Beiträge von Falynn

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org

    Hallo zusammen,


    mein Teenie ist Abi-Jahrgang 2024 und im Bili-Zug. Nun war vor Kurzem Studieninfo-Tag und das hat ihr Interesse geweckt für Kooperations-Studiengänge in deutsch und französisch. Ihr Fokus liegt dabei u.a. auf Naturwissenschaften, darf auch gern mit viel Praxisbezug sein.


    Hat jemand in dem Bereich Erfahrungen? ich kann selber kein französisch und beim Ideen sammeln finde ich Input von den Raben immer sehr hilfreich.


    Vielen Dank schon mal! #danke

    elbeentchen

    Immer, wenn für einen Patienten weltweit gesucht wird, rauscht der Suchlauf durch sämtliche Spenderprofile und listet die Treffer auf. Die behandelnden Ärzte gehen dann die Liste durch und suchen die vielversprechendensten Kandidat:innen aus. Diese werden dann wie du von der Spenderdatei kontaktiert und zur Blutabnahme gebeten, und wenn danach alles gut aussieht, suchen die Ärzte die passendendste Person aus für die Spende.


    In vielen Fällen wird erst in der nationalen Gesamtkartei geschaut, da die Organisation einfacher ist wenn die spendende Person im selben Land lebt. Dann sind die Wege kürzer und juristisch-logistische Abwicklung unkomplizierter.

    In der weltweiten Suchliste, die von den meisten Transplantationskliniken genutzt wird, ist meines Wissens nach nicht sichtbar, ob jemand schon mal schwanger war. Daher ist es nicht notwendig, Schwangerschaften im Nachhinein proaktiv bei der Spenderdatei zu melden, wenn sie bereits in der Vergangenheit liegen und auch die Stillzeit abgeschlossen ist.


    Wenn jemand in die engere Auswahl kommt, wird nach Schwangerschaften gefragt, und auch nach sehr vielen anderen gesundheitlichen Punkten.

    Zur Gewichtsuntergrenze von 50 kg habe ich jetzt auch einmal gelesen, dass sie aufgehoben wurde und an anderer Stelle, dass sie noch gilt. Weiß da jemand mehr?

    Die DKMS registriert inzwischen auch Spender unter 50 Kilo. Andere Dateien handhaben das anders.

    Es ist als Faktor für die Spenderauswahl deshalb interessant, da die Menge an Stammzellen, die jemand realistischer Weise spenden kann, grob mit dem Körpergewicht korreliert. Wer 42 Kilo leicht ist, tut sich schwerer, die für einen durchschnittlichen großen und schweren Patienten benötigte Zahl Stammzellen zusammen zu kriegen als jemand mit 90 Kilo. Und eine gewisse Mindestzahl an Stammzellen ist notwendig damit die Transplantation gelingen kann..

    richtig, Schwangerschaften sind ein Faktor für die Auswahl der Transplanteure.

    Was nicht heißen soll dass Mütter nie ausgewählt werden. Es gibt mehrere Faktoren und je nachdem was für den jeweiligen Patienten der zentrale Punkt ist, wird eine Entscheidung getroffen.

    Es gibt auch vor allem weltweit betrachtet längst nicht für jeden Patienten einen passenden Spender, geschweige denn mehrere. Je seltener die Kombination der Gewebemerkmale umso schwieriger ist die Spendersuche. Und in den Dateien weltweit sind viele Gruppen unterrepräsentiert, darum ist es für die Gesamtlage aller Patienten wichtig, dass sich Spender:innen aus allen Ecken der Welt registrieren können.

    Ich wollte mich eben online registrieren und fliege bei der 3. Frage raus. Da wird nach chronischen Krankheiten gefragt. Ist chronische Bronchitis wirklich ein Ausschusskriterium?

    Leider ja. die gesetzlichen Regelungen für die Ausschlusskriterien sind für alle Spenderdateien verpflichtend. Ich setze hier den Link zur entsprechenden Seite des Zentralen Knochenmarkspenderegisters für Deutschland, die haben viele allgemeine Informationen.


    Kriterien


    Wer bereits registriert ist und seitdem Erkrankungen neu diagnostiziert wurden, dann ist es hilfreich nachzulesen ob diese ein Ausschlusskriterium wären, und sich im Zweifelsfall bei der Spenderdatei zu melden.


    Was die Präferenz für männliche Spender betrifft, da gibt es ein Interview dazu das ich ganz interessant finde:

    Medizinischer Hintergrund zur Spenderauswahl

    wie ist es außerhalb der Schule? Hat dein Sohn da Freunde und Freizeitaktivitäten, wo er auf Gleichgesinnte trifft?

    Du hast erwähnt dass er auf die Kurswahl in der Oberstufe vorausschaut und ihm das Schulprofil deshalb wichtig ist. Seine Stärken in diesem Bereich, kommen die außerhalb des Unterrichts auch zum Tragen und könnte das ein Ansatzpunkt sein, um mittelfristig "seine Leute" zu finden, mit denen er dann gemeinsam was machen kann?


