Beiträge von Phönix

    An alle, die sagen, Grosskind auf dem Laufrad oder zu Fuss: Hat Euer Kind dann schon keinen Mittagsschlaf mehr gemacht? Wir sind im Moment auch schon sehr viel ohne Kinderwagen unterwegs. Aber bei Tagesausflügen oder einfach über Mittag, nehme ich den Wagen meistens mit, damit sie darin schlafen kann.

    Doch, Großkind hat da noch Mittagsschlaf gemacht und wurde in dieser Zeit dann eben vom Papa in der Trage getragen. Bzw. haben wir ganz ganz selten mal Ausflüge über Mittag gemacht.

    In seltenen Ausnahmefällen hatte ich (wenn ich alleine unterwegs war) nen ganz einfachen Klappbuggy dabei für Strecken über 5 km, die hat die Große noch nicht mit laufen gepackt. Ansonsten saß sie eben beim Papa auf den Schultern, hat sich dort ausgeruht und ist danach weitergeflitzt. Allerdings ist meine Große auch vom Typ Duracellhase - die läuft und läuft und läuft... sie ist mit knapp 3 auch schon 10 km Wanderungen mitgelaufen.

    Ich unterschreib mal bei Tobalenta. Wir haben inzwischen den zweiten Römer Evolva genau für solche Zwecke wie ihr. Die eine Oma hat ein Auto wo unser Reboarder nur extrem umständlich reinpassen würde, sie hat da nen Evolva drin. Und wir haben noch einen wenn jemand anderer ein Kind mitnimmt oder wir noch eins. Der ist leicht, handlich, schnell eingebaut, geht bis 18 kg mit Fünfpunktgurt.

    Fangkörper mag ich persönlich nicht, da wüsste ich jetzt auch nicht welcher gut ist.

    Die Storchenwiege Leo find ich für solche Brocken echt gut. Und ich kann nur Meisterschülerin recht geben - der ER verzeiht keine Bindefehler. Wenn ich da nicht ganz exakt nachgezogen/gebunden habe wurde ich spätestens nach ner Viertelstunde mit fiesen Schulter/Nackenschmerzen bestraft. Hatte ich hingegen gaaaaanz sorgfältig gebunden, konnte ich auch mehrere Stunden im ER tragen. Also vielleicht nichmal Richtung Trageberatung schauen, dass da die Fehlerquote ausgemerzt wird und geschaut wird, womit sie gut zurecht kommt?

    Hier hatten beide Kinder im Frühjahr Würmer ohne Symptome. Kein wunder Po, keine Würmer im Stuhl, kein Juckreiz, nix. Mein Sohn musste in der Zeit wegen was anderem auch ne Stuhlprobe abgeben - negativ auf Würmer. Erst als mir nach dem Baden und anschließenden Wickeln einer entgegenkrabbelte wars klar. Die Große wurde auf Verdacht mitbehandelt und hatte eindeutig auch welche (man sieht ja dann sehr schön, was da alles tot ausgeschieden wird...).


    Ja, mir war da im ersten Moment auch kotzübel und mich hats nur noch geschüttelt bei dem Gedanken, dass da jetzt überall im Darm... Du hast mein vollstes Mitgefühl! Wir hatten für die Kinder Molevac verschrieben bekommen und wir Erwachsenen haben Vermox genommen. Laut KiA und Hausarzt ist es wohl am sinnvollsten immer die komplette Familie zu behandeln.

    Die Gruppe 1 geht doch aber bis 18 kg? Und die hat deine Tochter doch noch lange nicht, oder? Dreipunktgurt geht erst ab 15 kg, ja. Deswegen ja mein Vorschlag mit dem Fünfpunktgurt und nem Gr. 1 Sitz.


    Ansonsten ruf ich mal Sinsiria , die kann dir bestimmt noch besser beim auseinanderdröseln helfen.


    Edit: Du kannst bei allen das Kopfteil hochmachen und der Fünfpunkt rutscht mit nach oben. Ganz sicher. Wir haben den Evolva selber.

    Also meines Wissens ist es NICHT ok, wenn der Kopf drüber rausguckt. Da ist ja dann nur noch unzureichender Aufprallschutz in diesem bereich gegeben. Ich würde wohl einen Gruppe 1 (9-18 kg) Sitz kaufen, der bis 18 kg mit Fünfpunktgurt ausgestattet ist. Wir haben einen Gruppe 1/2/3 Sitz, der bis 18 kg mit Fünfpunktgurt geht, danach dann erst mit Dreipunktgurt.

    Nur mal kurz gegoogelt - der Römer Evolva, King, Duo plus zum beispiel.


