Beiträge von Stadtkaninchen

    Aber es macht doch einen ganz erheblichen Unterschied, ob ich mit echten Waffen auf Tontauben ziele oder mit Nerfs auf Menschen oder ob ich eben mit echten Waffen auf echte Menschen schieße. Das ist doch sinnlogisch nicht das selbe und schon gar nicht das gleiche;)


    Ich finde im übrigen auch Tontaubenschießen nicht ,schlimm‘, obwohl ich das nicht mache und in meinem Leben noch keine echte Waffe in der Hand hatte. Und na klar, muss man mit einer echten Waffe extrem vorsichtig umgehen, deshalb gibt es hier rechtliche Beschränkungen - aber abgestuft muss man als Autofahrer auch verantwortlich sein und bei vielen anderen Dingen auch. Ich bin heute Autoscooter gefahren und hab jeden gerammt, das mache ich morgen aber nicht in ,echt‘;)


    Ich finde, dass es sehr weit entfernt voneinander ist, ob ich Sportschießen mache oder mit Nerfs spiele oder ob ich Menschen töte. Das ist doch ein großer Unterschied!

    Ich hoffe das auch.


    Was mich aber immer wundert ist, dass man sich ja problemlos darüber informieren kann, wie radikal die Aussagen der AfD sind und welche Werte und Einstellungen ihre Politiker vertreten - dass das aber offenbar Zustimmung findet.


    Und es gibt so viele AfD Wähler, ganz zu schweigen von ihren Politikern, denen es nicht schlecht geht, die auch nicht abgehängt sind. Ich weiß nicht, wie man diese Wähler erreichen kann - außer man macht die Grenzen dicht, schwafelt vom aussterbenden Volk und diskriminiert fröhlich einen Großteil unserer Gesellschaft.... alles was denen so nicht passt und das sind im Zweifel alle, die mit der Ideologie nichts anfangen können und daher als ,linksversifft‘ bezeichnet werden.

    Ich hatte in Sachsen die AfD schon als stärkste Kraft gesehen, von daher bin ich erleichtert, dass dem nicht so ist - für eine Koalition aus Grünen, SPD und CDU reicht es wohl auch, möglicherweise ja auch schwarz-grün, jedenfalls kommt man ohne Minderheitsregierung aus.


    In Brandenburg ist die spd vorne und eine Koalition auch problemlos möglich mit der Linken, den Grünen oder auch der CDU.


    Ich hoffe sehr, dass der Zenit der AfD damit erreicht ist und die Partei zukünftig an Zustimmung verliert - allerdings ist mir wirklich, wirklich unverständlich bei allem Verständnis für Sorgen, Nöte und Protest, wie so viele Bürger eine so offen rassistische und demokratieverachtende Partei wählen können.

    Naumburg ist auch schön - und hat einen tollen Dom - oder Torgau - wobei ich als größere Städte Halle und Leipzig auch super finde - und Leipzig ist außerhalb der Innenstadt auch nicht so überlaufen, ist ja von der Fläche recht groß - Berlin finde ich allerdings abseits von HotSpots wie Reichstag, East Side Gallery und Hackesche Höfe auch nicht so schlimm, kommt wahrscheinlich immer auf den Maßstab an;)


    Neulich waren wir mal in Weingarten, das war auch ganz schön - liegt in der Nähe von Ravensburg.

    Ich denke, dass es tatsächlich nachhaltiger ist, wenn man (auch) mal dort Urlaub macht, wo noch nicht so viel Tourismus ist - hier wo ich wohne (rund um die Porta Westfalica, Minden und so), ist es sehr schön und wir können noch ein paar Touris vertragen - genauso in Halle oder in Hannover:);)


    Zur Ehrenrettung von Venedig muss ich sagen, dass ich dort in den letzten zwanzig Jahren schon einige Male für eine Woche war - außerhalb und während der Saison und es war immer schön; obwohl ich grundsätzlich auch empfehlen würde Venedig eher im Januar oder im März zu besuchen, als zum Filmfestival oder im Sommer. Klar der St. Marco usw. ist immer voll aber abseits und am Ende der Stadt - rund um das Festivalgelände ist es fast schon einsam;) - und wir schlafen auf dem Lido - da ist es auch nicht so voll;)

    Meine Schwester wohnt im Prenzlauer Berg in einem ganz normalen Mietshaus - unten ist eine Airbnb Wohnung - furchtbar - Horden von jungen Touristen, oft aus Spanien, fallen dort ein (manchmal 10 Personen auf 50 m2) - erbrechen sich ins Treppenhaus, machen nachts Dauerparty und schmeißen den Müll vor das Haus oder ungetrennt in die falschen Tonnen.


