Beiträge von andy3112

    Tolles Buch und tolle Website, vielen Dank für den Tipp. Die Videos sind auch klasse. Viele Anregungen auch für meinen jüngeren Sohn, der sich so schwer tut auf dem Gymnasium und mit dem Lernen. Für den Großen wäre das Buch ein super Einstieg...muss ich unbedingt besorgen!

    Also erstmal vielen Dank für den buchtipp, da schaue ich gleich mal, ob sie das bei uns auch in der Bücherei haben.

    Will er von sich aus lernen, ich würde sagen nein, es ist mehr das minimalprinzip und er musste es de facto halt nie. Und er kann es sich halt einfach in den anderen Fächern leisten, da reden wir auf keinen Fall vom sitzen bleiben, in Mathe hat er ne eins und in Deutsch eine zwei und die Nebenfächer sind auch alle gut bis mittelprächtig. Englisch und Latein sind noch die schlechtesten Fächer mit vier bis fünf.

    Ichbin einfach davon ausgegangen, dass man für die Oberstufe zwei Fremdsprachen als Voraussetzung haben muss und dass da dann das Latinum dazu gehört. Sicher bin ich mir nicht. Wir wohnen in Rheinland-Pfalz, also wenn es in Bayern nicht so ist, kann ich mir das kaum vorstellen. Aber als Druckmittel fand ich es schon mal nicht ganz verkehrt, da hat er nämlich erstmal große Augen gekriegt.

    Das Thema Nachhilfe werde ich auf jeden Fall mal am Freitag im Lehrergespräch ansprechen und was Sie sonst noch empfehlen würde.

    interessant, dass Latein allgemein doch tatsächlich also schwierig angesehen wird. Ich dachte am Anfang immer, das liegt ihm wegen der Struktur eben und weil es so gesprochen wird wie geschrieben im Vergleich zum französischen. Aber vielleicht ist es tatsächlich einfach extrem schwierig und man muss halt einfach dran bleiben und das hat er verpasst...

    Jaja ich dachte auch schon an Nachhilfe und habe ihm das natürlich auch schon vorgeschlagen. Da kommt dann wieder nur das Argument, dass man ja fürs reine Vokabeln lernen keine Nachhilfe bräuchte. Wie gesagt, egal was ich argumentiere alles ist Müll und unnötig, auf der anderen Seite wenn es nur ein bisschen Vokabeln wäre, könnte es ja nicht so schwer sein oder? Ich denke das Problem ist halt auch, dass er nie was lernen musste, er hat nicht gelernt zu lernen. Da habe ich jetzt auch schon gedacht, ob man in der Richtung eine Art von Kurs machen könnte, zum Thema Lernstrategien? Wäre ja auch für die Oberstufe sinnvoll. ob er dazu bereit ist? Schwierig schwierig...

    Phase phase6 nutze ich hier mit dem jüngeren. Das blockt er mittlerweile aber leider komplett ab der große.mit nach hinten losgehen meine ich, dass er doch die vier fürs Latinum braucht und das Voraussetzung für die Oberstufe ist und wenn es am Ende dafür nicht reicht bzw man einfach darauf kalkuliert, dann finde ich das ein bisschen wie ein Ritt auf der Rasierklinge bei den aktuellen Noten und vor allen Dingen der Tendenz. ....

    Hallo zusammen,


    nun brauche ich mal Rat von euch zu meinem großen Sohn. Er ist in der 9. Klasse Gymnasium und war bis zur 8. Klasse ein Selbstläufer. Extrem schnelle Auffassungsgabe, vielseitig interessant, besonders begabt in Mathe und den Naturwissenschaften allgemein, musste nie lernen, war immer selbständig. Völlig unproblematisch also. Dann kam die Pubertät. Clique, Sport (zum Glück ein fixer Bestandteil) und PC wurden zunehmend hochpriorisiert, Schule nur noch nebenbei das Mindestmaß. Die Noten gingen bergab, aber so mittelprächtig war es immer noch und wir haben das mehr oder weniger laufen lassen, weil wir wissen, dass er grundsätzlich weiß worauf es im Leben ankommt, ehrgeizig ist bei Dingen, die ihn interessieren und wir davon ausgehen, es wird dann für die Oberstufe schon noch "klick" machen. Vor allem mein Mann hat mir da immer gut zugeredet, bei ihm wäre das in dem Alter genauso gewesen, Druck machen bringt nix, er muss es von selbst wollen, das kommt schon wieder und so.

