Beiträge von bärin

    Ich verstehe nicht, dass ihr überhaupt als Erwachsene ohne Maske in diesem Raum sein dürft. Hier (Bayern) wäre das undenkbar. Mit meinen Kleinen arbeite ich durchgehend mit Maske.

    Ich fürchte ja, dass uns das auch bald droht. Ich kann das nicht...

    1. verstehe ich meine dauerhaft maskentragende Kollegin kaum, muss oft mehrmals nachfragen, was sie gesagt hat (in einer Kitagruppe herrscht ja auch ein gewisser Lärmpegel. Da soll ich dann hinter der Maske gegen annuscheln?

    2. brauchen die Kinder doch unsere Mimik! Um eine Beziehung aufzubauen und aufrecht zu erhalten, für die Sprach- udn emotionale Entwicklung, um überhaupt etwas zu verstehen, weil es eben laut ist.

    3. spüre ich schon, dass es auf die Dauer total anstrengend ist mit Maske. Und zwar auch mit einlagiger Stoffmaske. Ich bekomme Kopfschmerzen und kann mich schlechter konzentrieren. Leider ist das ja offenbar kein Grund für ein Maskenfreiheitsattest.

    Also ich war bisher sehr froh, dass die Maske innerhalb der eigenen Gruppe im Kontakt mit den Kindern bei uns nicht Pflicht ist.

    wenn weder ein adäquates Medikament noch ein wirksamer Impfstoff gegen das derzeit grassierende Corona-Virus gefunden wird?

    Dass es gar keinen Impfstoff geben, wird, glaube ich nicht. Dazu ist viel zu viel investiert worden.

    Dass es keine/kaum wirksamen Medikamente gegen virale Erkrankungen gibt, ist ja schon immer ein Problem.

    Lebt die Menschheit dann im ständigen Wechsel zwischen Lockdown und der Angst vor dem Lockdown. Wird die soziale Distanzierung dann auf die nächsten Jahre ausgedehnt?

    Ich fürchte ja.. Zumindest "bis ein Impfstoff verfügbar ist" bzw. noch viele Monate darüber hinaus.


    Was wünscht ihr euch von der Regierung? Und wie stellt ihr euch ein Leben langfristig 'mit' Corona vor?

    Zurück zur Vernunft und raus aus den "Notstands"verordnungen!

    Zurücknahme der Änderungen im Infektionsschutzgesetz.

    Wir können nicht auf demokratische Strukturen verzichten und einfach hoffen, dass die Regierung schon nur zu unserem Besten handelt. Dass dem nicht so ist, haben wir doch in den letzten Jahrzehnten erlebt. Lobbyismus und Korruption sind Realität und müssen demokratisch kontrolliert werden.

    Ich hab dann auch mal ne dicke Jacke und gefütterte Hosen bestellt.

    Ja, lange Sporthosen hab ich noch vergessen! Hier wird sich nämlich auch nicht umgezogen - die Kinder sollen in bewegungsfreundlichen Klamotten kommen. Dafür war ich vor Wochen schonmal unterwegs und habe hier vor Ort nichts gefunden.

    Gestern oder vorgestern als Eilmeldung gelesen: "Nun auch Massagepflicht in Kölner Fußgängerzone".


    Habe kurz überlegt, mit meinem verspannten Rücken nach Köln zu fahren. Es war dann aber doch die Maskenpflicht.

    Ja cool, die nächste Straße mit Massagepflicht ist gleich hier um die Ecke!

    Für Kinder, die bereits vor dem 1. März 2020 einen Kindergarten oder eine Schule besuchen, sowie für Beschäftigte in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen gilt eine Nachweisfrist bis 31. Juli 2021.

    extra nochmal nachgeschaut - das RKI schreibt auf seiner Seite Juli 2021.


    Ich finde das seltsam, das jede Einrichtung und Schule da ihre eigenen Regeln macht. Bei meinem Arbeitgeber (Kita) gab es einen Vordruck, auf dem eine Erzieherin und die Leitung bestätigen mussten, den Nachweise in Form eines ärztlichen Attests oder des Impfausweises gesehen zu haben. Eine Kopie hätte da nicht gereicht.

    (Und das Datum der Impfung wurde notiert - was mMn auch nicht wirklich rechtmäßig ist...).

