Mag vielleicht auch ein bisschen masochistisch gewesen sein.. naja.

    Gibt aber auch unplüschige Bienen. :D


    Hier ist alles voll mit Hummeln, Wespen sehe ich noch so gut wie keine, das wird sich aber sicher bald ändern. Die Bienen haben sich leider auch noch nicht raus getraut.

    Mich nervt dieses "Dann sollen sie halt nicht rumheulen wenn sie keine Urkunde bekommen haben, ist doch nix dabei."-Gerede ziemlich. Um die Urkunde an sich geht es doch überhaupt nicht. Warum sollte man sonst dafür plädieren das gar nicht erst eine Bewertung stattfinden soll?
    Es geht um die Auswirkung die so eine Veranstaltung hat. Und ja, natürlich hat das was mit der Umgebung des Kindes zu tun. Um das Klassengefüge, um den Leistungsdruck Zuhause.. da spielt vieles mit rein. Aber man muss dann doch nicht noch mehr Gelegenheiten schaffen um es den Kindern noch schwerer zu machen. Nein, ich finde nicht, dass Kinder ausgerechnet bei den BJS lernen sollen mit Misserfolgen umzugehen. Da gibt es so viele Gelegenheiten, und es wäre so schön wenn im Sport Unterrichtet viel mehr Wert darauf gelegt werden würde, dass man Spaß an Bewegung hat. Das viel angeboten wird, das vermittelt wird, dass Bewegung dem Körper gut tut und es Spaß machen kann sich zu verausgaben. Ich finde da wird in der Schule bisher viel zu wenig drauf eingegangen.

    Ich hätte ihn auch nicht gelassen, einfach weil ich die Gegebenheiten blöd finde. Super heiß, es wird SEHR voll sein, eine Horde aufgekratzter Jungs und keine richtige Aufsichtspersonen die bereit sind, die Verantwortung zu übernehmen. Ich denk da an Leute die vom Beckenrand springen und nicht achten ob da grad ein Junge vor ihm taucht, oder wenn die Kinder sich hochputschen mit sich gegenseitig unter Wasser drücken usw.
    Da gibts schnell mal Tränen. Dazu dann dieses Wetter, Thema Sonnenstich, das geht im Wasser doch super schnell und man merkt es gar nicht.
    Vom eincremen mal ganz zu schweigen. Nee.. das wär mir auch nix, auch wenn es mir wahnsinnig leid für deinen Sohn tut. :(

    Seit einem halben Jahr wohne ich nun in Norddeutschland. Vorher Rheinland. Früher war die Hitze unerträglich, alles über 22 Grad empfand ich schon als Zumutung... Und jetzt... hach... ich lieeebe es, immer eine kühle Briese, es ist nicht mehr diese stickige Hitze. Es ist einfach perfekt #love Endlich kann ich diese Kellerbräune loswerden und meiner Seele tut die Sonne sooo gut.

    Wg. Öffentlichkeit, die immer wieder genannt wird: Das kann doch maximal die Öffentlichkeit der Klasse sein, oder? Darüber kann man dann aber wirklich mit den Lehrern reden, finde ich.


    In der Grundschule war es das Megaphon vor versammelter Schule, in der weiterführenden dann der Lautsprecher des Sportplatzes #weissnicht

    Ich kann das durchaus verstehen, aber ich sehe das Problem, dass Kinder sich gedemütigt oder erniedrigt fühlen, nicht als Ergebnis einer eigentlich ganz harmlosen Veranstaltung. Warum fühlt sich ein Kind dermaßen schlecht, wenn es in etwas, was es gar nicht interessiert, nicht gut ist? Niemand erniedrigt die Kinder doch vorsätzlich, die Emotionen müssen doch irgendwie intern entstehen.


