Beiträge von kruemeline83

    Unser Julizwerg wurde kurz nach seinem 6. Geburtstag eingeschult. Leider hat ihm das nicht gereicht. In der Schule immer lieb und angepasst, zu Hause aggressiv, wütend, schulunlustig. Es hat unsere komplette Familie belastet und wir wussten nicht mehr weiter. Wir haben ihn dann testen lassen, sein IQ liegt auch deutlich über 130. Wir standen dem Springen auch sehr sehr skeptisch gegenüber, aber entgegen unserer Vermutungen sprach sich auch die Lehrerin für ein Springen aus und letztlich haben wir es dann auch gewagt. Er hatte in seiner alten Klasse auch kaum Anschluss gefunden und kannte die neuen Kinder schon aus dem klassenübergreifenden Unterricht von 4 Wochenstunden.

    Letztlich war es bisher exakt die richtige Entscheidung. Obwohl er körperlich wirklich klein ist, ist er top integriert (er spielt auch leidenschaftlich Fußball, das ist bei den Jungs eh sehr wichtig...). Es war nicht immer einfach, er ist auch recht sensibel und hatte anfangs emotional schon zu kämpfen, aber kein Vergleich zu der Belastung durch dauernde Unterforderung. Schreiben haben wir noch lange üben müssen, aber mittlerweile ist das auch in Ordnung. Sein bester Kumpel ist 1 Jahr und 11 Monate älter. Emotional und sozial gab es da aber keine Probleme - durch die bessere Passung zu seinen Klassenkameraden wurde das auch alles viel viel besser.


    Im Sommer kommt er nun kurz nach seinem neunten Geburtstag aufs Gymnasium (mit sehr guten Leistungen auf dem Übertrittszeugnis). Natürlich graut es mir auch vor der Pubertät, aber letztlich sollte man Probleme lösen, wenn sie auftreten. Unser Plan B ist ein Hochbegabterinternat... Auch wenn ich es mir für den Kleinen noch nicht vorstellen kann, wird er doch immer mein Baby bleiben ;) .


    Die Große dagegen ist auch sehr intelligent, kam aber relativ problemlos durch die Grundschule (auch Sommerkind, auch kurz nach dem 6. Geburtstag eingeschult). Bei ihr haben wir nie einen Gedanken an einen Sprung verloren. Sie hat aber auch nie gelernt zu Lernen. Am Gymnasium erreicht sie jetzt mit Nichtstun recht gute Noten und ist glücklich, hat aber auch wenig Ehrgeiz. Mal sehen, wie das weiterläuft.


    Letztlich hängt es viel vom Kind, den äußerem Umständen und den Lehrpersonen ab...

    Theoretisch könnte doch auch ein MRT der HWS/BWS mitgemacht werden? Ein EKG (am Besten Langzeit) wäre sicherlich auch nicht verkehrt. Die Gewichtsabnahme war aber "absichtlich herbeigeführt" oder?


    Generell finde ich es schon sehr merkwürdig, dass sich Radiologen weigern, eine verordnete Untersuchung zu machen...

    Huhu, ihr Raben habt doch immer so kreative Ideen. Aus dem Internet hab ich so ein Drehbuch und Set für einen selbstgemachten "Exit Room" für den 11. Geburtstag meiner Tochter gefunden. Eine Aufgabe ist mir da allerdings für das Alter viel zu leicht und ich will die umgestalten, am liebsten irgendwas mit Zahlen oder Symbolen und für die Altersklasse gut lösbar, aber mir fällt einfach nix Tolles ein#crying. Das Wichtigste ist, dass irgendwie die Zahl 729 rauskommen muss, dass ist der Code für den nächsten Schritt (und auch nicht änderbar). Bitte gebt mir Input. Ich hab auch online nach Rätselgeneratoren gesucht, aber so richtig nix passendes gefunden.


    Vielen Dank!

    Der Kleine: Hat auf dem Schulhof das Fußballspielen für sich entdeckt (im Kindergarten hat es ihn noch null interessiert). Wollte auf einmal ganz dringend im Verein spielen. Allerdings war das für uns schwierig mit den Zeiten und weil wir damals nur ein Auto hatten und alle Möglichkeiten weiter weg waren - wir haben erstmal versucht es auszusitzen. Und ehrlich ich kann mir immer noch Schöneres vorstellen, als ihn zweimal die Woche zum Training und samstags zum Spiel zu fahren und mir dabei die Füße platt zu stehen ;) . Aber es macht ihn glücklich und auch wenn seine Mannschaft momentan mäßig erfolgreich ist, freut er sich immer aufs Training (und die Frustrationstoleranz ist deutlich gestiegen, er weint nicht mehr bei jedem Gegentor ;) ). Also vereinsmäßig zu spielen begonnen hat er dann mit 7 Jahren. Zusätzlich spielt er noch Schach -deutlich erfolgreicher übrigens :-) .


    Die Große: Hatte in der Grundschule Theater-AG und hat dass dann im örtlichen Theater weitergemacht und liebt es. Hat auch mal Klavier und Karate ausprobiert, war aber beides nix auf Dauer.


    Also gibt dem kleinen Mann Angebote und Zeit, irgendwann kommt dass dann von ganz alleine würde ich sagen.


    Geschwänzt hat sie zweimal (das zweite Mal hat sie dann heute zugegeben). Dort war sie seit September und hatte ja vorher auch schonmal drei Jahre Unterricht bei einem Lehrer, so dass sie wusste, was es bedeutet. Wenn es heute nicht rausgekommen wäre, hätte sie es nächste Woche wahrscheinlich wieder so gemacht. Das ärgert mich halt auch schon ein bisschen.

    Ich habs nicht ganz verstanden, sie wollte keyboard machen aber das wird nicht (mehr?) angeboten und deswegen muss sie jetzt Klavier machen? Gibt es da kein Sonderkündigungsrecht?

    So ungefähr. Unsere Provinzmusikschule hält das wohl für das Selbe #rolleyes. Aber du hast recht, ich werde da nochmal hinschreiben. Deklariert war es als Keyboard, die Lehrerin sagte halt, sie würde erstmal mit Klavier beginnen (Aber die Klaviergrundkenntnisse beherrschte das Kind ja schon.). Und dann blieb es bei Klavier...


    Töchterlein wollte halt fetzigere Sachen spielen, die modernen Lieder der Klavierlehrerin waren aber z.B. von ABBA #blink.


    Du hast recht, ich werde da auch nochmal an die Musikschule schreiben. Und wenn es nur ist, um meinen Unmut zum Ausdruck zu bringen #rolleyes.


    Übrigens, im schulischen Musikunterricht spielt sie wohl immer mal Klavier vor und kassiert gute Noten dafür - hat für ihre Motivation aber auch nix genützt :-) .