    Es ist soweit. Die Schule verlangt bis in spätestens 3 Wochen eine Kopie des Impfpasses aufgrund des Masernschutzgesetzes. Und zwar soll das Deckblatt sowie "alle Seiten, auf denen ein Eintrag vorgenommen wurde" kopiert werden.

    Wie war das - ich nehme an, dass das so nicht verlangt werden kann? Also 1. müssen wir laut Gesetz doch erst zum Juli nächsten Jahres nachweisen. Dann könnte 2. auch eine ärztliche Impfbescheinigung oder eine Titerbescheinigung eingereicht werden? Stimmt das so? Oder wurde da nachträglich irgendwas an der Nachweispflicht geändert?

    Die Schulleitung schreibt nichts davon, was ich einigermaßen irreführend finde. Nur die Drohung, dass bei Nichtbefolgung das Gesundheitsamt informiert werden muss.

    Ich bin gegen jede Impfpflicht und möchte auch ungern der Schule zugänglich machen, gegen was genau und wann mein Kind geimpft wurde.

    Aus der Kopie, in der ich alles geschwärzt habe, was ich für nicht relevant halte, geht jetzt hervor, dass es zwei Kreuzchen bei MMR gibt, die jeweils von der Kinderärztin gestempelt und unterschrieben wurden. Mehr nicht. Das müsste dann doch eigentlich reichen, oder?


    edit: Abgesehen davon, dass bei den Kopien doch gar nicht nachvollzogen werden kann, ob das Deckblatt mit dem Namen und Geburtsdatum des Kindes und die "Seiten, auf denen ein Eintrag vorgenommen wurde" aus demselben Ausweis stammen?#confused

    Naja, wenn sie Bedenken haben, gehe ich gern persönlich in der Schule vorbei und zeige den Pass kurz vor. Aber ich ärgere mich gerade, dass etwas verlangt wird, dass a) gar kein Beweis ist und b) weit mehr Informationen zugänglich macht, als notwendig.

    Ich glaube hier haben einige Eltern schon die Erfahrung gemacht, dass Milchzahnkaries NICHT immer mit mangelnder Zahnpflege oder falscher Ernährung zu tun hat. Mach dir keine Vorwürfe!

    Hier waren es zB zwei Backenzähne mit oberflächlichen Löchlein. Zum Glück an den Kauflächen, die wurden einfach gefüllt und gut wars bisher. Ging schnell und ohne Betäubung. Bei der Tochter einer Freundin wurden auch einige Löcher einfach belassen.

    Wegen der flouridfreien Zahnpasta würde ich allerdings nochmal die Zahnärztin fragen, ob ihr das weiter so handhaben solltet. Ich vermute, dass Fluorid und Xylit in der Zahnpasta ein Fortschreiten der Karies bei meinem Sohn verhindert haben. Zusätzlich verwenden wir seit dem Alter von ca 5 Jahren wöchentlich Elmex Gelee (wurde von der ZA empfohlen).

    Unser Kitaträger verlangt, dass wir die Daten (also Tag/Monat/Jahr) der beiden Impfungen aufschreiben (falls der Nachweis per Impfpass erfolgt). Haben sie sich wohl auch ausgedacht, ich wüsste nicht, wozu das notwendig sein sollte.

    Wäh... Gestern im Garten bei fas 38 Grad wars eigentlich ganz gut aushaltbar. Aber heute ist es bewölkt, schwül und eklig und ich krieg hier in der Wohnung (wo es eigentlich immer kühler ist als draußen) Schweißausbrüche.

    Ich hätte bitte gern ein ordentliches Gewitter mit anschließender Abkühlung!

    T. (5) brüllt, schreit und wütet. Ich bekomme nichts zu essen, nie darf ich was essen. Nur diese Scheiß Gulaschsuppe..

    #blink

    Das arme Kind...;)

    Erinnert mich an einen Kindermund vom drei- oder vierjährigen Bärenkind:

    Bärenkind tobt in der Küche, weil irgendwas nicht so ist, wie er es sich vorgestellt hat (falscher Becher/Brotbelag/whatever) und fängt an, Dinge durch die Küche zu werfen, die auf dem Tisch stehen.

    Ich schimpfe etwas (versuche dabei trotzdem Verständnis zu zeigen), nehme ihn vom Stuhl und setze ihn in den Flur (direkt neben der Küche): "Hier musst du jetzt bleiben, bis ich das aufgeräumt habe."