    Ok, so weit so gut. Aber nun gibt es ein Sorgenkind und das heißt Latein. Zweite Fremdsprache. Lag ihm eigentlich, denn er ist ja mathematisch-struktruriert und tut sich da eigentlich leicht. Hat aber halt in den letzten zwei Jahren zunehmend immer weniger bis nix gemacht und das rächt sich nun. Neue Lehrerin bekommen dieses Schuljahr, die sehr streng und anspruchsvoll ist und dann natürlich gleich mal 4er und 5er heimgebracht. Zuletzt jetzt diese Woche noch ein Eintrag, weil er die Hausaufgaben nicht gemacht hat bzw. wohl nur teilweise abgeschrieben und dabei dann erwischt wurde.

    Wir haben schon mehrfach mit ihm geredet, dass er sich was einfallen lassen muss, wie er die Lücken schließen kann, wie er regelmäßig was für Latein tun kann. Seiner Meinung nach sind es "nur die Vokabeln", die er nicht kann. Kann ja dann eigentlich nicht so schwer sein, aber er hat halt einfach keinen Bock darauf. Er geht davon aus, dass er schon die 4 im Zeugnis schaffen wird und mehr braucht er ja nicht fürs Latinum in der 10. und danach wählt er es eh ab.....kann aber auch nach hinten losgehen, hab ich ihm erklärt und dass er sich darauf nicht ausruhen darf. Und dass er froh sein kann, dass er die anderen Fächer so nebenher machen kann, andere wären froh, sie hätten nur EIN Lernfach...aber was ich auch vorschlage, abhören (geht gar nicht), mit Freunden zusammenlernen (auch doof), feste Lernzeiten einführen (du kannst mir nicht vorschreiben, wann ich zu lernen habe), alles ist nix und immer ist die Lehrerin oder die Umstände schuld.

    Hab nun für Freitag ein Lehrergespräch mit ihm vereinbart, um mal von der Lehrerin zu hören, was für einen Eindruck sie denn so hat und was sie empfiehlt. Ob da so viel Erkenntnis kommt ausser "er ist halt faul und muss was tun", weiß ich nicht, aber es ist ihm unangenehm und das finde ich auch schon mal nicht verkehrt an der Stelle. Ich will ihm eigentlich nicht den Sport, PC Zeit oder sonst was reglementieren oder kontrollieren, weil wir das nie getan haben und das nur Stress verursacht und meiner Meinung nach dann Heimlichkeiten und Lügen usw provoziert werden, aber von alleine kommt er irgendwie auch nicht auf den Trichter.

    So, jetzt kommt ihr ins Spiel ;-) Was schlagt ihr so vor bzw. womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht? Und habt ihr Tipps für das Lehrergespräch, was ich konkret fragen könnte?


    Danke euch und LG

    Andy

    Ja, ich sehe es auch als eine Art "Schutzgebühr", damit sich nicht wahllos jeder anmeldet. Man muss vorab ein Formular ausfüllen, Geburtsurkunde, letztes Zeugnis und Fotos (vom Kind + Familienfoto) beilegen und die 30€ bezahlen, damit anschließend überhaupt geprüft wird, ob man eingeladen wird bzw. auch nur, wenn auch ein Platz frei ist. Das werden wir nun mal machen, Sohmemann ist auch bereit sich die Schule mal anzusehen. Aber erstmal muss man ja ne Einladung bekommen. Wohl nicht so einfach, bzw. ich kann es jetzt gar nicht einschätzen, aber egal. 30€ sind ja nicht die Welt.

    IGS werde ich dann auch nochmal nen Termin ausmachen, evtl aber erst im Januar, mal sehen.


