Beiträge von Stadtkaninchen

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    Ich kann gut verstehen, dass das schwierig für dich ist und du dir Sorgen machst. #knuddel


    Ich gehe davon aus, dass die Geburt normal war und er kein Frühchen ist. Krabbelt er denn viel in der Wohnung? Wie verhält er sich, wenn ihr draußen seid? Auf dem Spielplatz oder so. Und wenn er spielt oder etwas sieht, zeigt er darauf oder zeigt er es Dir? Allgemein, womit spielt er denn gerne?

    Ich mag ihn auch. Ich glaube, er war ein sehr aufrechter Mensch.


    Ich finde an der RAF wirklich nichts gutes, aber es gehört zu einem Rechtsstaat, dass auch Terroristen Verteidiger bekommen. Der Anwalt vom Schuft ist ja nicht der Schuft ;)

    Die Messe ist halt sehr außerhalb. Wenn man in die Innenstadt fährt ist die Auswahl an Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Etwas nördlicher liegt das Hart&Herzlich - in der Georg-Schumann-Straße 130, - allerdings zuckelt man da auch eine Weile mit der Bahn.

    Eva: Als Stille bei uns wohnte anstatt deiner ist aber nicht so hübsch melodisch :D


    Mich nervt momentan ,random‘ … ,


    weeste wie‘ (weißt Du wie?) und ,ne‘ oder ,na na‘ als Füllworte haben mich früher genervt, wenn ich jetzt in meiner alten Heimatstadt bin, freue ich mich darüber ^^

    Ich habe noch einen Bachelor of Laws neben Haus, Kinder, Beruf an der Fernuni Hagen gemacht und dadurch nach Abschluss eine Stelle im öffentlichen Dienst bekommen, hab allerdings auch noch einen Studienabschluss mit Diplom. Bin Anfang 40 und habe für das Studium in Teilzeit 12 Semester benötigt.


    Meine Schwägerin hat mit 47 nochmal ein Erststudium Theologie begonnen und jetzt (52) abgeschlossen und bekommt wahrscheinlich eine Pfarrstelle in Spandau - sie und ihr Mann haben dafür aber auch wirklich völlig neu begonnen und sehr sparsam gelebt.


    Meine Freundin, so alt wie ich, war Optikermeisterin und studiert jetzt Grundschullehramt als Erststudium - allerdings ist ihr Mann Chefarzt und kann die Familie grundsätzlich auch allein finanzieren.


    Ich kann da nur Mut machen, wenn man nochmal was Neues beginnt- Schritt für Schritt, - dümmer wird man ja nicht ;)

    Ich kann Verständnis und Kopftätschler anbieten #liebdrück Mein Großer war ein furchtbar schlechter Schläfer, - leider bis 4 1/2 und auch noch nach dem Abstillen #angst - das wolltest Du jetzt wahrscheinlich nicht hören. Wobei es nach dem kompletten Abstillen schon etwas besser geworden ist, weil ich dann einfach weniger gefragt und gestresst war.


    Bei uns hat auch geholfen, dass ich mich mit dem Papa reingeteilt habe. Das am Wochenende meine Eltern öfter mal da waren und mit dem Kind spazieren und auf dem Spielplatz waren und ich schlafen konnte, dass ich mich bei jeder Gelegenheit Mittags mit hin gelegt habe.


    Immer, wenn es ganz doof war und ich im Rabenforum geschrieben habe, wurde es auch besser ^^ #rabe

    Wegen Statistik rate ich unbedingt ein Tutorium zu besuchen- wird entweder von der Fachschaft oder der Fakultät angeboten; dann drei/vier Mitstudierende suchen und gemeinsam üben und Altklausuren besorgen und rechnen, bis man sie auswendig kann - dann ist das gut zu schaffen. Ohne Statistik geht es tatsächlich nicht- auch im Berufsleben müssen Politikwissenschaftlerinnen Statistiken verstehen, präsentieren, erstellen und/oder erläutern ;)


    Die meisten Politikwissenschaftlerinnen, die ich kenne, arbeiten im vorpolitischen Raum (NGOs, Vereine, Verbände, Gewerkschaften, wenige auch in größeren Konzernen) oder im politischen Raum (Parteien und deren Organisationen) oder in größeren Behörden (Bundes- bzw. Landesministerien), manche bleiben auch in der Wissenschaft.


