Beiträge von bärin

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    Ich muss auch irgendwie beim Googeln auf die Raben gestoßen sein. Ich glaube es war kurz nach (oder evtl. schon vor?) der Geburt des Bärchens, da ich alle Informationen zum Tragen und Stillen aufsaugen wollte.

    Dann hab ich hier (und im SuT-Forum) erst mal still mitgelesen und mich schließlich ein paar Wochen später bei den Raben angemeldet.

    Um die Geldfrage zu klären sowas wie: Was möchtest du dir leisten können (nach heutigem Preisniveau zumindest, in die Zukunft schauen ist da schwierig)? Urlaub (wie oft, in welchem Umfang), Auto, Freizeitaktivitäten - ggf. auch für die eigenen Kinder, falls die Kinderfrage mit ja beantwortet wird.


    Was bist du bereit während des Studiums oder der Ausbildung zu leisten? (z.B. Schichtdienst, viel (auswendig)lernen oder eher Hausarbeiten schreiben)

    Wie kann die Ausbildung finanziert werden? Wirst du nebenher jobben müssen? Bist du dazu bereit und in der Lage?


    Falls es schon eine bestimmte Idee gibt: Was weißt du über den Berufsalltag? Ist das (z.B. durch ein Praktikum) gesichertes Wissen oder nur so eine Vorstellung?

    Kennst du noch andere Berufe, auf die das, was dir an deiner Berufsidee gefällt, zutrifft?

    Hallo,


    Söhnchen wurde vor knapp 2 Wochen gegen MMR geimpft. Er fühlte sich in den letzten Tagen immer mal wieder etwas schlapp und hat leicht vergrößerte Lymphknoten. Heute habe ich beim Zähneputzen entdeckt, dass er an einigen Stellen feuerrotes Zahnfleisch hat.

    Wir waren bei der Kinderärztin, die auf Nachfrage sagte, dass sie eher einen zufällig dazukommenden Infekt vermutet und keine Impfnebenwirkung... Ich denke aber, dass sie das eher auf die Lymphknoten und seinen leicht geröteten Rachen bezogen hat.


    Kennt jemand von euch Zahnfleischentzündung als Impfreaktion bei MMR?

    Wie wurde denn dann festgelegt, wieviele Impfungen es braucht, bis die Immunität hergestellt ist. Das geht doch nur über Titer, oder nicht?

    Soweit ich das verstanden habe, wird bei den Zulassungsstudien der Titer als Surrogatparameter für Immunität genommen.

    Dann im Gegenzug den Titer eines Patienten nicht genau so gelten zu lassen, wie die Impfung, ist für mich auch nicht nachvollziehbar.

    Es gibt anscheinend auch Verfahren, zelluläre Immunität zu prüfen (oder nahezulegen), aber die seien sehr teuer und werde nur in Ausnahmefällen durchgeführt...

    Pamela aber über den Titerschutz wird sich doch gestritten?

    Da bin ich jetzt auch mal gespannt. Entweder man fordert ausnahmslos 2 Impfungen (aber dann auch z.B. von denen, die die Masern durchgemacht haben oder vor 1970 geboren sind) oder man legt sich offiziell auf einen notwendigen Titer fest. Dann können die Stiko-Mitarbeiter auch nicht mehr rumeiern von wegen "aber der Titer garantiert ja keine Immunität".

    Wie wird vermieden, daß es eine 2-Klassenmedizin wird? (Die mit viel Geld können sich bzw. ihr Kind ggf. per verordneter Strafgebühr "freikaufen", die die kein Geld für die Strafgelder haben, müssen ihr Kind zwangsimpfen lassen.)

    :!::!:


    - Wie wird über die Risiken und möglichen Nebenwirkungen aufgeklärt? Wie bisher bei vielen Ärzten per Pharma-Flyer oder macht man den Leuten z.B. die Fachinformationen der eingesetzten Impfstoffe (möglichst) barrierefrei zugänglich?

