Beiträge von Falynn

    da habt ihr viele neue Infos bekommen und einiges zu überlegen.

    Ich seh da eine super Chance, dass in absehbarer Zeit die ND so unter Kontrolle ist, dass die Behandlung von da an nur noch wenig Aufwand ist. Der Klinikaufenthalt klingt so unerwartet sicher erschreckend, aber wenn ihr euch genauer anschaut, was da angeboten wird und wie die genauen Modalitäten wären, dann ist es vielleicht sogar eine ansprechende Idee.

    Mit 12 Jahren war ich für 4 Wochen am anderen Ende des Landes in Kinderkur, wegen Neurodermitis und Asthma, und wenn so eine Einrichtung gut aufgestellt ist, dann können sich Kinder da auch wohlfühlen.


    Ich möchte dir Mut machen, die für euch relevanten Infos von diesem Arzt rauszupicken, und damit euren Weg zu suchen. Die Aussicht, dass nach einer wirkungsvollen, ganzheitlich-professionellen Behandlung die ND keine große Rolle mehr spielt und die Prävention im Alltag eingespielt ist, die finde ich schön, und das würde ich euch sehr wünschen!

    wer sich geborgen fühlt schläft besser.

    wie lange läuft das Wechselmodell schon in der Familie? Wie bei allen Familien nach einer Trennung braucht es Zeit bis sich alle eingespielt haben.


    anfangs in den ersten 1-2 Jahren war Wechseln häufiger als einmal die Woche bei uns. auf Wochentakt gingen wir mit Schuleintritt. jetzt mit Corona haben wir 2-wöchigen Takt, Kind ist inzwischen 14 Jahre und sagt von allen Modellen die sie bei anderen mitbekommt, ist sie mit unserem zufrieden und würde nicht auf ein anderes tauschen wollen.


    Wechseltage sind die Herausforderung, sie möglichst unstressig gestalten ist wichtig. was mir geholfen hat war Unterstützung durch Freunde, so dass in beiden Haushalten ein freundliches und zugewandtes Miteinander stattfand. Kita bildete die Konstante, hier im Austausch bleiben mit dem Team war sehr hilfreich. (Grund)Schule und Hort meldeten durchgehend positiv zurück, dass wir als Eltern nah dran waren und das Beste machten aus der Konstellation.

    in der weiterführenden Schule nun ist sie nicht mehr die einzige in der Klasse, die im Wechselmodell lebt.

    wir tauschen Wochen oder Tage, wenn nötig, so dass sie wichtige Ereignisse mitmachen kann.

    nach 10 Jahren mit einem Kind im Wechselmodell kann ich sagen, dass es für manche Familien eine gute Möglichkeit ist. ob Eltern sich so gut abstimmen können und ein Kind das Leben in zwei Haushalten gut findet, das kann nur die Zeit zeigen. ein aufmerksamer Blick auf das Kind ist hier elementar und die Bereitschaft, das Modell anzupassen, wenn es nicht mehr gut geht.

    Ist vielleicht ein Eintrag in die Knochenmarkspendedatei eine Alternative?

    beim Knochenmark-Spenden ist das Gewicht auch ein Kriterium für 1. die Aufnahme in die Datei und 2. die Auswahl der Spender durch die Transplanteure. Weniger Körpergewicht hat Einfluss auf die Zahl der Stammzellen, die gebildet werden können bzw. das Volumen des Knochenmarks, das entnommen werden kann, und da hat die festgelegte Untergrenze von 50 kg ihren medizinischen Hintergrund. Das schreibt die Hämotherapierichtlinie vor und die Spenderdateien haben sich daran zu halten.

    wenn beim Blutspenden jemand nicht auf 500ml kommt, dann ist das schade.

    hingegen wenn ein konkreter Stammzellspender nicht die für den konkreten Patienten benötigte Menge an Zellen spenden kann, dann ist das ein Problem, denn zu wenige Zellen im Transplantat verringern die Chance auf Heilung. und daher gibt es diese Untergrenze.

    es ist frustrierend, wenn der Wunsch zu helfen dann nicht umgesetzt werden kann aufgrund einer gefühlten Kleinigkeit. gleichzeitig gibt es diverse Möglichkeiten Menschen zu helfen, die sind vielleicht nicht so bekannt wie Blut spenden, aber auch wichtig.

    ich bin sicher ihr findet etwas Passendes.

    das Lebenslustigste was ich von ihr gelesen habe war "Roller und Rosenkranz", und das Buch hat auch die große Stärke, dass ich beim Lesen sehr genau vor Augen hatte, was sich abspielt.


