Beiträge von carla

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    Mein Grundproblem ist da ehet: Warum wird KHs und Arztpraxen blind vetraut, aber bei Physiotherapie, Hebammen etc. werden die Leute unter Generalverdacht gestellt und von den Menschen, die das in Anspruch nehmen, Unterschriften verlangt

    Ja, sehe ich auch so. Aber das ist ja (bis auf die Unterschrift für Telefonate) nicht neu. Das war vor diesem jetzt gültigen Hebammenhilfevertrag ja auch so. Das Problem kann man diskutieren, sollte nur dabei deutlich machen, dass es nix neues ist.


    Mondschein da bin ich tatsächlich nicht ganz sicher. Eigentlich wollen die Kassen die Originalunterschriften. Aber bei Videoberatungen war es bisher so wie du beschreibst möglich. Werde ich mal ausprobieren. Aber ich hoffe, dass diese Unterschriftspflicht für Telefonate schnell wieder aufgehoben wird. Denn auch per Email ist der Mehraufwand für die paar Euro zu hoch

    Bei Kursen dürfen Hebammen keine Kaution mehr nehmen und auch nicht verpasste Stunden in Rechnung stellen. Begründung dafür: Die Kurse wären so großzügig honoriert, dass man das verkraften soll. Jede Physiotherapiepraxis z. B. darf das aber.

    Ja, das finde ich auch ganz schlimm und ich hoffe sehr, dass da noch nachgearbeitet wird.

    Die Hausbesuche müssen im 5-Min.-Takt dokumentiert werden. Wie viel bezahlt wird, hängt vom Abstand zur Geburt ab. Direkt der erste Besuch darfz. B. 1,5 oder 2 h dauern, nach einiger Zeit sinkt es dann

    Aber das ist doch eine große Verbesserung! Vorher war es völlig egal, wie lang ich im Wochenbett bei einer Frau war - ich hab immer nur eine Pauschale bekommen. Und die hat maximal eine halbe Stunde Arbeit bezahlt.

    Nun ist der „Kipppunkt“ bei 35 Minuten - ab da verdiene ich besser als vorher. Und da viele Hebammen länger als eine halbe Stunde beim Wochenbettbesuch sind, lohnt sich das schon direkt.

    Eine Kollegin, die bisher immer recht kurze Wochenbettbesuche machte, sagte zu mir, dass sie nun deutlich entspannter ist, wenn sie etwas länger da ist, da sie weiß, dass sie nicht „für umme“ weiterarbeitet. Ich glaube, ihre Arbeitsqualität verbessert sich.

    In den ersten drei Tagen nach Geburt kann die Hebamme täglich jeweils 90 Minuten abrechnen. Dann (bis 3 Monate nach Geburt) jeweils 60 Minuten und nach den drei Monaten jeweils 45 Minuten.

    Meiner Erfahrung nach passt das von der Länge meistens ganz gut.


    Beratungen auf Distanz dürfen nur noch telefonisch sein (nicht mehr Mail, Messenger-App oder Mail) und müssen auch von der Versicherten schriftlich quittiert werden. Wie macht man das, wenn Kurse und Hausbesuche beendet sind? Die Portokosten fressen die Erstattung.


    Ich finde es sowieso einen Witz, wenn man bei einer Hebamme jeden Popel quitieren muss, das für KHs oder ärztliche Praxen aber nicht

    Ja, da stimme ich voll zu - geht gar nicht und muss sich ändern (also die Unterschriften für Telefonate). Gabs vorher auch nicht. Auch Messenger- bzw Emailberatungen gibt es häufig und sollten nicht für umsonst gemacht werden. Man könnte diese Art der Beratung, privat in Rechnung stellen. Ist aber m E nicht sinnvoll oder praktikabel.

    Videoberatungen sind übrigens möglich und anrechenbar

    Sie fragt sich: wenn sie bei einer Frau 60 min ist, aber nur 45 bezahlt werden, wie ist es dann, wenn man z. B. stürzt? Zahlt dann die BG oder ist es Privatvergnügen?

    Nein, da ist natürlich die BG zuständig- vorher gab es ja auch nur die Pauschale. War egal, wie lange man dort war, wenn frau in ihrer Tätigkeit als Hebamme einen Unfall hat, ist die BG zuständig.


    Wie schon mal gesagt: ich sehe auch vieles kritisch an dem neuen Vertrag und hätte mir einiges anders gewünscht. Aber ich denke, dass es sinnvoll ist, erst mal in Ruhe zu schauen, wie sich die Vergütung von uns Hebammen jetzt in der Praxis ändert. Einige werden auf jeden Fall finanziell besser da stehen. Andere (Beleghebammen) eher nicht und da heißt es dran zu bleiben.

    Aber ich halte nichts davon, den gesamten Vertrag zu verteufeln - das ist aus meiner Sicht „zu einfach“ bzw zu sehr „schwarz-weiß“ gedacht.

    Ich arbeite freiberuflich.

    Und ich sehe in dem Vertrag auf jeden Fall deutliche Verbesserungen (zum Belegsystem kann ich nichts sagen, da habe ich keinen Einblick) für mein Arbeiten.

    Endlich kann ich einen Wochenbettbesuch nach der Länge abrechnen. Bis jetzt konnte ich nur eine Pauschale abrechnen, die ungefähr 20 - 30 Minuten Arbeit abdeckt. Ich bin aber oft 60 Minuten oder länger bei den Frauen. Das wird nun endlich (!) vergütet.


