Beiträge von Anja

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    So, hier ist die Nacht offenbar seit einer Stunde vorbei.

    Der Wecker hätte erst um 7 geklingelt. Aber nun gibt's Tee auf dem Sofa.


    Mal sehen ob das die bessere Alternative ist zu stundenlang herumwälzen und dann kurz vor dem Weckerklingeln wieder einschlafen...

    Die Kollegenband hatte auch kurzzeitig den Namen „Herrnmüller und Herrnwagner“ (die glauben also selber schon, dass sie so heißen)

    #lol #lol #super


    Ich kann mich an solche Fehler überhaupt nicht erinnern. Doch Genitiv nach “wegen”

    Liegt eventuell daran dass vieles eben gar keine Fehler sind sondern einfach nur stinknormaler Sprachwandel und somit nur falsch wenn ein bestimmter Maßstab angesetzt wird.

    Sacht mal, haben wir das in der Kindheit/Jugend auch falsch gemacht?

    Nein, oder?

    Doch ich habe genau das auch "falsch" gemacht. Und vieles andere auch. Meine Eltern, obwohl als 68er durchaus gechillt unterwegs, konnten es sich auch nicht verkneifen das damals vollkommen übliche "Kann ich mal die Butter?" je-des-mal augenzwinkernd beim Rüberreichen zu kommentieren mit "Haben!!". Usw usf.


    Und wer die Deutungshoheit darüber hat was in der Sprache falsch und was richtig ist, ist nicht trivial. Duden und Co. jedenfalls nicht, die sind deskriptiv, nicht präskriptiv.

    Achso dann greift die Theorie nicht. Es sei denn sie haben stattdessen Herrnmüller als Eigennamen abgespeichert #idee1

    Erinnert mich an meine Tochter, die mir kürzlich mal erzählte dass sie so mit 8 immer dachte es hieße Frau Kepetry ;-))

    #lol


    Ich musste das jetzt erst laut sagen um's zu raffen #hammer


    Bei meinen Kindern hab ich auch den Eindruck, dass es ein "Eigenname"-Problem ist. Betrifft nämlich nur die Lehrer. Und dann sind sie verwirrt und werfen Herr und Herrn wild durcheinander. Irgendwann hat sich das verwachsen bei den Großen, ich hoffe, bei den Kleineren macht es auch irgendwann klick.

    Gut dann schaffen neben den vier Fällen auch gleich noch (genauso elende) Siezen ab #freu


    (Hier in NL heißen die Lehrer 'Ina' oder 'Marijn', ich kenne die Nachnamen der LehrerInnen idR gar nicht ud meine Kinder erst recht nicht...)


    Sorry deutsche Sprache, eigentlich mag ich dich sehr gerne, aber du hast echt ein paar nervige Macken #angst

    Also erstens wird es höchste Zeit dass auch das Deutsche sich endlich dieses elenden Kasussystems entledigt wie die meisten germanischen Sprachen das im Mittelalter bereits getan haben #freu (oh Gott ich hoffe der Genitiv ist richtig angewendet in diesem Satz? #gruebel ) und zweitens vermute ich, dass Herrmüller und Herrmeier für viele Kinder quasi Eigennamen sind und deshalb fällt das da nochmal besonders schwer...

    Ich tute nochmal ins gleiche Horn: Meine Tochter hat erst mit 3,5 angefagen die Vatersprache aktiv zu nutzen (witzigerweise nach unserem Umzug ins Drittland, also als eine dritte Sprache hinzukam).


    Meine Kinder sprechen heute alle drei Sprachen fließend, wenn auch nur die Umgebungssprache fehlerfrei, obwohl die bei uns zuhause nie gesprochen wird. KiGa, Schule und Peers sind einach ein riesengroßer sprachlicher Einfluss.

    Zusätzlich zu Susans Frage: Kann das Team aufhören die nichterledigten Sachen aufzufangen? Oft wirkt sowas ja am nachhaltigsten, wenn man selber merkt dass es so nicht weitergehen kann, und dann lernt man auch am besten.


    Mich wundert auch die Formulerung "leider hat sie sich einen Job gesucht der..." - immerhin hat jemand ihr diesen Job ja auch angeboten. Wie kam es dazu?

    Ich bin echt etwas schockiert, wieviele von euch schon so schlechte Erfahrungen gemacht haben!

    Ich auch, muss ich sagen.


    Zumal das alles folgenlos zu bleiben scheint. Mehr als dass die Patientin wechselt scheint nicht zu passieren, das ist ganz schön übel.

    Ich kenne das auch.

    Mir hat mal eine neuer Zahnarzt die kompletten(!) Kauflächen abschmirgeln und versiegeln wollen 😱

    Er hatte mir erst unterstellt ich habe Bulimie. Als ich komplett ungläubig geschaut habe hat er umgeschwenkt auf nächtliches Zähneknirschen.

