Beiträge von Ayala

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    Sind die Schmerzen v. a. nachts? Laut unserem KA ist das typisch für Wachstumsschmerzen. Hat unserer ganz schlimm in den Knien, auch schon recht lange, könnte sogar sein, dass er das auch schon vor 2 hatte.


    Nachts wacht sie etwa ab den frühen Morgenstunden ein paar Mal auf und weint. Aber tagsüber und vor allem morgens hat sie es auch. Es dauert nie lange, ein paar Minuten, zumindest der schlimmste Schmerz.

    Hm, ich wäre da vorsichtig und würde das mal ernsthaft abklären. Und das ist mit Abtasten dann nicht getan, denke ich.


    Wie denn, Blutbild? Brauche ich eine Überweisung zum Facharzt?


    Ach, das tut mir Leid mit deiner Tochter. Ich hoffe, es belastet sie nicht so sehr. Ich kenne mich damit nicht aus, ich weiß von meinem Papa, dass Arthritis sehr weh tut.

    Hallo, liebe Raben!


    Könnt ihr mir sagen, ob es Wachstumsschnmerzen schon so früh geben kann oder habt ihr noch einen Tipp, was es sein kann?
    Töchterchen hat schon seit bestimmt einer Woche immer mal wieder schlimmes Aua. Sonst ist sie eigentlich nicht empfindlich und heult eigentlich ziemlich selten, auch wenn ein Sturz eigentlich weh getan haben muss, sagt sie oft nur trocken "Au". Aber wenn sie jetzt das schlimme Aua hat, zeigt sie auf ihre Füße und weint auch beim Schuhe anziehen. Wir ziehen ihr deshalb seit einigen Tagen ihre gefütterten Gummistiefel an. das geht wohl. Heute hat sie dann auf ihre Untzerschenkel gezeigt.
    Die Ärztin hat sie abgetastet und nichts gefunden. Geschwollen ist auch nix.

    Beim Aufwachen sich an mich schmiegend: "Mama, ich bin Dein kleines Regenwurmbabiiiieeeeee" 8I


    #herzen


    Ja, genau: Theeeooo, spann den Wagen an. Denn der Wind treibt Regen übers Land. Hol die goldnen Gabeln, hol die goldnen Gahabeheln.


    "Mama, wer ist Theo?"

    Das ging mir als Kind haargenau so.



    "Mamaaaaaaaa?


    Gibt es auch Linksanwälte?"


    #lol

    Bei meiner kleinen Sternenguckerin wussten wir das gar nicht, bis sie raus kam. Es war eine sehr lange Geburt. Irgendwie konnte ich gar nicht richtig pressen, ich habe nicht gespürt, wann ich sollte. Die Hebamme hat mich dafür ziemlich harsch angefahren. Die Austreibungsphase hat 2 h gedauert und mit Saugglocke kam sie dann. Ich habe Glück gehabt und hatte nur einen Labienriss ersten Grades. Ich glaube, zwischenzeitlich wuirde auch schon über eine OP nachgedacht, aber die Kleine war während der Geburt ziemlich fit. Was man von mir nicht behaupten konnte. Ja, es war für mich auch traumatisch. Besonders, dass ich so angegangen wurde. Ich hatte nur Schmerzen und konnte es wirklich nicht besser. Und dann solche Sprüche: "Tun Sie das für ihr KIND". Ist ja nicht so, dass ich nicht wollte.
    Ich habe es bis heute nicht über mich gebracht, das Geburtsprotokoll anzufordern.

    Juhuu! Endlich geht es bei der Wilddrude auch los. Sie ist jetzt anderthalb und kann schon recht viele Wörter, zum Beispiel zeigte sie uns letztens an der Tanke einen Motorradfahrer (mit Helm und in Lederkluft) und erklärte ernst: "Bär!"


    Eine Zeit lang sagte sie, wenn sie stillen wollte (auf meine Brust zeigend) "Ball". Das hat mir schon irgendwie geschmeichelt. :D Zumal es fern der Realität ist. *seufz*


    Das nenn ich mal eine mutmachende Aussage!!!!


