Beiträge von Ana

    Aber woher weiß man denn, wann man mehr akuttermine freihalten muss? Und wie macht man eine gute Anamnese, ohne sich "zu verplaudern"? Und wie bringt man Patienten dazu, ihre Termine einzuhalten, so dass man wirklich bedarfsgerecht alle 30 Minuten einbestellt und nicht alle 15 Minuten, um potentielle Lücken zu vermeiden, wenn mal wieder die Hälfte nicht kommt?

    Ich weiß leider nicht, wie genau die das machen.

    Allerdings sind dort sehr erfahrene Ärztinnenhelferinnen, die mit der Ärztin schon seit 25 Jahren in der Praxis sind und da klappt es einfach total gut. Die Praxis ist immer voll und die Ärztin nimmt sich Zeit. Richtig lange wartet man selten.

    Die Akutsprechstunde ist dort täglich zwischen 11 und 13 Uhr. Und wenn man anruft, dann bekommt man die Uhrzeit, also z.B. dass man um 11.45 Uhr da sein soll.

    Bei akuten Erkrankungen zählt bei unserer Ärztin "frühes Kommen sichert gute Plätze", die Praxis öffnet um 8, man sollte sich dann schon halb 8 im Treppenhaus anstellen, dann hat man die Chance in einer bis 1,5 Stunden (also zusätzlich zu der Zeit im Treppenhaus) raus zu sein.

    Kommt man später sind durchaus 2 Stunden und mehr drin.

    Ich find's ätzend, versteh auch manchmal die Zeiten nicht, bei einem normalen Infekt bin ich in 5 Minuten aus dem Sprechzimmer raus, aber unsere Ärztin plaudert glaub ich auch gern, gerade mit den Älteren, die dann in der gleichen Zeit eben auch feste Termine haben.


    Arztwechsel ist bei uns aussichtslos, bisher hätte ich es auch nicht unbedingt gewollt, aber nachdem sie sich in den letzten zwei Jahren ein paar Dinger geleistet hat, würde ich schon gern.

    das finde ich nicht okay. Wie macht man das denn, wenn man richtig krank und unfit ist im Treppenhaus?

    Das liesse sich doch über anrufen regeln.

    Wartezeit- da können oft die Ärzte doch auch nix für! wie soll das denn gesteuert werden wenn einfach alle so kommen? Und man dann auch noch sehen soll in wenigen Minuten was los ist? Und bloß nix übersehen. Ich finde das immer wieder einen ganz schönen Balanceakt...

    Ehrlich gesagt ist mir das auch ein Rätsel, wie man sowas sinnvoll organisiert. Aber irgendwie schaffen sie es #top

    Ach so, ich rufe auch vorher an. Man "darf" nicht einfach so kommen.

    Die Akutsprechstunde ist zwischen 11 und 13 Uhr und man bekommt dann eine Uhrzeit gesagt, zu der man kommen soll.

    Sonst würde es sich ja auch nicht organisieren lassen.

    Gibt es Praxen, in die man ohne anrufen geht?

    Das sind ja wahnsinnige Wartezeiten #eek

    Da läuft was mit der Praxisorganisation nicht okay.


    Bei meiner Hausärztin warte ich in der Akutsprechstunde zwischen 20 und 60 Minuten. Meist eher um die 30.

    Bei meiner Frauenärztin waren es früher oft mind. 90 Minuten. Aber sie hat sich immer entschuldigt ;)


    Dafür liebe ich übrigens unseren Kinderarzt. Man wartet nie länger als 20 Minuten. Meist eher zwischen 5 und 10.

    Kontextfrei , ich wünsch' dir gute Nerven!

    Ich weiß noch, dass mir die Leute früher immer gesagt habe, dass sich das verwächst und dass ich nur abwarten soll, bis er ein Teeny ist, dann würde er viel und anders essen. Haha. Heute ist er eben ein mälkeliger Jugendlicher.


    Seit ein paar Wochen isst er Maultaschen. Diese ungesunden Fertigdinger. Aber nur, wenn sie kleingeschnitten und in sehr viel Butter gebraten sind. Etwas betreten hat er nun festgestellt, dass da Spinat drin ist. Er hat noch nie Spinat gegessen(nur als Baby, weil kein Mitspracherecht). Aber....er isst sie trotzdem 8o

    Das ist wirklich sehr ungewöhnlich. Man sieht ihm aber richtig an, dass er sich leicht überwinden muss. Er findet das wohl sehr lecker, isst es aber so, als könne es bei jedem Bissen explodieren #zwinker

    An alle Schwedenerfahrenen: mögt ihr vielleicht noch ein zwei Worte zu den Campingplätzen erzählen? Wir fahren ja sonst immer nur nach Italien, da wirken die Fotos schon ein bißchen anders und den Text verstehe ich leider nicht.


    Und bei Lindgren ists vermutlich recht voll oder? Da würde ich auch mehr wegen mir selbst hinfahren, die kinder mögen die Filme nicht #heul

    Ich liebe diesen Platz(kann aber auch an meinen schönen Erinnerungen liegen):

    http://rigelejestrand.se/bilder-pictures/

    Es hat allerdings 2011 Juli fast zwei Wochen geregnet als wir dort waren #angst. Es gibt ein Kiosk, einen kleinen Spielplatz und Minigolf. Sonst keine Animataion o.ä., was mir persönlich wichtig ist. Mücken gab es keine. Wir waren vor 2 Jahren nochmal dort zu Besuch am Meer und der Strand ist schon echt schön da(für schwedische Verhältnisse). Es ist halt ein richtig feiner heller Sandstrand.