    - In einem Artikel las ich, dass Impfschadensfälle selbstverständlich entschädigt würden. Wie wird denn gewährleistet, dass Geschädigte auch zu ihrem Recht kommen, wenn das PEI von einer unterirdisch niedrigen Melderate von Verdachtsfällen ausgeht (irgendwo war mal die Rede von geschätzten 5 %, trotz eigentlich geltender Meldepflicht der Ärzte und der Möglichkeit der Selbstmeldung durch die Patienten).

    - Was steht letztendlich höher: Das Erziehungsrecht oder die Impfpflicht? Sind die Gebühren die letzte Strafe oder werden in der Folge auch Inobhutnahmen u. ä. eingesetzt, um die Impfungen durchzusetzen?

    Wir waren gerade beim KinderArzt, wegen was völlig anderem, der Impfstoffs wurde aber überprüft und es wurde bemängelt, dass meine Kinder nur eine mir plus titercheck hätten. Letzteres zähle ja nicht.

    Ich habe gerade eine ähnliche Erfahrung gemacht. Wir haben heute die erste MMR impfen lassen. Ich sprach die KiÄ darauf an, dass ich gerne den Titer anschließend bestimmen lassen würde, um zu entscheiden, ob wir eine zweite Impfung machen. (Es geht mir dabei in erster Linie um Masern).

    Die Ärztin argumentierte, das könne man machen, aber die Labore würden immer darauf aufmerksam machen, dass der Titer keine zuverlässige Aussage über bestehende Immunität sei. Ob das Gesundheitsamt einen Titernachweis statt einem zweiten Impf-Stempel gelten lassen würde, wenn ein Schulausschluss drohe, sei auch unklar.


    Sie sagte dazu noch, dass es ja gerade bei Masern vor allem um zelluläre Immunität gehe #confused. Der Unterschied ist mir ja ein Begriff, aber warum gelten dann die Zulassungsstudien der Impfstoffe als aussagekräftig, bei denen der "Wirksamkeitsnachweis" ja durch den anschließend gemessenen Titer geführt wird? Wieso geht man davon aus, dass die zelluläre Immunität nach zwei Impfungen ja höchstwahrscheinlich da sei? Warum bestimmt man in der Schwangerschaft (oder vorher) einen Rötelntiter und geht da dann davon aus, dass "Immunität anzunehmen" ist (oder ggf. nicht)?


    (Falls jemand Antworten auf diese Fragen hat - ich wäre sehr dankbar).


    Mir kommt es so vor, als ob Kinderärzte Handreichungen zur Überzeugung impfkritischer Eltern bekommen und dann - wenn sie nicht selbst anderer Meinung sind - danach handeln.


    Mich lassen solche Erfahrungen immer mehr zweifeln. Leider inzwischen nicht mehr nur an der Stiko, sondern auch an unseren Kinderärzten:(. Meine oben gestellten Fragen stelle ich der Ärztin so nicht, weil immer eine unterschwellige Atmosphäre von Zeitdruck herrscht und ich fürchte, dass ich dann als unverschämt und unbelehrbar wahrgenommen werde).

    Vielleicht schreibe ich jetzt mal das Gesundheitsamt an - sollen die mir mal erklären, warum bei Masern der Titernachweis nicht zählt.

    Ich war erst ein mal in Paris (Schulfahrt), da hat Notre Dame nicht mehr in unser Programm gepasst. Und ich dachte mir irgendwann fahre ich nochmal hin - mit meiner Familie - und dann schauen wir sie uns an. #crying

    Bei mir wurde die zweite Rötelnimpfung auch in der Schule geimpft . Ohne Titerbestimmung.

    Das Schema war bei mir so (Ende 80er, Anfang 90er):

    Mit knapp 2 Jahren Masern-Mumps, dann zur Einschulung MMR und dann im 4. Schuljahr Röteln nochmal einzeln.

    Da erwarte ich doch nicht, dass Ihr nochmal impft.

    Wenn „alle“ „einfach“ impfen, dann können wir locker die Menschen mittragen, die nicht geimpft werden können!

    Ja, wenn man das nur immer vorher wüsste, ob die Impfung im Einzelfall gut vertragen wird, oder nicht... Familien, die einen Impfschaden zu beklagen haben, hätten ja mit dem Wissen darum, was ihren Kindern passieren kann, wahrscheinlich den ersten Versuch auch nicht gewagt.

