Beiträge von Ayala

    Daran sind übrigens die Frauen schuld, weil Jungs ja heutzutage nur noch von Frauen erzogen und unterrichtet werden, und die bevorzugen ja die braven Mädchen. Ich habe daraus für mich geschlossen, dass es wohl die körperlichen Züchtigungen und Erniedrigungen durch männliche Lehrkräfte und BW-Ausbilder waren, die es den Männern in meiner Umgebung in den 80er Jahren ermöglicht haben erfolgreiche geisteswissenschaftliche Karrieren einzuschlagnen.


    Schon wieder so ein Geistesblitz. #flehan
    Gibs zu Shakes, eigentlich bist du ein Mann, der nur so tut, als wäre er eine Frau. #zaehne

    #ja Du hast es erfasst.


    Frauen müssen möglichst leichte, sitzende Tätigkeiten machen – Management, Bagger- und Kranführerin, Verwaltung, …
    Anstrengende, körperlich fordernde Arbeiten (Kinder betreuen, Pflege, Verkäufer hinter der Ladentheke, Putzen, Wäscherei…) sind typische Männerberufe.


    Das passt auch zu unserer Evolution. Männer sind einfach dazu geboren, rauszugehen und zu jagen (= einkaufen im Supermarkt). Auch der Umgang mit Feuer liegt ihnen im Blut, deshalb konnten meine Exfreunde und Liebhaber alle gut kochen und bügeln. #super
    Frauen dagegen kümmern sich traditionell um die stetige Versorgung der Familie, das macht man heute halt nicht mehr mit Beerensammeln, sondern mit einem möglichst gut bezahlten Job. Deshalb ist es auch wichtig, dass Frauen viel verdienen, immerhin stellen sie auch die größere Zahl der Alleinerziehenden. Die darf man doch nicht auf schlecht bezahlte Hilfsjobs verweisen, sondern muss ihnen möglichst gut dotierte Versorgerposten (ich sag mal: so ab A15) zuschanzen. Dazu kommt noch, dass sie länger leben, also – insbesondere als Selbstständige – auf hohes Einkommen zur Altersvorsorge angewiesen sind.

    Ich bin froh, dass unsere seitenlange Diskussion so fruchtbar war! #super
    Jetzt müssen wir nur noch an die breite Öffentlichkeit mit dem Ergebnis.

    Ansonsten würde ich mich freuen, wenn noch jemand mir konkret Kliniken empfehlen kann, die die Eingewöhnung von Kleinkindern in die Betreuung ermöglichen.


    Ich war gerade erst auf Langeoog im Dünenheim und das war diesbezüglich wirklich klasse. Der erste Tag war Kennenlerntag für alle. Da waren die Mütter in der Gruppe dabei. Danach war das Abgeben optional. Die ersten Tage durfte man morgens noch ein Weilchen bleiben, dann wurde einem schon nahe gelegt, es doch mal zu versuchen (zumindest, wenn das Kind so wirkte, als könnte es gehen). Ich war skeptisch, aber meine Kleine hat wirklich nur ganz kurz geweint und hat sich sofort trösten lassen. Ich habe vor der Tür gewartet, aber es war sofort wieder still. Man musste das Kind aber auch gar nicht abgeben, wenn man nicht wollte.
    Die Gruppen waren altersgemischt und Geschwister sind grundsätzlich zusammen. Ich fand das mit dem Altersmix toll, meine Kleine war mit anderthalb die Jüngste und alle Kinder haben sich total lieb um sie gekümmert. #herzen

    Kann ja sein, dass das so ist. Wobei ich es mir so richtig nicht vorstellen kann. ich meine, man kann doch als Frau auch ganz normal Liegestütz machen und ins Fitnessstudio gehen? Kommt es vielleicht auf die richtige Technik an? und wirklich, um was für Gewichte geht es da? Also wenn da jemand etwas genaueres weiß, würde mich das schon interessieren.

    Es geht nicht um Liegestützen oder Übungen im Fitnesstudio. Es geht wirklich nur ums Tragen in aufrechter Position.