    Ich hab den Zahnarzt dann gewechselt, bei dem neuen bin ich seit 10 Jahren und hatte weder ein einziges Loch noch irgendwelche anderen Zahnprobleme. Ich reg mich immer noch auf über den Typen, eigentlich hätte ich das anzeigen sollen...


    (Edit: Ich hatte oder habe also weder Bulimie noch jemals mit den Zähne geknirscht, jedenfalls hat mir das nie jemand gesagt und ich merke da selber auch nichts von.)

    Und vor allem: Wieviel Leute lesen das, denken sich aha gut wenn der Professor das sagt, und tragen den Quark weiter...


    Da kann der arme Homburg sich selbst 10mal korrigieren, es bleibt trotzdem so hängen. Sowas passiert halt selten mit gründlichem Peer review, um nochmal drauf herumzureiten...


    Edit:

    Naja, bei dem Herrn gibt es eine ellenlange Vorgeschichte. Der hält sich nämlich auch für klüger als alle anderen Wissenschaftler:innen.

    Dazu muss man vielleicht als Kontext wissen, dass der Zitierte selber nicht durch Sachlichkeit glänzt und ganz üble Methoden verwendet, um seine schrägen Botschaften in die Welt zu senden.

    Das wusste ich nicht, ich bin nicht auf Twitter (und lebe nicht in D...) - also dann nehme ich das 'arme' oben wieder zurück.


    Ich dachte das sollte ein Beispiel sein für eine Fehleinschätzung weil schnellschnell und 280 Zeichen...

    Das ist nur leider nicht hinreichend um diesen Eindruck abzuwehren.


    Hast du den Eindruck, dass du dem Drosten oder dem Rahmstorf nicht vollständig folgen kannst?

    Ich habe den Eindruck bei mir nämlich nicht.

    Doch, dem Drosten konnte ich (im Frühling) sehr gut folgen, Rahmstorf kenne ich nicht.


    Aber das was ich von Drosten höre ist keine wissenschaftliche Diskussion sondern das waren Interviews, in denen er sendermäßig dem antizipierten Laien-Empfänger etwas vermittelt. Das macht er sehr gut. Aber bei der unterstellten Überheblichkeit ging es doch darum, dass die Öffentlchkeit dem Peer review folgen können sollte, oder hab ich das falsch verstanden?

    FrauMahlzahn

    Ich kann deine Äußerungen irgendwie nicht so richtig einordnen, wo willst du denn genau hin mit der Argumentation?

    Anja Nuja, es ist nun so, dass in den letzten zehn Jahren oder sogar zwanzig sich der öffentliche, einfache Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen massiv verbessert hat.


    Meiner Meinung ändert es sich gerade erst langsam, ich habe keine Ahnung auf welche Entwicklungen vor 20 Jahren du dich beziehst. Da war alles noch hinter Schloss und Riegel und auch vor 10 Jahren noch.


    Elsevier hat zB vor genau einem Jahr(!) einen Vertrag mit den niederländischen Unis geschlossen, der sie von Extrakosten für Open-Access-Publikationen befreit. Dieser Modellversuch läuft bis 2024.


    Die Beanstandung der finanziellen Praktiken begann 2012/2013.


    Wäre das das entscheidende Hindernis, dann würden wir das sehen.

    Woran würden wir das sehen? Versteh ich nicht


    Wir sehen aber einen massiven Ausbau des Wissenschaftsjournalismus. Weil es eben Bedarf an "Übersetzung" gibt.

    Das kann ich nicht beurteilen, aber ich eher einen Abbau an qualitativem Journalismus, aber das liegt natürlich an den vielen kostenlosen Alternativen. Das geht auch Qualitätsjournalismus nicht ganz spurenlos vorbei.

    Wo siehst du denn einen massiven Ausbau? Also woran machst du den fest? Den "Ausbau"? Ich kann mir da keine Meinung zu erlauben, also vielleicht übersehe ich da einfach was.


    Der Informationszugang zu Originalpublikationen ist für eine andere Gruppe wesentlich. Nämlich für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus nicht so reichen Ländern. Und hier sehen wir, das deren Forschung besser wird und sie Anschluss finden an die internationale Spitzenforschung.

    Freie Veröffentlichungen sind also durchaus wichtig, aber eben für eine ganz andere Gruppe.

    Für eine andere Gruppe als welche?


    Wie gesagt ich verstehe irgendwie die Quintessenz deiner Aussagen nicht ganz.

    Xenia Das scheint mir nicht 'einerseits-andererseits' sondern 'erstens-zweitens'? Das sind doch zwei Faktoren die beide dazu beitragen dass die Öffentlichkeit der wissenschaftlichen Debatte nicht folgen kann?

    Aber genau dafür gibt es Wissenschaftsjournalismus. Glaubt Ihr [...]

    Das hab ich doch oben genau so geschrieben?


    Die einigermaßen korrekte Kommunikation von Forschungsergebnissen an die Öffentlichkeit ist die Aufgabe von Wissenschaftsjournalisten, nicht unbedingt die von Wissenschaftlern. Also sollte es idealerweise sein, finde ich.