Beiträge von bärin

    Hab ich auch schon gedacht.

    Aber sie hat Angst vor einer Klasse zu stehen, sagt sie (jetzt).

    Versteh ich, aber da wächst man rein, denke ich. Heute ärgere ich mich oft, weil ich (mehrmals) von der Lehramt-Idee wieder abgerückt bin und dabei nicht bedacht hatte, dass ich einen familienfreundlichen Job brauche.

    Viele meine Schulfreundinnen sind Lehrerinnen geworden und sind zufrieden, obwohl ich mir das für sie gar nicht hätte vorstellen können.

    Oder einfach nur Bio/Chemie - damit lässt sich ja so Einiges anfangen.

    Ich hab so ein schlechtes Gewissen. Warum war ich so blöd und hab mich rausschicken lassen bzw diesen ganzen Mist mitgemacht?!

    Ist mir auch bei unserer ersten Kita passiert, obwohl ich mich vorher so gut informiert hatte und mir fest vorgenommen hätte, mich nicht einfach wegschicken zu lassen.#knuddel

    Aber dein Kind sieht jetzt, dass du seine Bedürfnisse respektierst und ggg. auch Entscheidungen rückgängig machst, damit es ihr und euch gut geht.

    Punkto "Eingewöhnung" sagte sie, dass es schwierig wäre wenn jede Mama tagelang da sitzen würde. Man würden den normalen Betrieb im Kindergarten stören. Laut ihr wäre es den Kindern egal von wem sie betreut werden, sie würden das besser verkraften als Erwachsene.

    Ich kapier einfach nicht, wieso sich solche Einstellungen immer noch halten können bei FACHkräften und vor allem nicht, warum sie dann auch noch so selbstverständlich gegenüber den Eltern vertreten werden...

    Manche glauben wohl auch, dass sobald ein Kind das Alter überschritten ist, in dem es einen offiziellen U3-Platz belegt, keine Eingewöhnung mehr nötig sei. Ich habe so einen Platz mal abgelehnt obwohl ich sehr dringend was gesucht habe. Aber ohne Eingewöhnung wollte ich meinen damals 3-jährigen nicht abgeben.


    Gut, dass du sie abmeldest. Ich drücke die Daumen, dass ihr beim nächsten Versuch an Leute bzw eine Einrichtung geratet, die beim Übergang mehr auf die Kinder und Familien eingeht. Und nicht abwimmeln lassen, es ist total o.k. wenn du dabei bleiben willst! Gerde bei größeren Kindern find ich es auch wichtig, dass sie in die Absprachen einbezogen werden.

    Und an dem Punkt würde ich dann doch noch mal die Bindung zu den Eltern hinterfragen.

    Überall liest man - Bindung braucht Zeit - Ehepaare brauchen Zeit miteinander. Meine das gilt dann auch für Kinder / Eltern

    Auf jeden Fall bin ich auch der Meinung, dass Bindung Zeit braucht.

    Aber ich habe auch in den letzten Jahren erlebt, dass die Qualität der miteinander verbrachten Zeit, die zur Verfügung stehenden Ressourcen, wie Talpa schon schrieb, wahrscheinlich eine ebenso große Rolle spielen.


    Wenn allerdings zu wenig Zeit übrig ist, die dann auch noch mit Terminen und Haushalt etc. gefüllt werden muss - dann frag ich mich auch oft, ob das nun noch reicht, um eine gute Bindung aufrecht zu erhalten. Gerade wenn man zumindest während der Woche fast nur noch die Stress-Momente (morgens fertig machen, Zähne putzen etc.) zusammen hat.


    Ich bin nämlich überzeugt davon, dass die Bindung sich leider auch nach dem Kleinkindalter nicht nur zum Positiven, sondern auch zum Negativen verändern kann.

    Großstadt im Rheinland.

    Mein Kind ist jetzt schon größer, aber als er noch Kleinkind war (um 2012), zeichnete sich schon ab, dass die meisten Eltern in meinem Dunstkreis (Still- und Spielgruppe) sich um einen Kitaplatz ab dem ersten Geburtstag bemüht haben. Da die Kitas immer zum August aufnehmen wurden es bei vielen dann 1,5 Jahre.

    Dann hatten wir aber später eine Spielgruppe in der wir als Eltern wechselseitig drei mal die Woche vormittags die Kinder betreuten - da waren dann wieder 7 Familien, deren Kinder meist erst mit 2 bis 3 Jahren in die Kita kamen.

    Tagesmütter mit ab-Einjährigen waren auch viel auf den Spielplätzen unterwegs, aber ebenso Eltern mit ihren Kleinen.


    (Als ich mein Kind mit etwas über Drei nochmal aus einem Kiga nehmen musste für ein halbes Jahr war wirklich niemand mehr da. Fast niemand. Ich meldete mich auf einen Aushang einer Familie, die nach gleichaltrigen Spielpartnern suchte, die nicht in die Kita gehen. Daraus entstand eine tolle Freundschaft der Kinder und der Mütter #love Wir waren sehr oft mittags die einzige Eltern-Kind-Kombi im Park).


    Eine Freundin, deren Sohn jetzt gerade 2 geworden ist, hat erzählt, dass es bei ihr jetzt ähnlich ist. Also die Gruppen lösen sich schon so um den ersten Geburtstag oft auf, weil viele Kinder ab dann in Betreuung gehen.

    Sie hat auch das Gefühl, dass nicht mehr viele Familien mit über-Einjährigen übrig bleiben, mit denen sie sich vormittags noch treffen könnten.

