Beiträge von Ayala

    Und so wie ich das rausgehört habe, haben vor allem die Jungs vom gemeinsamen Unterricht profitiert.

    Ja, das wird öfter durch Studien belegt. Das ist auch noch bei Erwachsenen so.

    Wenn ich mich recht erinnere, gibt es da bei Frauen und Mädchen keine eindeutige Korrelation (also, dass sie profitiert haben).

    Ich habe leider kein Zitat im Kopf, sorry.

    Wir waren unfreiwilligerweise in Klasse 7 bis 9 eine Mädchenklasse (wegen Jungsmangel) und doch, das geht. Der Physiklehrer hatte beschlossen und gesagt, dass Mädchen kein Physik können, uns nichts beigebracht und 4 und 5 verteilt. (Proteste der Eltern waren ergebnislos... #yoga). In Klasse 5 und 6 war ich die Beste in Physik, vor allen Jungs, dann halt nicht mehr. #rolleyes

    OMG. An derart verbohrten Lehrern kann selbstverständlich alles scheitern.

    Aber es sind doch nicht nur die Vertreter des jeweils anderen Geschlechts, die die Stereotype transportieren -GeschlechtsgenossInnen können das auch ganz gut. Manchmal sogar in bester Absicht.

    Nur funktioniert halt die Zweiteilung einer Gruppe entlang dieser Linie nicht, wenn nur die eine Seite anwesend ist. Wenn alle Anwesenden weiblich sind, dann ist „du bist doch ein Mädchen, du musst doch“ einfach kein universell anwendbares Argument mehr.

    Richtig. In einer reinen Mädchengruppe können sich bezüglich einer Eigenschaft die Mädchen in einer eigenen Gaußkurve anordnen und Mathe können oder nicht können, wie es ihrem Naturell entspricht und nicht so, wie es alle aufgrund ihres Geschlechts erwarten. In einer Klasse können ja nicht alle im unteren Drittel sein.

    Aber wäre es nicht viel mehr Sinn der Sache auch an den Jungs zu arbeiten statt die Mädchen zu isolieren? Mit dem gleichen Argument zwingt man so manche Mädchen unters Kopftuch. Indem man nicht das Selbstbewusstsein der Mädchen stärkt und auf die Jungs einwirkt, sondern die Mädchen von den "bösen" Jungs isoliert..nein, ich bleibe dabei für mich ist das kein gangbarer Weg.

    Den entsprechenden Jungseltern scheint es ja irgendwie egal zu sein, die Nachteile haben ja nicht ihre Kinder.

    Ich rede mir tagtäglich den Mund fusslig, bin selbst ein sehr gutes Beispiel einer starken Frau (AE, Naturwissenschaftlerin, freiberuflich tätig in einer männerdominierten Branche). Trotzdem lässt sie sich von Jungs dominieren und da die das merken, machen es einige.

    Übrigens hat kein Mensch was von "bösen Jungs" gesagt. Die plappern ja auch nur nach.

    Ich arbeite übrigens echt gern mit Männern zusammen. Nach dem Studium sind sie über das "ich kann im stehen pinkeln und du nicht" - Gebahren ja längst hinweg. Dann zählt nur noch, was Mensch kann.

    Für mich hört sich der Gedanke verlockend an, meine Tochter auf einer Grundschule zu wissen, auf der sie nicht täglich von den Jungs gesagt bekommt, dass sie dieses und jenes nicht kann, weil sie ein Mädchen ist (und es leider auch zunehmend glaubt). Als junge Erwachsene, die frei von solchen Vorurteilen aufwachsen durfte, ist es sicherlich einfacher, sich zu behaupten.

    Nicht jedes Kind ist mit Trotz und Kampfgeist gesegnet. Und selbst wenn, es ermüdet und unterbewusst bleibt doch so einiges hängen.

    Mal ein anderes Thema, hat jemand von euch diese unsägliche Plakatwerbung von der Firma Mey schon gesehen?

    Eine Frau in Unterwäsche, dazu "Frauen an die Spitze."

    Ich könnte brechen.

    bitte sag dass das nicht wahr ist <X

    Klein geschrieben sind noch ein paar Worte drum herum, sinngemäß, dass Frauen entscheiden, wer an die Spitze darf. Aber das macht es irgendwie nicht besser. Fettgedruckt und auffällig ist obiges.

    Ich habe nur Chemie studiert. Da lernt man den Kram halt einfach auswendig und ist für die Erklärung nicht so ins Detail zuständig :) .

    ich muss sagen, ich bin jetzt ein bisschen enttäuscht. Wir Mediziner haben im Studium von den Physikern, Chemikern, Biologen usw. immer zu hören bekommen, wie doof wir doch eigentlich sind. Wir würden den Kram ja einfach immer nur auswendig lernen, ohne ihn zu verstehen, deswegen kein richtiges naturwissenschaftliches Grundverständnis haben.


    Willst du mir jetzt sagen, dass ihr (anderen) Naturwissenschaftler auch nur mit Wasser kocht, den Krempel auch nicht im Detail versteht und die Sachen auch nur auswendig lernt ? #zwinker

    Biologen verstehen und vergessen und schlagen es wieder nach. Aber ohne Verstehen kommt man nicht weit.

    Ein bisschen passt meines dazu. Es ging um den Thema Tod, da wir am Friedhof vorbei kamen.


    "Wie bringen sich die Leute eigentlich mit Kondomen um?"


    Ich: 8o #gruebel Schweigen.


    Kind: "Ach, mit Drogen."

    Warum gebt ihr dem hier so Futter? So richtig verstehe ich es nicht ....da sitzt jemand und lacht sich kaputt was er für eine Wirkung hat. Für Betroffene wiederum finde ich das sehr unpassend...

    Futter wäre für jemanden wie ihn eben nicht, sein Ansinnen lächerlich zu machen, sondern ihn ernst zu nehmen, zu beschimpfen und sich gegenseitig darüber in die Wolle zu kriegen. Ich nehme an, so hätte die Person es geplant.

    Dann muss es ein Kilt gewesen sein, anders kann ich mir das nicht erklären. #gruebel

    Eva, dein Sohn ist ja ein echter Schelm. :)


    Die mobbende Putzfrau und die Goldlaufkäfer und die anderen Geschichten haben mich auch sehr beeindruckt.

    Es kann aber tatsächlich mehr Leuten passieren, als diese das von sich glauben. Also auch gänzlich ohne Vorprägung. Vielleicht dann nur einmal und nicht ganz so lange, bis sie begriffen haben, dass was schief läuft, aber passieren kann es. Das ganze kann nämlich auch sehr subtil und ohne böse Worte ablaufen, so dass man am Ende denkt, dass man selbst das Problem war.

    Heutzutage ist es Konsens, dass "zu einer Trennung immer zwei gehören." Intelligente Männer wissen, dass man sich nicht offen anders äußern darf.

    Es ist aber falsch.


    Zu einer funktionierenden Beziehung gehören immer zwei.

    Es reicht also eine Person, um eine Beziehung zum scheitern zubringen.

    Mir ist das klar. Aber meinem Umfeld damals nicht.