Beiträge von Stadtkaninchen

    Ich hab sowas schon befürchtet, als ich die Bilder sah, auch wenn ich nur drei gesehen hab, da ich selber nicht bei Facebook bin. Ich denke, pornographische Bilder müssen Kinder bei sexuellen Handlungen zeigen. Wie soll man das sonst bewerten? Ich weiß schon, welche Assoziationen die Posen der Mädchen beim Betrachter wecken - aber das lässt sich nicht gerichtsfest in juristische Gesetze gießen. Ansonsten müsste man ja auch Katalog Bilder von Kindern in Unterwäsche oder in Planschbecken oder Bilder von Kindern beim Sport verbieten. Kinzu kommt die Freiheit der Kunst. Kennt Ihr den Film I´m not a fucking princess, wen es interessiert: http://www.sarabow.net/2011/12…ucking-princess-tipp.html
    Die original Fotographien, die ihr dort seht, sind Kunst - werden als solche gehandelt, gezeigt und verkauft.

    Hmmm, das ist schwierig mit Ratschlägen bei solchen sensiblen Partnerschaftsfragen, also einfach nur ein paar Gedanken zu dem was Du schilderst.


    Ich bin mit unserem Kleinen - der ein ähnliches Alter hat wie Eure Tochter - zu Hause, mein Mann ist arbeiten. Er sieht den Kleinen also auch "nur" abends, am Wochenende oder wenn er Urlaub hat. Trotzdem würde ich nicht sagen, dass ich den Kleinen besser kenne oder einschätzen kann als er;-)) - es ist aber sicher so, dass Deine Partnerin, genauso wie ich, mehr Arbeit mit Euren "Baustellen" hat als Du ;) - sprich, sie muss mehr Schuhe ausziehen und mehr putzen, ob nun Wasser oder Stuhlgang. Wahrscheinlich tut es Deiner Partnerin gut, wenn Du ihr signalisierst, dass Du diese Mehrarbeit anerkennst und Du Ihr das auch öfter mal bestätigst. Ansonsten musst Du aber auch Deine Erziehungsposition deutlich machen und ihr signalisieren, dass ihr hier Kompromisse finden müsst. Ihr solltet beide gleichberechtigt in Erziehungsfragen sein, auch wenn Deine Partnerin mehr Zeit mit der Kleinen verbringt.


    Ich kann mir auch gut vorstellen, was sie meint, wenn sie sagt, Eure Tochter heult nur rum. Bei uns heißt das Gnatz :) Typisch für Kinder in diesem Alter ist ja, dass sie nicht nur bei Angst, Trauer, Schmerzen weinen, sondern lang anhaltendes weinen und kreischen auch dafür nutzen, ihren Frust und Ärger zu kommunizieren. Das ist völlig normal. In unserer Partnerschaft hat es sich bewährt, dass wir uns dann reinteilen, wenn wir beide anwesend sind. Banales Beispiel, es gibt so Tage, da flippt der Kleine plötzlich ab, weil ich seine Autos auf den Schrank gestellt habe, um z.Bsp. zu saugen #augen wenn er sich dann von mir nicht beruhigen lässt... kommt der Papa und gibt ihm notfalls auch die Autos wieder und spielt dann halt mit ihm bis er sich beruhigt hat - halt nicht im Wohnzimmer, wo ich sauge, sondern im Kinderzimmer.


    Ich bin sehr davon überzeugt, dass man Frust und Ärger - also dieses Geheule ernst nehmen sollte und dass Kinder nicht verzogen werden, wenn man dies tut - oder hat schon einmal jemanden einen 14Jährigen gesehen, der ausflippt, weil er die Schuhe ausziehen soll ;) (um zu Deinem Beispiel zurück zu kommen.) In der Erlebniswelt einer 3jährigen ist es halt ein Drama, wenn sie bestimmte Sachen jetzt auf Zwang machen soll (wie Schuhe ausziehen) und sie einfach nicht einsieht WARUM. (Dass Mama dann putzen muss, ist 3Jährigen leider meist völlig egal #augen ) Diesen Frust kann man immer ernst nehmen, auch wenn er für uns unverständlich erscheint. Gleichzeitig sollte man ihr auch immer sagen, warum Mama jetzt trotzdem die Schuhe ausziehen will - irgendwann verstehen sie das dann nämlich. (Zumindest kann man die Hoffnung haben, ich muss ehrlich zugeben, dass meine Mama genervt war, dass wir selbst als Teens noch mit Schuhen in die Wohnung gelaufen sind, wenns schnell gehen musste - ohne Rücksicht auf Teppich und Co #schäm )


