Beiträge von AlexaL

    Das ist eine interessante Frage. Ich finde selber auch immer mal wieder solche "Pferdehaare" zwischen den anderen Haaren und bin jedes mal wieder fasziniert.


    Darf ich fragen warum du die ausreißt? Ich selber bemerke die irgendwann wenn ich an der richtigen Stelle durch meine Haare gehe, ansonsten fallen sie aber nicht auf (bzw. nur im Gesamtbild in dem meine Haare dann einfach dicker sind).


    Ich kann mir gut vorstellen dass das etwas mit den verschiedenen Bausteinen des Haares zu tun hat (DNA, Melatonin, Keratin, der Schuppenschicht etc). Diese dicken Haare sind bei mir zum Beispiel immer rot-braun oder sogar schwarz, dabei hab ich eigentlich eher blonde Haare.


    Ich weiß es selber nicht sicher aber ich vermute auch mal das sich diese Haare in Follikeln bilden die "anders" sind - da die Haare ja auch einen Wachstumszyklus durchlaufen und sich teilen/neu generieren etc. Ich würde also vermuten dass da viele Faktoren rein spielen und das ganze eher dem Zufall zuzuschreiben ist.



    Aber auch ich bin gespannt ob hier jemand eine wissenschaftlichere Antwort hat bzw. mehr weiß #ja

    Ich kenne mittlerweile auch viele verschiedene Varianten. Oft ging es da wirklich um den Klang der Namen in einer bestimmten Reihenfolge.


    Ein Freund hat seinen ZN als Rufnamen und stellt sich auch so vor. Auf offiziellen Dokumenten stehen dann halt beide Namen (das erfordert dann einmal eine Klärung und dann ist gut). Die meisten Zeit wird er aber mit einer Koseform vom Rufnamen/ZN angesprochen (und stellt sich auch so vor ;)). Klappt gut.


    Eine andere Freundin hat EN und ZN aber eine Koseform vom langen EN, welche von Anfang an klar war und auch ausschließlich genutzt wurde/wird. Sie ist aber auch in einem Land aufgewachsen bei dem auf den offiziellen Dokumenten neben den EN und ZN und DN Sparten auch eine Sparte für den "Rufnamen" ist - wo man wirklich alles reinschreiben kann und dann auch so angesprochen wird.


    In einer Schulklasse gab es auch ein Mädchen mit Doppelnamen. Die wurde die ersten Jahre mit eben diesem gerufen, irgendwann dann nur mit dem ersten Teil von dem Namen und inzwischen mit dem zweiten - alles eine Sache der Gewöhnung und Konsequenz ;)


    Mein ZN geht total unter, was ich oft schade finde.


    Wenn es bei euch DER Name ist würde ich den definitiv vergeben. Vielleicht auch als EN. Ansonsten dann als ZN und dann halt die Koseform als Rufnamen wählen. Namen werden ja eh selten "komplett" ausgesprochen und auch die Kombination mit dem Nachnamen sollte meiner Meinung nicht den alleinigen Ausschlag für die Namenswahl geben.

    Bei mir waren die Ringe das schmerzhafteste. Das anfängliche Gefühl ist echt unangenehm aber das vergeht. Da bleibt auch am Ende nicht wirklich was hängen und wenn dann geht das schnell weg wenn man den Mund einmal ausspült. Ich habe, soweit ich mich erinnern kann, in den ersten Tagen auch eher nur weiche Lebensmittel gegessen und recht oft meine Zähne geputzt bzw. mir den Mund mit Wasser ausgespült.


    Das vergeht, an die Brackets wird sie sich auch schnell gewöhnen und dann auch hoffentlich keinerlei Einschränkungen mehr haben was Lebensmittel angeht bzw. die Zahnspange irgendwann gar nicht mehr bemerken.

    Oma + Vorname (Väterlicherseits)

    Oma & Opa (Mütterlicherseits)


    Wenn ich über die Omas spreche dann eigentlich immer mit dem Vornamen dran, wenn ich sie anspreche nur Oma. Nur wenn ich Oma & Opa sage mache ich das nicht, weil da sofort klar ist wen ich meine.


