Beiträge von ilsebilse

    Wir nehmen gerade täglich einen Vitaminmix sowie Colostrum. Kam mit dem Carepaket meiner Eltern, die schwören drauf. Die sogenannte "Biestmilch" wurde laut Aussage meienr Mutter wohl früher auf dem Dorf als Allheilmittel herumgereicht, soll die Abwehrkräfte boostern. Ob es nun einfach eine Frage der Zeit ist, dem Zurückfahren vieler Aktivitäten und damit vermehrten Ruhephasen oder evtl. auch der Einnahme der Nahrungsergänzungsmittel - ich merke von Tag zu Tag, wie die Kräfte langsam zurückkehren...

    Das überall kursierende Virus stellte sich bereits wiederholt als mild verlaufende Influenza raus..

    Meine Mädchen haben beide Grippe. Eine milde Form aber dennoch hartnäckig.

    Laut Hausarzt (Wartezimmer brechend voll) haben Söhnchen und ich auch eine Influenza. Allerdings hat er es anhand der Symptome diagnostiziert: Schlagartiges Krankheitsgefühl, von jetzt auf gleich Schüttelfrost, anschliessend hohes Fieber, heftige Kopf- und Gliederschmerzen, starke Abgeschlagenheit, trockener Husten, dabei aber kein Schnupfen.

    Wie würde das getestet?


    Ich konnte heute (nach nur 4 Tagen) schon mal aufstehen, Söhnchens Fieber kam am Abend wieder, er phantasiert gerade im Schlaf. Mein Mann liegt direkt neben ihn, er kam heute mit Husten, Schnupfen, Kopfweh und glasigen Augen früher von der Arbeit. Lediglich das Tochterkind ist mopsfidel, sie hat "nur Pubertät".


    Auf Arbeit fehlt ein Viertel des Kollegiums, in unserem Haus sind 2/3 der Kinder krank, die Erwachsenen folgen. Spannender Spätwinter...

    Xenia, ich weiß nicht, warum Du Dich die gesamte Zeit so gegen den Erziehungsbegriff sperrst bzw. warum Du ihn so negativ besetzt. Eigentlich ist er (in meinen Augen) erst einmal neutral lesbar. Erziehung als soziales Handeln, welche bestimmte Lernprozesse bewusst und absichtlich herbeiführen und unterstützen will, um dauerhafte Veränderungen des Verhaltens zu erreichen. Dabei können die Vorstellungen über Erziehung selbst unterschiedlich sein: Einerseits das schon genannten "Erziehung als bewusstes Einwirken", dem gegenüber die schon von Rousseau geforderte Auffassung des "Wachsenlassens" des zu Erziehenden.


    Deine Werkzeuge wären die sogenannten Erziehungsmittel bzw. Erziehungsmaßnahmen. Und ja, diese sind durchaus streitbar, ebenso das Bild vom Kind, was die Wahl der Mittel und Maßnahmen des "Erziehers" wiederum beeinflusst. Das operante Konditionieren (mit positiven Verstärkern), was Du hier als Schokomilch-Beispiel anbringst, gehört u.U. ebenso dazu wie das Lernen am Modell, was der Aufassung des Wachsenlassens nahekommt.

    Dein Unverständnis (rot gefettet) kann ich nachvollziehen, verstehe aber nicht den Zusammenhang zur Ausgangsfrage.

    Verhaltensbeeinflussung ist definitv Teil von Erziehung, wobei Erziehung mehr ist als nur Verhaltensbeeinflussung.


    Woran ich noch hänge: Du bezeichnest Erziehung als unnötig und sinnlos - machst jedoch bei den gefetteten Teilen deines Textes in meinen Augen nichts anders als eben "zu Erziehen".


    Trüffel, welche Qualifikationen bräuchtest Du denn, um in deinem eigenem Studien-/ Ausbildungsbereich zu unterrichten? Und hättest Du daran Interesse? Dann könntest Du auch darüber nachdenken... An unserer Fachschule Sozpäd unterrichten in der SozialassistentInnen-Ausbildung (in BW adäquat KinderpflegerInnen) auch ErnährungswissenschaftlerInnen. Das gibt es sicher auch in anderen Bereichen... In jedem Fall wünsche ich Dir die zündene Idee oder Kehrtwende. Ich lese Dich hier seit Jahren sehr gern und drücke Dir ganz arg die Daumen.

    Hier ähnliche Erfahrungen wie Flickan , nur dass ich bereits beim Zweitstudium (BA Soziale Arbeit) älter war und dann den Master (BiWi) nachgeschoben habe. Und bereits während des Masterstudiums von meinem jetzigen Arbeitgeber die Aussicht auf spätere Übernahme erhielt (M.A. war notwendige Qualifikation für die jetzige Stelle). Mit 45 bin ich in dem Berufsfeld angekommen, in dem ich mich wirklich wohl fühle und die kommenden Jahre noch etwas bewegen kann.

    Die Zweitstudiumsplätze waren in meinem Fall begrenzt (4%) und wurden nach einem Kriterienkatalog (vorherige Abschlussnoten, Motivationsschreiben, Vorerfahrungen in dem Bereich) vergeben.


    ...

    Für mich ist klar, dass ich Schwiegermutter die Strickliesel zurückgebe (und dem Kind eine andere kaufe, wenn es eine möchte).

    Wenn wir sie das nächste mal sehen,ist allerdings ihr Geburtstag mit vollem Haus. Also rufe ich sie vorher an und kläre das mit ihr. Aber was sage ich ihr? Ich weiß, dass ich "so was" für mein Kind nicht möchte und es sich grundlegend falsch anfühlt. Aber ich bekomm es nicht richtig in Worte gefasst.Kann das jemand nachvollziehen und mir beim formulieren helfen, bitte?

