Beiträge von Ti.na

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    Ich glaube es gibt keine heilen Familien. Es gibt überall Probleme

    Für mich sind das zwei verschiedene Dinge. Klar hat jede Familie Probleme. Aber der Umgang damit, der ist es, wo sich heile Familien und nicht-heile Familien trennen

    Nachtkerze: genau so sehe ich das auch.

    ich empfinde uns als heile familie, absolut.

    Probleme haben wir mal mehr mal weniger, mal im innen, mal im außen.

    Daroan, dass liest sich toll

    und so in der art ging es mir und meinem Mann auch.


    ok, wir haben das alles nicht direkt besprochen, sondern dachten das beide gleich

    und haben das dann die kommenden wochen/ monate abgecheckt.

    also mit dem baby wart ihr schneller als wir :D :P

    Mit Medienzeiten bin ich viel viel großzügiger als andere. Ich sehe da aber keinerlei Zusammenhang. Meine beiden Kinder waren schon mit 2 Jahren so, noch lange vor Computer und Tablet. Sie sind halt einfach so (und wenn ich mir meinen Vater und mich so anschaue weiß ich genau, woher es kommt). Auch am Computer kann man kreativ tätig sein, siehe Videos schneiden. Da kommt man mit 30 min nicht weit wenn man das vernünftig machen will ;).

    Mein Großer programmiert mittlerweile, nicht nur Kleinigkeiten. Aber dazu habe ich einfach eine andere Meinung als die meisten hier. ;)


    Aber ja, ein bisschen mehr "ist mir doch egal"-Einstellung würde uns allen hier gut tun manchmal. Aber das herzuzaubern ist halt auch nicht so einfach.

    mediennutzung leben wir ja ganz anders (aktuell zumindest),

    aber bei deinem eingangstext habe ich auch direkt gedacht, ob es nicht sinnvoller ist, wenn er sich auch mal richtig in das spiel vertiefen kann.


    entweder das er sich die zeit aufsparen kann und dann tageweise deutlich mehr hat oder doch pro tag mehr

    zeit überhaupt kriegt.

    oder z.b. den samstag zur freien spielnutzung oder so?

    müssen sie eben nicht.

    ich hatte eine woche unwohlsein und auch beim abtasten in der klinik kam von mir

    kein zucken, nur das es da und dort unangenehm ist.


    daher auch später die entschuldigung der 1. ärztin,

    sie war eben auch der meinung, dass ich bei blinddarm von der liege hätte springen müssen

    so wie sie gebohrt hat.


    und der blinddarm war derweil schon perforiert (was wohl durchgebrochen bedeutet)

    also Höhe Hüftknochen (ich nehme an du meinst den Beckenkamm) ist für gynäkologische Sachen eigentlich zu hoch. Klingt für mich auch eher nach Darm, wenn dir auch eh ein bisschen übel ist,kann es gut ein entsprechender Infekt sein.

    Ich glaube, das war es. Ich habe eine umfassende internet-internistische-Weiterbildung gemacht #rolleyes und festgestellt, dass die Stelle zwar genau da ist, wo der Blinddarm liegt, aber ansonsten gar nichts dazu passt.

    Zusammen damit, dass ich die ganze Woche k.o war und Schwierigkeiten mit dem Essen hatte, vermute ich einen Infekt. Jetzt zieht es nur noch leicht, aber es ist viel besser.


    Ach ja...

    achja, angefangen hatte es bei mir auch, dass ich dachte, ich hätte vielleicht magen-darm.


    lass es abklären und bleib ruhig hartnäckig, dass sie wirklich mal wegen blinddarm gucken

    ich würde auch blinddarm abklären lassen.


    meine symptome waren angeblich auch nicht typisch und

    die Ärztin, die mich in der klinik zuerst begutachtet hatte und wieder heimschicken wollte,

    hatte sich später noch bei mir entschuldigt.

    die 2. war Gyn und konnte zwar ausschließen, dass es ein Gynproblem ist,

    wollte mich aber in jedem fall da behalten; falls der/die nächste Medizinier*In mich nicht behalten will.

    wurde dann von 3. person untersucht und direkt am blinddarm operiert.

    Ich glaube, es ist ein Trugschluss, dass die Nutzung der Technik für bestimmte Zwecke dazu führt, dass Kinder sich analog nicht mehr beschäftigen in der "Freizeit". Ich erlebe eher das Gegenteil, dass sie dann schon die Nase voll haben von Bildschirmzeit und gezielt ihre analogen Aktivitäten suchen, weil sie einfach Bewegung, Abwechslung, ein echtes Geischt, Körperkontakt oder wasauchimmer brauchen.


    Also mein Kind, das von einem analogen Schultag heimkam hat viel eher gefragt: darf ich jetzt mal ans iPad (zum Ausspannen), als das, das schon diverse Bildschirmaktivitäten im Homeschooling hinter sich hat und einfach nur "analog chillen" will.

