Beiträge von Anja

    Jetzt wollte ich nach Autostatistiken in Ballungsräumen googeln und habe dies hier gefunden:


    Zitat

    Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland sank seit 1970 um 81%

    In der Unfallstatistik war 1970 das bisher schwärzeste Jahr. In diesem Jahr starben 21 332 Menschen an den Folgen von Unfällen im Straßenverkehr. Die Zahl sank seitdem um 81%, obwohl der Verkehr auf Deutschlands Straßen zunahm. Diverse Maßnahmen trugen dazu bei, dass weniger Menschen im Verkehr ihr Leben verloren. Dazu zählen die Gurtanlegepflicht, Tempolimits sowie verbesserte Sicherheitsausstattungen in Verkehrsmitteln und Fortschritte in der Medizin. Dennoch sind weitere Verbesserungen nötig. Von 2010 bis 2020 soll die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland um weitere 40% sinken. Die Europäische Union (EU) möchte erreichen, dass es 2050 nahezu keine Verkehrstote mehr gibt.


    32% weniger Verletzte als 1970

    Auch die Zahl der Verletzten ging im langfristigen Vergleich zurück, die Verbesserungen in diesem Bereich fallen allerdings geringer aus: 2011 gab es 32% weniger Verletzte als 1970.

    Quelle: https://www.destatis.de/DE/Pub…df?__blob=publicationFile



    Also stimmt wohl dass der Verkehr zugenommen hat (ob das aber zB auch in der Berliner Innenstadt der Fall ist sei mal dahingestellt) - aber was den Verkehr betrifft ist die Antwort auf Pamela s Frage offenbar ganz klar: NEIN.

    Also meine Kinder dürfen mehr als ich damals #angst


    Liegt an verschiedenen Faktoren: Anderer Wohnort, andere Persönlichkeit der Eltern, andere Persönlichkeit der Kinder.


    Sie bewegen sich früh alleine durch die Stadt, laufen oder radeln zu Freunden und sind seit vielen Jahren (6 Jahre? die Große zumindest) alleine mit dem IC unterwegs quer durchs Land. (Allerdings immer die gleiche Strecke ;) )


    Dass innerstädtisch mehr Verkehr ist als in den 70ern kann ich erstmal auch nicht so unterschreiben. Ist das wirklich so? Ich bin mitten in West-Berlin ausgewachsen (Nahe Kudamm), da war damals doch auch schon viel Verkehr, ich hätte jetzt nicht vermutet dass das mehr geworden ist. Aber vielleicht erinnere ich das falsch, wie Fiawin ja auch sehr anschaulich beschrieben hat, wenn auch andersrum. Und zugegeben, wirklich erinnern kann ich mich vermutlich nur an die 80er.

    dacarrot

    Ah ok, verstehe, vwo.

    Ich habe nicht ganz gelesen was genau für Gymnasium spricht deiner Meinung nach, außer dass sie es wegen der Empfehlung jetzt machen kann. Mir wäre das nicht Grund genug vom ursprünglichen Plan abzurücken (aber ich verstehe dass der Thread dazu dient genau das zu eruieren).


    Aber das wäre doch wahrscheinlich nur so, wenn altsprachliche Bildung allgemein noch immer höher angesehen ist, oder? Ist das in den Niederlanden echt so?

    Auch in D sind humanistische Gymnasien doch nicht mehr das Nonplusultra, so mein Eindruck.

    Nee, meiner Meinung nach sind "die Niederlande" mit ihrer liberalen Grundhaltung zu ungefähr allen Lebensfragen eher weniger an klassischer humanistischer Bildung interessiert als "Deutschland". (Was auch immer das jeweils sein soll ;) ) Hier dreht sich alles um den Marktwert, bzw. im Bildungssystem um die 'Employability'.

    Huch, so eine Empfehlung gibt's bei uns meines Wissens gar nicht, hier gibt's nur vwo und nichts drüber.


    Wir sind eine sehr 'sprachliche Familie' (was Berufe, Hobbies und Schulnoten betrifft), aber ich persönlich wäre nicht auf die Idee gekommen, meinen Kindern Latein und Altgriechisch zu empfehlen. Abgeraten hätte ich sicher nicht wenn von ihnen aus großes Interesse bestanden hätte, aber dem war nicht so.


    Ich würde mein Kind mit vwo-Empfehlung aufs Atheneum schicken, und dann eins wählen was gut zum Kind passt. (Wobei sich das ja bei euch offenbar erübrigt.)