    Die Spielplätze scheinen mir auch mittlerweile weniger von unter Dreijährigen bevölkert (vormittags), es sein denn, sie sind mit ihrer Kita oder ihrem Tagespflegemensch unterwegs.

    Bei den Zuhause-Feiern, die wir bisher hatten, hab ich auch meist eine Tüte gemacht. Und ich hasse es. Süßigkeiten und/oder Plastikschrott braucht meiner Meinung nach ja kein Mensch. Habe mich aber nicht getraut, keine zu machen.


    Söhnchens letzter Geburtstag war auch eine recht teure Außer-Haus-Veranstaltung. Da hab ichs dann endlich mal durchgezogen, auf die Mitgebsel zu verzichten. Naja - fast. Es durften sich noch alle Kinder so eine Souvenir-Münze prägen. Das war mit 1,05 € pro Kind definitiv günstiger als alle Mitgebsel der letzten Jahre.

    Ich habe von 16 bis ca. 21 die Pille genommen und dann abgesetzt, weil ich eh schon mit depressiven Verstimmungen zu kämpfen hatte. Ob die Pille jetzt daran beteiligt war, weiß ich nicht. Die depressive Neigung ist geblieben. Aber sie war mMn auch vor der Pilleneinnahme schon immer latent da.

    Ich finde die Ursachenforschung bei Depression echt extrem schwierig und da können so viele Argumente reinspielen - das kann man wissenschaftlich doch gar nicht ernsthaft analysieren.

    Das denk ich auch.

    Ich finde es etwas seltsam, dass für Personen, die 1970 oder früher geboten wurden, keine Impfpflicht besteht, für jüngere aber schon.

    Was soll'n das?

    Begründung: Wer früher geboren ist, hatte sie vermutlich schon. Was hat das mit dem Alter zu tun? Ich bin von 80 und hatte sie nicht.

    Die Begründung leuchtet mir auch überhaupt nicht ein. Meine Eltern z.B. (Ende 50er/Anfang 60er geboren) sind garantiert nicht gegen Masern geimpft. Ich hab noch nie gehört, dass sie irgendwas von durchgemachten Masernerkrankungen bei sich selbst oder ihren Geschwistern erzählt hätten. Meine Mutter arbeitet im Gesundheitsbereich und muss dann weder eine Impfung noch einen Titer nachweisen.

    Ich persönlich denke ja nicht, dass die Kinder und jungen Erwachsenen von heute die Bevölkerungsgruppen sind, wo die großen Immmunitätslücken bestehen...


    Ohnezahn Sollte die einmalige Impfung als Erwachsene nicht kostenlos sein (weil von der Stiko empfohlen), wenn du noch keine hattest?

    Eigentlich ja. Das Sofa ist alt und wir haben es geschenkt bekommen, bisher ist noch nichts kaputtgegangen und das Kind hat sich beim Hopsen auch noch nicht fies verletzt (blaue Flecken sind eh Standardausstattung).

    Aber manchmal unterbinde ich es doch, weil es mich einfach nervt und ich mich nicht genug abgrenzen kann. Mal so, mal so. Völlig inkonsequent #zwinker

    Habe Leistungen soziale Teilhabe bewilligt bekommen. Muss ich da jetzt wirklich jeden Monat einen Kontoauszug hinschicken, um die Zahlung an den Sportverein nachzuweisen? In dem Schreiben liest es sich so...

    Oder kann ich das auch sammeln und mehrere Monate auf einmal erstatten lassen?

    Ich hatte im Juni beantragt und habe jetzt das Geld für Juni + Juli bekommen. Aber noch nicht das für August und September...

    Was die Begründung für die unterschiedlichen Schemata ist, ist mir auch noch nicht ganz klar. Wir haben so spät mit dem Impfen angefangen, dass wir mit dem 3er-Schema letzendlich sogar Stiko-konform geimpft haben.

    Pertussis fehlt allerdings tatsächlich noch - da ist dann mit der ersten Auffrischung soweit ich verstanden habe aber auch nur noch eine Dosis nötig.

    bärin Oh berichte mal mehr von deinen Ideen. Ich suche ja auch in dieser Richtung. Mir fehlen nur die Ideen.

    Du hattest mich ja in dem anderen Thread gefragt.. Also, Bereiche die ich mir im Moment vorstellen könnte, wären:

    Fachberatung für Kitas/Fachkräfte/Tageseltern

    Aus- und Weiterbildung von Fachkräften/Tageseltern (Ersteres am Liebsten per Quereinstieg ins Berufsschullehramt).

    Oder Elternberatung, (wenn das als Festanstellung so einfach zu erreichen wäre...)


    So genau sind meine Vorstellungen noch nicht, deshalb will ich erstmal an die (Kita-)Basis.

    Mein Sohn hat jetzt im ersten Schulkindsommer auch plötzlich Sommersprossen bekommen! Letztes Jahr waren wenn, dann nur ein paar wenige ganz kleine da.

    ich kam bis vor ein paar Monaten super mit Wärme zurecht. Jetzt habe ich Probleme und echte Angst vor nächster Woche

    Das ist bei mir seltsamerweise andersrum#gruebel

    Bei mir hat die Hitzetoleranz auch zugenommen! Ich fand es als Jugendliche immer unzumutbar, wenn es an die 30 Grad warm war. Jetzt machen mir heiße Temperaturen nicht mehr so viel aus.

    Ich bewege mich aber auch jetzt eher weniger, vielleicht liegt es daran...