    Vielleicht haben die Hühner aber auch Torschlusspanik weil Ostern nun doch nahe rückt? Aber ist doch schön, wenn sie euch die Ostereier liefern!


    Mein Bad solltet ihr mal sehen!!! Boah, das blinkt! (und stinkt nach Chlor - aber schließlich soll die Familie auch was davon haben, oder?)

    Oh, unsere auch, aber ich dachte, das liegt an Ostern. #gruebel
    Das wäre ja mal was.

    Daran sind übrigens die Frauen schuld, weil Jungs ja heutzutage nur noch von Frauen erzogen und unterrichtet werden, und die bevorzugen ja die braven Mädchen. Ich habe daraus für mich geschlossen, dass es wohl die körperlichen Züchtigungen und Erniedrigungen durch männliche Lehrkräfte und BW-Ausbilder waren, die es den Männern in meiner Umgebung in den 80er Jahren ermöglicht haben erfolgreiche geisteswissenschaftliche Karrieren einzuschlagnen.


    Schon wieder so ein Geistesblitz. #flehan
    Gibs zu Shakes, eigentlich bist du ein Mann, der nur so tut, als wäre er eine Frau. #zaehne

    #ja Du hast es erfasst.


    Frauen müssen möglichst leichte, sitzende Tätigkeiten machen – Management, Bagger- und Kranführerin, Verwaltung, …
    Anstrengende, körperlich fordernde Arbeiten (Kinder betreuen, Pflege, Verkäufer hinter der Ladentheke, Putzen, Wäscherei…) sind typische Männerberufe.


    Das passt auch zu unserer Evolution. Männer sind einfach dazu geboren, rauszugehen und zu jagen (= einkaufen im Supermarkt). Auch der Umgang mit Feuer liegt ihnen im Blut, deshalb konnten meine Exfreunde und Liebhaber alle gut kochen und bügeln. #super
    Frauen dagegen kümmern sich traditionell um die stetige Versorgung der Familie, das macht man heute halt nicht mehr mit Beerensammeln, sondern mit einem möglichst gut bezahlten Job. Deshalb ist es auch wichtig, dass Frauen viel verdienen, immerhin stellen sie auch die größere Zahl der Alleinerziehenden. Die darf man doch nicht auf schlecht bezahlte Hilfsjobs verweisen, sondern muss ihnen möglichst gut dotierte Versorgerposten (ich sag mal: so ab A15) zuschanzen. Dazu kommt noch, dass sie länger leben, also – insbesondere als Selbstständige – auf hohes Einkommen zur Altersvorsorge angewiesen sind.

    Ich bin froh, dass unsere seitenlange Diskussion so fruchtbar war! #super
    Jetzt müssen wir nur noch an die breite Öffentlichkeit mit dem Ergebnis.

    Ansonsten würde ich mich freuen, wenn noch jemand mir konkret Kliniken empfehlen kann, die die Eingewöhnung von Kleinkindern in die Betreuung ermöglichen.


    Ich war gerade erst auf Langeoog im Dünenheim und das war diesbezüglich wirklich klasse. Der erste Tag war Kennenlerntag für alle. Da waren die Mütter in der Gruppe dabei. Danach war das Abgeben optional. Die ersten Tage durfte man morgens noch ein Weilchen bleiben, dann wurde einem schon nahe gelegt, es doch mal zu versuchen (zumindest, wenn das Kind so wirkte, als könnte es gehen). Ich war skeptisch, aber meine Kleine hat wirklich nur ganz kurz geweint und hat sich sofort trösten lassen. Ich habe vor der Tür gewartet, aber es war sofort wieder still. Man musste das Kind aber auch gar nicht abgeben, wenn man nicht wollte.
    Die Gruppen waren altersgemischt und Geschwister sind grundsätzlich zusammen. Ich fand das mit dem Altersmix toll, meine Kleine war mit anderthalb die Jüngste und alle Kinder haben sich total lieb um sie gekümmert. #herzen

    Kann ja sein, dass das so ist. Wobei ich es mir so richtig nicht vorstellen kann. ich meine, man kann doch als Frau auch ganz normal Liegestütz machen und ins Fitnessstudio gehen? Kommt es vielleicht auf die richtige Technik an? und wirklich, um was für Gewichte geht es da? Also wenn da jemand etwas genaueres weiß, würde mich das schon interessieren.

