Beiträge von Kissix

    Darum schrieb ich ja „erschwert möglich“. Auch AE zB für Lennox- Gastaut werden an erkrankten Kindern in Phase 3 Studien untersucht. Aber wenn es die Möglichkeit gibt, statt Kindern Erwachsene zu untersuchen, wird diese normalerweise auch wahrgenommen. Und das hat nichts mit den hinterher zu erwartenden Einnahmen zu tun.

    IDann find ich aber, geht das Problem um das es hier im Thread geht noch weiter:

    Für Kinder schauts nämlich noch schlimmer aus. Die müssen reihenweise Medikamente bekommen, die für ihre Altersgruppe weder getestet noch zugelassen sind. Und zwar, weil die Tests so teuer und aufwändig sind und der erhoffte Gewinn so gering, dass die Pharmaunternehmen das schlicht nicht als große PRiorität sehen....

    das stimmt meiner Meinung nach so nicht. Nach der Deklaration von Helsinki sind Studien mit Kindern nur sehr erschwert möglich und das ist meiner Meinung nach auch richtig so. Stellt Euch doch mal vor, Studien an Kindern wären mit Einverständnis der Eltern ohne weitere Hürden möglich. Ich könnte mir Motive von Eltern vorstellen, die mit dem Wohlergehen der Kinder nicht viel zu tun haben.

    Wir haben es tatsächlich geschafft. Beide Kinder haben beide Hefte von Frau Schulze Brünig geschafft. Das war zäh, aber erfolgreich. Meine Große schreibt flüssiger und mit weniger Beschwerden. Und sie hat tatsächlich einen Termin für Ergotherapie ab Januar. Mein Sohn hat sich auch durchgekämpft, bei ihm sehe ich noch deutlicher die Verbesserung, kommt aber wahrscheinlich auch von der Übung, er hatte ja gerade erst die Schreibschrift bearbeitet und noch nicht so viel Erfahrung damit. Die Lehrerinnen haben nichts gemerkt oder gesagt. Also, war nervig, für die Kinder, für mich aber auch, aber es war gut, dass wir es gemacht haben. Leserlich ist die Schrift meiner Tochter zwar immer noch nicht, allerdings fallen da die vielen Fehler nicht so auf. Auch nicht schlecht #rolleyes.

    Vielen Dank für die ganzen Tipps, wir haben den heutigen Vormittag genutzt und mal kräftig ausprobiert. Also im Sand schreiben mit den Fingern kriegen beide super hin, auf großen Bögen mit Wasserfarbe ist auch o. k. und da ist die Hand auch viel weniger verkrampft. Das Problem bleibt der Stift. Wobei unser Sohn ja jetzt Ende der ersten Klasse noch viel Zeit hat und vor allen bisher eher zeilenweise Text schreibt als wirklich lange Texte, so dass er weniger Beschwerden ha. Trotzdem denke ich, dass ihm Ergotherapie, wenn wir dann irgendwann möglicherweise einen Platz bekommen sollten und dann auch noch der Vormund zustimmen,!sollte also wahrscheinlich nie, profitieren wird. Größeres Problem sehe ich bei unserer Tochter, die jetzt in die vierte Klasse wechselt. Die schreiben viel Text, da verkrampft sich die Hand, wohl auch weil sie den Stift vor allem schiebt. Bei linkshändigen Kollegen sehe ich oft, dass die entweder von oben oder von unten schreiben, teilweise auch mit gruseliger Stifthaltung (find ich) aber es subjektiv völlig beschwerdefrei, leserlich und zügig. Unsere Tochter schreibt ja auf einer Höhe und schiebt den Stift dadurch. Handgelenk und Arm liegen auf aber ihr tut die Hand nach einigen Zeilen weh, die Schrift ist nicht gut leserlich und sie hasst schreiben einfach. Sie mischt auch munter Druckbuchstaben mit Schreibschriftbuchstaben, vorzugsweise nutzt sie Druckbuchstaben.

    Trotzdem bin ich mit den Heften zufrieden. Beide üben täglich einige Minuten drin und kommen zügiger vorwärts als ich dachte und das Schriftbild beider Kinder ist in den Heften wesentlich besser als das was ich sonst so gesehen habe. Ich hoffe einfach, dass der Einfluss dieses Schreibschrift-Lehrgangs dazu führen wird, dass beide leichter und leserlicher schreiben. Auf der Warteliste für die Ergotherapie stehen wir ja trotzdem weiter.

    Ich glaube wir haben wirklich viele Stiftformen durch. Am besten schreibt sie mit einem dicken Stift, die mag sie aber nicht, sie schreibt am liebsten mit einem dünnen runden Stift. Ich lass sie halt, damit zu denn Frust nicht auch noch Streit kommt.

    Füller ist schwierig, da Linkshänderin, sie schreibt auch nicht gern mit Füller. Deshalb hatte ich den weichen Bleistift ausgewählt. Auch beim Malen ist die Stifthaltung nicht gut....

    Beide Kinder stehen seit Februar auf der Warteliste mehrerer Ergopraxen, mit 9-12 Monaten Wartezeit müsse man rechnen wurde uns gesagt. Und dann kommt noch der Vormund ins Spiel, der zusätzliche Therapie ja unnötig findet #hmpf.

    es ist mühsam. Wir versuchen, jedn Tag 10 Minuten zu machen, mit weichem Bleistift, damit der Stift besser rutscht, aber beiden Kindern tun die Hände nach kurzer Zeit weh und beide haben eine verkrampfte Stifthaltung mit Daumen überm Zeigefinger. Ich kanns auch nicht gut erklären und will auch nicht ständig korrigieren. Was macht man denn da?

    Es macht für mich auch einen Riesen Unterschied ob jemand schreibt: du, wir kommen da nicht zusammen, ich möchte das nicht mit dir diskutieren ebura

    Oder ob jemand sagt, ich ignoriere dich ganz und gar.

    Das finde ich verletzend, grenzwertig mobbend und unfreundlich. Passt hier nicht her.

    sehe ich genauso. In letzter Zeit habe ich zweimal gelesen (sinngemäß), „Du brauchst mir nicht zu antworten, Du weißt doch, dass ich Dich ignoriere“, das finde ich sehr unangenehm und verletzend für die Betroffene.

    Na Hauptsache keine Tiere...


    Moppi wacht im Bus neben mir auf und beginnt sich sofort das Pflaster an seinem Arm abzuziehen. Ich (wissend, das Moppi bestimmt gleich ein neues Pflaster besucht) "Moppi lass das Pflaster doch da kleben." Moppi "Aber es gibt noch einen viel schlimmeren Ort", zieht das große Pflaster ab und klebt es sich notdürftig auf den linken großen Zeh. Paar Minuten später zuppelt er schon wieder daran herum. Ich:? Moppi "war der falsche Fuß".

    genau mein Humor :D.

    Kinder haben natürlich überhaupt keine Lust, sich in den Ferien Schreibschrift anzutun. Verständlicherweise. Ich bin latent genervt, dass das überhaupt nötig ist. Immerhin eben zusammen 15 Minuten gemacht, jetzt essen wir erstmal was. Mist echt.