Beiträge von Ana

    Ich zensiere auch. Möwenweg finde ich ganz schlimm. Schlimmer als Conny, weil es so gewollt wirkt. Mir sind diese "modernen" Neubauviertelfamilien aber auch total unsympathisch(Achtung: ich meine nur die im Buch ;))

    Zu "Ferien auf Saltkrokan": Ich liebe es sehr, aber es enthält schon auch Genderkacke. Maalin kocht, wäscht, putzt ganz selbstverständlich und Melcher hat zwei linke Hände im Haushalt.

    Aber es gibt wenig "Jungs/ Mädchen sind..." immerhin.

    Aber stimmt das denn? Oder wird den Jungs vorher eingeredet, dass Mädchen nur langweiligen Mädchenkram machen und man deshalb das Buch gar nicht erst lesen muss?


    Bei meinem Sohn (7) habe ich noch nicht festgestellt, dass er Filme/Serien/Bücher nach dem Geschlecht der Hauptperson beurteilt.

    Das war hier bei meinem Sohn(Vielleser) bis circa 9 auch nicht so. Inzwischen mit 14 schon eher.

    Wobei das auch mit dem Genre zu tun hat. "Mädchenfantasy" für diese Altersklasse ist teilweise echt megakitschig aufgemacht(Cover) und ganz unabhängig vom Geschlecht abschreckend, wenn man sowas nicht mag.

    Bei sonstigen Romanen ist es ihm eher egal, glaube ich.

    Ich entschuldige mich für die Bezeichnung "Trash". Dieses Wort wird in unserer Familie eher liebevoll für nicht "ganz so hochwertiges" Essen genommen ;)

    Ich sehe aber ein, dass ich diese Konnotation nicht auf die Diskussion hier übertragen kann. Das habe ich nicht bedacht.

    Vielleicht gibts in Zukunft zuhause nie wieder Trash, dann können meine Kinder beim Schulbuffet mal richtig zuschlagen :P

    Passt schon :)

    Man kann das auch absichtlich falsch verstehen wollen Ebura

    Ich esse auch "ungesunde" Lebensmittel. Aber ich habe auch kein Problem, die dann so zu nennen.


    Gekaufte Frikadellen umzudekorieren, spricht aber tatsächlich für unschönen Sozialdruck.

    In meiner Welt nicht. In eurem Wohnort kann ich mir das tatsächlich eher vorstellen.

    Ich verstehe aber, dass mein Beitrag dich ärgert. So ganz glücklich bin ich damit auch nicht.

    Allerdings finde ich, dass Aldi-Plätzchen auch Trash sind, wenn sie von Herzen kommen und jemand das schon immer ausschliesslich kennengelernt hat. Das ist ja auch gar nicht tragisch. Aber man muss es auch nicht romantisieren, nur weil die Absicht eine gute war.

    Trin , gute Fragen. Es stört mich, weil ich meine Bemühung, ähnlich wie Spinosa , etwas einigermassen gesundes und leckeres beizusteuern, als sinnlos empfinde, wenn die Kinder sich dann mit gekauften Billig-Lebkuchen vollhauen.

    Ich könnte dann auch einfach nichts mehr machen, aber so weit bin ich noch nicht ;)

    Wobei ich zur Weihnachtsfeier den Mandarinenweg gewählt habe.

    Ich bin vermutlich von den Klassenfrühstücken meiner Tochter(1.Klasse) etwas angepiekst, zudem alle was mitbringen sollten und sooo viel übrig blieb an Obst und selbstgemachten Brötchen und so, weil ein paar Eltern tütenweise Schokokekse und Schokolebkuchen mitgegeben haben.

    Da die Lehrerin den Kindern in der Adventszeit ungelogen jeden(!) Tag Süßes ausgeteilt hat, fand ich das Frühstück dann die Krönung und hätte gewünscht, dass man gekauften Süßkram verbietet #schäm

    Vielleicht sehe ich das Problem nicht so, weil ich es nicht kenne, dass es erwartet wird, dass jede/r was mitbringt.

