Beiträge von Qu.

    In der Mitte Deutschlands (westlicher Teil) wurde, früher auf jeden Fall auch Mutti gesagt.


    Ich bin hier (im Osten) auch im Bezug auf die Kinder die Mutti. Musste ich mich auch erst mal dran gewöhnen und finde das Wort nach wie vor nicht schön. Ich akzeptiert das so, nutze es aber nicht selbst und würde auch dagegen angehen, wenn meine Kinder mich so nennen würden.



    Zu dem Faltenwerbespot noch: ich bin mir fast sicher, dass dieser Slogan sehr bewusst gewählt wurde, um zu provozieren und damit Gesprächsthema zu werden. Die Firma bekommt einen Blogeintrag, hier und bestimmt in vielen anderen Firmen wird darüber diskutiert und immer wieder wird der Name erwähnt. Wie würde eine so unbekannte Faltencreme sonst eine so große Publicity bekommen?

    Ich habe jetzt nicht die letzten Seiten nachgelesen, wollte aber noch mal zu der Frage was schreiben, ob Jungs-sein in der Kindheit als besser-sein wahrgenommen wurde: ich hatte nämlich nie das Gefühl, sondern daß Gegenteil war der Fall. Ich fand Mädchen immer besser und hatte auch das Gefühl, dass mein Umfeld das so wahrnimmt. Interessanterweise berichtet mein Sohn aus der Grundschule ähnliches. Seiner Wahrnehmung nach und der seiner Freunde werden die Jungs in der Klasse systematisch von den Lehrerinnen benachteiligt. Mein Sohn empfindet es so, als wenn Mädchen generell klüger und beliebter bei Erwachsenen sind (spiegelt sich auch in Geschlechtswünschen wider).


    Ich finde das auch sehr traurig. Und denke manchmal schon, dass das vielleicht anders wäre, wenn er auch Lehrer hätte.


    Im Kindergarten sind bei uns übrigens deutlich mehr Erzieher als noch vor einigen Jahren. Papas und Mamas holen/bringen fast gleich häufig die Kinder. Im meinem Beruf sind in den gehobenen Positionen deutlich mehr Frauen und auf den schlechtbezahltesten Stellen in der Pflege immer mehr Männer.


    Doch, ich finde, es verändert sich. Langsam, aber doch!

    Pferdewitz:
    Haben Sie mal geritten vs. Haben Sie Margeritten :)



    Wg Chuck Norris:


    Aus Wikipedia: Aufgrund seiner stereotypen Rollen als unbesiegbarer, gesetzestreuer Actionheld erfreuen sich die „Chuck Norris Facts“ (Chuck-Norris-Tatsachen) großer Beliebtheit; Kurzwitze, die seine Überlegenheit parodieren. Beispiel: „Chuck Norris isst keinen Honig. Er kaut Bienen.“

    Ich finde diese Fragen auch sehr interessant und schwierig, vor allem die Rollendefinition des leiblichen und sozialen Vaters.


    Ich kannte einen Mann, dessen One-Night-Stand schwanger wurde. Er wollte erstens gar kein Kind und zweitens nicht von dieser Frau. Wenn er in der Situation die Frau gewesen wäre, hätte er abgetrieben. Die Frau hat das Kind bekommen und er hat gezahlt, ohne Murren. Aber das ist ja nicht alles. Er hat anfangs von sich irgendwie erwartet, sich kümmern zu müssen, hatte aber echte Schwierigkeiten die Mutter zu ertragen. Die war natürlich erst mal bei den Besuchskontakten dabei. Und da es keinen Alltag gab, keine Paarbeziehung, keinen vorherigen Kinderwunsch, wollte sich auch kein Bezug zum Kind einstellen. Der Vater wollte auch reisen, war in einem kreativen Beruf tätig, zog häufig um. Das hat ihn schwer beschäftigt, wir hatten lange Gespräche darum. Er hat sich dann entschieden, den Kontakt zum Kind abzubrechen, hat aber weiter gezahlt. Ich konnte das damals gut verstehen. Heute finde ich das für das Kind grausam.