    In der direkten Ansprache haben meine Eltern ihre Eltern dann so genannt wie sie es gewohnt waren. Wenn wir aber über die Großeltern gesprochen haben waren es meistens Oma & Opa. Oder sie haben gesagt "deine Oma" /"meine Mutter". Ich sage ja auch "meine" Mama wenn ich über meine Mutter spreche, außer ich rede mit einem Geschwisterkind. ;)


    Das war nie ein Problem. Vor allem haben sie nie versucht das zu "vereinfachen", sodass wir mit dem "System" groß geworden sind und von Anfang an daran gewöhnt waren.


    Das mit dem Ortsbeschreibungen hinten dran kenne ich auch, klingt aber für mich gar nicht stimmig und ich benutze da lieber die Namen.


    Was ich auch passend finde, bei uns aber nie so "eingeführt" wurde waren unterschiedliche Bezeichnungen also Oma, Omi, Omama, Granny o.ä.

    Eine Freundin von mir war damals in Hobart und fand es toll. Sie hatte Wassersport und Yoga als Unterrichtsfächer ;)


    Ich würde/werde auch alles tun um meinem Kind so einen Aufenthalt zu ermöglichen - das ist eine super tolle Erfahrung und ich zehre immer noch von meinem Aufenthalt in Australien damals.


    Ich denke auch das Hobart in Tasmanien die vielfältigste Stadt ist. Das heißt ja aber nicht unbedingt was. Ich glaube ich würde vor allem gucken wie der Eindruck der Schule so ist. Eine super, sahne Schule in einer mini-Stadt ist besser als eine nicht so tolle (warum auch immer) in einer etwas größeren Stadt. Vor allem da in Australien die Schule ja schon bis 16Uhr (und länger mit AGs) geht. Da wird sie sehr viel Zeit in der Schule verbringen. Dann würde ich auch gucken ob die Schule in Deutschland ihr vorgaben macht und an welcher Schule in Tasmanien diese am einfachsten zu erfüllen sind (auch auf lange Sicht). Zusätzlich hat sie evtl. schon eine Idee was sie später mal machen wird und kann das da ausprobieren. Viele Schulen in Australien bieten auch technisch orientierte bzw. job-orientierte Fächer an.


    Ich war damals auch in einer Stadt die jetzt nicht unbedingt meiner Vorstellung entsprach aber die Schule war super.


    Beide Städte liegen am Wasser und haben wahrscheinlich ein tolles Angebot an Möglichkeiten für einen Teenager der Meeresbiologie spannend findet.


    Wenn die Schule nicht entscheidet würde ich wahrscheinlich Hobart nehmen, ich bin aber auch ein Stadtmensch. Egal wofür sie sich entschiedet, Tasmanien ist eine tolle Insel mit wunderbarer Natur und viel zu entdecken.


    Wie läuft das denn mit den Gastfamilien? Könnte das auch ein Ausschlaggebender Punkt sein der ihr in der Entscheidung hilft?

    Stimmt aber, dass die Amis dieses Plural-Dingens nicht so nutzen. Kommt sicher von den ganzen Einwanderern.



    Kennt ihr (außer den deutschen Schulbüchern) irgendwen der den Plural wirklich regelmäßig nutzt? Ich habe das, in den ganzen Jahren die ich in englischsprachigen Ländern verbracht habe, nie bewusst gehört (würde es selber auch nicht nutzen, das klingt einfach falsch..). Spannend....

    Autsch. Das klingt schmerzhaft.


    Ich würde gucken wo die Wunde ist, wie groß sie ist und ob es eventuell sinnvoll wäre einen SteriStrip drauf zu machen oder ähnliches. Außerdem würde ich noch ein wenig wach bleiben und gucken ob die Kopfschmerzen schlimmer werde, mir schlecht wird oder so.



    Hoffe du kannst nachher gut schlafen :)


    Der Treetop Walk war super! Ich bin mir aber nicht sicher ob es da nicht ein Mindestalter bzw. eine Mindestgröße gegeben hat. Höhenangst sollte man aber nicht haben ;)


    Ach eure Planung klingt klasse und so aufgeschrieben gar nicht mehr so voll, vor allem wenn ihr die Städte nicht zum ersten Mal besucht. Das bringt mich jetzt ins Reisefieber, ich würde so gerne endlich mal an die Westküste Australiens!