    Liebe Grüße und einen schönen ersten Advent!

    und was die Noten angeht, meine Befürchtung ist ein bisschen dass er durch gute Epochalnoten gerade noch so den Ausgleich schafft, um im Zeugnis ausreichend viele Vierer zu haben oder in den Nebenfächern dann auch mal noch eine 2 oder 3 (Musik, Sport), mit der er dann eine 5 in Mathe ausgleichen könnte. Dann würde er die Versetzung gerade so schaffen mit hängen und würgen. Das will ich eigentlich am allerwenigsten. Da wäre mir ein “nicht versetzt“ fast am liebsten, das würde die Entscheidung ja viel einfacher machen...

    es ist auch nicht so, dass die Gesamtschule aus dem Rennen ist. Sie spricht mich nur gerade nicht ganz so an wie die waldorfschule, das liegt auch am Konzept mit dem selbständigen Erarbeiten von Themen im Rahmen von Monats Plänen bei der IGS, mit Binnendifferenzierung. Da bin ich mir nicht sicher, ob er damit zurechtkommt. Aber letzten Endes müssen wir uns das natürlich ansehen. Zu viel gleichzeitig kann ich aber gerade nicht machen, das überfordert ihn auch ein bisschen, ich wollte jetzt auch mal noch das Ergebnis vom Test abwarten und die aktuell laufenden Klassenarbeiten. Da hätte man dann vielleicht noch mal bessere Argumente, je nachdem wie das so ausfällt.


    Wenn du schreibst, DU hast am Ende entschieden, dann verstehe ich was du meinst. Ist nur die Frage, wie hast du das deinem Kind damals dann erklärt? Im Sinne von, ja ich weiß du willst auf der Schule bleiben aber wir nehmen dich trotzdem runter? Ich finde das ein schwieriges Thema und hätte gerne, dass er das mit trägt und selbst bereit ist für diesen Schritt. ER muss ja letzten Endes in die Schule gehen, nicht ich. Weißt du was ich meine?

    30 € will man als Bearbeitungsgebühr für die unverbindliche Anmeldung (einmalige Anmeldegebühr für Informationsveranstaltungen und Verwaltungsaufwand).


    Leidensdruck ja doch hat er schon. Ich glaube er redet es sich halt schön und denkt, es wird am Ende schon reichen und es wird alles besser mit dem neuen Schuljahr, wenn er früher nach Hause kommt und mehr Zeit zu Hause für die Hausaufgaben hat. Nur denke ich halt, Hausaufgaben allein sind es nicht, er muss natürlich auch lernen und dranbleiben und es verstehen und insgesamt finde ich ist es halt schon viel für ihn und anspruchsvoll. Und einfacher wird es natürlich nicht über die Jahre. Und er macht sich selbst einfach Druck, gut zu sein und gute Noten heimbringen zu wollen, auch weil da noch ein großer Bruder ist der jahrelang gute Noten heimgebracht hat. das belastet ihn schon selbst und ich sehe schon dass er dann einfach enttäuscht ist mit sich selbst und er denkt auch dass er uns enttäuscht, wenn die Noten schlecht sind. Auch wenn wir ihm immer wieder erklären, dass es so nicht ist und dass er auch auf einer anderen Schule einen guten Schulabschluss machen kann und es wichtig ist dass er sich wohlfühlt und zufrieden ist.

