Beiträge von Stadtkaninchen

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org

    Ich finde Musik und Kunst sehr wichtig - gerade auch für Sprache, Atmung, Wortverständnis, Prosodie aber auch als kulturelle Bildung und das nicht nur in deutsch. Da ist bei mir auch sehr viel aus dem französisch Unterricht hängen geblieben, für englisch lernen war es eh eine große Motivation, dass ich dann meine Lieblingsbands besser mitsingen konnte.

    Blockflöte kann doch Spaß machen. Ich hatte das als Kind auch und habe daran keine schlechte Erinnerung - auch nicht mit 28 eifrig übenden Kindern in der Klasse😁

    Beide Fächer haben meiner Meinung nach auch viel mit Technik zu tun, Talent ist da eigentlich nicht so wichtig, um gute Ergebnisse zu erreichen - außerdem finde ich auch das Sprechen und diskutieren über kunst und musik sehr wichtig. Leider kommen beide Fächer im Stundenumfang zu kurz.

    Die Messe ist halt sehr außerhalb. Wenn man in die Innenstadt fährt ist die Auswahl an Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Etwas nördlicher liegt das Hart&Herzlich - in der Georg-Schumann-Straße 130, - allerdings zuckelt man da auch eine Weile mit der Bahn.

    Ich habe noch einen Bachelor of Laws neben Haus, Kinder, Beruf an der Fernuni Hagen gemacht und dadurch nach Abschluss eine Stelle im öffentlichen Dienst bekommen, hab allerdings auch noch einen Studienabschluss mit Diplom. Bin Anfang 40 und habe für das Studium in Teilzeit 12 Semester benötigt.

    Meine Schwägerin hat mit 47 nochmal ein Erststudium Theologie begonnen und jetzt (52) abgeschlossen und bekommt wahrscheinlich eine Pfarrstelle in Spandau - sie und ihr Mann haben dafür aber auch wirklich völlig neu begonnen und sehr sparsam gelebt.

    Meine Freundin, so alt wie ich, war Optikermeisterin und studiert jetzt Grundschullehramt als Erststudium - allerdings ist ihr Mann Chefarzt und kann die Familie grundsätzlich auch allein finanzieren.

    Ich kann da nur Mut machen, wenn man nochmal was Neues beginnt- Schritt für Schritt, - dümmer wird man ja nicht ;)

    Ich kann Verständnis und Kopftätschler anbieten #liebdrück Mein Großer war ein furchtbar schlechter Schläfer, - leider bis 4 1/2 und auch noch nach dem Abstillen #angst - das wolltest Du jetzt wahrscheinlich nicht hören. Wobei es nach dem kompletten Abstillen schon etwas besser geworden ist, weil ich dann einfach weniger gefragt und gestresst war.

    Bei uns hat auch geholfen, dass ich mich mit dem Papa reingeteilt habe. Das am Wochenende meine Eltern öfter mal da waren und mit dem Kind spazieren und auf dem Spielplatz waren und ich schlafen konnte, dass ich mich bei jeder Gelegenheit Mittags mit hin gelegt habe.

    Immer, wenn es ganz doof war und ich im Rabenforum geschrieben habe, wurde es auch besser ^^ #rabe

    Wegen Statistik rate ich unbedingt ein Tutorium zu besuchen- wird entweder von der Fachschaft oder der Fakultät angeboten; dann drei/vier Mitstudierende suchen und gemeinsam üben und Altklausuren besorgen und rechnen, bis man sie auswendig kann - dann ist das gut zu schaffen. Ohne Statistik geht es tatsächlich nicht- auch im Berufsleben müssen Politikwissenschaftlerinnen Statistiken verstehen, präsentieren, erstellen und/oder erläutern ;)

    Die meisten Politikwissenschaftlerinnen, die ich kenne, arbeiten im vorpolitischen Raum (NGOs, Vereine, Verbände, Gewerkschaften, wenige auch in größeren Konzernen) oder im politischen Raum (Parteien und deren Organisationen) oder in größeren Behörden (Bundes- bzw. Landesministerien), manche bleiben auch in der Wissenschaft.