    Diese Beobachtung kann ich auch bestätigen.

    ich nicht bei den kindern, die ich kenne.

    das sind aber alles noch KiTa-Kinder, da ist ja derzeit kein digitales homeschooling.

    ich finde es total normal, dass ich mit steigendem alter meine kinder immer mehr von der hand

    lasse und dann auf vieles auch immer weniger einfluss habe.

    daher gebe ich jetzt an werten mit, was mir sehr wichtig ist.

    vertrete die dinge so, wie ich es richtig finde. der einfluss wird natürlich immer mehr schwinden.

    als sie ganz klein waren, gab es nur zu essen, was wir servierten, dann kam der enge familien- und

    freundeskreis hinzu - da haben wir noch deutlich einfluss.

    mittlerweile sind sie bei freunden und der einfluss ist gering.

    noch haben sie kein taschengeld beim schulweg dabei, irgendwann werden sie sich aber auch selbst alles in einem

    engen finanziellen rahmen leisten können.

    das ist für mich völlig ok so.

    aber nur weil mein kind sich mit 10 jahren lauter zeug kaufen kann, schmeiße ich ihm nicht mit 6 jahren mist zum essen hin (meine ansicht, was ich als mist definiere; da hat auch wieder jede seine sicht!)


    weil er mit 14 vielleicht eh an seinem eigenen rechner zockt,

    lasse ich ihn nicht mit 8 völlig frei am tablet.


    ich gehe davon aus, dass es in der pubertät eh völlig anders abläuft.

    da gehe ich auch nciht von vernunft aus :D

    aber ich kann auch nicht sicher sagen, wie die nächsten jahre unser umgang mit den medien sein wird;

    da wachsen wir doch alle rein.

    Casa: ich habe mehrere Tabs offen und was weiß ich, was du da alles schreibst ...


    ... aber bin ja wie wir nahezu alle hier auch erst spät (ok, soweit ich weiß bin ich jünger als du)

    mit internet in berührung gekommen.

    hatte erst spät ein handy (im vergleich zu den anderen meines alters), smartphone erst spät, ...


    das ist typfrage

    Casa: ich verstehe, was du meinst bei 1.

    ABER: nimm den kindern, die es so gewohnt sind mal ihre filme weg, das nehmen die meisten dann ja auch nicht locker.

    so geht es unserem ältesten kind bei unser einen großen flugreise - er durfte einen film komplett schauen

    (die alternatvie war, dass er 2 sitze weiter bei 2 erwachsenen mitreisenden einen erwachsenenfilm mitgestarrt hätte.

    da war mir Shaun das Schaf viiiel lieber. :D


    bei uns ist das nicht mehr so extrem wie anfangs (das das thema film so übergroß ist), aber wir haben auch nciht einen in stein gemeißelten tag, sondern da ja wegen corona eh alle tage fließend sind ;) gucken wir auch mal in der woche statt am wochenende.

    wenn es am wochenende mal ausfällt ist das nahezu nie ein großes thema.

    woran das genau liegt kann ich dir jetzt so nicht sagen.


    mittlerweile gucken wir manche filme auch ein wiederholtes mal, dazu wären sie anfangs nicht bereit gewesen - da würden sie ja quasi einen film verpassen. derzeit genießen sie wiederum auch die vorfreude auf einen bekannten film.


    zu 2. anscheinend nehmen deine kinder das alles sehr bewusst wahr.

    das ist doch toll!

    ich denke ja eher, dass das eine typfrage ist und deine kinder sonst auch super schnell reizüberflutet und

    überfordert wären.

    ich finde es jedenfalls eine tolle rangehensweise :)

    werkzeugnutzung finde ich ja wiederum wichtiger :D

    das man eben alltagstauglich ist.


    und mediennutzung ist eigentlich inhalt in jeder Kinderbetreuung und schule.

    das reicht mir vom umfang her völlig.

    ich sehe da bei befreundeten kindern keine mega kompetenzen, weil sie unbegrenzt am TV oder tablet hängen.

    PaulaGreen: ja, meine Schwiegermutter ist bis heute keine gute Autofahrerin geworden.

    durfte sie als kind auch nicht üben ;)


    verstehst du, was ich meine?

    es ist auch einfach sehr individuell, wie gut man mit neuen sachen klarkommt.

    aber die technik von heute ist eben nicht die technik von morgen!

    Ich bin gerade unschlüssig:

    - immer die selben Gute Nacht Geschichten vorlesen? (Vorteile: Gewohnheit, "Trigger" / Konditionierung: jetzt ist Schlafenszeit, keine starke geistige Stimulation, weil Bekanntes)

    - immer wechselnde Geschichten (Vorteile: Ansprechender, unterhaltsamer, man dreht als Elternteil nicht durch ;) )


    Wie seht ihr das?


    Äh ich komme schlicht nicht in die Verlegenheit, da mitreden zu dürfen... #weissnicht

    Jedes Kind sucht ein Buch aus, die Reihenfolge wechselt ab, fertig. Dabei haben wir Phasen, wo ich drei Wochen lang jeden Abend das Neinhorn lese, und Phasen, wo es jeden Tag was neues sein muss.

    Ist das dann pädagogisch am besten, weil es den Geist flexibel hält? #zwinker

    genau so :)


    die älteren würden mir einen vogel zeigen, wenn es immer dasselbe wäre;

    das jüngste kind will oft noch gerne wiederholung.

    jeder sucht das aus, was er/ sie mag.


    wenn du angst hast, dass es zu unruhig ist: halte dich an den ritualen zuvor fest - der ablauf vor dem ins bett gehen

    und der geschichte. vielleicht danach noch ein einschlaflied und da gerne immer das gleiche oder ein kleines repertoire