    Da habe ich zu bieten: meine beste Freundin, geboren und aufgewachsen in den 60ern in Westdeutschland, in einer urdeutschen Familie, durfte nicht studieren, denn bei einem Mädchen ist es ja Verschwendung. Die heiratet und kriegt Kinder und arbeitet sowieso nicht. Ein Junge wäre da was ganz anderes... Und die Familie war sehr gut situiert, es ging also keineswegs darum, sich Studium der Tochter vom Mund abzusparen.

    Ich musste es mir auch hart erkämpfen, mit der gleichen Begründung. Allenfalls noch ein Schreibjob bei der Sparkasse sollte es sein, damit ich im Falle einer Scheidung nicht völlig mittellos sei. Und ich bin in den 80ern aufgewachsen. Es kommt noch besser: Meine beiden Brüder haben zu Weihnachten und zum Geburtstag das bekommen, was sie wollten, z.B. C64, Atari ..., ich habe mir Experimentierkästen und ein Kindermikroskop gewünscht und was ich bekommen habe: rosa Klamotten, die ich nicht wollte, Puppen, mit denen ich nie gespielt habe und HANDTÜCHER, BETTWÄSCHE und SILBERBESTECK ALS AUSSTEUER! Das war vor allem das Werk meiner Mutter.


    Süß fand ich, dass mir mein Vater später, als ich mit Mitte 20 als Biologin längsts den Zugriff auf große Forschungsmikroskope hatte, zu Weihnachten mal ein Kindermikroskop geschenkt hat. Besser spät als nie. :D




    ich meine, ich liebe auch typische Frauen-Handwerke wie Stricken und Nähen und Basteln, aber ich bastel auch gern am Fahrrad oder interessiere mich für Computerprogrammierung. Weder möchte ich, dass man das erste von mir erwartet, weil ich ne Frau bin, noch dass man wegen des zweiten mich erstaunt lobt, weil ich das tu, OBWOHL ich ne Frau bin.

    Das geht mir genau so. Langsam nervt es. Deswegen habe ich mich auch lange gewehrt, "Kochen zu lernen". Mittlerweile mache ich es gern. Aber freiwillig.


    Ich sehe es auch eher wie die anderen, dass es im Alltag nicht so sehr am Geschlecht hängt als vielmehr an der Statur. Dass eine zarte 1,60 große, 48 Kilo schwere Frau, die in ihrem Leben noch keine Einkaufstasche mit mehr als 5 Kilo getragen hat, deutlich schneller Schwierigkeiten bekommt als ein Mann, der 1,80 groß ist und dreimal die Woche ins Fitnessstudio geht – geschenkt. Aber ich selbst bringe da etwas andere Kampfmaße mit :D


    Das liegt wohl aber tatsächlich am unterschiedlichen Körperbau der Geschlechter. Ich glaube, es betrifft die Stellung des Beckens. Eine Freundin von mir ist eine sehr emanzipierte Anthropologin und hat es mir mal erklärt. Im Detail weiß ich es aber nicht mehr. Es liegt nicht allein am "Kampfgewicht". Klar kann ein verzärtelter Hämpfling weniger als eine zupackende Frau. Die Frage ist aber, ob es auf die Dauer gut für die Frau ist. Klar schleppe ich mein Kind und lasse mir nicht jede Gießkanne abnehmen. Aber wenn mein Mann gerade da ist, sehe ich kein Problem darin, ihm die schwere Tasche in die Hand zu drücken. (Er überlässt mir schließlich auch meist die Denkarbeit. #pfeif )

    Danke für eure vielen Vorschläge. :)


    Kind drauf

    und Kind rollt sich gaanz schnell wieder runter. DIESES Alter ist es. #augen Sonst klingt die Methode sympathisch.



    Das Schmeissen krieg ich noch hin, aber ich bekomme die Gurte nicht unverdreht nach oben gefisselt. Außerdem hab ich ne olle Zappeltrine abgekriegt, so lange hält sie nicht still.



    Bleibt "Kind auf die Hüfte und nach hinten drehen". Dafür habe ich jetzt viele neue Tipps bekommen. Vielen Dank, ich werde morgen gleich üben.