    Hallo zusammen,


    ich wollte euch gerne mal ein kleines Update geben. Der Termin an der Gesamtschule hat noch nicht stattgefunden, ich hatte den erst noch mal abgesagt, denn es war einfach so viel gleichzeitig und ich merke dass mein Sohn sich innerlich noch so sehr gegen einen Wechsel sträubt. Auch wenn die letzten Noten wieder ziemlich schlecht waren, leider nun auch in Französisch eine Sechs, dafür in Mathe eine 4-, das war zwar die schlechteste Arbeit der Klasse, aber trotzdem eine Verbesserung. Wir machen gerade jetzt noch eine Testung auf Matheschwäche bei einer Lerntherapeutin, da hat jetzt der erste allgemeine Intelligenz .Test stattgefunden und nächste Woche gibt es dann den Vergleichstest speziell für Mathematik. Dann werden wir weitersehen. Parallel habe ich mich jetzt ziemlich viel mit dem Thema waldorfschule beschäftigt, nachdem doch die Klassenlehrerin selbst waldorfschule rin war und mir das vorgeschlagen hat. Und ich muss sagen, ich bin total begeistert vom Konzept und der Art und Weise wie dort gelehrt wird und kann mir das sehr gut vorstellen für ihn. Wie gesagt, er tut sich mit dem Thema Wechsel immer noch extrem schwer und ist der Meinung, wenn er nächstes Schuljahr nicht mehr im Ganztag ist, dann wird alles gut. Mir geht es aber eben auch darum, wie er sich da fühlt und wie er mit dem Druck und den schlechten Noten zurechtkommt und das belastet uns doch alle. Das würde natürlich in der Waldorfschule komplett entfallen und er könnte viel mehr in seinen Fähigkeiten gefördert werden und sich entfalten. Da habe ich jetzt auch mal angefragt, man kann so einen unverbindliche Anmeldung abschicken, muss man auch direkt eine Gebühr bezahlen, das fand ich etwas seltsam. Aber na gut, die brauchen halt das GeldPunkt und dann wird man wohl vielleicht eingeladen. Jetzt überlege ich ob ich das jetzt einfach schon machen soll, weil ich nicht weiß, wie lange dieser ganze Prozess ist und wie schwierig es ist ein Platz zu bekommen. Auf der anderen Seite muss ich den Sohn auch irgendwie dazu bekommen bereit zu sein, sich mal eine andere Schule anzusehen und vielleicht auch mal zu hospitieren. Das wird bei der Waldorfschule ja definitiv notwendig sein um ein Gefühl zu bekommen, ob es das richtige ist und er sich wohlfühlt. Ich hatte das mal anklingeln lassen, dass es da erstmal keine Noten gibt, das fand er natürlich toll. Gibt es hier Quereinsteiger zur Waldorfschule und kann mir jemand sagen, wie lang dieser anmelde und Auswahlprozess ist und ob es sinnvoll ist das schon während des laufenden Schuljahres zu machen?

    Findet ihr es denn richtig, dass ich gegen den aktuellen Willen des Sohnemanns so weiter vorgehe? Ich denke er kann das natürlich nicht so einschätzen und ich verstehe auch, dass er halt gerne in seiner Klasse bleiben will bei seinen Freunden. Es ist auch einfach eine sehr gute, sehr soziale Klasse, sie wird immer sehr gelobt. Allerdings gibt es zum nächsten Schuljahr da wieder eine neue Mischung der Klassen durch die Fremdsprachen und andere Angebote. Von daher wird höchstens ein Teil zusammen bleiben. Danke für eure Meinung schonmal und liebe Grüße

    Miriam, wieso ist es so hart und viel für deine Kinder? Ich hatte gedacht, auf der Gesamtschule wird entsprechend abgestuft, damit eben jeder auf seinem passenden Level arbeiten kann... Das klingt bei euch ja nicht wirklich so leider... Mal abgesehen davon, dass bei uns in der IGS Ganztag nur in Angebotsform vorhanden ist und wir es nicht mehr machen würden, würde ich mir doch gerade für meinen Sohn erhoffen, dass er da eben nicht mehr so viel schaffen muss und Zeit für seine Hobbies hat... Wieso ist das so unterschiedlich?

    danke, Jaluplupia für die offenen Worte! Das hilft mir echt sehr, das alles zu sortieren...natürlich sind es die Freunde, es sind aber auch echt sehr nette Jungs und eine tolle Gemeinschaft, das ist ihm halt sehr wichtig. Und natürlich hat er Angst vor dem Unbekannten, Neuen. War so froh, dass er jetzt nicht mehr bei den kleinsten ist und sich so langsam auskennt, da will er halt nicht wieder rausgerissen werden...