    Den Artikel hier (auf englisch) finde ich auch spannend. Da bekommt man noch mal in Illustrationen gezeigt wie verschoben die Aufmerksamkeit eigentlich ist die dem ganzen zukommt. Erst als der erste Patient in die USA kam hatten die Medien ein Interesse. Das derweilen über 3000 Menschen auf dem afrikanischen Kontinent daran gestorben sind wird eher nur im Nebensatz erwähnt.


    Das ist ja bei fast allem so und auch das trägt enorm zu der Angstmacherei bei die manchmal vorherrscht wenn man die Medien befragt. Eine Bekannte von mir hat ernsthaft überlegt ihren Urlaub in Madrid ab zu sagen. Natürlich muss man diese Ängste ernst nehmen aber ich finde es immer wieder krass hautnah zu erleben was für eine gewaltige Kraft zwei/drei Zeitungsartikel (und spezifisch die Wortwahl dieser) bzw. Einzelfälle haben.



    Es gibt im "Westen" eine Handvoll von Fällen, das ist nichts im Vergleich zu dem was in Sierra Leone oder Liberia los ist. Auch unsere Aufmerksamkeit und (angemessene) Hilfsmaßnahmen sollten sich auf diese Länder konzentrieren.

    @Alexa: oh ja, Heim und Pflege gehen mir auch durch den Kopf. Das werden wir alles noch besprechen müssen. Ich finde es für mich nur so traurig, meine Eltern evtl in ein Heim zu geben. Sie haben sich so viele Jahre um mich gekümmert und immer alles was Möglich war, für mich gemacht. Und nun ist es eigentlich meine Aufgabe mich um sie zu kümmern. Das kann ich aber nicht leisten.
    Eigentlich weis ich, dass es ganz tolle Einrichtungen gibt. Es ist aber nicht ihr zuhause.
    Ich werde versuchen, mit meiner Mama über alles zu sprechen und schauen was dabei raus kommt.
    Zum Glück schafft sie noch alles. Das kann sich aber ändern und dann müssen wir auf alles vorbereitet sein.


    Das kann ich total verstehen. ABER: du kümmerst dich auch wenn du das (wenn der der Zeitpunkt kommen sollte) mit dem Umzug in eine Seniorenresidenz (ich finde das Wort klingt toller als "-heim" ;)) anleierst. Uns ging es hier ähnlich, wir können es aber einfach nicht leisten den Pflegeaufwand auf zu bringen. In dem neuen Zuhause (und das ist es mittlerweile!) ist das viel besser möglich. Meine Oma hat sogar ihre Wohnzimmermöbel mitgenommen und dekoriert ihr Zimmer jeden Tag auf ihre ganz eigene Art und Weise neu.


    Ich hatte, da es meine Großeltern betrifft, ja keinerlei Mitspracherecht, war aber diejenige die mit meiner Oma zur ersten Besichtigung gegangen ist und die auch die anderen Großeltern dazu gebracht hat sich endlich an zu melden. Mir geht es dabei darum da ich mich dann nicht so fühle als würden wir das alles über die Köpfe dieser großartigen Menschen entscheiden. Wir haben das zu einem Zeitpunkt zusammen entschieden und dabei auch ein Gespräch darüber geführt das irgendwann der Zeitpunkt kommen wird zudem die Kinder diese Entscheidung für ihre Eltern treffen werden müssen. Es ist ein langer Weg - aber mir haben, wenn ich daran zurückdenke, diese Gespräche am Anfang immens geholfen.


    Ich finde es gut das du dir da jetzt ein paar Gedanken drüber machst, das wird helfen wenn es eventuell dazu kommt. Aber versuche auch im hier und jetzt zu bleiben, ihr schafft das und werdet den Weg irgendwie zusammen meistern.

    Oh Australien..... Meine heimliche Heimat.


    Nehmt euch unbedingt etwas Zeit für die Great Ocean Road! Das sind ca. 200km auf denen es enorm viele tolle Dinge zu sehne gibt. Direkt an der Küste oder auch im Wald beim wandern, beim Wasserfall etc. Die Grampians sollte man eigentlich auch in so eine Tour mit einbinden. Seelöwen und Robben gibt es auch ganz viele zu sehen!