    Er ist direkt am Meer. Du schriebst, dass "Wald nicht so eurer Ding" sei. Dann würde ich aber das Ziel nochmal überdenken ;)

    Ich weiß nicht. Ich finde es übergriffig fremde Leute für ihren Sprachgebrauch zu kritisieren.

    Es kommt doch darauf an, finde ich. Wenn jemand das höflich macht, dann finde ich es als Hinweis völlig okay.

    Ich finde es aber auch okay, wenn es nicht ganz so höflich ist....denn das N-Wort geht einfach nicht mehr. Nirgendwo und es fällt auch massiv negativ auf.

    Ist das bei euch so anders? Ich höre das tatsächlich nie.

    Ana : mit Knacklaut,


    ich habs letztens auch genau einmal geschafft, aber meistens rutsche ich noch aus und lese durch oder gendere noch schnell die männliche Form nach schnell nach ... da fehlt mir die Übung


    lg roma

    Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich such mal, ob ich das irgendwo anhören kann.

    "Jungen sind stark, Mädchen sind Salat" ...brachte mein Kind heut aus dem Kindergarten mit #yoga

    Naja, hat immerhin ein Jahr gedauert bis der erste solcher Sprüche hier auftauchte.

    Hier hiess das "....sind Quark!" ;)

    Aber keine Sorge: Inzwischen ist das ein 14jähriger mit gutem Genderkackebewusstsein.


    Victoria , jetzt steht ich auf dem Schlauch. Wie sprichst du denn den ":"?

    #confused


    Edit: Rattenkind , neeee, meine Tochter sang dafür das schöne "Jungs sind wie Wasser: keine Farbe, kein Geschmack..." aus dem Bibi und Tina-Film(den sie gar nicht kennt) und stand ihrem Bruder beim pöbeln in nichts nach ;)

    Bei vielen Kindern habe ich das Gefühl, dass je mehr Tamtam gemacht wird (inkl. Ernährungsberatung), desto länger zieht sich die extreme Mäkelphase.

    Ich bin überzeugt, dass es Menschen gibt, die die Mäkelphase ein Leben lang haben. Ich kenne auch ein paar Erwachsene, die nur sehr ausgewählt essen. Wobei davon nur einer ganz extrem isst.

    Hier ist das auch definitiv keine Phase, die man durch richtiges oder falsches Verhalten beeinflussen kann. Klar kann man das eskalieren/ entspannen etc., aber mein Sohn hat schon immer so ausgewählt gegessen und wird das(so meine Einschätzung) auch noch lange tun.

    Ich würde das mit der Beratung lassen, wenn sie gesund und fit ist.

    Mich nervt es auch immer noch oft, aber das "akzeptieren" ist schon sehr heilsam.

    Was wir hier Bolognesesoße nennen wäre übrigens in anderen Haushalten sicher verpönt ;). Die besteht hier nur aus Hackfleisch, Passata und etwas Sahne. Schmeckt auch nur den Kindern(wobei meine Tochter sie auch anders isst).,

    Cool! Ich verstehe gut, dass du dich so freust :)


    Mein picky-eater-Teeny hat heute eine halbe Mango, eine Banane und 5 Kartoffeln gegessen. Das sind die Tage, die mein Mutterherz sehr beruhigen ;)

    Wenn man von solchen Idioten auch noch abhängig ist. Augen zu und durch. Ich drück dir die Daumen.

    Ja, ich finde es auch total schlimm, dass ich dazu jetzt nicht Stellung beziehen kann(habe mit ihm auch durch meine Arbeit zu tun). Der hat übrigens auch mal einem geflüchteten Studenten an den Kopf geworfen "SO ist Unterricht in Deutschland", nachdem der im Unterricht rassistisch beleidigt wurde. Damals habe ich zum Glück widersprochen.

    Aber ja, Augen zu und durch!

    Darf ich mal jammern?

    Ich habe ja erzählt, dass mein mündliches Prüfungsthema Gender*linguistik ist(ich schreibe das jetzt mit Sternchen, weil schon paranoid und der Thread im Café). Die Prüfung ist bei einem Dozenten, der in den letzten Tagen zu einem offensichtlichen richtig üblen Gender- und Rassismuskacke-Thema auf der Homepage seines Bereiches ganz beschissen reagiert hat. Ich kann den Text leider nicht verlinken, aber er war so voll von rassistischen Stereotypen, das mir echt der Mund offen stehen blieb. Durchgehend war zusätzlich von "dem Student" zu lesen(es ging um die Beschreibung eines Workshops). Er hat das jetzt damit abgetan, dass ihm die political correctness zum Hals raus hinge. Die Beschwerde über den Text kam dazu noch von einer offiziellen Stelle der Hochschule.

    Wie soll ich denn da die Prüfung machen #crying?

    Zum Glück ist noch eine sehr coole Zweitprüferin dabei. Das wird mich vermutlich retten. So ein Arschloch, echt.

    Ich hatte gestern ein interessantes Gespräch mit einem jungen Mann, der sich ganz ausserhalb meiner Blase bewegt und musste an diesen Thread denken.

    Er sprach viel von "denen, die Greta hassen" und ich finde es hochspannend, welche Dinge da auf diese junge Frau projiziert werden.

    Und auch sehr erschreckend, dass "die, die Greta hassen" inzwischen so ganz selbstverständlich als Gruppe zusammengefasst werden.