    Ich fände es viel schöner, wenn es beim Klassenweihnachtsfest ein paar selbstgemachte Sachen geben würde und nicht Massen Trash.

    Ich erlebe es so, dass es immer zu viel ist. Und ich möchte die Sachen dann auch nicht wieder mitnehmen.

    Meine Kinder bekommen/essen übrigens genug Mist. Am Mangel kann es nicht liegen, dass sie den von Alusra beschriebenen Muffin bevorzugen würden.


    Ohnezahn , wie du es handhabst, das finde ich gut und sehr respektvoll den Bäcker*innen selbstgemachten Backwerks gegenüber #super

    Ich sage das so, ja. Oder auch Lehrkräfte o.ä.

    Es ist tatsächlich Gewohnheit. Mir kommt es anders gar nicht mehr über die Lippen. Mein Umfeld ist allerdings auch eher gendersensibel.

    Denn irgendwie geht so ja sonst auch der Brauch von schönem, hochwertigem Essen zu besonderen Anlässen verloren.

    Gibt es diesen Brauch denn?

    Hier ist es immer wilde Mischung aus hochwertigem und normalem und gekauftem.

    Ich finde nicht, dass sich die Wertigkeit verliert. Grad in KiGa und Schule ist es doch eh ein wilder Mix.

    In manchen Kontexten schon.

    Zumindest für mein Empfinden und in meinem Kopf ;). Mit "was mitbringen" verbinde ich schon "Arbeit".

    Das klingt jetzt so streng. So meine ich es eigentlich nicht.

    Im Kiga meiner Tochter gabs z.B. die Diskussion, ob Elternkochen zugunsten eines Cateringdienstes abgeschafft wird. Aus Ressourcengründen total nachvollziehbar, aber auch schade, weil dann Wertigkeit, Vielfalt etc reduziert werden.

    Hach, willkommen in der Welt der Luxusthemen #hmpf

    Ich ecke vermutlich jetzt an, aber durch den stetigen Wandel von Innen zu _Innen zu *innen habe ich ein Gefühl des Unpassenden. Ich fühle mich nicht angesprochen. Bei jedem Mal wo ich SuS in Schulthreads lese kräuseln sich alle Zehennägel (und muss des lateinischen wegen an Schweine denken). Und frage mich nach der Ursache. Ist das Macht der Gewohnheit? Der häufige Wechsel der korrekten Form? Oder das Gefühl, dass das Pferd von hinten aufgezäumt wird, also Diskriminierung zunächst an anderer Stelle beendet werden sollte denn im Schriftbild? Ich ertappe mich immer wieder dabei dass ich denke, dass es im Englischen ja so einfach ist, da ja keine männlichen und weiblichen Formen von z.B. Schülern existieren. Und bemitleide die Franzosen, da in deren Sprache selbst beim Schreiben in der Ich-Form Adjektive männlich oder weiblich sind - wie wird es da eigentlich bei Intersexuellen gehandhabt?

    Die Fragen kannst du vermutlich nur selbst beantworten :)

    Mir geht es umgekehrt. Ich finde es total befremdlich, wenn ich "Schüler" und "Lehrer"(Pl.) lese.

    Von hinten aufgezäumt finde ich da nichts. Die Macht der Sprache wird immer noch viel zu oft unterschätzt.

    Ich hab zur Klassenweihnachtsfeier in den Gruppenchat auf die Nachfrage wer Plätzchen mit ringt geschrieben: gern, aber nur gekaufte....war mir egal. Daraus wurden diese Schoko Lebkuchen.Sterne, Herzchen...usw auf Wunsch meines Sohnes. Und die 3 Packungen waren als erstes gekillt 🤗 aber es wird auch einfacher wenn man eh aus dem konservativen Rahmen fällt als geschiedene Mutter....ist der Ruf erst ruiniert.... hihi.

    So handle und denke ich auch.

    Wenn es immer mehr werden, die deutlich sagen "Mach ich nicht, oder ich machs anders", nehmen wir den Stress raus.

