Beiträge von Anja

    Oriental Millionaire's Shortbread von Ottolenghi

    Ui ich glaube dieses Buch brauche ich ?


    Aber eine Frage: In dem Rezept steht weder dass man Halva besorgen soll noch wie man es herstellt. (Also es steht nicht auf der Zutatenliste, aber laut Rezept scheint es auch nicht aus den Rohzutaten hergestellt zu werden.)

    Ist das ein Tippfehler oder habe ich einen Denk-/Lesefehler?

    Hat hier eine Mama neulich gemacht und hat den ganzen Ansonsten schönen Geburtstag im Anschluß in ein "war nicht so toll weil gab keine Süßitüte" verwandelt.

    Hast du da irgendwas zu gesagt? Die Einstellung des Kindes finde ich sehr unsympathisch.


    Ich mach das auch nicht (weiß ehrlich gesagt gar nicht ob das hier üblich ist oder nicht).

    In NL ist das wenigstens Thema, auch in den Managementebenen. Bei uns wurde neulich für die Fakultät dargestellt wie die gender balance sich auf den verschiedenen Positionen darstellt, von Dozent über Assistant Professor, Associate Professor zum Full Professor (alle mit eindeutig zugeordneter Lohnkategorie im Tarifvertrag, also die Unterschiede sind groß und eine Beförderung sehr lukrativ).


    Es ergab sich das übliche Muster: Männer in der Überzahl bei den Lehrstuhlhaltern (full professor), bei Assoc. war es 50-50, bei den Assistant Profs 1,5mal so viele Frauen wie Männer und bei den Dozenten (keine Forschungszeit, nur Lehre) 3mal soviele Frauen wie Männer. Und diesen Sommer durften zwei Assistant Professoren befördert werden mit extra Geld von oben und es wurden - zwei Männer! Obwohl die Auswahl an Frauen wie gesagt 1,5mal so groß war. Es wurden der Auswahlkommission von vornherein nur zwei Kandidaten vorgelegt, das waren beides Männer. Der Rest des Teams hatte keine Chance, inklusive 100% der Frauen auf der Ebene.


    Da alle nach Tarifvertrag bezahlt werden könnte man jetzt behaupten, Männer und Frauen verdienen bei uns nur deshalb unterschiedlich viel, weil sie verschiedene Funktionen/Aufgaben/Qualifikationen haben. Dass viele der Frauen (quasi alle) aber liebend gerne die nächste Stufe erklimmen würden inkl. neuen Aufgaben und Verantwortlichkeiten, das fällt dabei unter den Tisch. (Letzter Satz nchmal um den Bogen zu huehnchen69 s Ausgangsposting zu schlagen.)


    Aber: Man redet drüber. Auch die Leitung. Auch viele Männer kritisieren das. (Und manchen ist es egal, klar.) Die Leitungsebene muss jetzt immerhin darlegen wie sie dafür sorgen dass so etwas nicht wieder passiert. (Ob's was hilft - kA.)

    Aber das hat mE eine Vielzahl von Ursachen, und in meinen Augen ist keine davon, dass ein AG sagt: "Oh, prima, die Stelle kann ich mit einer Frau besetzten, da kann ich gleich mal X% vom Gehalt abziehen", oder "Naja, für einen Mann muss ich noch X% drauflegen, aber das ist es mir wert".


    Sondern daran, dass Frauen aus unterschiedlichen Gründen durchschnittlich weniger hoch auf der Karriereleiter klettern, häufiger Teilzeit arbeiten, häufiger nach Babypause nicht in ihrem qualifizierten Beruf weitermachen (und insbesondere früher das oft nicht gemacht haben, bevor es das Gesetz gab, das den Arbeitsplatz sichert), dass Frauen bei frei verhandelbarem Gehalt möglicherweise weniger hoch pokern, usw.

    Da bist du mMn nicht am Puls der Zeit - soweit ich weiß besteht der gender pay gap auch NACH Bereinung von Arbeitsumfang (Teilzeit/Vollzeit), Qualifikation etc etc. Er wird vermutlich kleiner, ja, aber ein Teil des gaps ist wirklich einfach schlicht und ergreifend ausschließlich das Geschlecht. Es gibt ja auch zahllose experimentelle Studien dazu dass der gleiche Lebenslauf mit weiblichem Namen als weniger stark interpretiert wird wie wenn ein mämmlicher Name drübersteht, das ist ja die gleiche Chose.


