Beiträge von Anja

    Trin Ich bin da ganz deiner Meinung und wollte den Fragebogen der hier verlinkt wurde damit gar nicht verteidigen. Mir haben schon die ersten Kommentare hier im Thread gereicht, ich hab ihn nicht mal angeklickt. Da scheint die Betreuung evtl nicht gut zu sein (oder halt die Fragestellung nicht klar: manchmal muss man den Teilnehmern auch was vom Pferd erzählen um die Ergebnisse nicht zu verfälschen ;) das kann durchaus legitim sein wenn hinterher ein Debriefing = eine Aufklärung der Teilnehmer stattfindet). Keine Ahnung, ich hab ihn mir nicht angeguckt.

    Ich wollte nur einwerfen dass es im Wissenschaftsbetrieb durchaus eine recht effektive Selbstregulierung gibt, die zwar nicht verhindern kann dass irgendwelche unseriösen Zeitschriften irgendeinen Quatsch publizieren, und die auch nicht verhindern kann dass Tageszeitungen oder Blogs usw Ergebnisse aus seriösen wiss. Zeitschriften komplett falsch darstellen - aber die immerhin dafür sorgt dass, wenn man weiß wo man für seriöse Studien sein muss und dann auch noch Zugang hat (#rolleyes) man durchaus Studien finden kann die grundsätzlich vertrauenswürdig sein sollten.


    (Irgendwie scheint dieses Thema bei mir Schachtelsätze hervorzurufen #freu )

    Ich gebe zu, daß mich die Tatsache, daß dies eine wissenschaftliche, von Professoren begleitete Arbeit, ist, (noch mehr) generell an der tatsächlichen Verwertbarkeit von solchen Erhebungen zweifeln lässt. Wenn Stastiken so erstellt werden und am Ende vielleicht sogar mit diesen Werten gar noch weitergearbeitet wird, macht mir das ziemlich Bauchweh und ich werde irgendwelchen Zahlen/"wissenschaftlichen Arbeiten" noch weniger glauben als vorher.

    Man muss schon kritisch gucken worauf sich zB ein Zeitungsartikel (also Tageszeitung oder Regionalblatt oder auch Internet) stützt, ja.


    In der Regel sind aber Studien, die in einer wissenschaftlichen Zeitschrift erschienen sind, die alle Manuskripte im Doppelblindverfahren durch mindestens 2 Kritiker beurteilen lässt, bevor publiziert wird ('peer review'), vertrauenswürdiger als eine Masterarbeit (die selbst bei guter Begleitung diese Standards nicht erreichen wird, schon alleine aus finanziellen Gründen - wenn man Fragebögen im Internet verteilt kriegt man halt weniger verlässliche Daten als wenn man anderweitig testet). Sorry, langer Schachtelsatz #schäm


    Das Fiese ist dass die meisten diese Zeitschriften sehr teuer sind und für den Ottonormalverbraucher daher nicht einsehbar.

    (Große Diskussion an den Wissenschaftseinrichtungen übrigens, denn die Wissenschaftler sind idR durch Steuergelder finanziert, die Wissenschaftler übernehmen das peer review füreinander unentgeltlich (passiert während der regulären Arbeitszeit = also auch durch Steuergelder finanziert), und die Unis müssen dann für horrende Beträge ihre eigenen Publikationen von den (kommerziellen!!) Verlagen zurückkaufen.)


    Zum Glück gibt es zunehmend "Open Access" Zeitschriften, zu den seriösen gehören zB in meinem Bereich u.a. die Frontiers-in-Reihe. Viele staatlich finanzierte Geldgeber verlangen inzwischen auch dass Ergebnisse, die mit ihren Geldern finanziert wurden, nur noch Open Access publiziert wurde, damit der Steuerzahler etwas zurückbekommt #top


    Hier zB der Link zu "Frontiers in Educational Psychology: https://www.frontiersin.org/jo…s/educational-psychology#

    Oben bei 'Journals' kan man sich auch in andere Wissenschaftsbereiche durchklicken und etwas schmökern. In meinem Bereich sind die Frontiers-Zeitschriften wie gesagt recht seriös, d.h. es wird nicht einfach irgendein Schmuh publiziert sondern die Reviewer machen ihre Arbeit gründlich. Die Aufgabe der Reviewers ist eben, alle Schwächen aufzuzeigen und um Verbesserung zu bitten, und wenn das nicht möglich ist (oder nicht gemacht wird) wird der Artikel abgewiesen. Ist mir auch schon passiert. (Und ich bin auch selber Reviewer für verschiedene Zeitschriften und kenne daher die andere Seite.)

    Es gibt Touristen, die nicht mal das können und dann in ihrer Sprache auf dich einreden und erwarten, dass man sie versteht.

    Das kenne ich eigentlich nur von deutschen Touristen #angst sowohl in Skandinavien als auch in Holland.

    Ich war im gleichen Sommer in Rom, Florenz und Venedig (und bin immer mal in Amsterdam) und finde, dass Venedig da einfach ne ganz andere Kategorie ist. So schlimm ist es in keiner anderen Stadt die ich kenne. Da kommt einfach eine riesige Touristenzahl zusammen mit einer sehr kleinen Stadt, das ist bei den anderen Städten nicht so.


    Seit ein paar Jahren stellen wir verstärkt fest, dass die meisten Franzosen uns sofort auf englisch ansprechen.