    Bärchen fängt an zu weinen und sagt: "Aber wenn ich nichts essen darf, muss ich verhungern!!"

    Ich finde ja Belohnungssysteme nicht immer geeignet, aber bei uns hat das (leider nur eine Zeit lang) gut funktioniert. Wichtig: Das Kind hatte das selbst vorgeschlagen und gesagt "Wenn ich 2 Wochen nicht piddle (bei ihm war es nicht Beißen, sondern Piddeln), krieg ich dann eine Belohnung?"

    Hat dann einige Wochen super funktioniert - leider kam die Angewohnheit jetzt in der Corona-Zeit aber wieder....:(


    Sonst würde mir noch einfallen: die Nägel gemeinsam pflegen, feilen, eincremen usw. Feilen immer früh genug, damit keine Ecken stehenbleiben, die zum Kauen anregen.

    Wenn es passiert und früh genug bemerkt wird: Schnell geradefeilen

    Und ich behaupte, daß die ganz krassen Verschwörungstheorien den Mächtigen sogar in die Hände spielen können, weil das winzige Körnchen Wahrheit, das eventuell darin enthalten ist, durch überzogenes und absurdes Geschwurbel völlig unglaubwürdig wird.

    Ja, das stimmt auch. Vielleicht werden sie sogar teilweise bewusst als Desinformation zu diesem Zweck verbreitet. Das ist zwar dann schon wieder eine "Verschwörungstheorie"... Aber ich halte es überhaupt nicht für so abwegig. Da reicht dann auch ein bisschen absurdes Geschwurbel, um ein relativ vernünftiges Hypothesengebäude lächerlich zu machen.

    Danke für den Artikel Seerose

    Diese Passage am Schluss gefällt mir besonders:


    "Demokratie ist eine Kultur der Vernunft, ein Ideal, für das wir psychisch eigentlich nicht gerüstet sind. Der Hang zu Macht, Missbrauch und Unterwerfung wird niemals verschwinden, deshalb bleibt Widerspruch gegen Mächtige gefährlich und angstbesetzt. Einzelne Mutige werden von der Masse der Anpassungswilligen ausgestoßen. Machtkontrolle bedarf, da sie institutionsintern kaum funktioniert, der öffentlichen Kritik: damit Beamte sich wieder auf die Autorität der Gesetze zu berufen wagen, statt der Willkür Vorgesetzter zu folgen; und damit auch Bürger, die nicht Schlötterer lesen, die Chance auf einen demokratiefähigen Kenntnisstand bekommen." Quelle TAZ


    Das erklärt schön, warum ich sogenannte "Verschwörungstheorien" für gesellschaftlich wichtig halte. Ich will nicht abstreiten, dass sie in Teilen auch gefährlich für Einzelne oder die Allgemeinheit werden können - und zwar dann, wenn daran GEGLAUBT wird, anstatt sei als Anstoß zur Recherche und eigenen Meinungsbildung zu verstehen. Das sind die zwei Seiten der Medallie....

    Das Zitat zeigt, warum von Seiten der Macht (im Sinne der Diskurstheorie - nicht als "dunkle Mächte" etc misszuverstehen) investigative Verschwörungshypothesen einseitig als gefährlich gebrandmarkt werden (müssen). Sie sind nämlich in erster Linie (wenn richtig verwendet) gefährlich für die Mächtigen.

    Wenn man überall glaubt, es steckt was dahinter, an was glaube ich noch?

    Hierzu wollte ich noch was sagen. Mein Weg ist es, so wenig wie möglich zu glauben. Ich kann immer nur eine Position einnehmen, die auf meinem aktuellen Kenntnisstand beruht. Wenn es zu Situationen mit Entscheidungsdruck kommt, muss ich dann manchmal auf dem Level das tun, was für mich in dem Moment nach bestem Wissen und Gewissen das kleinere Übel ist.


    Das Beispiel mit der Notwendigkeit der Mandel-OP illustriert es ganz gut. Hatten wir hier auch. Hätte ich dem ersten Arzt einfach nur geglaubt, dann wäre völlig klar gewesen: Mandeln und Polypen beim Kind sollten unbedingt raus, da wird sich von alleine nix bessern.

    Durch Recherche und Zweitmeinung habe ich dann Nutzen und Risiken (wie ich sie für mich herausfinden konnte) abgewogen und bin sehr froh, der OP nicht zugestimmt zu haben.


