Beiträge von Kissix

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    Das ist hier nur bei den Fächern so, wenn es kein Workbook gibt. Mit Workbook sind die Hausaufgaben im WB, dann bleiben die Bücher in der Schule. Ohne WB, Mathe zum Beispiel, gehen die Bücher mit nach Hause für die Hausaufgaben.

    Ich bin neugierig: Wie lernen die Kinder dann die Vokabeln? Gerade in Französisch brauchen wir das Buch sehr zu Hause.

    Es gibt ein gedrucktes Heft mit den Vokabeln. Entweder damit oder - so macht es meine Tochter - mi dem Vokabelkasten, der zum Lehrwerk gehört.

    Dann vielleicht doch hier fragen, ob jemand das Buch hat? Gibt es ein separates Grammatikheft dazu? Das finde ich zur Vorbereitung recht nützlich, weil ja erstmal nur Wörter und Formulierungen dran kommen, die im Buch auch vorkommen.

    Ja, das gibt es. Da bin ich nur gerade nicht sicher, ob das zu Hause oder auch in der Schule ist.

    Das ist hier nur bei den Fächern so, wenn es kein Workbook gibt. Mit Workbook sind die Hausaufgaben im WB, dann bleiben die Bücher in der Schule. Ohne WB, Mathe zum Beispiel, gehen die Bücher mit nach Hause für die Hausaufgaben.

    Hm, haben sie die Fragesätze denn nicht in Unterricht behandelt? Steht das nicht auch im Buch? Ich meine, das ist ja schon ziemlich basic, da haben sie bestimmt mehr dazu gemacht, als dieses eine Übungsblatt...

    Doch, in der Schule wurde das sicher gemacht. Sie hat jetzt halt recht lange gefehlt und ich bin leider nicht in der Lage, ihr das näher zu bringen. Ist erstes Lernjahr Französisch.

    Danke!!!


    Ich hasse das so, dass erwartet wird, dass irgendjemand in der Familie schon gut genug französisch können wird, um das zu korrigieren. Es wäre so viel einfacher, wenn die Lehrerin eine Lösung Skizze herausgeben würde für die Übungen, die sie vor der Probe gemacht haben möchte.

    Oh, ich hab wieder eine Frage: Meine Tochter schreibt eine Probe und soll vorbereitend diese Aufgabe machen, es gibt aber keine Lösung dazu. Könnt ihr mir helfen? Danke!


    Helsinki ist traumhaft! Meine Großmutter stammt aus Helsinki, und sie ist nach Helsinki zurückgekehrt, nachdem ich ausgezogen bin. Ich habe sie mehrfach besucht. Die Fähre von Travemünde nach Helsinki habe ich dabei auch genommen. Es gibt einen Whirlpool auf der Fähre, das weiß aber fast niemand, man ich eigentlich immer allein dort, also Badesachen mitnehmen. Genug Zeit ist ja .

    Helsinki ist insgesamt eine traumhaft schöne Stadt, man kann wunderbar einfach nur laufen, oder Fahrradfahren. Auto braucht man definitiv nicht. die Bibliothek ist wirklich wirklich toll, man kann auf 3-D Druckern eigene Ideen verwirklichen, oder einfach nur so herum schlendern und sich in der bequemen Sessel schmeißen. Hach ja, ich beneide Dich!

    Wie gut, dass eine Wundmanagerin zu Dir kommt. Ich kenne solche Wunden von unseren Patienten, unsere Pflegekräfte sind da viel kompetenter als ich. Die kriegen das oft hin, dass Ulcera wieder beginnen sich zu schließen, ich bin sehr optimistisch, dass das gut wird. Du bist ja noch jung, da ist die Wundheilung meist besser, als bei älteren, multimorbiden und oft immobilen Menschen.

    Schau, Kissix , hier haben einige Personen erklärt, dass ASS das einzige bei ihnen wirksame Mittel gegen Schmerzen ist, die unbehandelt auf Dauer geradlinig in den Wahnsinn führen. Jedes hier besprochene Mittel hat auf seine Weise ziemlich fiese Nebenwirkungen. Du hast deine persönliche Geschichte mit Aspirin, aber es kann ja doch nicht sein, dass hier nun Leute Angst vor nötigen Medikamenten entwickeln, oder? Eigentlich sollte es reichen, sich im Zweifelsfall mit Arzt:Ärztin zu besprechen und dann zu machen.

    Meiner Erfahrung aus 17 Jahren Medizin nach reicht es oft leider nicht.


