Beiträge von mary69

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    konkret: würdet ihr euch über den Arzt ärgern, der euch die au verwehrt? Schließlich kostet es ihn ja nix....

    Nein, denn warum sollte er mich "krank", also AU, schreiben, wenn ich es nicht bin?

    Weil ich ihn darum bitte und mein Arbeitgeber nicht imstande ist mir freizugeben (Zu wenig Personal...Und der Markt gibt auch keine Erzieher her. Er kann also nicht einstellen, selbst wenn er wollte). Geplant ausfallen gibt es also nicht, sondern ich muss an dem morgen anrufen und sagen, dass ich nicht arbeiten kann.

    Das ist natürlich Mist.

    Aber letztlich kann der Arzt nichts für deine berufliche Situation.


    Ich finde dieses System auch absolut unterirdisch. Meine Schwester ist Erzieherin, und es kommt oft vor, dass sie für wichtige Termine keine Stunde eher gehen oder später erscheinen kann. Auch Urlaub nehmen geht dann nicht, weil die Personaldecke viel zu dünn ist. Wenn sie aber einen Unfall hat oder erkrankt, dann geht es trotzdem irgendwie...

    Ehrlich gesagt kann ich das nicht nachvollziehen, so ein AG-Verhalten könnte mir den Job echt verleiden.

    Wir machen Ferien daheim. Wie das ganze Jahr, nur ohne lästige Unterbrechung durch die Stadt und die Schule #freu. Also im Wohnwagen im Stall im Brandenburger Niemandsland zwischen Wölfen, Mufflons und seit neustem einem Elch 8o . Tochter kann jeden Tag reiten oder in den See springen, abends Feuer machen oder Löcher in den Himmel starren....Bullerbü sozusagen.

    Das ist toll, das fänden meine Mädels auch klasse.

    Leider bin ich kein Selbstversorger mehr.... Auch, wenn Vollpension praktisch ist, und wir mal eben spontan ein paar Tage weg fahren können.

    Wir fahren alle zusammen eine Woche ins Elsass.

    Direkt am nächsten Tag fahre ich mit den Mädels eine Woche auf den Ponyhof. Eventuell kommen da noch zwei Freundinnen der Mädels zu Besuch. Die Wohnung ist groß genug, da kann sogar noch mein Mann mit dem Motorrad zu Besuch kommen. :D


    Ich bin gerne im Elsass, wir waren da ohne Kinder früher oft mit den Motorrädern. Für den Weg in die Seealpen oder nach Spanien haben wir immer tagelang gebraucht, weil wir immer Elsass und Jura mitgenommen haben.

    KettlerHof in Haltern am See ist super. Der Aussenpark öffnet aber erst in den Osterferien. Im Winter gibt es einen Indoorspielplatz, der ist auch cool, aber natürlich ist das nicht das Gleiche.

    Hier auch eine Stimme für den KeHo! Als meine Kinder kleiner waren, hatten wir immer Jahreskarten. Ist wirklich genial da. Den Indoorspielplatz kenne ich (noch) nicht, aber der soll auch klasse sein. Außerdem ist Haltern toll, wir wohnen da, wo andere Urlaub machen. #freu

    Zug fahre ich niemals nicht mit diesen Kindern. Nur nachts im abgeschlossenen Abteil #rolleyes

    :D So schlimm?

    Von vier direkten Kollegen ist heute Morgen die zweite direkt zum Doc gegangen. Die andere, die am Donnerstag nur leicht erkältet war, war Freitag fit. Seit gestern hat sie eine AU, die Arme hat´s richtig gerissen.


    Aus der Nachbarabteilung fehlten in den letzten drei Wochen durchgängig 1/4 bis 1/2 der KollegInnen. #angst Die haben sich aber außer grippalem Infekt noch Keuchhusten weitergereicht. Was haben wir auf Holz geklopft, dass das an uns vorbei gegangen ist.


    Meine Mädels sind auch noch fit, schon den ganzen Winter über. *noch mehr auf Holz klopf* Außer ein paar Tagen laufender Nase war nix. Aber noch ist der Winter nicht vorbei.......

    Wenn eine 45 minütige Pause eingehalten wird verstößt es wohl nicht gegen arbeitsrecht.

    Ja klar. Der AG ist aber nicht verpflichtet nur 45min Pause zu geben. Er könnte auch anorden, dass mehrere Stunden Pause gemacht werden müssen. Das könnte dan bspw. so aussehen: Frühschicht von 6 bis 9 Uhr, dann Pause bis 13 Uhr, anschließend wieder Dienst bis 19 Uhr. Macht in Summe 9 Stunden Arbeitszeit. Das sind vermutilch Dienstpläne, die keiner freiwillig haben möchte.