    Die neue Klassen-Zusammensetzung kann hilfreich sein, aber das ist ja noch ne Weile hin, und ich stelle mir vor dass es ihm gut tun kann, außerhalb der Schule gute Erfahrungen zu machen mit Gleichaltrigen oder Leuten mit ähnlichen Hobbies.


    In meiner Erfahrung während meiner Schulzeit war das dann irgendwann der entscheidene Faktor: die Klassenkameraden waren weiterhin doof und phasenweise fies, aber ich hatte meinen Freundeskreis und meine Interessen, wo ich akzeptiert und gewollt und beliebt war, und dann ließ sich das idiotische Verhalten der Klassenkameraden besser ertragen/ignorieren.

    Irgendwann verlief sich das Mobbing, auch aufgrund der Klassen-Zusammensetzung, und dadurch dass manche fiesen Kids die Schule gewechselt haben. Aber allein darauf warten würd ich in eurem Fall nicht.

    nach fast einem halben Leben im Rabenforum hab ich mit euch und von euch gelernt, meine Flügel auszubreiten, mal um Höhenflüge zu erleben, mal um andere darunter schlüpfen zu lassen. Mit den Raben hab ich den Mut gefunden, meinen Schnabel aufzumachen, wenn es drauf ankommt. Mich als Teil eines Schwarms zu fühlen tut gut und ich werde es nie leid, Ideen auszubrüten, wie wir einander die Zeit auf der Erde verschönern und erleichtern können. Ohne das Forum hätte ich mir viel öfter vor Sorge die Federn gerupft und ich bin froh, dass wir hier so ein vielfältiges, großes Nest haben.



    Merkt man, dass ich grad auf den Bus warte? #freu

    Dinkelsbühl ist ein großartiger Tipp, da war ich auch immer gern zu Besuch.


    Einigermaßen dort in der Nähe ist Ellwangen, da gibt es alle Naselang Badeseen, knuffige bunte Häuser in der Altstadt, ein Schloss und mehrere Kirchen zum Besichtigen, das Alamannenmuseum, und in 2026 die Landesgartenschau. Anfang Januar ist der Kalte Markt mit dem Pferdemarkt ein Besuchermagnet.

    Die nächste Jugendherberge wäre dann in Aalen, da sind das Limesmuseum mit dem Römerpark und das Thermalbad auf jeden Fall einen Besuch wert, oder das Besucherbergwerk Tiefer Stollen.

    unvollständige Aufzählung der Attraktionen in Tübingen:

    Stocherkahn fahren bzw. allgemein Wassersport am Neckar

    Schloss mit Museum (Fledermausführung)

    Landestheater, ich persönlich empfehle Theatersport

    Geografischer Mittelpunkt Baden-Württembergs

    Botanischer Garten

    Sternwarte

    Spielzeugmuseum

    Historische Altstadt und Stadtmuseum

    Stiftskirche mit Turm

    Schokomarkt, Umbrisch-Provenzialischer Markt


    Wer dann noch Reutlingen besuchen will kann an der Achalm wandern für mega Ausblick.

    Und wer winters in der Gegend ist darf in Esslingen den mittelalterlichen Teil vom Weihnachtsmarkt nicht verpassen.

    ein interessantes Hilfsmittel, um sich Gedanken zu machen und ins Gespräch zu kommen.

    Gut finde ich die Möglichkeit zu vergleichen, welche Antworten zu den einzelnen Fragen die verschiedenen Parteien geben. Vor allem wenn die Entscheidung schwer fällt ist das interessant zu wissen.

    mein Eindruck ist, dass viele Leute hier sich neu angemeldet haben als die Kinder unterwegs waren oder noch klein. So war das bei mir. Und wir sind einfach geblieben und mit dem Forum gereift.

    Die Generation Eltern mit jetzt kleinen Kindern hat da definitiv mehr Auswahl an Plattformen zum Austausch und das finde ich gut.


    Viele meiner Altersgenoss*innen werden jetzt Eltern, ich freue mich mit ihnen, und ich bin froh, in der Große Kinder Phase angekommen zu sein.

    ihr kennt die Momente, wenn die Kinder vor dem Schlafengehen noch unbedingt was zeigen müssen was sie tagsüber gemacht haben. das sind oft die Momente in denen ich erst auf die Uhr schaue, und schon in den Schäferinnen-Modus gehen will und alle in die Federn komplimentieren. und letztens saßen wir dann noch eine Stunde am Sofa und Tochterkind (15) hat alle Gebärden in ASL gezeigt, die sie an dem Tag im Englischunterricht gelernt hat. und die entsprechenden Gegenstücke in DGS inklusive Fingeralphabet. #love sie hofft bald einen Kurs machen zu können an der VHS. #super