    Frisch es tut mir leid, dass ich dir Angst gemacht habe. Hast du eine Neurologin? Vielleicht gibt es die Möglichkeit, die Migräneattacken mit dieser zu besprechen und dir ein anderes Medikament geben zu lassen. Ich oben schon geschrieben habe, gibt es ja außer du Ibuprofen, Paracetamol und ASS noch ein paar andere, durchaus wirksame Schmerzmittel, die nur viel weniger bekannt sind. Und gerade für Migräne gibt es inzwischen relativ viel Auswahl, finde ich. Ich habe zwei Jahre lang in der Schmerzambulanz mitgearbeitet, und ASs war in der ganzen Zeit nicht einziges Mal das einzige Medikament, was gewirkt hat. Vielleicht bist du bisher einfach nicht gut genug beraten worden, was es für Alternativen gibt. Und natürlich wirkt Aspirin schmerzlindernd, das will ich doch gar nicht in Abrede stellen. Und wenn, nach ausführlicher Beratung und dem Ausprobieren andere Medikamente, ASS als das einzige Medikament übrig bleibt, das wirkt, dann würde ich auch dazu raten, es zu nehmen. Aber eben erst, wenn alle Alternativen nicht ausreichend waren. Verstehst du, was ich meine? Es tut mir leid, dass ich Dir Angst gemacht habe.

    Der Effekt der Thrombozyten Aggregationshemmung ist unter einer höheren Dosis ausgeprägter als unter 100 mg als Tagesdosis. Er hält nur marginal länger an, das ist soweit korrekt. Die Blutungsgefahr ist nach einer einmaligen Gabe von ASS in der Dosis eines Schmerzmittels erhöht gegenüber einem anderen Schmerzmittel. Und das führt spontan oder auch in Kombination mit einem Bagatelltrauma zu einer signifikanten Erhöhung von lebensbedrohlichen Blutungen.

    ASS als Blutverdünner wird mit 100 mg pro Tag eingenommen. Als Schmerzmittel mit 500 mg (selten auch mit 1000 mg). Der blutverdünnende Effekt ist also ausgeprägter, wenn ASS als Schmerzmittel eingenommen wird, da die Dosis höher ist. Das spricht doch absolut dagegen, es als Schmerzmittel einzunehmen? Es gibt Studien, die zeigen, dass bei ASS in einer Dosierung von 300mg, so wurde es vor Jahren noch zur Thrombozytenaggregationshemmung täglich eingenommen, zu einer deutlich höheren Rate an Komplikationen (Hirnblutung vor allem, aber auch gastrointestinalen Blutungen) führt als ASS 100 mg pro Tag (und das macht ebenfalls eine erhöhte Rate an Blutungskomplikationen). Meiner Ansicht nach wird auf diese Komplikation viel zu wenig aufmerksam gemacht und es wurde als Schmerzmittel viel zu sehr beworben.

    Aber ich glaube, diese Diskussion ist hier müßig.

    Ich sehe beruflich die Hirnblutungen nach Bagatelltraumen unter ASS in niedriger Dosierung als Dauertherapie oder nach Einmalgabe als Schmerzmittel. Und daher würde ich - und so habe ich es bewusst auch formuliert - ASS nie als Schmerzmittel verwenden. Es gibt ja außer Paracetamol und Ibuprofen noch ein paar andere wirksame Schmerzmittel, die ein günstigeres Nebenwirkungsprofil haben und keine Opiate sind. Ich persönlich würde mich da erst mal durchprobieren. Aber wie immer gebe ich hier natürlich keinen medizinischen Rat und vertrete nur meine persönliche Meinung.


    Und wenn man eine thrombozytenaggregationshemmende Wirkung zum Beispiel bei COVID (sinnvoll in der Akutphase) haben möchte, dann möchte man diese doch kontinuierlich und gleichmäßig haben. Das erreicht man nicht durch eine gelegentliche Einnahme von ASS bei Kopfschmerzen.


    Aber wie gesagt möchte ich ja gar keine medizinischen Ratschläge geben, ich wollte nur zu bedenken geben, dass die potentiellen Nebenwirkungen von ASS aus meiner Sicht den Benefit übersteigen. Und eventuell ist der einen oder anderen hier das Nebenwirkungspotenzial von ASS nicht bewusst, da dieses Medikament ja lange Zeit vor allem als Kopfschmerzmedikament beworben wurde. Individuell muss das natürlich jede für sich selbst entscheiden.