    Wenn um 19 Uhr Dienstschluss ist, könnte auch problemlos am nächsten Tag um 6 Uhr begonnen werden, ohne dass die elfstündige Ruhezeit unterschritten ist.

    Die lange Pause ist aber eher unwahrscheinlich, denn dann könnte Leslie ihre Gruppe ja auch nicht betreuen. Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es ja auch darum, dass in der Gruppe eine Erzieherin durchgängig anwesend / ansprechbar ist. Ob dann morgens für zwei oder drei Stunden oder nachmittags ein Wechsel stattfindet, ist wahrscheinlich gleich (gut oder schlecht :-)).


    Bei meiner Schwester im Haus ist es so, dass die Frühdienste aufgeteilt werden. Ziemlich gleichmäßig allerdings, denn die Sache mit dem Überstundenabbau ist auch nicht einfach.

    :P Sage ich doch, die Gesamtstunden sind gleich.

    Da ja jeder aus seiner Perspektive beurteilt und bewerte (und ich Spielplätze immer gemieden habe #angst), stellen wir jeden Winter fest, dass es ab November um gegen 17 Uhr zappenduster ist. Nein, da gehen wir noch nicht ins Bett (denn dann wäre die Nacht ja 16 stunden lang), da sind wir meist am Stall oder sonst wo draußen. Und sitzen mindestens drei bis vier Monate im Dunklen. Anders geht´s nicht, weil: Schule.#heul


    So oder so, die Umstellung kommt bei den wenigstens Menschen gut an. Mir ist sie gleich, meine Kinder finden es doof eine Stunde weniger zu schlafen im Frühling. Trotzdem bin ich für ewige Sommerzeit. :D

    Logisch, die Anzahl der Stunden mit Tageslicht ist -egal mit welcher Zeit- jahreszeitlich bedingt gleich. Im Winter aber deutlich weniger als im Sommer, aktuell etwa 9,5 Stunden, um Weihnachten herum noch viel weniger.


    Ironie on: In einer idealen Welt, in der Mütter keiner Geld bringenden Arbeit nachgehen müssen, die Kinder "heimbeschult" werden, die Väter sich in die Erziehung einbringen, ja, da könnten die Kinder und ihre Eltern bei Tageslicht auf den Spielplatz, in den Garten, Rad fahren usw usf. Leider sind wir als Gesellschaft noch nicht so weit, und meine Kinder verbringen den größten Teil der hellen Tageszeit in dem Betonkasten, in dem das örtliche Schulzentrum untergebracht ist.

    Ich mit meinen wirklich tollen TZ-Arbeitszeiten könnte oft um 6 Uhr anfangen, dann wäre ich nach dem Mittag fertig mit meiner Arbeit. Leider wäre ich dann die Einzige daheim, die Kinder wären dann noch in der Schule....


    Ja, MEZ-1 verkleinert so für die meisten Menschen das ohnehin knappe Tageslichtfenster im Winter um eine weitere Stunde. Nämlich für alle, die in irgendeiner Form mit Institutionen wie Schule, Arbeitgeber, Betreuung und und und zu tun haben. Wäre nämlich mein Kiga so flexibel wie mein Arbeitgeber gewesen, dann hätte der keine 9 sondern 14 Stunden geöffnet. Gleiches gilt für Schulen, da könnte man ein Schichtsystem einrichten. Dann werden auch die Klassen kleiner (Eulen und Nachtigallen werden ja getrennt).

    Die Menschen, die dort arbeiten, fänden das bestimmt auch super.#rolleyes

    Was sagen die Abschaffungsbefürworter denn zu der Tatsache, dass in Europa durch MEZ-1 zb Frankreich und Spanien immer eine nicht unerhebliche Abweichung zur "echten" Zeit haben? "Echt" würde ich so definieren, dass Punkt Mittag die Sonne im Zenit steht. Und das tut sie eh nur auf der Mittellinie der ideellen Zeitzone (Die es ja so, dank Ländergrenzen, gar nicht gibt).


    Ich finde die Umstellerei auch nicht so toll, meinetwegen könnte die Sommerzeit dauerhaft bleiben. #ja Für Draußenaktivitäten bliebe so im Winter effektiv eine Stunde mehr Tageslicht. Mal ehrlich, an den Tagen an denen meine Mädels lang Schule haben, verbringen sie die gesamte Tageslichtzeit in der Schule.