    ...

    Perfekt!
    Also schenkst Du ihr

    • Strickzeug und sagst: Wenn Du in zwei Wochen eine Mütze damit gestrickt hast, dann darfst Du das Nadelspiel behalten...
    • einen dicken Schmöcker und sagst: Wenn Du in zwei Wochen die ersten 20 Kapitel gelesen hast, dann darfst Du ihn behalten..
    • eine neue Gartenschere und sagst: Wenn Du... [to be continued]


    Okay, Du wolltest es weniger konfrontativ. #freu

    Wir haben selten Vertretungsstunden, meist zaubern die kranken KollegInnen noch einen Arbeitsauftrag aus dem Ärmel.


    Sonst bin ich ein sehr großer Freund von Gruppenspielen (drinnen oder gern draussen), Konzentrations- , Wahrnehmungs- oder Lernen-lernen-Übungen, Diskussionen zu aktuellen Themen (inkl. kurzem Filmtrailer, Zitate-Einstieg o.ä.). Pro- und Kontra-Diskussionen oder oder. Ein Buch zum Thema Vertretungsstunden (Stadtbib #zwinker) im Regal hilft, wenn es schnell gehen muss. Ich finde es gut, die Vertretungsstunden bildungsbereichsübergreifend zu nutzen...

    Nach deinen Beschreibungen für Dich immer halbvoll. oder eher randvoll?

    Und das mag ich so an Dir, liebe Alexy.


    Gute Besserung, Rippenbruch ist dumm*. Aber Du hast vollkommen recht, die neue Hüfte wäre erst doof gewesen. Also eigentlich GLÜCK GEHABT. #applaus


    [* Ich brach mir einmal beim Snowboarden die Rippe, meine Kamera war zwischen Körper und Huckelpiste. Das Malheur trat auch erst nach einer Woche zu Tage, da die Schmerzen -vor allem beim nächtlichen liegenden Stillen - nicht nachliessen. Und ich nach eindringlicher Bitte meiner Eltern dann doch zum Arzt ging. Das ist Aua, ja!]

    Vielen Dank für eure Antworten :). Der Mann hat das von Alusra genannte mitgebracht, die Kinder haben fusselige (und der Kleine auch eher wenige) Haare, die Flasche reichte für beide Kinder (die Große haben wir abgesucht und auch welche von den Pipelchen gefunden) und auch das Auskämmen klappte ganz gut.

    Wie wichtig ist es denn, nach der Behandlung, also wenn die Läuse tot sein sollten, alles rauszukämmen? Muss man da alle erwischen oder wird der Rest beim Haarewaschen (wir haben gleich zweimal hintereinander gewaschen) mit rausgespült?

    Das ist doch eher ein kosmetisches Problem. Tote Läuse kann man gut mit einem Läusekamm herauskämmen, bei Nissen wird es schwieriger. Aber lies bitte auf der schon verlinkten Seite, die ich auch immer wieder empfehle:

    Es ist nicht erforderlich - und auch praktisch kaum durchzuführen - dass der Kopf des Kindes frei von Läuseeiern
    (Nissen) ist. Die nach Abschluss einer erfolgreichen Behandlung im Haar verbliebenen Nissen sind allenfalls ein kosmetisches Problem, aus Ihnen schlüpfen keine Läuse mehr aus.

    Wir sind große EtoPril-Fans. Hatten das unter anderem Namen einmal in Frankreich empfohlen bekommen, dort ist es wohl auch das gängige Kopflausmittel. Ganz wichtig ist - egal welches Mittel Du benutzt - die regelrechte Nachbehandlung und Nachkontrolle...

    Wie cool, Talpa, das merke ich mir. Perfekt!

    Ich war mal auf einer sehr lässigen Hochzeit - außer Eltern und Geschwistern waren nur Freunde eingeladen, es fand in einem Fahrrad-Ausflugslokal statt, wir konnten draußen sitzen.


    Damit sich die Gäste etwas kennen lernen konnten (kamen aus allen Teilen der Republik und kannten sich zum großen Teil tatsächlich nicht), wurde von den Trauzeugen abgefragt: wer segelt, bitte aufstehen, wer Schokolade mag, bitte aufstehen, wer mehr als ein Geschwister hat, bitte aufstehen, wer kannte die Braut zuerst, wer kannte den Bräutigam zuerst, wer ist schon länger als 20 Jahre befreundet...

    Lauter solche und noch viel ausgefallenere Fragen.

    Ja, das ist nett! Man kann es auch so spielen, dass eine entsprechende Frage hochgehalten wird und das Paar erraten muss, was die Gemeinsamkeit der Gäste darstellt. Ist dann aber schon wieder aktiver...


    Bei unserer eigenen Hochzeit wollten wir keine Spiele, kennenlernen sollten sich die 130 Gäste aber schon. Wir hatten dann rote und grüne "Umhänger", die jeder bekam und anhand derer man erkennen konnte, ob man zu Braut oder Bräutigam "gehört". Da alle Gäste bei ständigen Ortswechsel geholfen haben (wir hatten einen großen Park zur Verfügung und haben Kaffee, Abendessen und Tanzen jeweils an anderen Orten veranstaltet, die Bierbänke mussten also immer mit. Dazu gab es noch viele Sportgeräte (Fussball und Tore, Frisbee, Badminton, Paddelboote), so dass man immer wieder neu in Kontakt kam. Meine langjährigen Schulfreundinnen hatten für den Abend UNGEFRAGT einen "Lichtbildervortrag" :D vorbereitet, der an die Fassade der Location gebeamt und mit warmen Worten begleitet wurde. In dem haben sie mich (und mein unbekanntes Vorleben) meinem Mann vorgestellt Das war wider Erwarten dann doch sehr nett und lustig - vor allem für meinen Mann.