    Dazu muss man sich aber auch vor Augen halten, dass es heute verbreiterer ist, dass man Englisch lernt an der Schule.

    Ich tippe ja eher auf Netflix und Youtube... Klar, die junge Generation geht überall auf der Welt ganz anders mit Englisch um.


    #top

    Alusra Wann warst du denn in Venedig? Ich war einmal Anfang/Mitte der 90er da, und dann wieder im vorletzten Jahr und habe die Stadt nicht wiedererkannt.


    Ich bin deiner Meinung dass die Architektur absolut sehenswert ist und ich bin froh dass wir vor zwei Jahren den Schlenker germacht haben und ich den Kindern die Stadt zeigen konnte, aber es stimmt schon - man latscht sich nen Wolf bis man zu einem ganz normalen Supermarkt kommt. Stattdessen reiht sich ein Touristenstand an den nächsten. Das war 1994 noch ganz anders und sehr sehr erschreckend. In dem Ausmaß für mich auch unvergleichbar mit irgendeiner anderen Stadt die ich gesehen habe.


    Edit: Sorry steht ja da #stirn vor drei Jahren.

    Aber Hotel in der Altstadt und trotzdem Einheimische als Nachbarn? Das kann ich kaum glauben. Zumindest wenn es in der Hauptsaison war. Vielleicht ist es in der Nebensaison anders?

    #top


    Fast hätte ich deine Antwort nicht gesehen #freu

    Weißt Du, ob das auch geht, wenn man nur auf den Nick scrollt? Also direkt hier im Thread und ohne Klicken auf das Profil? Wenn ich auf deinen Nick hier im Thread scrolle und dort "beibe", dann sehe ich 3 Optionen: Folgen, Blocken, Konversation starten.

    Das ginge noch einfacher und schneller und es bräuchte sich niemand von mir gestalkt zu fühlen.

    Probier mal aus, ich hab dich gerade extra blockiert :)

    So unterschiedlich kann das sein. Ich wohne nur ne gute halbe Stunde von der deutschen Grenze und habe das in knapp 13 Jahren noch nie gemacht. Bin einmal mit Freunden mitgefahren, die damals regelmäßig nach D fuhren (vielleicht auch immer noch?), aber ich habe da kaum was gefunden was ich brauchte und fand es insgesamt eher einen nervigen Ausflug.


    Selbst wenn ich wegen anderen Dingen zu Besuch in D bin (ein Freund von mir wohnt zB direkt hinter der Grenze) gehe ich da nicht einkaufen. Das einzige ist manchmal Mandel-Tonka aus dem Bioladen, wenn ich an einem vorbeikomme.

    Ich glaube ich kann mit dem Wort 'belohnen' auch nicht so viel anfangen, ich mache dann einfach dass wonach mir zumute ist, also irgendwie gekoppelt an das was vorher war. Nach der Steuererklärung zB auf dem Sofa abhängen und ne Serie gucken (Hirn abschalten), nach nem langen Arbeitstag abends nur ein Fertiggericht in die Mikrowelle schmeißen statt frisch kochen, nach einem aufwühlenden Tag Freunde anrufen um meine Aufregung zu teilen, oder sowas...halt das was mir gut tut um die vorherige Anstrengung etwas zu kompensieren...


    ich hatte gerstern einen anstrengen Termin mit EEG und MRT und hatte danach das Gefühl "Ich möchte mich jetzt belohnen/mit etwas extra Gutes tun, weil der Nachmittag eben nicht Alltag und extrem anstrengend war.

    Wenn es anstrengend war, dann würde ich mich 'belohnen' bzw. entlasten, indem ich zB nicht mehr anschließend noch ins Büro fahre obwohl noch Zeit wäre, oder indem ich eins der Kinder bitte zu kochen oder Essen bestelle. Denn ich bin ja müde von der Anstrengung, also brauch ich Ruhe.

    Ich komme auch bei "Znüni" ins Stocken. Da weiss ich auch nie recht, was ich nehmen soll.

    Da fällt mir „Brotzeit“, „Jause“ oder „Vesper“ ein, das sind aber alles regionale Ausdrücke. Auf Hochdeutsch vielleicht am ehesten „Imbiss“ oder „Zwischenmahlzeit“, wobei ersteres irgendwie nach Currywurst klingt und letzteres schon sehr sperrig.

    Und zur Unterscheidung zwischen Znüni und Zvieri müsste man dann noch ein „Vormittags-„ bzw. „Nachmittags-„ ergänzen.

    Wie unpraktisch ;)

    Ich finde eigentlich dass schwer übersetzbare Wörter erst recht nicht übersetzt werden müsssen, man versteht es ja meist aus dem Zusammenhang.


    Und so lasst ihr auch den doofen Norddeutschen etwas Bildung angedeihen :D

    In soweit glaube ich gar nicht, dass es wirklich nur ein Hochdeutsch gibt.

    Es gibt auch nicht nur ein hochdeutsch. Soweit ich weiß wird in Deutschland 'Bundesdeutsch' gesprochen und geschrieben, oder?


    Edit: Also neben den Dialekten und Regiolekten natürlich! Aber in Abgrenzung zum Österreichischen und zum Schweizer Hochdeutsch.)


    Nochmal Edit: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesdeutsches_Hochdeutsch