    Wir selber waren neulich in der Nähe von Blaubeuren in einer Ferienwohnung über Airbnb in einem Zweifamilienhaus- die Vermieterin wohnte quasi über uns und das war ganz zauberhaft, so konnte sie uns Tipps geben zum Essengehen und für Ausflüge und wir konnten Schwätzchen halten :)

    Ich habe das mit der Mutter mitbekommen und war auch darüber erschüttert, genauso wie über die Tatsache, dass jemand einen jungen Mann aufgrund seiner Hautfarbe auf offener Straße ermorden wollte.


    Das in diesem Fall hier am Frankfurter Hauptbahnhof auch durch mich ausführlicher geschrieben wird, liegt ganz klar daran, dass ein Kind vor den Augen seiner Mutter ermordet wurde. Das macht mir - ganz persönlich - mehr Angst/ Horror, als die Vorstellung, ich könnte vor einen Zug geworfen werden und sterben. Kinder als Opfer von Verbrechen haben für mich immer eine ganz andere Dimension und damit bin ich vermutlich nicht allein. Die Medien haben daran jedenfalls tatsächlich keinen Anteil.

    Ja, es tut in diesem Fall nichts zur Sache - aber wenn jemand meint, es wäre doch relevant, dann muss man doch darüber sprechen können, dass es eben nichts zur Sache tut;) Rassismus ist doch nicht aus der Welt, wenn man nicht darüber spricht.


    Hier ist noch ein Artikel über die Sicherheit am Gleis https://www.faz.net/aktuell/rh…-gleisbetts-16308673.html


    Ich könnte mir vorstellen, dass es schon möglich wäre, das Gleis einfach einen Meter vor der Bahnsteigkante mit einem Gestänge o.ä. abzusperren und man kann diesen letzten Meter erst betreten, wenn der Zug steht. Das würde allerdings das Zugfahren zeitlich mehr strapazieren.


    Ich muss ja zugeben, dass ich zum Beispiel bei Autounfällen, bei denen Fahrer ungebremst und scheinbar ursachelos in den Gegenverkehr rasen, auch oft denke, dass es sich um eine Art Amoklauf/ erweiterter Selbstmord handelt. Vor solchen Taten gibt es letztlich keinen Schutz. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Opfer überlebt vermutlich höher, wenn jemand beispielsweise mit einem Messer wahllos auf eine Menschenmenge losgeht, als wenn er eben mit 140 in ein anderes Auto rast oder gar jemanden vor einen Zug wirft.


    Unbegreiflich bleibt es dabei immer. Die einzigen, die vielleicht etwas hätten unternehmen können, sind Angehörige und Freunde des Täters. Aber eben auch nur vielleicht.


    Trotzdem sollte man angesichts der Gefahr des einfahrenden Zuges doch einmal mehr über die Sicherheit an der Bahnsteigkante nachdenken.

    Ich denke auch, dass solcher Wahnsinn gleichmäßig über die Menschheit verteilt ist.


    Mich interessieren die Hintergründe des Täters ebenfalls nicht, so lange der Täter jedenfalls nicht organisiert ist, sondern einfach vieles dafür spricht, dass das Motiv - wie in diesem Fall unbegreiflich und vermutlich sehr subjektiv begründet ist.


    Die Nationalität des Täters kann man trotzdem nennen, - warum sollte das tabuisiert sein, - nicht darüber zu reden, hilft meines Erachtens auch nicht weiter. Letztendlich kann man sich ja nur dann darüber austauschen, wenn man auch darüber sprechen darf. Ich kann dem ja nur entgegen treten, wenn ich mich dazu auch äußern kann. Letztendlich würde die Nachricht über die Herkunft des Täters unter der Hand doch existieren.

    Mich verstört diese Tat sehr, das ist so abgrundtief böse - wie kann jemand so etwas tun? Die Mutter hat wohl noch versucht nach ihrem Sohn zu greifen, - das ist so entsetzlich.


    In London gibt es in der U-Bahn geschlossene Bahnsteige, da hält der Zug punktgenau hinter einer Plexiglaswand(?), in die automatische Türen integriert sind, die sich öffnen wenn der Zug steht, der wiederum seine Türen genau dahinter öffnet.