    Ich auch (wie lina2), aber ich würde unbedingt nachfragen, schon allein um zu signalisieren dass das eine bekloppte Angabe ist. Wenn jetzt fünf Leute mailen mit der Frage um welches Datum es sich handelt, werden sie sich das nächste Mal hoffentlich deutlicher formulieren.

    Ich habe als Kind mal jemanden angefahren der plötzlich aus der Haustür getreten ist. Das war ein ziemlicher Heckmeck mit der Versicherung und so.


    Zum Thema kann ich nicht viel beitragen außer: Mit Großstadt hat das Problem NICHTS zu tun, sondern mit der vollkommen behämmerten Berliner Verkehrspolitik #sauer


    Ein paar Straßen mit Tempo 30 ausstatten "gegen die Luftverschmutzung", aber Eltern durch fehlende Radsicherheit indirekt dazu zwingen ihre Kinder mit dem Auto vor die Schultür zu kutschieren - echt, was was für Pappnasen sitzen da im Senat???

    Von Straßen wie dem zweispurigen Tempelhofer Damm (ohne Radweg) sollten sie einfach mal die rechte Spur ausschließlich für Fahrräder freigeben. Kostenpunkt: Ein paar Eimer Farbe.


    Das ist echt mein Aufregerthema Nummer 1 wenn ich mal in Berlin bin. #motz

    Ich habe zwar vorne mitgelesen, aber irgendwie nicht mehr im Kopf dass du ohne großes Kind fährst. Also habe ich mich gerade sehr gewundert, und gedacht: Das ist ja ein sympathischer Mann, was der so für Pläne hat während eurer aller Abwesenheit #lol

    Wenn wir einmal weg sind wird das bestimmt entspannt und schön zu Hause. Da bin ich mir sicher. Der Papa schmiedet schon unendlich viele Pläne, und freut sich total auf die Exclusivzeit (Endlich gemütlich Obstgarten am Couchtisch spielen und stundenlang Duplo bauen ohne dass jemand kommt und alles kaputt macht... ).

    Ich finde das ziemlich günstig (auch weil die Endreiningung mit drin ist), aber die Gegend kenne ich nicht. Vielleicht sind die Preise dort anders. Naja und es ist natürlich Nebensaison. Aber trotzdem :) Ich glaube viel falsch machen kannst du damit nicht.

    Drama Huch stimmt #rolleyes Aber bei Mö kam auch schon kein Vorschlag komischerweise. Jetzt bei deinem Namen hats wieder funktioniert.

    Das System braucht meines Wissens grundsätzlich mindestens drei Buchstaben um überhaupt Vorschläge zu machen.



    Ich weiß z.B. nicht, wenn jemand etwas verschenkt, ob man sich dann nur melden darf, wenn man bedürftig ist oder auch einfach bei einem "fände ich toll, hätte ich einfach gerne"?

    Ersteres!

    Bei RhR bitte den Angemeldeten den Vortritt lassen. Steht auch festgetackert und deutlich oben im UFo, soweit ich weiß.


    Für alle anderen gibt's den Rabenflohmarkt auf externer Plattform: https://rabenflohmarkt.phpbb8.de

    Genaueres würde ich aber lieber per PN schreiben.

    Das versteh ich. Na so eilig ist es hier nicht, im Moment läuft es ganz gut. Aber falls Not am Mann ist meld ich mich nochmal :)

    Trin s Ansatz finde ich super. Ich kenne einige (ehemalige) Schüler die extreme Underachiever waren, einfach weil Schule idR one-size-fits-all ist - jeder soll im Gleichschritt das gleiche machen und für eigene Interessen bleibt wenig Raum. Wenns hochkommt darf man wählen zwischen Französisch und Latein... Ich bin selber zwar gerade so ohne Sitzenbleiben durchgekommen, aber mit echt bescheidenem Abinoten (klar, immerhin Abi, aber der springende Punkt ist: ich hätte viel mehr gekonnt wenn ich mich hingesetzt hätte). An der Uni bin ich dann aufgeblüht und habe zig extra Kurse belegt und richtig viel zuhause gelernt, und mit Begeisterung. Ich kann mir gut vorstellen dass ein radikaler Bruch mit dem Schulsystem, und sei er nur vorübergehend, Wunder bewirken kann. Das gibt hinterher auch genug Kraft um die letzten Jahre mit einem echten Ziel anzugehen. Man hat dann schon mal draußen geschnuppert und weiß besser wo man grob hin will, und/oder wo man nicht hin will.