    Die Diskussionen haben wir auch. Betrifft uns nicht mehr, zum Glück.

    Das erhält aber schon einen gewissen Freiraum. "In der Regel zur regelmäßigen Teilnahme" kann ja auch bedeuten, dass man in der Regel regelmäßig dienstags sein Kind zum Schwimmen statt in die OGS schickt. :D


    Hier konnte man vor acht Jahren einen OGS-Platz mit zwei Kindern belegen, die haben sich den dann geteilt. Das ging zur Einschulung meiner Großen nicht mehr. Ab da mussten die Träger Anwesenheitslisten führen, denn es hieß dass die Zuschüsse für den Träger wegfallen, wenn der Platz nicht genutzt wird.


    Bei uns war Abholen um 15 oder 16 Uhr möglich, freitags schon ab 14 Uhr. Bei Geburtstagseinladungen, Arzttermine usw. waren sie (abgemeldet) gar nicht da. Und eine Zeitlang sind sie an einem Tag zwanzig Minuten eher zum Sport gelaufen.


    Im Moment eiern aber alle rum, eben weil träger und Schulen befürchten, dass sie etwas zurückzahlen müssen.

    Unsere tolle, neue CDU Landesregierung versprach schnelle Klarheit, haha. Hier gibt es eine Initiative, die da ständig nachhakt. Aber es kommt keine klare Aussage. #hmpf


    Ich würde vorher mit dem Träger, am besten mit dem Personal vor Ort, sprechen. Oft händeln die das lockerer, als es vorgegeben ist. Nur schriftlich oder offiziell wirst du da kein OK für total unregelmäßigen Besuch bekommen.

    Finde ich auch nachvollziehbar. Es gibt feste Hausaufgabenzeiten und eine Menge Angebote. Da ist es extrem störend, wenn Kinder mittendrin herausgerufen werden, weil Vater oder Mutter jetzt Kinderzeit verbringen möchten. Darum zu vollen Stunden, und das bitte nach Absprache.

    die Kinder sind da ja oft in anderen Konstellationen als im Klassenverband unterwegs. Es entstehen neue Freundschaften, sie haben gemeinsame Aktivitäten. Bei uns war die Ansage, dass eine reine Hausaufgabenbetreuung nicht angeboten wird. Die Kinder sollten auch an den Spaß-Angeboten teilnehmen. Und das haben sie immer alle gerne gemacht.

    Ein ähnliches Problem wie mit Kind länger krank sehe ich ehrlich gesagt auch in die andere Richtung: was passiert, wenn die (weiter weg wohnenden) Eltern krank/dement etc werden und man sich da kümmern muss? Meine Schwester war letztes Jahr um den Tod meines Vaters herum ca. 2 Wochen selbst krank geschrieben, aber das kann sich ja auch länger hinziehen....

    Dafür gibt es nach dem Pflegezeitgesetz Ansprüche auf kurzzeitige (bis zu zehn Tage) und auch längerfristige Freistellung. Ich meine, da sind bis zu sechs Monate vorgesehen, in denen man die Arbeitszeit reduzieren kann oder gar nicht arbeitet. Es gibt uU etwas Pflegegeld (ist aber nicht viel), der Arbeitgeber zahlt den Lohn idR nicht weiter. Da geben einige Tarife mehr her.

    Bei uns sind die ersten zwei Tage "Kind krank" immer bezahlt, so dass ich nur einmal drei Tage Kinderkrankengeld der GKV in Anspruch nehmen musste. Da war ein Kind im KH, und die zweite erst 18 Monate alt und noch nicht im KiGa. Mein Mann war damals in Elternzeit und ich Vollzeit beschäftigt. Einer von uns war immer im KH, der andere bei der Kleinen. Das geht also generell auch mit nicht berufstätigem Partner.

    Falls man Anspruch auf Pflegegeld hat.