    Trüffel - nur weil das beim Schreiben schnell missverständlich rüber kommt, es macht mir sehr viel Freude hier zu schreiben und zu diskutieren und ich finde hier in den Beiträgen viele Aspekte die mein Wissen bereichern und so nehme ich den Austausch als echt wertvoll war und freue mich über Deine Beiträge (und die der anderen):)

    Das mit der Nazikeule ist Quatsch - es ging doch im Ausgangspost explizit um die Frage, woher die Vollkornbegeisterung in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern kommt und das ist eben historisch bedingt. Das die personelle Kontinuität in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sowie auch in den Ernährungs- und Agrarwissenschaften diesen Ansatz weitergeführt hat, ist ebenfalls gut erforscht, das heißt nicht, dass sich die heutigen Wissenschaftler damit nicht kritisch auseinandersetzen. Die Empfehlungen sind da ja auch deutlich differenzierter geworden.


    Ich habe übrigens selber schon an Gesundheits- und Ernährungsstudien mitgewirkt - ich lehne das also nicht irgendwie grundsätzlich ab;)

    Trüffel - das was Du schreibst, kann ich gut nachvollziehen.


    Ich habe mich schon mal ausführlicher damit beschäftigt und einiges über Studien hierzu gelesen, mir ist keine Studie bekannt, die das gesündere Potential von Vollkornprodukten bei ausgewogener Ernährung belegen konnte. Wohl gemerkt, bei ausgewogener Ernährung - wer Vollkornbrot durch Sahneschnittchen oder Wodka ersetzt, wird einen negativen Effekt erzielen:)


    Vollkornmehl enthält im Vergleich zu Weizenmehl mehr Vitamine, Mineralstoffe und Fette - die Frage ist nur, wie sich das auf eine ausgewogene Ernährung auswirkt. Vollkornbrot enthält zum Beispiel auch sehr viel Salz. Letztendlich ist es offenbar nicht gesünder, ob man maßvoll Vollkornbrot oder Weizenbrot isst.

    Ich halte es nicht für besonders wissenschaftlich, Nahrungsmittel in gut oder schlecht einzuteilen. Es gibt ja schon ernährungswissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse, die man auch in validen Modellen darstellen und messen kann. Bei den bisherigen Modellen im Vergleich Vollkorn/ Weizen gelingt das nicht.


    Vielmehr kommen alle mir bekannten Untersuchungen entweder zu gar keinem Unterschied oder sogar dazu, dass Weizenbrot verträglicher ist. Auf die schnelle zum Beispiel hier

    https://www.google.de/amp/s/am…er-heisst_id_7230614.html


    Wie gesagt, dass soll keinen davon abhalten, einfach das Brot zu essen, was ihm schmeckt:)

    Aoife - gesunder Menschenverstand macht mich als Argument grundsätzlich misstrauisch;) Ich glaube aber, dass wir uns nicht weit voneinander abgrenzen müssen. Ich habe nur einen anderen Blickwinkel. Wie Du schreibst - die Dosis macht das Gift. Wer sich einseitig ernährt oder mit zu vielen Giftstoffen ernährt wird krank. Aber trotzdem ist Vollkornbrot nicht gesünder als Weißbrot und Marmelade auch nicht ungesünder als Käse - wer aber den ganzen Tag Marmelade löffelt wird krank, bei Käse auch, dauert nur vielleicht ein bißchen länger. Man kann sich ganz prima ohne Vollkornbrot gesund ernähren.


    Vollkornbrot ist wegen der Propaganda der Nationalsozialisten in Deutschland so populär geworden. Wissenschaftlich gibt es keine Belege dafür, dass eine Ernährung mit Vollkornbrot gesünder ist als ohne oder mit Weißbrot.


    Das sind die Thesen, die ich in den Raum stelle.


    Wer Vollkornbrot mag, ist deshalb noch lange kein Nazi - das habe ich auch nicht geschrieben ;)


    Ich esse es ja auch gerne#freu

    Soweit ich mich erinnere, ist die Empfehlung Vollkornbrot zu essen, eine Erfindung im Nationalsozialismus - vorher wurde auch, wer es sich leisten konnte, weißbrot bevorzugt. Vollkornbrot galt als günstige Variante das Volk zu ernähren und waffenfähig zu halten.


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Reichsvollkornbrotausschuss


    Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat die Empfehlung für Vollkornbrot über Jahrzehnte beibehalten, obwohl es keine wissenschaftliche Erkenntnis darüber gibt, dass Vollkorn gesünder ist als Weißbrot oder auch gar kein Brot.


    Ich selber esse am liebsten Vollkornbrot oder auch Pumpernickel, vertrage es auch gut und mag Weißbrot und Brötchen nicht gerne, - bei Nudeln bevorzuge ich aber die ,helle‘ Variante.


    In Japan ist die Bevölkerung zum Beispiel überaus langlebig - ganz ohne Brot.