    Die Übernachtungen dort fanden wir damals aber recht teuer, wobei wir auch jedes mal im Hochsommer da waren. Man kann also entweder alles an 1-2 Tagen sehen, oder auch 3-4 Tag brauchen und dafür auch die National Parks mitnehmen. Schon die Aussicht aus dem Auto ist fantastisch. Dann gibt es auch viele Punkte an denen man halten kann/sollte. Rein theoretisch kann man da die absoluten Highlights an einem Tag sehen (Sonnenauf- bzw Untergang sollte dabei sein!). Das würde ich glaube ich vom restlichen Plan und der "Autofestigkeit" eurer Kids abhängig machen.


    Übernachtet haben wir, soweit meine Erinnerung mich nicht täuscht, mehret Nächte einfach in einem Hostel mitten auf der Strecke und dann aber auch Cape Otoway Lighthouse.


    Die Blue Mountains sind auch wunderbar. Dort gibt es je nach Interesse viel zu entdecken.


    Ich glaube wir waren damals im Featherdale Wildlife Park, in der Nähe von Sydney. Das ist toll für Kinder, wenn der Park noch so existiert wie ich glaube mich dran erinnern zu können ;)


    Tasmanien ist toll, da könnte man schon alleine die 5 Wochen verbringen. Es gibt viele Wanderwege und man kann tagelang in der Natur campen.


    Ich war noch nie mit so kleinen Kindern drüben - von daher habe ich in der Hinsicht wenige Tips. Die Cadbury Fabrik fand ich jetzt nicht so spannend, das ist aber bestimmt für die Kids ganz toll das alles mal zu sehen und der Eintritt ist glaube ich auch nicht teuer. Wenn ich allerdings wenig Zeit hab würde ich nicht viel davon in Hobart verbringen.


    Die Fähre von Tasmanien nach Victoria kann man entweder über nacht oder am Tag nehmen. Es gibt Kabinen und auch einen Spielplatz für Kinder, und je nach Jahreszeit kommen bestimmt auch ein paar Delfine mit auf die Tour ;)


    Die Queenscliff-Sorrento Ferry ist auch eine Option die ich damals in Betracht gezogen habe, wir haben es aber dann doch nicht gemacht. Heute würde ich das tun, wenn ich nicht wieder durch Melbourne fahren wollen würde (ihr könntet also dort ankommen, zur Great Ocean Road fahren und dann von Queenscliff nach Sorrento um von da dann nach Sydney zu starten.


    In Melbourne finde ich die St. Kilda Gegend total schön und denke das ist auch nett mit Kindern, der Strand ist nah und es ist nicht so ganz "Großstadt".


    Deine Liste finde ich recht lang, denn es gibt soooo viel zu sehen (ob auf der Strecke Melbourne - Sydney oder auf Tasmanien).


    Ich finde diese Website ganz informativ was die verschiedenen Highlight zwischen M & S angeht http://www.sydneymelbournetouring.com )

    Neben den hier genannten Tips, finde ich es auch wichtig über solche Optionen wie ein Seniorenheim mit deiner Mutter zu reden. Wir haben das damals so mit meiner Großmutter gemacht, das wir recht schnell nachdem wir gemerkt haben das sie immer vergesslicher wird uns mit ihr Informiert haben, zu ein paar Residenzen hingegangen sind und sie auch angemeldet haben. Das hat es am Ende für uns alle einfache gemacht den Schritt zu gehen, denn wir haben sie nicht "einfach so" (gefühlt) dorthin umgesiedelt sondern uns mit ihr zusammen das passendste ausgesucht und konnten das dann auch vor ihr besser erklären (zu dem Zeitpunkt hatte sie dann immer mal so Phasen in denen sie es nicht verstanden hat bzw. das als Urlaub erklärt hat). Mittlerweile ist es ihr Zuhause. Unsere Familie kann die Pflege die sie dort bekommt nicht so leisten. Es war ein langer weg dahin und sie wollte nie etwas von der Diagnose Demenz hören. Mittlerweile ist es ihr "klar", sie weiß das sie Dinge vergisst aber hat auch das nach kurzer Zeit wieder vergessen (für Sie ist das auf eine Art ein Segen, denn sie war eine so unabhängige Frau das alles andere enorm schwer gewesen wäre).