    Es ist oft eine schwierig Abwägung und oft genug fällt sie auch so aus, dass ich mögliche Risiken eingehe, weil es letztendlich sonst auf der anderen Seite (z. B. soziale Ausgrenzung, Strafen) Probleme geben würde, die unsere Lebensqualität so einschränken, dass die Bilanz für uns negativ ausfällt.

    Ich denke, die Begriffe "Verschwörungstheorie" und "Verschwörungstheoretiker" verschleiern sehr gut, dass in erschreckend vielen Bereichen tatsächlich Seilschaften, Lobbyismus usw. weit verbreitet sind. Was vor einigen Jahren vielleicht noch als investigativer Journalismus wahrgenommen wurde, ist heute ganz schnell "Verschwörungstheorie". Da wird munter alles in einen Topf geworfen, sobald man Zweifel daran anmeldet, dass diverse Regierungs- oder Nichtregierungsorgansationen, Verbände oder private Netzwerke vielleicht nicht nur das Wohl aller Menschen zum Ziel haben.

    Ich finde den Unterschied zwischen VT und gesunder Skepsis eigentlich ziemlich eindeutig, aber ich habe den Eindruck, dass das nicht allgemein so ist...?

    Wo ziehst du denn die Grenze? Mir kommt es so vor, als ob meine von mir als gesunde Skepsis verstandene Einstellung in den letzten Jahren medial mit dem Label "Verschwörungstheorie" belegt wurde. Und dann auch gerne mit Rechtsextremismus und Antisemitismus in Verbindung gebracht wird...

    Damit rücke ich schon in die Ecke von Verschwörungstheorien und ich muß mich immer wieder deutlich nach rechts abgrenzen und Quellen prüfen.

    Gegen das Prüfen von Quellen ist ja nichts einzuwenden, das gehört einfach dazu.

    Aber ich zieh mir den Schuh nicht mehr an. Nur weil Rechtsextreme u. Ä. auf die gleichen Quellen zurückgreifen und teilweise zu ähnlichen Schlüssen kommen, lass ich mich noch lange nicht mit denen in einen Topf werfen. Wer unhinterfragt glaubt, dass alles, was oft genug als "Verschwörungstheorie" gebrandmarkt wurde, gefährlich und wahrscheinlich rechtsoffen ist, der GLAUBT mMn einfach zu viel.


    casa Ich finde viel von meiner Einstellung in deinem Beitrag wieder.


    Ich bin seit meinem frühen Erwachsenenalter in immer mehr Bereichen skeptisch geworden und es IST verdammt anstrengend.

    Was haben mich z. B. alle belächelt (oder auch für total verrückt erklärt), als ich angefangen habe, mich mit dem Für und Wider von Impfungen (differenziert!) auseinanderzusetzen. Und da kann man so analytisch vorgehen und Informationen raussuchen, um seinen Standpunkt zu erläutern, wie man will: Den meisten Leuten ist es schlicht zu anstrengend, zu hinterfragen oder auch nur mal etwas durchzulesen. Das erlebe ich hier in meinem Umfeld so.

    Mich selbst hat es viele, viele Stunden meines Lebens gekostet, immer wieder nachzuforschen und in die Tiefe zu gehen, so gut ich konnte. Und es hat viele angstbesetzte Situationen ausgelöst. Aber ich kann jetzt nicht mehr anders, weil ich verstanden habe, dass ICH die Konsequenzen tragen muss - egal ob ich einfach der Mehrheitsmeinung folge oder ob ich mich selbst reinknie, um Informationen zu finden und zu interpretieren und meine Entscheidungen so gut wie möglich danach ausrichte.

    Hab ich auch schon gedacht.

    Aber sie hat Angst vor einer Klasse zu stehen, sagt sie (jetzt).

    Versteh ich, aber da wächst man rein, denke ich. Heute ärgere ich mich oft, weil ich (mehrmals) von der Lehramt-Idee wieder abgerückt bin und dabei nicht bedacht hatte, dass ich einen familienfreundlichen Job brauche.

    Viele meine Schulfreundinnen sind Lehrerinnen geworden und sind zufrieden, obwohl ich mir das für sie gar nicht hätte vorstellen können.

    Oder einfach nur Bio/Chemie - damit lässt sich ja so Einiges anfangen.