    Ich kenne es von Kollegen und aus der Familie so, dass die Kinder und deren Partner sich abwechseln mit der Pflege / Betreuung. Ein Pflegedienst entstresst ungemein, denn dann verbleibt eher Quality Time, und bei großer Entfernung geht es ohnehin oft nicht anders. Wenn ich zB in nur 35 km Entfernung meine Schwiegermutter betreuen müsste, läge mein Haushalt und alles andere komplett brach. Das wäre hier, mit eigenen Kindern und Tieren, gar nicht möglich. Klappt ja zeitlich so schon nur so gerade eben. Und wenn ich Pflegezeit nähme, würde das Geld fehlen, mit dem ich mir auch Abwesenheit von daheim "erkaufen" kann. #hmpf


    Bei dauerhaft zu pflegenden Kindern wird ein Elternteil langfristig wohl nicht mehr uneingeschränkt oder im alten Job arbeiten können. Falls es dann mit dem Pflegegeld finanzielle nicht reicht, gibt es immer noch Harz4. #hmpf


    Edit:

    Ups, da war ich zu langsam. #zwinker

    Naja, wenn´s nicht geht, geht´s eben nicht. Ich schrieb ja schnellstmöglich, und das kann im Einzelfall dann auch deutlich länger dauern. Sei es, dass man im Stau steht, einen Unfall hat oder schlicht weit weg ist. Mir hat auch schon mal jemand das Auto zugeparkt. #flop


    Ich kann aber verstehen, dass Kindergärten, bei denen nicht mal eine Erzieherin im Rettungswagen mitfahren könnte mangels Personal, erst Recht auf den Idealzustand hinweisen müssen. Bei Tageseltern ist das Problem ja noch größer.

    Wir sind seitens des Kindergartens aufgefordert, die Telefonnummer einer Person anzugeben, die das Kind notfalls innerhalb von 30 Minuten abholen kann. Hier fährt auch im Notfall kein Erzieher als Begleitperson im Rettungswagen mit einem Kind ins Krankenhaus, da der Kindergarten dann unterbesetzt wäre.

    So war das hier bei uns auch. Das finde ich eine gute, sinnvolle Vorgabe. Allerdings wäre, bzw ist trotzdem jemand im Rettungswagen mitgefahren.


    Für´s Protokoll, bei mir waren es 11 km, bei meinem Mann km bis zum Kindergarten.

    Den Anspruch mit der halben Stunde finde ich seitens des Kindergartens fair. Hier geht es ja eher nicht um lebensbedrohende Zustände (dann kommt eh ein Rettungswagen), sondern um "Kleinigkeiten", wie kränkelnde Kinder, Fieber, Spucken, Beulen usw. Die Kinder brauchen dann mehr Betreuung / Zuwendung, oder sollten, falls ansteckend, schnellstmöglich aus der Einrichtung abgeholt werden.


    Darauf hat man keinen Rechtsanspruch seinem AG gegenüber. Klar, kannst du so argumentieren, aber meiner Erfahrung nach sind Chefs Bitten gegenüber aufgeschlossener als als deiner angeführten Argumentation. Mit deiner Begründung könnte dein AG nämlich auch vorschlagen, dass du dir eine Betreuungseinrichtung in der Nähe deiner Arbeitsstelle suchen sollst. ;)

    Ich habe ja dekadent viel Urlaub, 30 Tage regulär und noch 5 Tage für die Gleichstellung on top. Hätte mir das mit dem Extraurlaub bloß schon einer viel früher gesteckt. :D

    Gefühlt reicht auch das nicht. Ich kann dich also sehr gut verstehen.


    Mit meiner Arbeitszeit bin ich zum Glück sehr flexibel, ich habe eine knappe 3/4-Stelle. Freitags bleibe ich meist zuhause, und außerdem fällt ab und an noch der eine oder andere freie Tag an. Da meine tägliche Arbeitszeit zwei Stunden weniger beträgt als die meiner Kollegen, kommt bei Fortbildungen usw gut was auf mein Stundenkonto.


    Was ich mir jedes Jahr gönne, ist eine Woche bezahlter Bildungsurlaub. Das Recht haben viele ArbeitnehmerInnen, kommt halt auf dein Bundesland an. Ich bin immer erstaunt, wie selten das von meinen KollegInnen in Anspruch genommen wird. Da gibt es ganz nette Angebote von den Gewerkschaften (dann ist der Spaß für dich auch noch kostenlos) und vieler anderer Anbieter.


    Eine so genannte Mutter-Kind-Kur kann tatsächlich, je nach Träger und wie deine Kinder drauf sind, anstrengend werden. Richtig heißt das auch Vorsorgemaßnahme für Mütter / Väter, und man, bzw. frau kann das auch ohne Kinder machen. Dann auch besser in einem Haus mit entsprechendem Schwerpunkt und in einem kleinkinderarmen Zeitraum. #zwinker Hätte ich bei meiner letzten Kur keine Kinder mitgenommen, wären das drei Wochen Wellnessurlaub gewesen. So war es auch völlig OK, da sie damals in der zweiten und vierten Klasse waren.