    Ich nehme jetzt mal an, dass ihr von einem vorwärtsgerichteten ausgeht und keinen Reboarder wollt? Da wäre das Problem nämlich viel einfacher zu lösen.

    Mein Sohn ist diesen August mit 3,5 Jahren von der Tagesmama in den KiGa gewechselt. Zu diesem Zeitpunkt war er NullkommaNull trocken, alle Versuche dahingehend hat er immer vehement abgelehnt und komplett verweigert und dichtgemacht. Er trug also sowohl zuhause als auch bei der TaMu rund um die Uhr Windeln.

    Im KiGa dann haben wir die Eingewöhnung noch mit Windeln gemacht und dann kam der KiGa mit dem Vorschlag, es doch vielleicht mal ohne Windeln zu probieren. Ich war seeeeeeehr skeptisch, weil alle bisherigen Versuche eben voll in die Hose gegangen sind. Und siehe da - im KiGa machte er problemlos mit. Setzte sich aufs Klo, als hätte er nie was anderes gemacht. Die Erzieherinnen haben ihn im Endeffekt immer nach 1,5 bis 2 Stunden (seine übliche Pullerzeit) aufs Klo geschickt. Keine Widerrede, keine Verweigerung von seiner Seite. Am Anfang waren die Wäscheberge noch riesig (3-5 nasse Hosen pro Tag) und ich hab ihm für den Heimweg immernoch Windeln angezogen. Inzwischen (3 Monate später) haben wir aller paar Tage mal eine nasse Hose ausm KiGa. Und - er scheint langsam selber zu spüren, wann er muss. Er schaffts zwar selten rechtzeitig aufs Klo, aber er sagt Bescheid, rennt los und wenn wir ganz schnell mitflitzen und ihm beim ausziehen helfen geht auch nix daneben. Meist sind wir erwachsenen zu langsam. Was ihm noch vor 3 Monaten egal war (er ist dann einfach weiter mit nasser Hose rumgelaufen) scheint ihn jetzt zu stören. Er ist sichtlich enttäuscht, wenns danebengeht. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

    Also - ich muss aus der Erfahrung heraus sagen, dass meine Skepsis ungerechtfertigt war und würde das wohl auch wieder so machen. Ja, die Wäscherei nervt, aber so im Nachhinein scheint sichs doch gelohnt zu haben durchzuhalten und nicht nach 3 Tagen entnervt das Handtuch zu werfen und einfach wieder Windeln anzuziehen. Die Kinder brauchen schon ein bissl Zeit um das Achten dieses Bedürfnisses wiederzuerlernen.


    Wir hatten anfangs auch eine Phase, wo er ohne Unterhose im Kiga war, weil er da deutlich besser "gemerkt" hat, wann er muss. Und jedes Kind wird anders trocken. Manche sagen dann von heut auf morgen Bescheid (war bei meiner Großen so - die war mit nichtmal 1,5 Jahren trocken, bevor sie überhaupt sprechen konnte) und manche brauchen vielleicht einen kleinen Schubs von außen.


    Insofern - ab nem bestimmten Punkt hatte mein Sohn keine Wahl mehr. Nachts bekommt er nach wie vor eine Windel um, die zwar zu 50% morgens trocken ist, aber die anderen 50% sind wahre Überschwemmungen, die ich bitte nicht im Bett haben möchte. Und ja, ich habe immer eine Garnitur Wechselklamotten plus eine Notwindel einstecken.

    Unsere KiA Praxis liegt leider mitten in einem sozialen Brennpunkt. Da hab ich schon die absonderlichsten Geschichten mitbekommen. Die Eltern können wohl einfach nicht anders.

    Zum Glück ist unser KiGa sehr aufmerksam bei solchen Sachen, die haben schon viele besondere Kinder "groß" gekriegt.


    Stress... da sagt ihr was. Bisher hat er auf vermehrten Stress immer mit Regression und Aggression reagiert. Der Tic ist wohl ein neue Art des Hilfeschreis.

    Schade! Es hätte mich ja wirklich mal interessiert, wie es anderen Eltern und Kindern damit geht. Das Forum ist doch relativ groß, hier müsste es doch theoretisch noch mehr Betroffene geben?


    Heute beim KiA fand ich einige andere Eltern einfach nur zum kotzen. "Kann der damit nicht aufhören? Davon wird man ja ganz unruhig." Kind fragt Mama: "Ist das ansteckend?" "Ist der behindert oder so?" Da merk ich nur immer wieder wie verdammt weit weg wir von echter Inklusion sind. #heul

    So, Ohren sinds nicht, Augen hält er auch für ziemlich unwahrscheinlich. Wir haben jetzt nen Termin fürs EEG kurz vor Weihnachten. Wenns schlimmer werden sollte und Gang/Sprachstörungen/Herdblick/Bewusstseinsstörungen dazukommen sollen wir sofort in der Kinderklinik aufschlagen. Wenn das alles nicht auftritt ist es ne Tic - Störung, wie sie im Buche steht. Er hat sowohl die Videos als auch Liveschütteln gesehen und meinte, dass das schon recht typisch nach Tic aussieht.