    Ich selber arbeite nach Tarifvertrag, da verdiene ich natürlich genauso viel wie meine männlichen Kollegen in der gleichen Spalte und Stufe, aber das heißt nicht dass ich soviel verdiene wie meine männlichen Kollegen mit der gleichen Qualifikation und den gleichen Aufgaben. Die sind nämlich oft schon weiter durchgeschoben worden. (Und ich bilde mir ein dass es in NL in wesentlich stärkeres Bewusstsein für Genderfragen gibt als in D, daher gehe ich davon aus dass es in D nur noch schlimmer ist.)

    Der PI von ungeschütztem Sex ist 80. Der PI vom Diaphragma ist 4. Kondome spielen in einer ähnlichen Liga. Bei einer Kombination von Kondom und Diaphragma käme rechnerisch ein PI von 2 raus.

    Auf Wikipedia (vielleicht falsch wiedergegeben?) steht Dia+Gel = PI von 6 (bei perfekter Anwendung).


    Ich habe jahrelang mit NFP + Kondom an fruchtbaren Tagen verhütet, ohne schwanger zu werden.

    Ja ich auch (schon immer, mit Ausnahme von den zwei geplanten Schwangerschaften). Deshalb interessiert mich auch eine ähnlich nicht-invasive Alternative. Messen tu ich nicht, bisher merke ich en Eisprung sehr eindeutig an meiner Stimmung und auch an körperlichen Veränderungen, aber ich weiß nicht ob sich das vielleicht in den Wechseljahren ändert...

    Das sind jetzt diese zwei Faktoren, die als Ursache ausgeschlossen wurden? Oder auch noch andere?

    Aber es gibt bestimmt noch mehr variablen, die zur Einnahme von kontrazeptiva führen und später zu depressiven Symptomen führen als die aktuelle Einnahme oder der Beginn der Einnahme?

    Die Autoren sagen dazu:


    Covariate selection

    Covariates for the propensity score model were selected in a two step procedure. First, we identified central demographic and sample characteristics (NHANES cohort, age and educational level [high school graduate (reference); less than high school education; education beyond high school], marital status [married or living with partner (reference); never married; widowed, divorced or separated], poverty income ratio (a ratio of family income to poverty threshold),and ethnicity [non-Hispanic white (reference); non-Hispanic black; Hispanic; other]), and other variables that are theoretically or empirically linked to OC use and/or depression and were available in the dataset: bodymass index (BMI; weight in kilograms divided by height in metres squared; Luppino et al., 2010), age at menarche (KaltialaHeino, Kosunen, & Rimpel€a, 2003), age at sexual debut (Kaltiala-Heino et al., 2003), smoking history [no (reference); yes] (Kendleret al.,1993), sex of sexual partners [other-sex only (reference); same-sex only or both sexes] (Charlton et al., 2013; Marshal et al., 2011), diagnosed endometriosis [no (reference); yes] (Chen et al., 2016), ever use of Depo-Provera or injectables to prevent pregnancy (no [reference]; yes) (Skovlund et al., 2016), ever use of other medication containing female hormones such as oestrogen and progesterone [no(reference);yes] (Soares, Almeida, Joffe, & Cohen, 2001), current use of OCs for ever users [no (reference); yes] (Skovlund et al., 2016), total duration of lifetime OC use (ever users only) and pregnancy in the past year [no (reference); yes] (O’Hara, Schlechte, Lewis, & Varner, 1991). Second, following recommendations in the literature (DuGoff, Schuler, & Stuart, 2014), we selected those variables for our propensity score model that were related to the outcome (MDD), independently of whether they were also related to the exposure (history of OC use). Simulation studies show that inclusion of variables that are related to the outcome increases the precision of the estimated exposure effect without increasing bias; in contrast,including variables that are related to the exposure but not the outcome decrease the precision of the estimated exposure effect without decreasing bias (Brookhart et al., 2006). We used p < .20 as a conservative threshold for variables to be selected as covariates (Cheslack-Postava et al., 2015). This resulted in 11 covariates being included in the propensity score model: age at menarche (p = .15), age at sexual debut (p = .012), education (p = .10), marital status (p < .001), BMI (p = .003), diagnosis of endometriosis (p = .036), ever use of other medication containing female hormones such as oestrogen and progesterone (p = .012), pregnancy in the past year (p = .071), smoking history (p = .007), sex of sexual partners (p = .064) and current OC use (p = .17) (ever users of OCs only). NHANES cohort, age, poverty income ratio, ethnicity, ever use of Depo-Provera or injectables to prevent pregnancy and total duration of lifetime OC use were unrelated to MDD (all ps > .38) and were therefore not entered into the propensity score model.


    [...]