    Die gesamtgesellschaftliche Tendenz zur Zurückhaltung beim Impfen kommt meines Erachtens daher, dass Informationen über Impfschäden sich heutzutage viel leichter verbreiten und viele daher unsicher werden. Früher (ohne Internet) gab es meist nur die Info vom Kinderarzt und das direkte Umfeld - und wenn da keine Informationen zu potentiellen Schäden auftauchte, konnte ja fast niemand auf die Idee kommen, dass Impfungen nicht immer nur und für alle ein Segen sind.


    Ich verfolge mit Sorge, dass jetzt in NRW auch schon die Kita-Impfpflicht politisch in die Wege geleitet wird.

    Mein Sohn macht das auch. Die Zähnärztin hält es nicht für besorgniserregend. Ich finde das Geräusch absolut #kreischen und habe doch immer Angst um seine Zähne...

    Es hat auch schon früh angefangen, ist phasenweise schlimmer oder besser und hat sich bisher (jetzt 7 Jahre alt) nicht ausgewachsen...

    dann schreib ich es hier jetzt nochmal:

    Ich hab meine Tochter 2 mal gegen Masern impfen lassen, nach Impfplan. Beim ersten Mal hat sie sogar mit Fieber darauf reagiert.

    Versteh ich jetzt nicht - dein Beitrag klingt so, als sei er eine verärgerte Antwort auf meinen Beitrag?

    Ich wollte nur ausdrücken, dass ich meist überall lese "nur wer zweimal geimpft ist, ist auch geschützt". Und das stimmt halt weder in die eine, noch in die andere Richtung.

    Sehr gut, sowas Faktenbasiertes finde ich zu dem Thema in den Mainstreammedien ja leider selten...

    Da wird ja sogar mal korrekt wiedergegeben, wozu die zweite Masernimpfung dient.

    Von einer solchen Maßnahme höre ich im Zusammenhang mit Windpocken zum ersten Mal

    Von so einem Fall habe ich in den letzten Wochen schon einmal irgendwo gelesen..

    Ich versuche gerade, im Infektionsschutzgesetz die gesetzliche Grundlage dafür zu finden. Scheitere aber schon daran, den Schulausschluss von Ungeimpften bei Masernausbruch zuzuordnen...

    Wir hatten für 2 Jahre eine Spielgruppe mit 7 Familien. Dazu hatten wir im Bürgerhaus einen eingerichteten (inkl. Spielzeug, Küchenzeile, Garderobenraum mit Wickeltisch und Toilette, direkt dabei ein öffentlicher Spielplatz) Eltern-Kind-Raum für 3 Vormittage (à drei Stunden) gemietet. Der Plan war, dass immer zwei Elternteile die Kinder betreuen.

    Das hat für manche ziemlich gut funktioniert - meine Freundin konnte ihre Tochter nach einer Eingewöhnungszeit eigentlich immer dort lassen und hat in der Zeit zu Hause (fußläufig erreichbar) gearbeitet.


    Ich hatte gedacht, dass ich die Zeit fürs Studium nutzen könnte. Ging bei uns aber nicht, weil das Bärchen in dem Alter nicht kindergruppenkompatibel war und eine 1zu1-Betreuung brauchte. So war ich dann immer dabei und wir hatte keine Betreuung, sondern ein soziales Übungsfeld.

    Ein anderes Kind hat sich nicht trennen können und war schrie bei den Trennungsversuchen nur panisch und untröstlich. Da war dann auch lange Zeit keine Betreuung möglich.


    Insgesamt fand ich, dass das eine tolle Idee war. Aber länger als die drei Stunden hätte ich das wohl nicht gemacht, wenn es funktioniert hätte.

    Auch schwierig fand ich, dass man die anderen Eltern erst nach und nach einzuschätzen lernte. Manchen hätte ich mein Kind dann anvertraut, anderen eher nicht...


    Die Verlässlichkeit ist auch so ein Ding... Wenn ein Kind oder ein Elternteil krank wurde, musste jemand anders dafür spontan einspringen können. Also mit einer festen Arbeitsverpflichtung wäre das eher nicht gegangen.