    #kerze

    Nee, aber auch Teenager müssen eben schauen, was am besten zu ihnen und ihren Bedürfnissen passt.

    Ich fürchte, die für alle optimale Verhütungsmethode ist schlicht noch nicht erfunden. Jede muss für sich das geringste Übel finden.

    das würde ich so unterschreiben.

    Optimal für alle wird es wohl nie geben, aber geeignet und praktikabel für die jeweilig beteiligten Jugendlichen in der jeweiligen Situation lässt sich finden.
    ich hoffe, bisher konnte ich meiner Tochter helfen, ihre Fähigkeiten zur Entscheidungsfindung zu entwickeln. Sobald die Wahl der passenden Methode(n) dann aktuell wird, kann sie sich informieren und beraten lassen und sich mit der jeweils beteiligten Person besprechen und letztlich bleibt nur probieren und dann entscheiden, ob die Wahl wirklich passt.

    Sollte das im konkreten Fall dann nicht mehr so klappen mit dem informieren und entscheiden und umsetzen von Konsens, Safer Sex und Verhütung, dann geht das Informieren, Entscheiden und Umsetzen an anderer Stelle weiter.

    lang genug her dass ich es nicht mehr genau weiß. Kind war schon auf der Welt und ich hab in einem anderen Forum von einer Rabin den Tipp bekommen. weiß nur nicht mehr welches genau.

    Forentreffen kannte ich damals schon vom Star Wars Forum und fand es schön, auch bei den Raben Leute aus der gleichen Gegend zu finden um sich zu treffen. Seitdem ist es nicht mehr wegzudenken, sei es mit RhR oder dem Flohmarkt oder dem Briefadventskalender oder den drölfzig Wichtelaktionen und den großzügigen Raben die uns in ihrem Zuhause willkommen geheißen haben als Besucher und den Kameras auf Reisen und was wir uns nicht noch alles überlegt haben das die Gemeinschaft offline vernetzt.

    zwei Entscheidungswege für die Fächerwahl aus meiner Familie:


    "damals" bei mir stand in Klasse 6 die Entscheidung an für die zweite Fremdsprache (nach Englisch): Latein oder Französisch. Wer Französisch wählte, war damit automatisch im naturwissenschaftlichen Profil und konnte keine weitere Sprache wählen. Wer Latein wählte, konnte ab Klasse 9 noch Französisch dazu nehmen und damit im sprachlichen Profil sein. Meine Wahl fiel deshalb auf Latein, weil ich nicht in Klasse 6 schon festlegen wollte, welches Profil ich später nehme. Letztlich habe ich mich dann in Klasse 8 gegen Französisch entschieden und hatte dadurch Physik als Hauptfach in der 11. Klasse und kam mit 2 Fremdsprachen aus der Schule. Latein habe ich nach der 11. Klasse nicht weiter gemacht, ich fand es auf Dauer langweilig. Französisch zu können fände ich heute manchmal praktisch, aber es fehlt mir nicht wirklich, für mich sind solide Englischkenntnisse am Wichtigsten und interessehalber habe ich 2 Semester Schwedischkurs an der Uni gemacht.



    meine Tochter hat sich in der vierten Klasse dafür entschieden, den bilingualen Zug zu nehmen am Gymnasium, hatte also ab Klasse 5 Französisch und Englisch. Ab Klasse 7 gibt es in je einem Fach Unterricht auf Französisch, in Klasse 10 wird es dann in drei Fächern sein und sie kann das französische Abitur parallel zum deutschen machen. (Französisch ist teils Familiensprache bei ihrem Vater, daher ist es für sie im Alltag sehr relevant).