    Wer Geschenketütchen machen mag, gern. Wen das stresst, der läßt es und fühlt sich nicht dazu verpflichtet. :)

    Grundsätzlich finde ich diese Einstellung total gut.

    Woran ich rumüberlege: Ich habe manchmal Ressourcen und Lust was richtig "gutes" zu backen/beizusteuern. Dann finde ich es blöd, wenn neben meinen liebevollen und aufwendigen Plätzchen gekaufter "Trash" steht, der gegessen wird.

    Ist das blöd von mir?

    Wäre es nicht besser, wenn man keine Ressourcen hat, nichts mitzubringen, weil es ja meist eh zu viel ist?

    Denn irgendwie geht so ja sonst auch der Brauch von schönem, hochwertigem Essen zu besonderen Anlässen verloren.

    Versteht ihr mich?

    Ich bin durchaus offen für Kritik, vielleicht ist mein Ansatz ja auch doof :)

    Oh sorry, ich bezog mich auf die Threadstarterin.

    Was du Mullemaus83 schilderst, finde ich schon auch picky.

    Gerade wenn auch sowas wie "nix vermischtes" dazu kommt.

    Mein Mitgefühl! Ich kenne das gut und es nervt schrecklich.

    Ich habe im Urlaub innerlich gefeiert, als mein Sohn im Restaurant Petersilienkartoffel aß 8o. Vor einem Jahr wäre er bei dem Anblick in Tränen ausgebrochen ;)


    Das ist OT, sorry. Wertvolle Tipps hab ich nicht. Mein Sohn hatte auch den klassischen Schokotoast mit.

    Was du "extrem picky eater" nennst würde ich als "völlig unproblematisch" bezeichnen#heul#heul#heul

    Lol, genau das Gleiche habe ich mir auch gedacht beim Lesen. Siehe oben: Frühstück entweder Karotte oder gar nichts. In der Pause dann eine Handvoll Schär gf Brezeln und/oder Tortilla Chips. Thats it.

    Dito.

    Unter picky eater verstehe ich auch was anderes ;)

    Ich würde ihm nix schenken ;)

    Im Ernst...hier ist es ähnlich wie bei lilu


    Ich finde materielle Dinge für jemanden, der viel hat und sich viel selbst leisten kann irgendwie sinnlos. Das hilft dir aber nicht weiter ;)

    Wir wählen das Gymnasium, die Musikschule, den Schwimmverein o.ä. bewusst aus, um uns mit diesen Menschen um uns rum nicht beschäftigen zu müssen. Wir blenden das aus.

    Not und Elend schauen wir uns lieber weit weg im Fernsehen an.

    Das kann man jeden Tag ändern. Wenn man will.

    Wen meinst du denn mit "wir"?

    So pauschal finde ich diese Aussage etwas schwierig. Vielleicht meinst du aber ja auch vor allem dich selbst :)

    Phasenweise ist es nicht zu ertragen, das stimmt.

    Was ich tue: Freundlich und hilfsbereit sein, mich ehrenamtlich engagieren für Menschen, die eher unsichtbar sind und schlechte Chancen haben, regelmässig Geld spenden(bei mir Pro Asyl und der Afghanische Frauenverein), meinen Kindern meine Werte vermitteln, möglichst wenig bzw. nachhaltig konsumieren(gelingt mich nicht so, wie ich möchte).

    Und wenn meine Kinder größer sind und mich weniger brauchen, dann möchte ich mich auch mehr einbringen evtl. direkt vor Ort.


    Mir hilft es, wenn ich handeln kann. Siehst du da für dich Möglichkeiten, Sommerwind #knuddel?

    Ich würde es auch nicht nehmen. Einmal hatte ich auch eine heftige Reaktion(aber anders....mit taubem Rücken) und habe eine Alternative bekommen.


    Darf ich dich fragen, wie heliobacter pylori bei dir diagnostiziert wurde Schlumpii ? Mit einer Gewebeentnahme oder durch Blut- oder Stuhlprobe?