    Es gibt nun sehr viele Änderungen in der Abrechnung und wir müssen alle erstmal schauen, wo es besser wird und wo noch nachgebessert werden muss.

    Der Vertrag ist erstmal auf 2 Jahre begrenzt und dann wird neu geschaut.

    Generell wird diese Debatte häufig sehr emotional und polemisch geführt - garniert mit viel Halbwissen.

    Tragen zum Binden wie der Bondolino haben keine Brustgurt, dafür kreuzen die Gurte über der Brust wie bei der Wickelkreuztrage.

    Naja, aber es ist für viele Frauen sehr unangenehm Träger vor der Brust zu kreuzen. Wenn man nicht kreuzt, ist es meist sinnvoll einen Brustgurt zu nutzen. Ginge aber auch ohne

    Ich muss Hilda zustimmen. Auch wenn ich nicht vor hatte die Union zu wählen, hast du bei mir mit dem Posting einen starken Widerwillen geweckt und ich habe nach der Hälfte des Postings aufgehört zu lesen, weil ich mich durch diese Schreibweise bevormundet fühle. Ich will nicht wissen, wie es bei Leuten ist, die die Union tatsächlich wählen wollen.

    Danke für eure Beiträge. Ich finde den Ausgangspost vom Ton her sehr unangenehm und bevormundend. Da steckt mir zu viel „ich weiß was richtig ist und alle die das anders als ich sehen, haben es halt nicht verstanden“ drin.

    Weckt bei mir nur Unmut und hilft mir sicher nicht bei einer Wahlentscheidung (wobei die bei mir schon fest steht und es ist sicher nicht die Union oder die AFD, nur fürs Protokoll)

    Huhu,

    oh je, das klingt anstrengend. Ich kann gut verstehen, dass dich das stresst.

    Mir ist eine Sache aufgefallen, wo ich einhaken würde. Du schreibst, sobald er schläfrig guckt, bekommt er eine frische Windel und den Schlafsack. Ich kann mir vorstellen, dass diese beiden „Aktionen“ ihn wieder wach machen. Das kenne ich von meinen Kindern auch. Ich hab das in dem Alter dann immer so gemacht, dass ich sie einfach hab einschlafen lassen und dann im Schlaf später nochmal gewickelt und vllt könntest du dann auch später den Schlafsack anziehen. Einfach deshalb, um die müde Zeit zu nutzen... unsere Kinder haben aus diesem Grund meist in den ersten 1,5 Jahren keine expliziten Schlafklamotten getragen ?

    Hallo zusammen.

    Meine fast 8jährige Tochter schreibt und empfängt liebend gerne Briefe.

    Und deshalb ist sie auf der Suche nach einem Mädchen, was auch Lust dazu hat.

    Gibt's da jemand, die auch Lust hätte?

    Viele Grüße!

    Ti.na

    Irgendwie verstehe ich dieses "ein Wochenende wegfahren zum Abstillen" nicht so wirklich. Das machen ja ganz viele. Aber ich kapier nicht, wie das funktioniert?

    Ich war letztes Jahr ein paar Tage im Krankenhaus; da musste es mit Papa gehen aber als ich wieder da war, war alles wie vorher. Und er hat monatelang Angst vorm Krankenhaus gehabt. Das war der einzige Effekt, aber er war dadurch ja nicht abgestillt.

    Sorry, das ist wirklich nicht böse gemeint, ich steh nur wirklich immer mit Fragezeichen über dem Kopf da, wenn ich das von anderen höre. #confused

    Hallo Mia,

    bei mir hatte das Wochenende wegfahren den Effekt, dass ich gemerkt habe, dass es auch sehr gut ohne mich und ohne Stillen funktioniert. Klar, sobald ich wieder da war, wollte mein Sohn auch wieder an die Brust. Aber das Wissen, dass es auch gut ohne mich geht, hat es mir leichter gemacht, die Brust zu verweigern. Ich hatte dann kein schlechtes Gewissen mehr.

    Ansonsten habe ich nach mittlerweile drei mal sehr unterschiedlichem Abstillen (einmal auch mit Tandemstillen) die Erfahrung gemacht, dass es mit dem zeitweisen Abstillen je nach Kind sehr unterschiedlich funktioniert. So habe ich meinem zweiten Sohn das lediglich nächtliche Stillen nicht vermitteln können - da funktionierte für mich dann irgendwann nur das komplette Abstillen. Beim dritten Kind ging das gut: nachts nicht mehr gestillt, tags schon. Hat er gut verstanden. Ich habe einige Nächte mit ihm in einem anderen Zimmer geschlafen (um die anderen nicht zu wecken) und habe ihn, wenn er trinken wollte rumgetragen und gesungen. War aber nur zwei Nächte nötig, dann konnte ich ihn im Liegen beruhigen.

    Ich sehe das nicht so problematisch...

    Immerhin geht sie raus, wenn sie raucht.

    Verheimlichen würde ich das vor meinem kind sicher nicht. Wieso auch? Ich hätte einiges vor meinen kindern zu verheimlichen, wenn sie mit all den dingen nicht in Kontakt kommen sollten, die ich doof finde.

    Und Rauchen finde ich da echt noch harmlos - RaucherInnen schaden in erster Linie nur sich selbst, wenn sie nicht in geschlossenen Räumen rauchen.

    Von z.B. AutofahrerInnen kann man das nicht behaupten?