    Results

    Of the 1,236 eligible women, 561 (45%) had first used OCs in adolescence, 353 (29%) had first used OCs as adults and 322 (26%) had never used OCs. Overall, 131 (11%) met the criteria for MMD according to DSM-5. Sample characteristics by history of OCs use are displayed in Table 1. Addressing the proposed relationship between history of OC use and depression, adult women who had used OCs during adolescence showed a higher 1-year prevalence of MDD compared with both adult women who had never used OCs [odds ratio (OR) = 0.31, 95% CI = 0.16–0.60] as well as women who had only started using OCs in adulthood (OR = 0.54, 95% CI = 0.30–0.95) in the unadjusted model. These effects remained stable when controlling for a large number of potential confounders using propensity score weighting (Table 2). Balancing of potential confounders was successful: Except for diagnosis of endometriosis (p = .14), ever use of other medication containing female hormones (p = .001) and pregnancy in the past year (p = .11), all variables were well balanced after applying propensity weighting (all ps > .26). Excluding women who had been pregnant in the past year, women with a diagnosis of endometriosis and ever users of other medication containing female hormones from analyses did not change the core results. Our sensitivity analysis among women who had their sexual debut in adolescence confirmed the results of our main analysis: Women who had used OCs during adolescence showed a significant increase in 1-year prevalence of MDD compared with both women who had only started using OCs as adults as well as women who had never used OC, both in the unadjusted and the propensity score weighted models (Table 3). Moreover, the effect was robust to using age at first OC use (in years) as a continuous predictor for ever users of OCs, both across the whole sample (OR = 0.90, 95% CI = 0.83– 0.98) and women who had their sexual debut in adolescence (OR = 0.89, 95% CI = 0.81–0.98).



    Ich hab mich jetzt nicht in die Tabelle vertieft, aber ich würde daraus ableiten dass einige Faktoren die das Ergenis beeinflussen könnten mitanalysiert wurden und am Ende eben doch der Faktor Alter bei Beginn der Pilleneinnahme als bester Prediktor für spätere Depression herausgekommen ist. (Und dass es noch ganz andere Faktoren gibt die eine Depression auslösen/verstärken können ist auch klar.)

    Danke die.lumme , sehr interessant.

    Also schnelles Drüberlesen zeigt, dass nach der Studie Frauen mit Pilleneinnahme im Teeniealter 1,7 bis 3x höheres Risiko haben an Depressionen zu erkranken als Frauen ohne oder mit Pilleneinahme im Erwachsenenalter. Das ist aber erstmal nur eine Korrelation, keine Kausalität.

    Ausführlicheres Drüberlesen (konnte die Originalstudie runterladen) zeigte noch folgendes:


    "Third factors that have previously been proposed to explain the relationship between OC use and depression risk such as age at sexual debut, and, importantly, current OC use, did not account for the results in propensity score analyses."


    Die Autoren haben also offenbar auch andere Faktoren mit berücksichtigt, somit ist eine Kausalität ja durchaus naheliegend.

    Naru Also ich mach das genauso wie du :)


    Eine der wenigen Punkte wo ich Email nicht mehr 'state of the art' finde sind Terminsabsprachen. Das geht auch auf der Arbeit besser per Doodle oder internem Kalender (letzteres aber nur wenn es keine externen Teilnehmer gibt). Ein paar meiner älteren Kollegen machen Terminabsprachen aber noch per Mail, das zieht sich dann halt immer ewig hin... (also bei N > 2).


    Und was zunehmend stattfindet, ist bei uns Google Docs statt Dokumente zum Gegenlesen herumzuschicken. Hat mich anfangs sehr gestört, inzwischen hat mein Pragmatismus da aber den Idealismus irgendwie abgelöst. Wir haben zwar eine interne Festplatte auf der man innerhalb kurzer Zeit ausgewählten Mitarbeitern geschützt Zugang geben kann (und so in geschützter Umgebung gemeinsam hochladen, direkt auf dem Server lesen und bearbeiten sowie natürlich auch runterladen kann), aber leider ohne dieses Echtzeit-Update, was schon sehr komfortabel ist.


    Aber an einem durchschnittlichen Arbeitstag bekomme ich etwa 100 Emails und ich schätze 10-20% davon mit Anhang. Keine Ahnung wie man das besser machen kann - alles über die Cloud? Sehe ich auch keinen Mehrwert.

    Meine Arbeitgeberin verschickt die Lohnabrechnung digital. Mit Kennwort verschlüsselt, total nervig.