    So, Termin mit Klassenlehrerin hat stattgefunden. Sie erleben meinen Sohn als sehr angenehm, lernbereit und mögen ihn alle sehr und möchten sehr gern, dass er weiter auf der Schule bleiben kann....das ist ja erstmal toll zu hören. Aber, er muss halt schon etwas tun und evtl auch damit zufrieden sein können, sich mehr so im 3er / 4er Bereich zu bewegen. Aktuell ist er aber ja eher im 4er / 5er Bereich, da ist die Frage, wie man Druck rausnehmen kann und motivieren. Aktuell stöhnen wohl alle über die Arbeitslast und man hat wohl auch gemerkt, dass es mit der Lernzeit nicht mehr passt, er ist also nicht allein was das angeht. Da will sie jetzt mal mit den Fachlehrern reden, inwiefern man mit den Hausaufgaben was anpassen kann und so. Generell sagt sie halt, das mit der Lernzeit nach der Mittagspause wäre echt schwierig, mit der Verpflegung in der Kantine ( O-Ton "Weißmehl gefolgt von Zucker") fallen die halt in ein totales Mittagsloch (sie unterrichtet Bio und Sport, hat da also nen Blick für). Das ist natürlich suboptimal. Löst sich aber erst nächstes Schuljahr, wenn er aus dem Ganztag rauskann, weil die Ganztagsklassen dann eh aufgelöst werden mit der 7.

    Ich hab das Thema Rechenschwäche angesprochen, da ich gerade heute morgen noch vorher mit einer Lerntherapeutin telefoniert habe, die auf Dyskalkulie testet und da konnte ich direkt für Montag nachmittag einen Termin zum Vorgespräch ergattern. Das werden wir also auf jeden Fall mal testen, dann könnte man in der Richtung hoffentlich anschließend zielgerichteter vorgehen...entweder tuts dann doch eine normale Nachhilfe, oder man muss gezielt die Schwächen bearbeiten um langfristig da Stabilität und Verständnis zu bekommen.

    Einen Schulwechsel würde sie jetzt nicht vorschnell entscheiden wollen, sie sieht es mehr so im Sinne erst mal probieren so lange es geht...da bin ich etwas zwiegespalten, ob das das Richtige ist, auch für ihn. Wobei er ja unbedingt gern auf dem Gymnasium bleiben will. Waldorfschule hat sie interessanterweise noch angesprochen, wenn schon eine andere Schulform, dann wäre das für ihn ja vielleicht eine Alternative, weil er ja sehr praktisch veranlagt ist. Witzigerweise hat sie mir dann erzählt, dass sie selbst auf der Waldorfschule war :-) Hab ich so gar nicht auf dem Schirm gehabt, weil ich echt dachte, das macht man entweder von Beginn an oder später dann halt nicht mehr, weil es so anders ist, aber vielleicht sollten wir das wirklich nicht total ausblenden. Immerhin haben wir eine im Ort, ist ja auch nicht selbstverständlich.


    Mich frustriert, dass ich immer so viel tolles Feedback bekomme zu meinem Sohn, was für ein toller, liebenswerter Mensch er ist, sozial, empathisch, umgänglich, höflich, und dass man diese ganzen tollen Fähigkeiten in der Schule so wenig gespiegelt und gewürdigt bekommt....mal von der Verhaltsensnote abgesehen, aber was zählt die denn schon im Vergleich zu ner 5 in Mathe....wisst ihr was ich meine? Man sieht nicht den ganzen Menschen, sondern halt nur das, was an diesem einen Tag in dem einen Fach abgeliefert wurde, das ist doch gräßlich...


    Jetzt bin ich aktuell etwas unschlüssig, wie ich das Thema IGS weiter angehen soll oder ob das jetzt nicht zu viel auf einmal bzw. zu schnell ist...soll ich trotzdem den Termin dort machen, oder erwarten die dann, dass man auch direkt wechselt bzw sich schon sicher ist, dass man wechseln will...das sind wir ja alles noch nicht, kommt jetzt auch ein bisschen auf die Testung an und wie sich das restliche Halbjahr noch so entwickelt....habt ihr da eine Meinung dazu?