    Im Zuge dessen haben sich meine anderen Großeltern auch direkt damit beschäftigt, vor allem mit der Option als Ehepaar in eine Seniorenresidenz zu ziehen. Erstmal eventuell in eine Wohnung in so einem Gebäude, mit ein bisschen Hilfe und dann (je nach Pflegestufe) in die Zimmer. Patientenverfügungen, Bankdaten etc- haben sie damit auch geklärt. Vielleicht ist das neben einem Pflegedienst auch eine Möglichkeit bei euch in der Umgebung. Das sind dann Wohnungen in einem Komplex in dem es zu jeder Zeit möglich ist Unterstützung zu bekommen. Ob beim Einkaufen oder sauber machen. Sie haben auch an einer Studie teilgenommen in der auf das Alzheimer Gen und andere Indikatoren getestet wurde, damit sie eine Idee haben was da noch kommen könnte.


    Große Zettel in der Wohnung helfen am Anfang auch enorm. Schafft sie es denn noch ihren Mann so zu pflegen wie es nötig ist, bzw. sich selbst angemessen zu versorgen? (heißt vor allem das essen und die Medikamentengabe/-einnahme nicht zu vergessen...). Wir haben am Anfang mit der gesamten Familie versucht sicher zu stellen das sie mindestens alle 2 Tage einen kurzen Besuch bekommt, einfach damit wir ihr wenn nötig helfen konnten bzw. um die Situation kontinuierlich im Blick zu haben. Dieser Rhythmus wurde dann irgendwann erhöht bzw. durch einen Pflegedienst substituiert. Die Besuche dauerten manchmal nur 10Minuten, aber sie haben uns ein Gefühl der Sicherheit vermittelt.

    Es ist grausam und ich finde es tragisch das es so lange gedauert hat bis koordinierte Maßnahmen ergriffen wurden/werden.


    Ehemalige Studienkollegen von mir leben/arbeiten momentan in Liberia. Die Situation dort ist schlimm, sehr schlimm. Es gab wohl einige Wochen in denen die meisten glaubten das die Krise verhindert worden sei, danach ist es aber noch mal schlimmer geworden. Aus den persönlichen Berichten ist es wohl sehr schwer für die Menschen zu wissen ob die Symptome nun wirklich Ebola sind (viele passen auch auf andere Krankheiten wie Malaria etc.). Enorm wichtig scheint es zu sein das die Menschen ihr vertrauen in die Verantwortlichen nicht verlieren, mehr und vertrauenswürdigere Arten zu testen werden benötigt. Außerdem fehlt es oft an der Kommunikationsstruktur in die verschiedenen Netzwerke.


    Aus Angst werden viele der Toten nicht direkt begraben, was ein weiteres Problem darstellt. Der Ausnahmezustand wurde erklärt, da vor allem die dichtbesudelten Teile des Landes einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Dazu kommen Institutionen wie Gefängnisse oder auch Kinderheime in denen es noch mal schwieriger ist die Kontrolle zu behalten. Einige Teile des Landes werden vom Militär quasi in Quarantäne gehalten.


    Insgesamt gibt es viele Faktoren die eine Rolle spielen. Das Unwissen vieler Menschen wie genau Ebola überragen wird, gepaart mit der Schnelligkeit und Aggressivität mit der der Virus sich verbreitet und die Überforderung der lokalen medizinischen Systeme. Dazu kommt die psychologische und emotionale Ebene, die es noch mal erschwert die Krankheit unter Kontrolle zu bekommen. Nicht zu vergessen sind aber auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft der betroffenen Regionen und die Existenzangst die in den Reaktionen der Menschen eine Rolle spielt.