    Ich kucken dann jedes Mal neu das Kennwort nach, drucke das Ding aus und werfe es in das Sammelkörbchen für die Steuererklärung etc. #freu

    Ich kriege die auch alle digital und zwar seit 13 Jahren. Ich drucke auch nichts davon aus. Muss man in D für die Steuererklärung Dokumente in Papierform einreichen oder warum konverstierst du von digital zu analog?

    Ich kann nicht mit anderen Ländern vergleichen, aber Holland ist ganz ganz toll weil das Land komplett mit einem Fahrradwegnetzwerk überzogen ist. Man braucht eigentlich gar keine Fahrrad(land)karte mitnehmen, weil alle paar Kilometer ein Knotenpunkt ist (meist so im Abstand von 2-8 km). Die Knotenpunkte haben eine Nummer (wiederholen sich landesweit, dadurch sind die Nummern nur im zweistelligen Bereich) und an jedem Knotenpunkt steht so eine Karte (die sind echt irre ;) ):


    https://encrypted-tbn0.gstatic…gzUeqvBFBBgtzAW5-KkntIb9F


    https://encrypted-tbn0.gstatic…V3Yoxbi_Yjm2g688lkC6GzhMt


    Man muss sich also nur die Nummer des nächsten Knotenpunktes merken und die Richtung ist dann an jeder Kreuzung ausgeschildert:


    https://encrypted-tbn0.gstatic…ydw1e-JoL5CF7g8UCkBmCqVGi


    Gerade mit Kinder macht das total Spaß, weil sie mitschauen können und auch mal die Regie übernehmen können. In dem Alter sind meine dann gerne schon mal mit "ich seh die Karte!!" vorgesaust, haben schon mal in Erfahrung gebracht wo es als nächstes hingeht und konnten unterwegs Ausschau halten nach den Wegweisern.

    Hier eher Eule, wird aber irgendwie weniger #gruebel weil ich einfach wesentich weniger Schlaf brauche als noch vor ein paar Jahren und deshalb oft früh aufwache. Und dadurch auch oft zeitiger ins Bett gehe.


    Ich liebe die Zeitumstellung.

    Im Herbst stimmt es mich winterlich und im Frühling...naja sommerlich halt #freu


    Ich mag aber auch die Jahreszeiten alle sehr, und gerade den Wechsel. Immer nur gleich ist doch öde...


    Beschwerden hab ich durch die Zeitumstellung keine.

    Eigentlich ist das beste ja, konsequent mit ihnen deutsch zu reden. Leider ist der Sprachunterricht in den ndl. Schulen im Allgemeinen extrem verkrustet und altbacken. Sehr untypisch für dieses progressive Land. Die Kommunikation sollte im Sprachunterricht im Vordergrund stehen und nicht die Grammatik - es gibt sogar Konzepte die komplett ohne Grammatik arbeiten und nur mit exposure. Aber naja das hilft euch nicht wenn die Lehrer nicht die Kommunikationsfähigkeit bewerten sondern die Grammatik #flop

    Bei uns auch Wechselmodell und keine Probleme damit dass verschiedene Haushalte verschiedene Lösungen haben, das vorweg :)


    Beim Vater schmiert sich der 11jährige zB täglich sein Brot selber und schnappt sich nen Apfel für zwischendurch, während ich ihm Pausenbrot und Milkshake vorbereite. Beim Vater wird auch von den Kindern der Tisch gedeckt und abgeräumt, bei mir seltener weil ich es immer verdödel drauf zu achten.


    Dafür kocht der Sohn bei mireinmal pro Woche und mäht den Rasen wenn nötig. Dafür bekommt er allerdings eine Taschengeldaufbesserung, denn für mich ist das eine große Hilfe - ich arbeite Vollzeit und mag es, einmal die Woche nicht kochen zu müssen. Und habe Pollenallergie ;)


    Die Große ist wenig zuhause (Ganztagsschule, viel Sport, 2 Jobs, Freunde treffen) und beteiligt sich wenig zuhause, aber das finde ich okay. Sie macht genug und ist auch sehr selbständig wenns drauf ankommt.

    Na, dann verpasst ihr ja super Prinsjesdag am kommenden Dienstag. Den gibt es nur bei uns und dafür wird dann immer die „Innenstadt“ abgesperrt und Menschen stehen an den Straßen um dem König zu winken.

    Und wer den weiten Weg scheut guckt im TV zu #ja


    (Wobei mich dabei vor allem die Finanzen interessieren, vor allem die vom Bildungsministerium.)


    cut flower Ich steh nicht im Laden, bin aber weiter weg - und wenn ihr zu zweit kommt passt das sicher eh nicht so gut ;) Wir schaffen's noch irgendwann!!