    Wenn man den Sportunterricht schon vorher als schlimm erlebt hat, beim Völkerball absichtlich abgeworfen wurde, in Teams als letzte gewählt wurde, ständig die Erfolgserlebnisse ausblieben, man selbst durch den Sportlehrer nicht angemessen wertschätzend behandelt wurde sondern ausschließlich zu hören bekam das man "keinen Bock" hätte und dann auch gerne vor der Klasse runtergeputzt wird, dann ist dieses Setting der BJS einfach nur die Spitze des Eisbergs. Dazu kommt noch der Notendruck, bei manchen (unter anderem mir) wurden die BJS in die Note mit einberechnet. Es ist also kein lockerflockiger lustiger Tag wo ein bisschen Sport gemacht wird. Da kam es auf was an. Und mit dem Gefühl, mit dem man in diese Sache reingeht dann auch noch angemessene Leistung abzuliefern ist echt.. schwierig. Da hat der Lehrer entsprechende Erwartungen, man selbst hat den Anspruch zu zeigen, dass man nicht eine völlige Niete ist, und selbstverständlich darf auch jeder andere auf der Schule begutachten ob du versagst oder nicht.
    Damit wurden wir ja damals erpresst. "Ihr müsst alle teilnehmen und euch anstrengen, ansonsten bekommt ihr eine 6 und damit auch mindestens eine 5 auf dem Zeugnis, das ist nämlich seeeehr wichtig."
    Kann man alles nicht so schlimm finden. Kann man aber auch als wirklich belastend wahrnehmen. Leistungsgesellschaft.
    Wenn man die Möglichkeit hat Kindern solche Erfahrungen zu ersparen, dann sollte man das tun. Die Beschreibung von Trins Sportfest greift doch viel mehr auf, was die BJS vermitteln wollen. Ich verstehe nicht, wie es heutzutage immer noch sein kann, das Kinder zu dieser Veranstaltung gezwungen werden. Ja, gezwungen.
    Ich mache gerne verbindliche Zusagen wenn ich mich für irgendwas melde. Da werde ich aber gefragt. Beim Zwang wird einfach entschieden das du gefälligst mitzumachen hast. Und so war es.

    Vielleicht hat´s was damit zu tun, dass es ein bißchen "archaischer" zugeht auf dem Sportplatz, also "Mann gegen Mann" bzw. "Frau gegen Frau". Möglicherweise ist es kränkender, im ganz unmittelbaren Vergleich zu erleben, dass die andere viel schneller ist und ich hinterherlaufe, als wenn Ergebnisse vom Mathetest verglichen werden? Weil die anderen auch noch zuschauen dabei?


    Naja, ich werde dazu gezwungen mein Können unter Beweis zu stellen. Man zwingt mich dazu, dass gefühlt vor den Augen der gesamten Schule durchzuführen. Es gab viel Stress, auch klassenübergreifend, und dieses Vorführen hat die Stimmung wirklich nicht besser gemacht.
    Dazu dann der Druck, dass diese Ergebnisse fürs Zeugnis relevant waren. Man hatte also gar nicht die Möglichkeit dieses "Fest" locker zu nehmen.
    Wie Patrick auch schon schrieb, bei Musikveranstaltungen haben die besten ihr Können gezeigt, da ging es nicht darum die schlechtesten auf ein Podest zu stellen und zu zeigen, dass sie das viel schlechter machen.
    So war es nämlich bei den BJS bei uns. Alle, die eine Sieger- oder Ehrenurkunde bekamen, sollten dann noch mit auf ein Foto, der Rest mit der Teilnehmerurkunde wurde ausgeschlossen und durfte dann zusehen.
    Für mich war Damals wie Heute dieser Stress das alles nicht wert. Ging es nicht darum die Kinder zum Sport zu motivieren? Sollte nicht Freude an Bewegung vermittelt werden? Dieses Gefühl bekam ich in der Schulzeit generell nur sehr, sehr selten vermittelt.
    Aber ich bin auch einfach nicht der Wettkampf-Typ..

    Für mich war das bisschen Sporteln die Hölle.


    Dem kann ich mich anschließen. Hier wurden die Bundesjugendspiele auch immer furchtbar zelebriert mit Ausrufen wer welche Urkunde bekommen hatte. Ich erinnere mich noch gut an die lästernden Grüppchen beim Weitsprung oder die abfälligen Blicke beim Wettlauf. Das fing schon in frühen Jahren an. Es war demütigend, frustrierend und unnötig. Jahr für Jahr. Dazu noch die Hitze, die Kinder waren nicht aufgewärmt. Ich erinnere mich an BJS wo ein Mitschüler durch einen Krampf während des Rennens gestürzt ist. - Krankenwagen. Oder Kinder, die zusammengeklappt sind weil sie nicht genug getrunken haben.. es war immer schlimm, und ich hätte gerne darauf verzichtet.
    Und zu mehr Sport hat es mich gewiss auch nicht motiviert.