    Puh, erstmal bin ich erleichtert, aber irgendwie tut der kleine Kerl mir grad auch ziemlich Leid. #hmpf

    Apropos Parasiten: An eine Wurminfektion würde ich bei Bauchweh inzwischen auch immer denken.

    Gab hier mal einen Bauchweh-Thread, den ich nur so interessiert mitgelesen hab (Taschenlampe, Abklatsch mit Tesafilm etc. ) Und 14 Tage später klagt mein immer mal Bauchweh habendes Kind über Juckreiz am Po. Die Taschenlampe brachte den unappetitlichen Befund zutage

    Ohne den Thread wäre ich nie drauf gekommen, da mal draufzuschauen.

    Stimmt, Würmer hatte sie auch schon mal vor zwei Jahren oder so, da hatte sie auch Bauchweh. Sie hat jetzt aber kein Popojucken, kann es das trotzdem sein?

    Man kann auch ohne Popjucken total verwurmt sein. Bei meinem Sohn hab ichs erst bemerkt, als mir nachm Baden einer entgegenguckte. Meine Große hatte auch äußerlich nix und das prophylaktische Wurmmittel hat bei ihr trotzdem so einiges an Würmern zutage gefördert...

    Am besten wäre es, wenn dein Sohn morgen auch den Kopf schüttelt, wenn ihr beim KiA seid, damit sich der ein Bild davon machen kann, wie denn der Tic aussieht und ob es wirklich ein Tic ist.

    Um diesem Vorführeffekt vorzubeugen, hab ich den Phönixmann ein Video aufnehmen lassen von ner Situation, als es richtig richtig ausgeprägt war. :D

    Im Schlaf ticst er nicht, verbal ist da auch nix, es ist tatsächlich nur der einfache motorische Tic des Kopfschüttelns. Wobei die Babysitterin am Freitag meinte, er hätte da auch auffällig oft mit den Augen gezwinkert. Hat mein Mann jetzt am Wochenende aber so nicht beobachtet. KiGa hat noch nix gesagt.


    Klar isses kein Weltuntergang nur leider noch ein Punkt mehr auf der ohnehin schon langen Handicapliste dieses zuckersüßen Kerlchens!

    Reagiert er in den Momenten auf Ansprache/Ablenkung oder wirkt er wie "weg"? Wie ist er danach, erschöpft, auffällig müde, anderweitig wesensverändert vielleicht auch etwas desorientiert oder einfach ganz normal? Vielleicht mal konkret beobachten, wie das Kind unmittelbar danach und im weiteren Tageslauf drauf ist, ob es irgend etwas gibt, was Auslöser sein könnte (Stress, auch positiver, körperliche Anspannung, Langeweile... (davor wird schwerer, aber wenn es sich zufällig mal ergibt...


    Ist er gar nicht ansprechbar oder dringt man "nur" schwer durch? Reagiert er auf Berühungen?

    Er ist währenddessen völlig normal ansprechbar, schaut Buch an und zwischen jedem einzelnen Wort (die bei ihm sehr langsam kommen aufgrund seiner Sprachprobleme) schüttelt er recht hochfrequent seinen Kopf mit Mund auf dabei. Eine Frequenz (Einmal Hin/Her) dauert keine Sekunde. Manchmal nur ein Hin/Her, manchmal mehrere hintereinander. Er ist Nicht erschöpft, nicht müde - ganz normal. Bei Konzentration (Sprechen, etwas im Buch suchen oä) tritt es nicht auf. Auslöser konnten wir bisher keine feststellen. Es tritt in so gut wie allen möglichen und unmöglichen Situationen auf.

    Das ganze läuft laut unserer Einschätzung komplett unbewusst ab.


    Preschoolmum : Dieses Kind hat eine auffällige Neigung zu Katastrophen im gesundheitlichen Bereich, vielleicht sind wir da inzwischen auch einfach total hypersensibel, wenn mal wieder was neues da ist... Im Moment wünschen wir uns für ihn bloß, dass mal alles normal läuft. Naja, und Facharzttermine kriegt man hier eh nur nach längerer bis ewiger Wartezeit - ich sag nur ein halbes Jahr für nen Termin in der Kindergastro für ein Kind mit heftigen Beschwerden... von daher lautet da eher die Devise - Termin machen und lieber absagen wenn doch nicht merh nötig als unnötig Wartezeit verstreichen lassen.