    Es geht nicht um Liegestützen oder Übungen im Fitnesstudio. Es geht wirklich nur ums Tragen in aufrechter Position.

    Da habe ich zu bieten: meine beste Freundin, geboren und aufgewachsen in den 60ern in Westdeutschland, in einer urdeutschen Familie, durfte nicht studieren, denn bei einem Mädchen ist es ja Verschwendung. Die heiratet und kriegt Kinder und arbeitet sowieso nicht. Ein Junge wäre da was ganz anderes... Und die Familie war sehr gut situiert, es ging also keineswegs darum, sich Studium der Tochter vom Mund abzusparen.

    Ich musste es mir auch hart erkämpfen, mit der gleichen Begründung. Allenfalls noch ein Schreibjob bei der Sparkasse sollte es sein, damit ich im Falle einer Scheidung nicht völlig mittellos sei. Und ich bin in den 80ern aufgewachsen. Es kommt noch besser: Meine beiden Brüder haben zu Weihnachten und zum Geburtstag das bekommen, was sie wollten, z.B. C64, Atari ..., ich habe mir Experimentierkästen und ein Kindermikroskop gewünscht und was ich bekommen habe: rosa Klamotten, die ich nicht wollte, Puppen, mit denen ich nie gespielt habe und HANDTÜCHER, BETTWÄSCHE und SILBERBESTECK ALS AUSSTEUER! Das war vor allem das Werk meiner Mutter.


    Süß fand ich, dass mir mein Vater später, als ich mit Mitte 20 als Biologin längsts den Zugriff auf große Forschungsmikroskope hatte, zu Weihnachten mal ein Kindermikroskop geschenkt hat. Besser spät als nie. :D




    ich meine, ich liebe auch typische Frauen-Handwerke wie Stricken und Nähen und Basteln, aber ich bastel auch gern am Fahrrad oder interessiere mich für Computerprogrammierung. Weder möchte ich, dass man das erste von mir erwartet, weil ich ne Frau bin, noch dass man wegen des zweiten mich erstaunt lobt, weil ich das tu, OBWOHL ich ne Frau bin.

    Das geht mir genau so. Langsam nervt es. Deswegen habe ich mich auch lange gewehrt, "Kochen zu lernen". Mittlerweile mache ich es gern. Aber freiwillig.


    Ich sehe es auch eher wie die anderen, dass es im Alltag nicht so sehr am Geschlecht hängt als vielmehr an der Statur. Dass eine zarte 1,60 große, 48 Kilo schwere Frau, die in ihrem Leben noch keine Einkaufstasche mit mehr als 5 Kilo getragen hat, deutlich schneller Schwierigkeiten bekommt als ein Mann, der 1,80 groß ist und dreimal die Woche ins Fitnessstudio geht – geschenkt. Aber ich selbst bringe da etwas andere Kampfmaße mit :D


    Das liegt wohl aber tatsächlich am unterschiedlichen Körperbau der Geschlechter. Ich glaube, es betrifft die Stellung des Beckens. Eine Freundin von mir ist eine sehr emanzipierte Anthropologin und hat es mir mal erklärt. Im Detail weiß ich es aber nicht mehr. Es liegt nicht allein am "Kampfgewicht". Klar kann ein verzärtelter Hämpfling weniger als eine zupackende Frau. Die Frage ist aber, ob es auf die Dauer gut für die Frau ist. Klar schleppe ich mein Kind und lasse mir nicht jede Gießkanne abnehmen. Aber wenn mein Mann gerade da ist, sehe ich kein Problem darin, ihm die schwere Tasche in die Hand zu drücken. (Er überlässt mir schließlich auch meist die Denkarbeit. #pfeif )