    Nun soll ab Klasse 8 noch ein Fach dazu kommen, entweder Latein oder Spanisch oder NWT (Naturwissenschaft und Technik, mit Inhalten aus Biologie, Chemie, Physik, Technik). Meine Tochter hat sich die Entscheidung bis zuletzt aufgehoben und sich viele Gedanken gemacht und meine Rückmeldung an sich war hauptsächlich "Du kannst dich nicht falsch entscheiden, es ist alles davon auf seine Weise interessant und brauchbar". Sie hat sich nun gegen eine weitere Sprache und für NWT entschieden. Nicht weniger ihrer Klassenkameradinnen haben Latein gewählt, aus verschiedenen Gründen.

    zum Ausprobieren war hier das Ferienprogramm echt super, das hat eine sehr große Bandbreite an Angeboten. In der späten Grundschulzeit war dann mal das Angebot für Aikido-Schnuppern und das gefiel meiner Tochter so gut dass sie nach den Ferien dabei blieb und seitdem geht sie einmal die Woche hin.

    darüber hinaus setzt sie nicht selten eine Idee um als Text oder Bild oder Fotoalbum oder Video und kniet sich mit Hingabe in Referate rein, das hab ich sonst bei kaum anderen Leuten gesehen. Werd ihr bei Gelegenheit mal vorschlagen sich mit der Jugendredaktion der Zeitung vertraut zu machen, das könnt ihr auch liegen.

    Kannst du genauer beschreiben, was du meinst mit "das genetische Profil"? Denn was gespeichert wird, sind ja nicht alle möglichen Angaben zur Genetik eines Spenders, sondern die HLA-Gewebemerkmale und andere für Transplantationen relevante Daten.

    Im Vergleich zu Adressdaten, Bankdaten oder den bei sozialen Medien vorhandenen Daten zu Interessen und Lebensweise sagt das HLA-Profil außerhalb der Transplantationsmedizin ja wenig bis nichts über einen Menschen aus. Mir fällt es da gerade schwer, mir vorzustellen, zu welchem Zweck jemand sie klauen wollen würde. Oder was "der Staat" damit anfangen wollen würde.

    Das geht vielen so, dass sie Angst haben oder konkrete Bedenken bei der Knochenmarkspende. Die ausführliche Information und Aufklärung und Abklärung und Untersuchung, bevor jemand tatsächlich spendet, soll da auch helfen, Ängste abzubauen.
    Der überwiegende Teil der Spender, die eine Knochenmarkspende hinter sich haben, berichten, dass sie es sich schlimmer vorgestellt haben, als es war.

    Wenn es hilft für die Entscheidung, mit denen zu sprechen, die eine Spende hinter sich haben, da gibt es einiges an Berichten auch auf den social media Kanälen der DKMS.


    Je nachdem, was empfindlich bei Blutentnahmen konkret heißt, kann das durchaus ein Hindernis darstellen für eine Spende. Da gibt es das ganze Spektrum: Ein Spender, der trotz Kreislaufkollaps beim Blutabnehmen bereit ist, die Spende zu machen, und dann mit extra Betreuung und Unterstützung das auch schafft. Oder einer, der in der engeren Auswahl ist und dann beim Blutabnehmen starke Beschwerden hat, so dass er dann in Absprache mit dem Arzt und der DKMS wieder zurücktritt. Oder eine Spenderin, die bei der Voruntersuchung von den zuständigen Ärzten erfährt, dass die Venen eine Apherese nicht erlauben - und die dann zustimmt, stattdessen unter Vollnarkose Knochenmark zu spenden.

    in meiner Altersgruppe kenne ich persönlich drei Frauen mit Doppelnamen. Andere Personen mit Doppelnamen, die ich kenne, sind alle weiblich und älter als ich (Anfang 30).

    Käme ich heute in die Situation, würde ich dafür plädieren, dass alle Beteiligten ihren Familiennamen behalten. Es sei denn, jemand möchte den eigenen unbedingt ändern, das ist dann eine klare Präferenz.