    Wenn ich mit dem Kleinen alleine bin, regiere ich manchmal auch genervt - und lass ihn wohl auch mal heulen (um z.Bsp. schnell zu saugen) - anschließend bekommt er aber was er will, also Trost und Zuspruch für seinen Kummer und seine Autos zurück ;)


    Das mit den Schuhen und dem Becher auskippen ist bei uns übrigens genauso. Ich muss aber sagen, wir haben Parkett, mir ist es daher nicht so wichtig, dass die Schuhe gleich ausgezogen werden. Irgendwann kann ich ihn immer schnappen ;) Wenn er total eingesaute Schuhe hat, setze ich ihn notfalls auf einen Stuhl und ziehe sie ihm auch unter Protest aus. Vielleicht hilft es, wenn Ihr Eurer Tochter einen eigenen Stuhl oder eine kleine Bank in den Eingangsbereich stellt, wo sie sich draufsetzen kann. Unserer mag das ;) Wenn ich keine Lust auf ausgekipptes Wasser hab, dann lass ich den Becher übrigens nicht in seiner Nähe stehen, sondern reiche ihn ihm zum Trinken - und nehme ihn gleich wieder an mich. Ihr könnt auch einfach Trinkflaschen zu Hause verwenden - die kann man nicht auskippen :) - das Problem löst sich mit Sicherheit im nächsten Jahr von selber. Ich glaube auch, je mehr Aufmerksamkeit ein Kind mit seinem Verhalten provoziert und je mehr Mama sich aufregt (über das Wasser/ die Schuhe), desto interessanter wird dieses Verhalten und um so größer das Problem für Euch. Versuche DEine Partnerin zu entlasten, in dem Du diese unangenehmen Aufgaben übernimmst (also Schuhe ausziehen und Putzen) wenn Du am Wochenende und am Abend zu Hause bist.


    Zum Ausgangsproblem Deines Postings kann ich leider nix beisteuern, habe das aber auch schon gehört und kann Dir versichern, dass auch hier gilt, es geht immer vorbei, ist alles nur eine Phase #yoga . Liebesentzug finde ich aber auch, hmm, generell nicht gut. Mal ehrlich, wir Erwachsene wollen doch auch, dass unsere engsten Personen uns immer ihre Liebe zeigen - egal wie doof wir uns auch ab und an verhalten mögen ^^

    Meine (älterer) Schwester hat nie gerne mit Spielsachen "gespielt" - ich dagegen
    habe ausdauernd und sehr lange mit seeeeeehr viel Spielzeug "gespielt" -
    groß geworden sind wir beide, auch mehr oder weniger normal ;) - und öhhh, also wenn ich das so sagen darf, Kreativität hat uns bisher noch niemand abgesprochen. Früher (also z.B. unsere in den 1950er Jahren geborenen Eltern) hatten ja mehr oder weniger alle Kinder
    wenig Spielzeug, trotzdem ist diese Generation auch nicht kreativer als
    spätere.


    Ich glaube auch, dass die Entwicklung des Kindes nicht unbedingt mit der Menge an Spielzeug zu tun hat, sondern sehr viel mit Persönlichkeit - und auf die reagieren die Eltern ja auch mit ihren Spielzeugkäufen.
    Unserer liebt kleine Autos - also haben wir hier einen respektablen Fuhrpark; sein bester Freund liebt Tiere und hat daher eine enorm große Zoosammlung in allen Varianten. (Während bei uns lediglich ein kleiner Zoo vorhanden ist, der in der Kiste darauf wartet, dass vielleicht zukünftige Geschwister daran Freunde finden - ansonsten bisher der totale Fehlkauf ;) )


    Wir sind ja in einem Waldorf Spielkreis und ich finde es auch gut, dass er dort mit wenig Spielzeug und naturnahen Materialien auskommen muss;-)) Sehr empfehlenswert für kleine Kinder ist mit Sicherheit ein Kastanienbad, das könnt Ihr Euch ja im Herbst kostengünstig zulegen;-) Unser Sohn spielt auch gerne mit gesammelten Steinen und Muscheln die stundenlang in die Wanne auf unserem Balkon versenkt werden...

    Oh man, das hört sich aber schräg an! Wer macht den sowas? #hammer Wenn ich tatsächlich denke, mein Kind hat die Masern, dann gehe ich doch schnell zum Arzt bevor ich die anderen Mütter warne - und in Aufregung versetze?!? Ich frag mich echt, was sich erwachsene Menschen dabei denken?