    Wer stirbt, geht dahin zurück, wo die Kinder sind, bevor sie in Mamas Bauch zu wachsen beginnen. Den Körper kann man nicht mitnehmen, der ist zu alt und krank für diese Reise - der Körper bleibt hier, es gibt einen feierlichen Abschied und dann wird der Körper auf den Friedhof gebracht und begraben. Das alles ist traurig, weil es ein Abschied für immer ist und wir die Leute gern haben.


    Der Ort, wo die Seelen sind, ist bei Gott. Wir wissen nicht genau, wie es da ist, aber auf jeden Fall ist das ein guter Ort - die kleinen Kinder, die gerade von dort kommen, sind doch alle so zauberhaft und wunderbar! Und genau dorthin möchte zurückkehren, wer hier nicht mehr leben kann, weil der Körper nicht mehr taugt.

    Das finde ich total schön!


    Ich sehe da nicht so das Problem, das es eine zu kindliche Vorstellung ist und man irgendwann mit der Wahrheit raus muss. Denn was ist schon die Wahrheit und wer kennt sie?

    #ja

    Das Knistern von Kluntje die in heissen Tee fallen.


    Jaa!
    Und Pferde beim Heu fressen. Wind in den Bäumen, Meeresbrandung, mein Kind, wenn es "gnagnagnagna" macht, den Begrüßungslaut von Katzen, wenn Schnee alles dumpf macht, im Sommer die Zikaden, Rascheln von Herbstlaub, Knistern von frischem Stroh, Donner.


    edit: Ihr habt ja fast alles schon vorher gesagt.

    Chilischoten sollte man nicht mit normalen Latexhandschuhen, sondern mit lösungsmittelfesten Vinylhandschuhen schneiden. Wenn nicht, sollte man sich zumindest nicht die Augen reiben nach dem Ausziehen.


    Mit Hilfe meines Mitbewohners gelernt: einen mehrere Wochen im Sommer geöffneten Milchtetrapack sollte man nach Möglichkeit nicht berühren, weil er expolodieren kann und das ganze Zimmer bis zur Decke mit widerlich stinkender Suppe überzieht. Ich schlage vor, das Ding zuerst mit einer Plastiktüte zu sichern und dann kontrolliert zu entschärfen.
    Zum Glück war es sein Zimmer. :diablo:

    Du merkst, dass du ein Kleinkind hast...


    ..wenn du selbst unter Aufbietung deiner ganzen Konzentration du dich nicht mehr anders von Leuten verabschieden kannst als ekstatisch winkend und grinsend.


    ..du beim Bereiten deines Essens grundsätzlich die leckersten Stücke bei Seite legst und du dich von Brotrinde ernährst.

    Wir hatten so ein Filius Holzrad für in der Wohnung, leiser, kleiner und irgendwie angenehmer als Bobbycar.
    In der Krippe gab es diese Dinger hier, heiß geliebt von allen Kindern in dem Alter.


    Ach schade, das habe ich jetzt erst gesehen. Das würde ihr gefallen. Jetzt hat sie ein Puky Wutsch, das benutzt sie ab und zu auch. Aber ich glaube, das mit dem Lenken hat sie noch nicht begriffen, das ist mit dem Wirbelding bestimmt einfacher.

    Vielen Dank für eure Tips!


    Ein Rody schenken wir ihr, einie große Kugelbahn habe ich ihr auch schon zum ersten Geburtstag geschenkt, einen Lauflernwagen zum Teddys schieben hat sie auch. Ja, das das Bobbycar bei vieklen Kindern beliebt ist, glaube ich. Aber ich finde es mitten im Winter nicht so sinnvoll. Zumal wir hier nicht mal einen Bürgersteig haben und in der Wohnung geht es auch nicht.
    Küche werde ich mal anregen, ist ihnen aber vielleicht zu teuer. Holzeisenbahn mit Schienen fände ich ganz toll, aber das kann sie motorisch noch nicht, Bauklötze stapeln tut sie auch noch nicht. Sie kann aber ganz toll klettern und so dachte ich an etwas zum Toben.
    Irgendjemand sagte was von Instrumenten: ja, das liebt sie auch, da bekommt sie auch noch etwas von den anderen Großeltern.
    Bällebad? Klingt auch gut. #super