    Es gibt so viele individuelle Sichtweisen und Situationen, ein richtig und falsch kann es gar nicht für alle gleichermaßen geben. Um so schwieriger, Gesetze dazu zu erlassen.


    Aber die Auskunftspflicht finde ich auch echt schräg.


    Edit: wenn eine Frau gut überlegt ihr Kind zur Adoption frei gibt, dann würde das hier in diesem Forum ja auch hoffentlich niemand zerpflücken. Männern fällt es durchschnittlich gesehen wahrscheinlich leichter, ein Kind nicht anzunehmen (wenn man sich die Realitäten so anschaut). Aber darf man deshalb anders darüber werten? Ein leiblicher Vater darf die Vaterschaft nicht ablehnen, oder?

    Fritzen kommt nachmittags nach Hause
    Papa: "na, Fritzchen, wie wars?"
    Fritzchen: "Super! Heute haben wir Explosionen durchgenommen. "
    Papa: "klasse, und was macht ihr morgen in der Schule?"
    Fritzchen: "welche Schule?"



    eine schwangere Frau geht in die Bäckerei und sagt, als sie drankommt: "ich bekomm ein Brot"
    Bäcker: "was es nicht alles gibt!"



    Die Wortwitze sind süß! Der Lawinenwitz gefällt mit auch sehr gut.

    Naja, was heißt klappen. Das liest sich natürlich jetzt schön harmonisch. Aber in der Realität gab's und gibt's da immer wieder auch Diskussionen drum.


    An manchen Abenden mache ich dann dennoch klare Ansagen, an manchen ist der Wunsch nach Nähe für das Kind größer und wichtiger als mein Alleinseibedürfnis. Manchmal klappt es auch reibungslos. Mal so, mal so.


    Ich für mich brauche eben auch Raum, das ist auch wichtig, sonst kann ich an anderer Stelle nicht der Mensch (und die Mutter) sein, der ich am liebsten sein möchte.

    Eine Möglichkeit wäre noch, dass sie sich etwas allein beschäftigt. Also, es im Bett schön kuschelig machen und Musik/Hörspiel an. Schöne Bilderbücher gucken, tiptoi/ting spielen. So dass klar ist, ab dann und dann ist Ruhezeit und diese Stunde oder so habt ihr dann ein bisschen für euch.

    Ich brauche mal eure Meinungen: Ich möchte gern an eine bestimmte Institution eine Initiativbewerbung schicken und würde vorher aber eigentlich doch gern wissen, ob das im Ansatz erforlgreich sein kann. Eine Telefonnummer ist auf der Website nicht angegeben, nur eine Mailadresse, woraus ich entnehme, dass dies der bevorzugte Kontaktaufnahmeweg ist.


    Nun sitz ich wie ein Ochse vor der Mail und weiß nicht, wie ich das unkompliziert schreiben kann. War es nicht so, dass man einen Brief nicht mit "ich" anfangen soll? Oder ist das überholt. Wie kann ich das denn umformulieren ohne "Ich" vorn? Oder sollte ich gar nicht erst fragen, sondern gleich die Bewerbung hinschicken per Mail?


    Ach so, Berufsfeld ist nicht Wirtschaft, sondern im weitesten Sinne Gesundheit, Bildung, Soziales, falls das wichtig ist.


    Danke schonmal für eure Meinungen!

    Mir hat mal eine Ärztin Backpulverspülungen empfohlen. Das hört sich erstmal sehr seltsam an, hat aber erstaunlicherweise gut funktioniert (nachdem nichts anderes geholfen hatte, auch keine Medikamente). Die ersten Male hats aber ziemlich gebrannt.


    Ansonsten kenne ich noch die verschiedenen Tipps:


    - nur BW-Unterwäsche
    -kein Zucker
    -Knoblauchzehe als Tampon 8I  
    -Joghurt wie oben beschrieben


    Würde ich aber alles nicht empfehlen (außer BW-Wäsche). Entweder wirkungslos oder börks.