    Du kannst mal versuchen, einfach die Spitze oben am Schnuller/ den Schnullern abzuschneiden und ihn ihr dann wiedergeben. Ohne Spitze macht es keinen Spaß mehr zu schnullern ;) Wenn sie sich beschwert, sagst Du sowas wie "Schnuller ist alle" - ist zwar eine sinnlose Aussage (vielleicht fällt Dir ja noch was besseres ein ;) ) aber Kinder akzeptieren das zumeist nach einer Weile als Begründung. Mit dieser Methode haben meine Eltern mir erfolgreich das Schnullern vergällt als ich 3 war :)

    In der sogenannten 68er Bewegung war es tatsächlich üblich, die Kinder aufzufordern die Eltern beim Namen und nicht als "Mama" und "Papa" zu nennen. Dahinter stand die Idee der Gleichberechtigung in der Familie, die sich eben auch in der richtigen Sprache widerspiegeln sollte.
    Allerdings hat das zumeist trotzdem nicht dazu geführt, dass "Mama" und "Papa" nicht trotzdem manchmal die Erziehungsberechtigten herauskehren mussten. Zumal viele Kinder ihre bewussten Eltern dann eben dadurch auf die Palme brachten, dass sie sie trotzdem "Mama" und "Papa" nannten.


    Heutzutage ist das vermutlich tatsächlich überholt ;) Ich denke mir da jedenfalls nichts dabei, wenn Kinder ihre Eltern auch beim Namen nennen. Ich hab auch schon oft beobachtet, dass Kinder dann z.B. Mama plus Vornamen also z.b. Mama Nina sagen :) Meine Kinder können das halten wie sie wollen - obwohl mir jetzt bei unserem Kleinen das Herz aufgeht, wenn er sein "Mama" kräht #love
    Ansonsten kann ich auch nur sagen, dass ich sowohl Mama/ Papa als auch Vater und Mutter sowie als Kind auch Mutti und Vati gesagt habe - keines dieser Wörter stand dabei für mich als "autoritär" - hätte auch nicht zu meinen Eltern gepasst ;)

    Ich teile die Empörung grundsätzlich, - wir haben auch nicht gegen HepatitisB und Windpocken impfen lassen.


    Trotzdem würde ich die Aufregung ein klein bißchen öhh, runter fahren ;) :)
    Den Arzt zu wechseln ist Dir natürlich unbenommen - ich lasse z.B. Impfungen, Infekte und Co. von meiner Hausärztin behandeln, die aus dem antroposophischen Lager kommt;
    Zum KiA gehe ich nur wegen der U-Untersuchungen (Obwohl ich die teilweise auch bei meiner Hausärztin hab machen lassen, weil die viel entspannter damit umgeht ;) )


    Dem Arzt zu unterstellen, er habe aus Bestechlichkeit gehandelt und/ oder würde die Patientenakte fälschen, find ich jedoch übertrieben; auch eine Anzeige bei der Ärztekammer. Man sollte zumindest noch einmal mit ihm reden, dass er die Chance hat das Aufzuklären. Und ihm dabei auch sehr deutlich sagen, dass man wütend und enttäuscht ist. Es ist nicht in Ordnung, dass er sich über Euren Erziehungsauftrag zumindest fahrlässig hinweggesetzt hat - aber er hat jetzt auch keinen lebensbedrohlichen Behandlungsfehler gemacht. Bei uns gab es übrigens auch schon mal einen fehlerhaften Eintrag im Impfheft - und zwar wurde da eine Impfung vergessen, die wir gemacht hatten; Der Arzt konnte anhand seiner Akten allerdings sehen, dass er den richtigen Impfstoff verwendet hatte.

    Ich denke auch, das eine Tönung eine gute Idee ist. Obwohl sich auch eine Tönung bei langen Haaren je nach Struktur der Haare nicht wieder vollständig rauswaschen lässt. Man kann dann aber zumindest problemlos blond übertönen.
    Falls ihr es trotzdem mit Henna versuchen wollt, würde ich dringend empfehlen eine Farbe zu verwenden, die keine Metallsalze enthält. (Z.Bsp. von Logona) Dann könnt Ihr im Notfall immer noch beim Friseur wieder chemisch die ursprüngliche Farbe "zurückholen" ;)

