Beiträge von Qu.

    Naja, was heißt klappen. Das liest sich natürlich jetzt schön harmonisch. Aber in der Realität gab's und gibt's da immer wieder auch Diskussionen drum.


    An manchen Abenden mache ich dann dennoch klare Ansagen, an manchen ist der Wunsch nach Nähe für das Kind größer und wichtiger als mein Alleinseibedürfnis. Manchmal klappt es auch reibungslos. Mal so, mal so.


    Ich für mich brauche eben auch Raum, das ist auch wichtig, sonst kann ich an anderer Stelle nicht der Mensch (und die Mutter) sein, der ich am liebsten sein möchte.

    Eine Möglichkeit wäre noch, dass sie sich etwas allein beschäftigt. Also, es im Bett schön kuschelig machen und Musik/Hörspiel an. Schöne Bilderbücher gucken, tiptoi/ting spielen. So dass klar ist, ab dann und dann ist Ruhezeit und diese Stunde oder so habt ihr dann ein bisschen für euch.

    Ich brauche mal eure Meinungen: Ich möchte gern an eine bestimmte Institution eine Initiativbewerbung schicken und würde vorher aber eigentlich doch gern wissen, ob das im Ansatz erforlgreich sein kann. Eine Telefonnummer ist auf der Website nicht angegeben, nur eine Mailadresse, woraus ich entnehme, dass dies der bevorzugte Kontaktaufnahmeweg ist.


    Nun sitz ich wie ein Ochse vor der Mail und weiß nicht, wie ich das unkompliziert schreiben kann. War es nicht so, dass man einen Brief nicht mit "ich" anfangen soll? Oder ist das überholt. Wie kann ich das denn umformulieren ohne "Ich" vorn? Oder sollte ich gar nicht erst fragen, sondern gleich die Bewerbung hinschicken per Mail?


    Ach so, Berufsfeld ist nicht Wirtschaft, sondern im weitesten Sinne Gesundheit, Bildung, Soziales, falls das wichtig ist.


    Danke schonmal für eure Meinungen!

    Mir hat mal eine Ärztin Backpulverspülungen empfohlen. Das hört sich erstmal sehr seltsam an, hat aber erstaunlicherweise gut funktioniert (nachdem nichts anderes geholfen hatte, auch keine Medikamente). Die ersten Male hats aber ziemlich gebrannt.


    Ansonsten kenne ich noch die verschiedenen Tipps:


    - nur BW-Unterwäsche
    -kein Zucker
    -Knoblauchzehe als Tampon 8I 
    -Joghurt wie oben beschrieben


    Würde ich aber alles nicht empfehlen (außer BW-Wäsche). Entweder wirkungslos oder börks.


    Edit: Multigyn finde ich auch sehr gut, aber eher prophylaktisch/unterstützend.

    Ich frage mich ganz ehrlich, wie das heutzutage gehen soll. Ich meine, findet ihr das nicht auch komisch? Der ganze hochauflösende US, bei dem man so viele Details erkennen kann und dann solche Fehler? Mir persönlich ist so ein Fall übrigens nicht bekannt. Und ich konnte mein Kind auch sehr zweifelsfrei einem Geschlecht zuordnen, obwohl ich kein US-Spezialist bin.


    Ich denke ja manchmal, das Geschlechts- "gefühl" ist vielleicht eher ein Geschlechtswunsch? Konntest du das Geschlecht denn selbst auf dem US erkennen?

    Ich habe das noch nie gehört und mir wurde das nach meinem VBAC auch von niemandem gesagt.


    Das heißt ja allerdings nicht, dass es nicht richtig ist.


    Edit: ich habe auch nur ein Kind spontan nach Sectio entbunden, vielleicht würde das bei einer weiteren Schwangerschaft angesprochen. Keine Ahnung.

    Ich habe letztens eine Werbeaktion eines Fotostudios gesehen bzgl der EM. Die Kinder und Frauen durften kostenlos/vergünstigt Fotos als Geschenk für ihre Väter/Männer machen.


    Die Kinder sollten dafür Fußballshirts und Sportklamotten mitbringen. Die Frauen Dessous und ein "Accessoire", wie einen Fußballschal. 8I

    Ich finde, man tappt beim vielen "Helfen" schnell in eine Bedienfalle. Ich hatte schon die SituatIon, dass mein Siebenjähriger mit mir am Tisch saß, mich ansah und nur "Messer" sagte. Da war für mich dann Schluss und ich habe sehr genau geschaut, was er selbst kann. Und das war ziemlich viel. Wenn er nun einmal mich freundlich nach einem Messer bittet, weil ich gerade stehe oder es für ihn mühsamer ist etc., mach ich das natürlich. Aber es ist ihm nun klar, dass es eigentlich seine Aufgabe wäre und ich ihm einen Gefallen tue. Und das ist mir wichtig. Vielleicht auch stark altersabhängig. Aber ich kenne ein paar Kinder, die ihre Eltern rumkommandieren und das scheint für beide Seiten normal. Da fände ich den Satz "das kannst du selbst" manchmal angebracht.

    oh, wie schön, solveigh!