    Grundsätzlich ist es schwieriger einen gutbezahlten Job zu finden - Juristinnen, Lehrererinnen, Medizinerinnen, Ingenieurinnen haben es deutlich leichter- sowohl beim Gehalt als auch beim Berufseinstieg und der Planbarkeit bis zur Rente. Auch der Wiedereinstieg in den Beruf kann schwierig sein, wenn man zum Beispiel Erziehungszeiten nimmt oder umzieht. Es ist wichtig, schon während des Studiums ein Netzwerk aufzubauen. Blöd ist, wenn man dieses Netzwerk durch Umzug verliert.

    Zudem muss ich ganz klar sagen, dass sich die Jobs für Politikwissenschaften in Städten befinden- zieht man auf das Land, wird es deutlich schwieriger (das geht aber Historikerinnen, Literaturwissenschaftlerinnen oder Theaterwissenschaftlerinnen usw. nicht anders).

    Diejenigen, die ich kenne und die während des Studiums schon gut vernetzt waren, haben auch den Berufseinstieg problemlos geschafft - das war bei mir auch so. Aber, ich bin ja dann umgezogen und im ländlichen Raum gelandet und brauchte dann schon einen Moment um beruflich weiterzukommen- letztendlich habe ich noch einen Bachelor of laws gemacht und bin jetzt in der Kommunalverwaltung.

    Ich habe mein Studium geliebt und ,bin’ tatsächlich auch Politikwissenschaftlerin - also nicht bloß Job sondern tatsächlich Passion ;) - ich beschäftige mich nach wie vor mit dem Fach und lese auch entsprechende Fachbücher und Zeitschriften - aber ich mag zum Beispiel auch Jura und hätte es beruflich leichter gehabt, hätte ich Jura studiert - ob ich damit auch glücklicher wäre, weiß ich aber nicht. Vielleicht wäre ich dann auch Anwältin in einer Wirtschaftskanzlei und würde abends in mein Kissen weinen #freu

    Was ich sagen will, wenn man Politikwissenschaften studiert, dann tatsächlich, weil man das Fach liebt - sonst wird man wechseln oder abbrechen, was übrigens auch kein Beinbruch ist ;) - dümmer wird man nämlich nicht. :) Wenn man etwas macht, was man liebt, kann das nicht verkehrt sein :D

    Ich habe Politikwissenschaften in Halle und Leipzig studiert - Soziologie als Schwerpunktbereich - ist aber auch schon etwas her. Für Politikwissenschaften gelten als besonders renommierte Studienorte meines Wissens München, Mannheim, Münster, Berlin, Leipzig und Tübingen. Die Fakultät in Halle hat mir persönlich auch sehr gut gefallen, sie ist klein und daher kennt man Professorinnen und Mitstudierende schnell persönlich- für das Grundstudium perfekt! Beide Universitäten waren auch im Bereich Soziologie gut aufgestellt.

    Im Grundstudium/Bachelor hat man vereinfacht gesagt, die Einführungen in Statistik/Methoden, politische Theorien/Ideengeschichte, Systemanalyse und Internationale Beziehungen - das Grundgerüst bieten einem alle Universitäten- Schwerpunkte setzt man im Master grob gesagt auch in diese Richtungen und das bieten einem auch alle Fakultäten.

    Grundsätzlich halte ich es auch nicht für verkehrt, zwischen Bachelor und Master die Uni zu wechseln - dann kann man auch nochmal genauer schauen, welche Lehrstühle da ein besonderes Angebot haben. Im wesentlichen bieten aber alle mir bekannten Universitäten genügend Raum auch eigene Themen zu setzen.

    Politikwissenschaften ist grundsätzlich ein Neigungsstudium, in dem man sich viel selbst aneignen muss - man sollte sich in jedem Fall für politische Theorien interessieren. Ich habe bisher auch noch keinen Politikwissenschaftler getroffen, der von einer Uni tatsächlich abgeraten hat. Zu welcher Uni tendiert ihr denn?