    Unserer liebt für zu Hause schon immer kleine Autos. In dem Alter von Deinem haben wir mit größeren Autos angefangen, mittlerweile sind die klassischen Matchbox der Renner, dazu ein Brett zum runterfahren lassen. Außerdem mag er Bälle (normale Bälle aber auch Murmeln und vor allem Flummis) und sein Bobby-Car. (Für das Bobby-Car braucht es aber ein paar qm Wohnfläche) Mit diesen Sachen spielt er auch außdauernd alleine bzw. mit seinem Besuch :) Und er mag Motorikschleifen.
    Zum Zusammenspielen mit Mama und Papa eignen sich bei uns besonders Bausteine (Turm bauen - Turm umwerfen ;) ) und die Holzeisenbahn. Außerdem haben wir ein kleines Trampolin (Durchmesser ca. 1m) und ein Spielzelt - die sind bei ihm und seinem Besuch der Renner;-))

    Ich kann auch nicht wirklich mit Tipps dienen - außer dass ich es auch wichtig fände, dass Du Dich zumindest ab und an mal ein bißchen ausruhen kannst - neben Nachtschichten durch den Ehemann, kann man vielleicht auch Onkel, Tante, Oma und Opa dafür gewinnen, mit der Kleinen ausgedehnte Spaziergänge nachmittags oder am Wochenende zu unternehmen - und Du kannst Dich hinlegen, Tee trinken oder in die Wanne legen;-))


    Das habe ich zumindest immer gemacht - unserer hat auch schlecht geschlafen bis kurz nach seinem zweiten Geburtstag. Merkwürdigerweise gab es das sonst auch gar nicht im gesamten Bekanntenkreis #confused
    und ich hab mich auch hier über das Forum getröstet ;) Hey, ich bin nicht allein.


    Außerdem bin ich echt beeindruckt, dass Du das bisher so gut hinbekommst und sie noch nicht in einen Nebenraum verbannt hast... oder eben selbst ausgezogen bist;)

    Ich muss sagen, ich finde es super, dass Du Dir so kritische Gedanken über Dein Verhalten gegenüber Deines Kindes machst, dass zeigt doch, wie wichtig Dir Deine Tochter ist und dass Du eben keine rechthaberische Mutter bist, die immer nur nörgelt! :)


    Ich kann meinen Senf nur aus eigener Erfahrung mit meiner Mama beisteuern.
    Meine Mama hat(te) glaub ich, auch manchmal unter mir zu leiden ;)


    Zunächst: Es ist den meisten Müttern naturgegeben, dass sie aus Sorge um ihre lieben Kinder, ständig mahnen, ermuntern, Tipps geben - usw. - leider ist es genauso naturgegeben, dass die meisten Kinder (ich wage zu behaupten Töchter noch etwas mehr... ;) ) darauf genervt reagieren. Dass heißt aber nicht, dass sie Dir nicht zuhört! Ich hab in dem Alter auch immer erst einmal Abwehr geschaltet - manches hab ich mir aber trotzdem im nachhinein durch den Kopf gehen lassen und oftmals war die Kritik meiner Mama auch Ansporn! #super Also, nicht den Mut verlieren... man sollte als Mama vielleicht versuchen nicht bei jeder Gelegenheit Ratschläge zu verteilen, aber versuch gar nicht erst es Dir abzugewöhnen... ich befürchte nämlich das gelingt nicht und außerdem fände ich es als Tochter deprimierend, wenn die Mama den Anschein macht, als würde sie es nicht interessieren, was ich so tu und lasse. (Mittlerweile bin ich ü30, reagiere immer noch genervt #schäm - aber bekomme auch viele, viele wertvolle Ratschläge von meiner Ma!)
    Was ich jedoch genauso wichtig finde, ist, dass man auch lobt :) Zwar reagieren Kinder darauf auch manchmal genervt - aber sie freuen sich doch über die Anerkennung! Versuch also einfach genauso viel Lob wie Kritik zu verteilen ;) Wenn Du meinst, dass Du manchmal nicht den richtigen Ton triffst oder eben zu wenig diplomatisch bist, dann sag dass einfach ganz ehrlich zu Deiner Tochter bei nächster Gelegenheit!
    Es gibt doch nix besseres, als wenn man als Kind das Gefühl hat Ernst genommen zu werden. Und dazu gehört auch, dass Eltern einem signalisieren, Mensch an unserem Streit neulich, da bin ich nicht ganz unschuldig ;)

    er hat erst richtig gegessen, als wir abgestillt haben - das war mit 27 Monaten... ;)
    Eisenwerte waren trotzdem prima.
    So lange der Kinderarzt zufrieden ist, würde ich mir keine Sorgen machen. Die Eisenwerte kannst Du auch sicherheitshalber mal mit einem kleinen Bluttest überprüfen lassen. Ansonsten immer alles anbieten :) Tipp: Hirse kann man auch kochen und mit Apfelmus oder anderem mischen - Hirse enthält viel Eisen und das schmeckt besser als die Gläschen. (ist auch billiger ;) ) Gläschen hat unserer übrigens auch nie gegessen...