    Ich kenne einige Menschen die sich bereit erklärt haben in betroffene Regionen zu fliegen und vor Ort zu helfen. Bei den internationalen Organisationen ist das aber gar nicht so "einfach", denn die Menschen werden über einen Roster rekrutiert und sollen natürlich relevante Erfahrungen mitbringen. Das bedeutet das auch nicht alle die wollen dort hin geschickt werden könne/dürfen/sollen. Eine Vielzahl von Trainings und Vorkehrungen werden benötigt um die Arbeit vor Ort halbwegs sicher zu gestalten. Ich finde es erschreckend wie oft in den Medien nur von den Verlusten/Erfolgen der internationalen Arbeiter berichtet wird - die lokalen medizinischen Fachkräfte werden oft nicht erwähnt und erfahren deutlich weniger Unterstützung. Diese Unterstützung wird aber auch nicht dadurch erfolgen das noch mehr Mitarbeiter in die betroffenen Regionen geschickt werden.


    Es wird aber ja auch nicht nur Personal gebraucht. Es mangelt an Medikamenten, Wasser, hygiene Artikeln und vielen anderen materiellen Dingen die die Arbeit vor Ort sowie die Situation der Betroffenen beeinflussen. Dafür braucht es Geld, die Spenden von Einzelpersonen sind wichtig. Noch wichtiger aber ist die Mithilfe von der internationalen Gemeinschaft, der Bereitstellung von Geldern für die humanitäre Hilfe vor Ort und die koordinierte Durchführung dieser.


    Die Koordination zwischen den Organisationen an sich und den Organisationen und den jeweiligen Regierungen ist oft schwer. Erst vor einer Woche hat die UN der Etablierung einer gesonderten Mission zugestimmt, die jetzt in Ghana ihre Zelten aufbaut. Bis dato waren die Reaktionen der einzelnen Organisationen noch einmal umkoordinierter. Bei so einer Katastrophe braucht es einen Plan, der vor allem Präventive Maßnahmen erstellt und koordiniert.


    Meiner Meinung ist die Verhinderung von neuen Infizierungen deutlich wichtiger als die Behandlung der infizierten, wenn es darum geht wobei internationale Akteure helfend tätig sein können. Besonders wichtig ist es die Kontakte von JEDEM infizierten Menschen nach zu verfolgen und zu überwachen ob Symptome auftreten. Dafür braucht es aber viele Mitarbeiter, denen die Menschen vertrauen, die die jeweilige Landessprache sprechen und somit keine Person "vergessen". Das ist ein Job den viele Menschen als nicht akut sehen - aber nur so kann die Verbreitung von Ebola hoffentlich schnellstmöglich gestoppt werden.


    MSF lässt ihre Mitarbeiter vor Ort alle 4-6 Wochen rotieren und holt sie aus den Risikogebieten heraus, um das Risiko der Ansteckung zu verringern. Anscheinend ist die Ansteckungsgefahr außerhalb des Arbeitsplatzes deutlich höher, was es enorm schwer macht für die Organisationen etwas dagegen zu tun. Es ist ein Teufelskreis und ich hoffe so sehr das die internationale Gemeinschaft endlich begriffen hat worum es hier geht und was für weitreichende Konsequenzen es haben kann und wird wenn nicht sofort etwas unternommen wird.




    Es geht, meiner Meinung nach, gerade nur zweitrangig um die Erforschung von Medikamenten und Impfstoffen. Die Pharmaindustrie wird AKUT gar nichts dazu beitragen die Verbreitung von Ebola zu stoppen. Dafür braucht es vertrauenswürdige Testung der Symptome, Einrichtung von Quarantäne Zentren und noch viel wichtiger eine vertrauenswürdige Informationskette für die Menschen in den betroffenen Regionen wie der Virus sich verbreitet und was ein Individuum tun kann um sich nicht zu infizieren. Testung an Flughäfen/Grenzen und in Fällen von Menschen die aus akut betroffenen Regionen ausreisen sogar die Beobachtung (in Quarantäne) über einen längeren Zeitraum (ich meine es kann bis zu 21 Tagen dauern bis sich erste Symptome zeigen....).

    Hmmm... Was ist denn so furchtbar dran, dass man den Schlüppi nicht sieht?



    Was ist so schlimm daran dass man ihn sehen könnte?



    Bei Jungs gilt das doch in irgendeinem alter als total cool/toll wenn die Boxershorts oben aus der Hose raus gucken, bei Mädchen ist das aber so schlimm das man Kleidungsstücke entwerfen muss damit das ja nicht passiert!?