    Edit: Multigyn finde ich auch sehr gut, aber eher prophylaktisch/unterstützend.

    Ich frage mich ganz ehrlich, wie das heutzutage gehen soll. Ich meine, findet ihr das nicht auch komisch? Der ganze hochauflösende US, bei dem man so viele Details erkennen kann und dann solche Fehler? Mir persönlich ist so ein Fall übrigens nicht bekannt. Und ich konnte mein Kind auch sehr zweifelsfrei einem Geschlecht zuordnen, obwohl ich kein US-Spezialist bin.


    Ich denke ja manchmal, das Geschlechts- "gefühl" ist vielleicht eher ein Geschlechtswunsch? Konntest du das Geschlecht denn selbst auf dem US erkennen?

    Ich habe das noch nie gehört und mir wurde das nach meinem VBAC auch von niemandem gesagt.


    Das heißt ja allerdings nicht, dass es nicht richtig ist.


    Edit: ich habe auch nur ein Kind spontan nach Sectio entbunden, vielleicht würde das bei einer weiteren Schwangerschaft angesprochen. Keine Ahnung.

    Ich habe letztens eine Werbeaktion eines Fotostudios gesehen bzgl der EM. Die Kinder und Frauen durften kostenlos/vergünstigt Fotos als Geschenk für ihre Väter/Männer machen.


    Die Kinder sollten dafür Fußballshirts und Sportklamotten mitbringen. Die Frauen Dessous und ein "Accessoire", wie einen Fußballschal. 8I

    Ich finde, man tappt beim vielen "Helfen" schnell in eine Bedienfalle. Ich hatte schon die SituatIon, dass mein Siebenjähriger mit mir am Tisch saß, mich ansah und nur "Messer" sagte. Da war für mich dann Schluss und ich habe sehr genau geschaut, was er selbst kann. Und das war ziemlich viel. Wenn er nun einmal mich freundlich nach einem Messer bittet, weil ich gerade stehe oder es für ihn mühsamer ist etc., mach ich das natürlich. Aber es ist ihm nun klar, dass es eigentlich seine Aufgabe wäre und ich ihm einen Gefallen tue. Und das ist mir wichtig. Vielleicht auch stark altersabhängig. Aber ich kenne ein paar Kinder, die ihre Eltern rumkommandieren und das scheint für beide Seiten normal. Da fände ich den Satz "das kannst du selbst" manchmal angebracht.

    oh, wie schön, solveigh!


    Heute bei uns mal wieder ein Klassiker: "Mama, ist heute nächste Woche?"


    Nächste Woche machen wir nämlich was Schönes, was sehnlich herbeigewünscht wird. ^^

    Ich schließe mich Ainu an.


    Edit: also, natürlich nur wenn es sich nicht um Stunden usw handelt. Meine Kinder wollten einfach frühzeitig teilhaben am Tisch uns anderen Sitzsituationen.

    Ich finde ja gerade bei Kinderbasteleien Dinge schön, die sich verbrauchen oder nützlich sind.


    Vielleicht dicke Stumpenkerzen bemalen (mit Kerzenwachsmalern)


    Auf jeden Fall Plätzchen oder Pralinen


    Kuchen im Glas (mit schöner Dekoration dran)


    Weihnachtsbaumanhänger basteln?


    Mit Kartoffeldruck bedruckte oder Textilmarkern bemalte Geschirrtücher/-schürzen?

    Hella, ich habe mich sehr ausführlich damit beschäftigt und sehe das dennoch anders.


    Ich möchte nicht, dass meine Mann "gut gemacht, weiter so" sagt. Ich möchte aber auch nicht, dass er lächelnd zu mir sagt "oh, eine aufgeräumte Wohnung".


    Ich empfinde beides nicht als authentisch. Vielleicht kann man anerkennen, dass Menschen unterschiedlich sind, dass es wichtig ist authentisch zu sein im Umgang miteinander und das dies völlig unterschiedlich aussehen kann und darf in unterschiedlichen Familien und Beziehungen.