    Zunächst, finde ich, dass Du bisher großartiges für Deine Kleine geleistet hast, indem Du sie bis jetzt gestillt hast! Glaube mir, dass ist in jedem Fall besser, als wenn ihr früher abgestillt hättet;-))


    Und zweitens: Ich kann Dich gut verstehen! Bei meinem Kleinen war es genau so. Er hat mit zwei Jahren noch mindestens drei Mal in der Nacht und tagsüber - wenn wir zu Hause waren - bei jeder Gelegenheit gestillt, zum Einschlafen und zum Aufwachen selbstverständlich auch. Wir kamen bestimmt auf 15 Mal mehr und weniger langes stillen :) Mahlzeiten waren bei uns eher Leckereien, hier mal ein bißchen Möhrchen, da mal ein Würstchen... Alle anderen Kinder im Umfeld, wenn sie überhaupt noch gestillt wurden, haben viiiiiel weniger gestillt! Zum zweiten Geburtstag hab ich dann versucht nachts abzustillen, tagsüber hab ich ihn aber immer noch ran gelassen, wenn er wollte - er hat dann allerdings die fehlenden Nacht-Mahlzeiten tagsüber kompensiert.... ^^ Irgendwie schien sich nix zu ändern... Als ich dann wieder schwanger war, die Brüste empfindlich wurden und die Nächte immer gegen vier Uhr morgens mit einem verzweifelt nach dem Busen schreienden kleinen Mann zu Ende waren... da hab ich eines Tages einfach aufgehört, von jetzt auf gleich. Bei uns hat das funktioniert. Und oh Wunder - tatsächlich ohne größere Probleme. Ich hab immer gesagt: Der Busen ist alle. Und er hat das geschluckt.... Da war er 27 Monate alt. Glaube mir, ich hätte das absolut nicht für möglich gehalten!


    Tipps hab ich jetzt so nicht aber, ich empfehle Dir "Gelassenheit". Du sagst, Du möchtest gerne mit zwei aufhören mit Stillen und Du würdest gerne schritttweise reduzieren. Wenn das mit dem Reduzieren jetzt nicht funktioniert. Dann lass es erst einmal und versuche es in einem Monat noch einmal. Und wenn es dann immer noch nicht geht - dann warte noch einmal ein paar Wochen ab. Und wenn die Kleine zwei ist und es bis dahin mit dem Reduzieren nicht geklappt hat und Du dann wirklich nicht mehr willst, kannst Du notfalls tatsächlich einfach aufhören. (Oder doch noch ein bißchen weiter machen - ganz wie Du möchtest;-))


    Du zeigst ihr jedenfalls jetzt schon 8und auch vorher) auf andere Art und Weise, dass Du sie liebst ;) Indem du sie küsst, kuscheltst und tröstest. Klar wird sie immer traurig sein, wenn Mamas Busen weg ist - aber sie wird darüber hinwegkommen, ohne Deine Liebe in Frage zu stellen ;)


    Was Du noch versuchen kannst:


    - Papa soll Getränke anbieten, Oma und Opa unternehmen längere Ausflüge mit Trinkflasche
    - tagsüber Spielplätze und Zoo aufsuchen, um längere Stillpausen zu etablieren
    - einen Wecker einstellen (auf drei Stunden oder so) und der kleinen Dame erklären, dass erst gestillt wird, wenn der klingelt (hat bei uns nicht funktioniert, aber wer weiß;-))
    - sagen, dass der Busen jetzt alle ist und gerade keine Milch da ist ;)

    Ich würde auch raten den Test zu machen. Wie bereits geschrieben, ist er bei der Hebamme sogar kostenlos und auch beim FA sind die Kosten von 20 Euro überschaubar. (Der Aufwand ist ja mit der Blutabnahme für Dich gleich null.)


    Ich wurde übrigens zu Beginn meiner ersten Schwangerschaft auch negativ getestet und habe dann Ende des 6. Monats erneut einen Test machen lassen, damit man bei einer eventuellen Infektion eingreifen kann. Meine FÄ meinte, das reicht aus. Beim zweiten Test war ich dann tatsächlich positiv... allerdings stellte sich heraus, dass die Infektion schon sehr alt war. Der erste Test wurde somit im Labor fehlerhaft bearbeitet :augen: Die haben mir dann aber tatsächlich das Geld für den zweiten Test erstattet :)