    Wenn man den biologischen Aspekt außen vor lässt und nur auf die gesellschaftliche Rollenverteilung guckt, dann merkt man ja das nur wenige Menschen gibt die 100% in die Schemata rein passen (und das auch nur wenn sich alle anderen auf die genauen Definition einigen können).



    Vereinfacht als Beispiel. Jungs mögen blau, Autos und köpfen gerne. Mädchen mögen Puppe, pink und sind eher ruhig. Was ist dann ein Junge der blau mag, mit Puppen spielt und sich gut konzentrieren kann und Judo macht? Der passt ja dann in keine der beiden Schubladen. Also erweitern wir diese Schubladen und schon sind wir bei sehr flexiblen Kategorien, die eigentlich gar nicht mehr als solche gesehen werden können - weil sie so groß sind.


    Die Gesellschaft alleine definiert unsere Schubladen und agiert da oftmals so wie es gerade passt. Es gibt die stereotypischen Rollenverteilungen und eine generelle Einordnung in die beiden Kategorien der Geschlechter, aber sobald ein Mensch nicht in eine von beiden Schubladen passt haben viele Menschen mit dieser Person ein Problem. Sie sind "anders" als die von der Gesellschaft vermittelte Norm und das ist "schlimm/falsch/unpassend" in den Augen von vielen.

    Da kommt für mich aber ein Punkt auf, der mir gestern dann in den Kopf kam.
    Aus Sicht der Genderkacke-Verfechter-Verteidiger-wieauchimmermansagt ... wenn es keinerlei Geschlechtsunterschiede außer Penis/Vagina/Brüste gibt wieso gibt es dann Menschen die sich im falschen Körper fühlen? Und wie sollten sie "gender-korrekt" mit diesem Gefühl umgehen??



    Das verstehe ich jetzt nicht? Der Unterschied ist der das sie die biologischen Geschlechtsmerkmale haben die nicht zu ihrem Gefühl passen.


    Das hat nichts mit männlich/weiblich zu tun sondern vor allem mit dem nicht zusammen passen. Natürlich spielen gesellschaftliche Rollenverteilungen eine Rolle, was aber unter anderem enorm wichtig ist, ist das es nicht bedeutet das sie sich heteronormativ dann dem "anderen" Geschlecht zugehörig fühlen. Man muss weg kommen von den starren Kategorien "männlich" und "weiblich" - die gibt es nämlich so einfach nicht.

    DAS glaube ich dir sofort ... aber das wär es sicher auch wenn du männlich wärst und nicht den typischen Spezifikationen eines Berufes entsprichst ... a la (plakativ!!) ein schmächtiger Nerd bei einer Umzugsfirma.


    Sehr blöd sowas - ja. #ja#ja



    Genau darum geht es ja, das beiden Geschlechtern Rollen und Attribute zugewiesen werden die man aufbrechen muss.


    In meinem persönlichen Umfeld ist es deutlich "einfacher" für ein Mädchen nicht in die typische Rollenverteilung gepresst zu werden als für Jungs. Wenn die nicht groß und stark sind, Autos lieben und Fussball spielen dann sind sie "keine echten Jungs& Weicheier/zu emotional".


    Das finde ich eigentlich am wichtigsten bei dem Thema - das es eben um Individuen geht, egal ob mit XX oder XY Chromosomen.



    Um bei dem Mathe Beispiel zu bleiben. Viele finden das total erwähnenswert wenn sie ein Mädchen kennen was gut in Mathe ist. Bei Jungen ist das quasi eine Voraussetzung. Diese Dinge werden oft nicht bemerkt und sind "normal" einfach weil die Gesellschaft so sehr daran gewöhnt ist und jeden Tag damit konfrontiert wird. Das Problem ist das es nur wenige als ein Problem sehen....



    Ich wünsche jedem das es im Alltag kein Thema mehr ist, aber dafür liegt noch ein weiter Weg vor uns und der verlangt die Aufmerksamkeit von allen beteiligten (und das sind nun mal alle Menschen ;))





    Regebnogenstraße, das hast du schön geschrieben! :)