    Grundsätzlich ist es schwieriger einen gutbezahlten Job zu finden - Juristinnen, Lehrererinnen, Medizinerinnen, Ingenieurinnen haben es deutlich leichter- sowohl beim Gehalt als auch beim Berufseinstieg und der Planbarkeit bis zur Rente. Auch der Wiedereinstieg in den Beruf kann schwierig sein, wenn man zum Beispiel Erziehungszeiten nimmt oder umzieht. Es ist wichtig, schon während des Studiums ein Netzwerk aufzubauen. Blöd ist, wenn man dieses Netzwerk durch Umzug verliert.


    Zudem muss ich ganz klar sagen, dass sich die Jobs für Politikwissenschaften in Städten befinden- zieht man auf das Land, wird es deutlich schwieriger (das geht aber Historikerinnen, Literaturwissenschaftlerinnen oder Theaterwissenschaftlerinnen usw. nicht anders).


    Diejenigen, die ich kenne und die während des Studiums schon gut vernetzt waren, haben auch den Berufseinstieg problemlos geschafft - das war bei mir auch so. Aber, ich bin ja dann umgezogen und im ländlichen Raum gelandet und brauchte dann schon einen Moment um beruflich weiterzukommen- letztendlich habe ich noch einen Bachelor of laws gemacht und bin jetzt in der Kommunalverwaltung.


    Ich habe mein Studium geliebt und ,bin’ tatsächlich auch Politikwissenschaftlerin - also nicht bloß Job sondern tatsächlich Passion ;) - ich beschäftige mich nach wie vor mit dem Fach und lese auch entsprechende Fachbücher und Zeitschriften - aber ich mag zum Beispiel auch Jura und hätte es beruflich leichter gehabt, hätte ich Jura studiert - ob ich damit auch glücklicher wäre, weiß ich aber nicht. Vielleicht wäre ich dann auch Anwältin in einer Wirtschaftskanzlei und würde abends in mein Kissen weinen #freu


    Was ich sagen will, wenn man Politikwissenschaften studiert, dann tatsächlich, weil man das Fach liebt - sonst wird man wechseln oder abbrechen, was übrigens auch kein Beinbruch ist ;) - dümmer wird man nämlich nicht. :) Wenn man etwas macht, was man liebt, kann das nicht verkehrt sein :D

    Ich habe Politikwissenschaften in Halle und Leipzig studiert - Soziologie als Schwerpunktbereich - ist aber auch schon etwas her. Für Politikwissenschaften gelten als besonders renommierte Studienorte meines Wissens München, Mannheim, Münster, Berlin, Leipzig und Tübingen. Die Fakultät in Halle hat mir persönlich auch sehr gut gefallen, sie ist klein und daher kennt man Professorinnen und Mitstudierende schnell persönlich- für das Grundstudium perfekt! Beide Universitäten waren auch im Bereich Soziologie gut aufgestellt.


    Im Grundstudium/Bachelor hat man vereinfacht gesagt, die Einführungen in Statistik/Methoden, politische Theorien/Ideengeschichte, Systemanalyse und Internationale Beziehungen - das Grundgerüst bieten einem alle Universitäten- Schwerpunkte setzt man im Master grob gesagt auch in diese Richtungen und das bieten einem auch alle Fakultäten.


    Grundsätzlich halte ich es auch nicht für verkehrt, zwischen Bachelor und Master die Uni zu wechseln - dann kann man auch nochmal genauer schauen, welche Lehrstühle da ein besonderes Angebot haben. Im wesentlichen bieten aber alle mir bekannten Universitäten genügend Raum auch eigene Themen zu setzen.


    Politikwissenschaften ist grundsätzlich ein Neigungsstudium, in dem man sich viel selbst aneignen muss - man sollte sich in jedem Fall für politische Theorien interessieren. Ich habe bisher auch noch keinen Politikwissenschaftler getroffen, der von einer Uni tatsächlich abgeraten hat. Zu welcher Uni tendiert ihr denn?