    Augenarzt Ist notiert, Preschoolmum . Was uns halt so stark beunruhigt ist das so plötzliche auftreten, was sich jetzt innerhalb von drei Tagen richtig krass manifestiert hat. Vor einer Woche hat er das noch nicht gemacht.

    Nase ist frei. Allerdings ist er ein absoluter Kandidat für Ohrenprobleme.


    Friseurtermin haben wir Dienstag früh. Auch wenn ich gedanklich heule, die schöne Lockenmähne abschneiden zu lassen. Und so richitg davon überzeugt, dass es daran liegt, sind wir eben beide nicht. Er hatte auch schon noch längere Haare, die definitv in die Augen hingen (in einer Ich-Lasse-keine-Schere-in-meine-Nähe Phase). Das hat ihn Null gestört. Warum jetzt auf einmal? #weissnicht


    Ich seh schon, ich geh da morgen beim KiA entweder mit ner Einweisung in die Kinderklinik raus oder mit nem Stapel an Facharztüberweisungen. #angst

    bin überhaupt kein fachrabe, aber bei der Erzählung musste ich an eine Passage von remo largo (babyjahre) denken. Dort beschreibt er, dass manche Kinder diese rhythmischen Bewegung oft vorm Einschlafen machen, dieses Gleichmäßige scheint sie zu beruhigen. Ich weiß allerdings nicht mehr, über welches Alter er das geschrieben hat. Ich kanns gerne nachgucken, wenn du möchtest.

    Ich drück euch die Daumen für sowas in der Art.

    Wenn er liegt schüttelt er nicht. Also das passt nicht so recht rein. Dann dürfte er ja nur vorm einschlafen Kopfscütteln, er macht das ja aber den gesamten Tag, solange er wach ist. Danke trotzdem fürs mitdenken!

    Das ist jetzt ebenfalls eine sehr laienhaft Idee: Weil du schreibst, dass er den Mund dabei öffnet: Könnte es sowas wie Verspannungen im Kiefer-Nacken-Bereich sein? Ich weiß von mir selbst, dass mir lockeres Kopfschütteln bei offenem Mund bei Verspannungen in dem Bereich gut tun. Und Kinder sind bei sowas ja nochmal intuitiver.

    Ich wünsche euch, dass es sowas harmloses ist!

    Gute Idee, Danke!

    Bei meiner Tochter waren es - sie war damals etwa 1 Jahr jünger als dein Sohn jetzt - tatsächlich die Haare. (Es war kein Kopfschütteln, sondern ständiges Augenkneifen. Auch bei Müdigkeit verstärkt)

    Hm. Aber warum dann erst jetzt? Er hat die Haare schon immer so lang. Und mit Haargummi drin schüttelt er trotzdem ungebremst weiter.


    die.lumme : Epilepsie hatte ich tatsächlich noch nicht auf dem Schirm, Danke!

    Irene : Danke, ich bin gespannt was du herausbekommst.

    Liebe Raben,

    ich brauch mal ein fachliches Brainstorming. Mein Sohn hat seit Mitte letzter Woche nen Kopfschütteltic, der in den letzten 2 Tagen richtig krass geworden ist. Morgens isses meist ok, abends wenn er müde ist ist es sehr stark. Meist öffnet er den Mund beim Kopfschütteln, es sieht im ersten Moment so aus, als wolle er seine Haare beiseiteschütteln. Wir dachten erst es liegt an den langen Haaren, aber das Kopfschütteln ist völlig unwillkürlich, nicht unterbrechbar. Wenn er redet oder sich ganz doll konzentriert, ist es nicht da. Unser nächster Verdacht waren die Ohren, aber MOE äußert sich anders bei ihm und sonst ist er völlig normal (bis auf seine vorher schon dagewesenen Baustellen).

    Habt ihr Ideen, was dahinterstecken könnte außer ne Tic - Störung, bzw, was für mögliche Ursachen es noch gibt und was ausgeschlossen werden sollte? Ich geh morgen früh mit dem Zwerg zum KiA und wäre gerne bisschen vorbereitet. Und beruhigt. Oder auch nicht beruhigt. Ich bin ein Mensch, der gerne alle Möglichkeiten kennt und sich mal kurz damit außeinandersetzen will.

    Rein theoretisch arbeite ich im Neurobereich als Ergotherapeutin, habe aber von Kindern so absolut keine Ahnung.


    Also, liebe Fachraben, HeikeNorge  Kissix  die.lumme  Irene - ihr fallt mir grad als allererstes ein. Könnt ihr mir vielleicht bisschen helfen?