    Mit ADHS ist das ganze Sch***Lernerei natürlich nochmal schwieriger.


    Trin War das denn unkompliziert, ein Jahr raus und dann wieder rein in den Schulbetrieb? Also so organisatorisch meine ich?

    licht Natürlich interessiert es niemanden ob du deinem Kind 2 Mark eh Euro in die Hand drückst zum Milchkaufen. Wieso auch. Es ist halt ein Nebeneffekt dass sowas in einem bargeldlosen Alltag nicht mehr möglich ist. Das heißt aber nicht dass der Grund dafür ist, dass das den Staat interessieren würde.


    Aber klar, solche Sachen wie Trinkgelder sind halt Einnahmen und müssen versteuert werden. Kann man blöd oder nervig finden, ist aber so.

    Anja , ich kenne viele, die den Überblick mit Karte völlig verlieren. Geldbörse voll,Geldbörse leer ist deutlich haptischer als eine Zahl am Rechner.

    Aber man trägt doch nicht sein Monatsgehalt mit sich herum? Ist das wirklich aussagekräftig? Naja wie dem auch sei, wir hier zuhause können alle gut mit Geld umgehen, da stellt sich das Problem zum Glück nicht - und meine Kinder sind eher sparsam. Die haben ein viel ausgeprägteres Gefühl für Geld als ich in dem Alter, wobei ich nicht denke dass das an bargeld/bargeldlos liegt sondern daran inwieweit Finanzen mit Kindern besprochen werden. Und ein bißchen vermutlich auch einfach am Zeitgeist #hmpf

    Aias habt ihr kontakt zu norwegern und könntet ihr meine fragen an die weiterleiten? mich interessiert vor allem, wie dieser unbeaufsichtigte soziale geldfluss funktionieren kann, also bettler, taschengeld, einem kind oder jugendlichen mal was zustecken.

    Ich bin zwar nicht in Norwegen sondern in NL (bzw. momentan in Schweden), aber wie soll das schon gehen - man findet halt Alternativen...


    - Geld auf der Straße gebe ich eh nicht

    - Kinder kriegen meine Karte mit wenn sie für uns als Familie einkaufen oder zahlen mit ihrer eigenen und ich überweise zurück

    - 'was zustecken': ich überweise das. Ist meinen Kindern im Übrigens auch lieber, dann können sie mit Karte zahlen und brauchen das Bargeld nicht rumschleppen.


    Allerdings habe ich meisten schon noch irgendwo Bargeld für Notfälle, so dass Zustecken oder Einkaufen auch damit geht. Ist aber eher selten.

    Freda: es gibt eine Zeit, wo 12 Uhr mittags der Sonnenstand am höchsten ist, daran ist unsere Uhrzeit angepasst. Und die stimmt in der Winterzeit mehr mit dem Sonnenstand überein als im Sommer, da ist der Höchststand der Sonne um 13 Uhr oder später.

    Das ist doch nun aber GERADE ein Argument GEGEN die Winterzeit #confused


    Wenn wir die Zeit in der die Sonne scheint optimal nutzen wollen (das scheint dem Argument doch zugrunde zu liegen?), dann müsste der senkrechte Sonnenstand in der Mitte des Tages liegen. Selbst wenn jemand um 6 Uhr aufsteht (was die wenigsten ohne Zwang tun würden, aber klar, einige gibt es) und um 22 Uhr ins Bett geht, dann ist die Mitte des Tages 14 Uhr. Für jemanden der um 8 aufsteht und um Mitternacht schlafen geht ist es sogar erst 16 Uhr. 6 Uhr aufstehen und Mitternacht ins Bett: 15 Uhr.


    Mit dem Argument müssten wir also eigentlich die Sommerzeit nehmen und noch 1-3 Stunden abziehen. Wobei dann dir Frage ist wann die Leute dann aufstehen würden ...ich bin schon ganz durcheinander...aber es gibt ja einige hier, die sagen sie stehen unabhängig von der Uhr (und der Sonne?) immer zur gleichen Zeit auf.



    Edit: Das wünsche ich mir nicht ;) nur damit das klar ist. Aber die Argumentation mit dem senkrechten Sonnenstand verstehe ich nicht.