    Heute bei uns mal wieder ein Klassiker: "Mama, ist heute nächste Woche?"


    Nächste Woche machen wir nämlich was Schönes, was sehnlich herbeigewünscht wird. ^^

    Ich schließe mich Ainu an.


    Edit: also, natürlich nur wenn es sich nicht um Stunden usw handelt. Meine Kinder wollten einfach frühzeitig teilhaben am Tisch uns anderen Sitzsituationen.

    Ich finde ja gerade bei Kinderbasteleien Dinge schön, die sich verbrauchen oder nützlich sind.


    Vielleicht dicke Stumpenkerzen bemalen (mit Kerzenwachsmalern)


    Auf jeden Fall Plätzchen oder Pralinen


    Kuchen im Glas (mit schöner Dekoration dran)


    Weihnachtsbaumanhänger basteln?


    Mit Kartoffeldruck bedruckte oder Textilmarkern bemalte Geschirrtücher/-schürzen?

    Hella, ich habe mich sehr ausführlich damit beschäftigt und sehe das dennoch anders.


    Ich möchte nicht, dass meine Mann "gut gemacht, weiter so" sagt. Ich möchte aber auch nicht, dass er lächelnd zu mir sagt "oh, eine aufgeräumte Wohnung".


    Ich empfinde beides nicht als authentisch. Vielleicht kann man anerkennen, dass Menschen unterschiedlich sind, dass es wichtig ist authentisch zu sein im Umgang miteinander und das dies völlig unterschiedlich aussehen kann und darf in unterschiedlichen Familien und Beziehungen.

    Mir wird das hier echt zu hoch.


    "Cool, du hast aufgeräumt" ist für Viva ok, "Toll, wie du aufgeräumt hast" nicht, jedweder Kommentar zum Zustand der Wohnung ist für Trin albern.


    Meinetwegen. Das sind dann eure Gefühle, wie ihr eure Beziehungen führt. Ist ja in Ordnung. Aber das ist auch kein "besserer" Umgang.


    Und dann andere Arten des Umgangs als "grausig" zu bezeichnen. Also, wenn das keine Bewertung ist :D .


    (Um Genderkacke vorzubeugen: ja, ich lobe auch meinen Mann, wenn er etwas besonderes außer der Reihe im Haushalt gemacht hat, bei dem ich weiß, das hat ihm Mühe gemacht. Oder irgendwas anderes außerhalb des Haushalts).



    Ich finde es übrigens auch nicht schlecht, mal zu reflektieren. Ich sage auch ganz oft nicht "toll", sondern "ich sehe dich" in unterschiedlichen Formen. Und wenn ich eben auch "toll" und "super" sage, dann steht das kurz für "ich finde das toll" und ist keine Bewertung, sondern der Ausdruck meiner Meinung/meines Gefühls. Und das in aller Regel auch ehrlich und ohne manipulative Hintergedanken. Aber da ich ein Mensch und nicht perfekt bin, gibt es zu obiger Regel sicher auch Ausnahmen ;).


    Ansonsten kann ich mich Kiwi anschließen.

    Ich finde diese Zitate schwierig, weil sie Lob und Belohnung gleichsetzen. Und es sind keine "wissenschaftliche Belege", sondern einfach Meinungen. Das ist ja in Ordnung, dass man dieser Meinung ist, dies aber nun als Wahrheit zu verkaufen, ist irreführend.


    Wenn ich den ganzen Vormittag die Wohnung geschrubbt habe, dann freue ich mich, wenn mein Mann sagt: " Du hast ja richtig super aufgeräumt heute". Wenn ich bei der Arbeit einen guten Vortrag gehalten habe, freue ich mich über ein: "sehr gut gemacht". Ich könnte nun tausend Beispiele nennen. Und ich fühle mich in den allermeisten Fällen nicht klein gemacht oder veralbert. Im Gegenteil.


    Ich hatte früher auch eine andere Einstellung. Diese hat sich mit der Zeit und Erfahrung aber gewandelt.

    Das habe ich bisher auch noch nicht gehört. Wo/wie ist das bekannt?


    Es gibt die Theorie, die ich hier von den Raben kenne (und möglicherweise bei Liedloff auch gelesen habe?), dass Loben schlecht sei, weil man damit den Kindern mitteilen würde, dass man überrascht wäre, dass sie etwas Bestimmtes können. Und dass man sich über sie stellen würde, da Lob eine Bewertung beinhalte. Besser sei reines Mitfreuen.


    Soweit ich weiß, gibt es dafür aber keine Belege, noch ist das "hinlänglich bekannt"?


    Im Gegenteil, es gibt ja diese Versuche mit Belohnungen, die intrinsische Motivation unterminieren. Dabei gilt Lob aber gerade nicht als Belohnung. Ich lobe meine Kinder gern und ich werde auch gern gelobt.

    Ich kenne das andauernde Loben auch von einer amerikanischen Familie hier. Alles, wirklich alles ist "good job" oder "super, honey" :D


    Das ist mir auch zu viel. Andererseits finde ich die deutsche Art, mit Kindern umzugehen häufig sehr ernst und trocken.