    Viele Grüße

    Andy

    Also ICH halte das so auf Dauer nicht durch. Montag französisch Arbeit (dafür üben wir seit letzter Woche), nächste Woche englisch HÜ (gefühlt ewig nix gemacht), die Woche darauf schon die nächste Mathe Arbeit plus Übungsdiktat....und für alles bräuchte man mehrere Nachmittage zum wiederholen und üben....wie soll das denn gehen, bitte...im Ganztag wohlgemerkt...und ja er macht dreimal die Woche noch Sport und spielt ein Instrument. Ja das ist vielleicht zuviel fürs Gymnasium, aber das ist halt auch wichtig und das kann er gut und bekommt positive Bestätigung...ach echt doof 😢

    danke für eure Meinungen. Ich muss mal noch mit ihm reden...habe jetzt am Freitag erst mal noch ein Gespräch mit der jetzigen Klassenleitung. Die hat vorab auch schon die andren Hauptfachlehrer um deren Einschätzung gebeten. Laut ihrer Mail sind alle der Meinung, dass mein Sohn richtig am Gymnasium ist und es packen kann, er macht sich aber zu viel Druck. Ja das ist auch richtig, aber inwieweit das besser werden kann oder nur immer schlimmer, kann ich nur schwer einschätzen. Komisch, dass die das so unproblematisch sehen offenbar. Dabei sind die Noten dieses Schuljahr 4 und abwärts. Mathe ist ganz schlimm, nur 5 und 6. Er versteht da aber auch einfach nix, wir fangen immer wieder von vorn an...überlege ob ich ihn auf Dyskalkulie testen lassen soll...das Thema hatten wir schon in der Grundschule mit Mathe, aber das wurde immer abgewiegelt und zwischendurch ging es auch ab und an, je nach Thema...

    Wie ist da eure Erfahrung mit den Lehrern am Gymnasium gewesen, haben die den Schulwechsel bei euch empfohlen oder war das eher wie bei uns?!

    würdest du denn dann eher empfehlen das Erstgespräch ohne ihn zu machen? Sie hätten ihn gern dabei, dann muss ich ihn aber vom Nachmittagsunterricht befreien lassen.

    Ja Realschule wäre schon auch eine Alternative, die ist allerdings sehr gross (1000 Schüler) und hat ihn damals beim Tag der offenen Tür in der 4. Klasse gar nicht angesprochen.

    ja es gibt auch eine Realschule plus, das ist kooperativ Realschul- und Hauptschulzweig in einem. War früher eine sehr anspruchsvolle Realschule mit sehr gutem Ruf, hat aber seit dem “plus“ (=Hauptschulzweig) verloren...Privatschule gibt es als Waldorf, kommt für uns aber nicht in Frage.


    Habt ihr da dann überall auch hospitiert?

    Zu den Noten muss ich dazu sagen, das sind nicht die letzten Zeugnisnoten, sondern die Klassenarbeitsnoten von diesem Schuljahr bisher in den Hauptfächern. Letztes Jahr hatte er hauptsächlich Dreier im Zeugnis, nur in Deutsch eine 4 und für das Halbjahreszeugnis hat er jetzt eine Warnung bekommen für Mathe, da steht er im Moment wegen der 6 in der Arbeit auf schlechter als vier und ich vermute Englisch wird auch eher eine 4. Die Nebenfächer sind meistens so um die 2-3, aber ich finde auf die lange Sicht hin ist das ja keine wirkliche Perspektive oder? Es wird ja nicht einfacher, und sich dann da jedes Jahr irgendwie durch zu schleppen in der Hoffnung dass irgendwann der Knoten platzt, ich weiß nicht ob das für die Psyche so das Richtige ist....

    Obob er einen Platz bekommt, weiß ich natürlich auch noch nicht. Aber immerhin haben wir den Gesprächstermin bekommen, von daher habe ich das mal positiv bewertet. Habe auch von einer Bekannten erfahren, dass in einer der Klassen ein Platz frei geworden ist. Vielleicht wäre das unserer...aber das werde ich dann in dem Termin erfahren ... im Zweifelsfall gibt es wohl eine Warteliste und dann müssten wir bis zum Ende des Schuljahres abwarten.