    Für die Statistik: Ich habe meinen Rucksack mal auf eine Wiese gestellt und dann kamen Kinder mit einem Hund und haben ihn schnuppern lassen und er hat fröhlich an meinen Rucksack gepinkelt - bevor ich mich aufregen konnte waren sie ganz schnell weg - ich konnte den Rucksack aber waschen und irgendwie war das auch lustig, wie schnell die weg waren #freu … aber im ersten Moment war ich sauer.


    Der Schäferhund meiner Nachbarn (sie haben drei und scheinen mir überfordert) hat letzten Sommer meine Katze auf unserem Grundstück gejagt- ich war so erschrocken, dass ich gar nicht wusste, was zu tun ist, mein Mann hat ihn verjagt und ich bin echt immer noch sauer.


    Trotzdem verstehe ich, das gut erzogene Hunde dabei sein dürfen und finde viele Hunde auch niedlich - aber ich bin ein Katzenmensch, hab keine Ahnung von Hunden und würde meinen Kater auch gerne überall mit hinnehmen - wenn das ginge ;) … mich würde aber auch keine Ratte stören

    Ich habe nichts gegen Hunde und finde Hunde auch nicht unhygienisch. Ich möchte allerdings nicht beschnuppert oder angebellt werden - alles andere ist mir egal, wenn der Hund halt Abstand hält. Katzencafe wäre auch meins #super

    Meine Fragen sind ernst gemeint, ich will ja gerade die Debatte verstehen, das ist nicht plakativ gemeint. Ich habe für mich bisher keine fertige Antwort gefunden, außer dass ich ausladen nicht gut finde ;)


    Persönlich trage ich meine Haare schon immer offen oder zum Pferdeschwanz, ob ich damit jetzt weniger ignorant bin als Menschen mit Dreads, bezweifle ich.


    Für mich stellt sich das Problem mit der kulturellen Aneignung in anderen Bereichen - weil meine Tochter zum Beispiel gerne steppt und weil ich Gospels, Blues und Jazzmusik mag und Gospels gerne singe.

    Diese Überlegungen bringen einen doch letztendlich in Teufels Küche - wie ,schwarz‘ muss man denn sein, um bestimmte Frisuren tragen zu dürfen?


    Letztendlich sehe ich die Gefahr, dass die Position: einige verletzt das, das zählt, also trägt man diese Frisuren nicht, denjenigen die Stimme nimmt, die dazu einen anderen Standpunkt vertreten. Beanspruchen hier - also in der Debatte zwisch FFF und der Sängerin - nicht letztendlich auch weiße Menschen eine Deutungshoheit? Was ist denn beispielsweise mit Afro Shops, die diese Frisuren allen Menschen anbieten? Fördern die kulturelle Aneignung und reproduzieren Rassismus und Machtgefälle zwischen Kulturen?


    Grundsätzlich finde ich es auch ziemlich einfach zu sagen, ok mach ich nicht - keine Frisuren, keine Kleidung, keinen Schmuck, keinen BohoStyle usw. - aber damit verschwindet doch letztendlich auch die Chance aus einem Symbol der Unterdrückung ein Symbol der Anerkennung und Integration werden zu lassen?


    Einfach verzichten ist nicht hilfreich, weil es die Debatte letztendlich auch ausblendet. Einfach machen ohne Kenntnis des kulturellen Hintergrundes ist auch schwierig. Aber wie viel politisches Bewusstsein ist dann ausreichend dafür, dass ich etwas übernehmen darf oder eben nicht? Und wer bestimmt das?

    Während der Sklaverei war es durch die Plantagenbesitzer verboten Musik mit Trommeln oder anderen Instrumenten zu spielen, daraus entwickelten sich rhythmische Gesänge bei der Arbeit aus denen Blues, Jazz und Gospel entstanden- ein Musik nicht im Radio spielen, trifft das wohl eher nicht. Sklaverei dürfte so ziemlich das Freiheitsberaubende sein, was möglich ist.


    Auch der Stepptanz geht übrigens auf Einflüsse zwischen irischen und afroamerikanischen Tänzern zurück und auch hier hatten es schwarze Tänzer mit erheblichen Rassismus zu tun.