Beiträge von Falynn

    BaWü, 6. Klasse, G8, Bili-Klasse: ich seh mein Kind selten zuhause Hausaufgaben machen. Sie erledigt möglichst viel schon in der Schule, unaufgefordert und gründlich. Ab und zu frage ich sie Vokabeln ab, oder vor einer Klassenarbeit. Allerdings hat sie auch die Hermine-Granger-Arbeitsmotivation und muss eher davon abgehalten werden, zu viel zu machen.


    wenn ein Kind mal lang braucht für Hausaufgaben, lässt sich häufig rausfinden, woran es liegt. Sollte es an der großen Menge liegen, dann kann ein Gespräch mit den Lehrkräften helfen. Sollte es am Trödeln liegen, nun, da hilft es auch, den Kindern die Zügel selbst in die Hand zu geben. Wer mit den Aufgaben fertig ist, hat wieder Zeit für anderes. Wenn es am Verständnis liegt, dann hilft Nachfragen im Unterricht. Mal so ganz pauschal und allgemein.


    Ein Kind mit neun oder zehn Jahren, das viel anderes lieber macht als lernen, finde ich völlig normal. Mit der Zeit können auch diese Kinder Ehrgeiz entwickeln, oder Interesse am Stoff und sich dann mehr reinhängen. Acht oder neun Jahre Schule sind eine lange Zeit, da kann viel hin und her schwanken.

    die Gründe variieren über die Jahre. Auf längere Sicht hin werde ich wenn dann nur mit einem weiteren Menschen zusammen noch ein Kind bekommen. Jetzt aktuell sprechen berufliche Gründe dagegen, selbst wenn ich in einer Beziehung wäre. Als mein Kind klein war, waren die Gründe Ausbildung beenden und Gesundheit am meisten wesentlich.

    und ganz allgemein ist die Situation in der Geburtshilfe nicht ermutigend.

    als meine Tochter in dem Alter war, ging es mir auch so ähnlich wie dir. Was mir geholfen hat, war eine Stillgruppe zu besuchen bei einer Hebamme. Da lernte ich andere Mütter kennen, denen es ebenso ging oder die noch häufiger stillten. Auf Rat der Hebamme hab ich einige Zeit Schüsslersalze genommen, das fand ich auch hilfreich.

    Zudem fing meine Tochter in der Zeit an, andere Nahrungsmittel zu probieren. Der Gedanke, dass es dann in absehbarer Zeit nicht mehr ganz allein meine Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass sie satt ist, half mir auch.

    Ganz in der Nähe war die Verwandtschaft bei uns auch nicht, wenn wir sie besucht haben, blieben wir meist einige Tage. Das war im Studium, teils konnten wir dann in den Semesterferien längere Zeit bei den Omas wohnen und das war auch hilfreich.


    was nicht hilfreich war: meine Situation mit anderen vergleichen, die noch mehr leisten müssen. Denn dadurch, dass sie es anstrengender haben, geht ja meine Belastung nicht weg. Dran denken, dass alles eine Phase ist, dass die Kinder größer und selbstständiger werden, das half. Mich selbst eine Zeitlang bemuttern lassen half. Und im Rahmen der Möglichkeiten was machen ohne Kind. Denk dran, es war nie so gedacht, dass eine Mutter ihr Baby allein versorgt nur mit Unterstützung durch den Papa, als Babies erfunden wurden. "Wir sind eine kooperativ aufziehende Art" (Zitat Nicola Schmidt) Mit der Zeit wird dein Kind auch andere Menschen als Bezugspersonen akzeptieren und bis dahin holt ihr euch Menschen dazu, die euch mit umsorgen.

    Die Kinderärztin hat bei der J1 die HPV Impfung sehr empfohlen. Da ich sehr schwanke zwischen "wird schon unbedenklich sein" und "bringt die Impfung wirklich was im Vergleich zu den Risiken?" möchte ich gern die Diskussion noch mal aufwärmen.

    Der Papa war bei der J1 dabei und verlässt sich ziemlich auf die Empfehlung der Ärztin. Auch meine Tochter tendiert dazu, die Impfung wenn dann eher bald machen zu lassen, denn laut der Ärztin sind nur 2 statt 3 Impfungen nötig, wenn man zwischen dem 12. und 14. Geburtstag impft.

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich beim Impfen lieber vorsichtig bin, und ich hab noch von keiner andern Impfung so viel Negatives gehört, das mir gleichzeitig so schwammig vorkommt. Wenn ich nun also sage "Nein, diese Impfung nicht" dann wüsste ich nicht genau, wie ich das begründen soll. Vor allem gegenüber meiner Tochter. Dem Vater könnte ich ja Links zum Lesen geben, aber für meine Tochter muss ich es ja irgendwie zusammenfassen.

    Mich auf die Ärztin verlassen möchte ich aber auch nicht. Da kommen dann alle diffusen Gefühle hoch, die sich durch die unterschiedlichen widersprüchlichen und zum Teil veralteten Infos angesammelt haben.


    Vielleicht mach ich es so, dass ich erst die anderen aufzufrischenden Impfungen mit meiner Tochter plane, und dann erst mal mit meiner Frauenärztin spreche, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

    Fragen notieren und beim Arzt stellen, nachdem ihr die Ergebnisse bekommen habt.

    Wenn eine Allergie festgestellt ist und der Auslöser bekannt, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nachdem was für eine Art Auslöser es ist. Nahrungsmittel weglassen, Kontakt zu Tieren meiden, spezielle Bettwäsche... das fühlt sich am Anfang noch ungewohnt an, aber wenn es Gewohnheit ist, bringt es viel Entspannung.

    Bei mir sind es allerhand Nahrungsmittel, die mir nicht gut tun, wodurch ich ständig am Inhaltsstoffe Lesen bin. Aber mit diesem kleinen Mehraufwand geht es mir super. Als ich noch kunterbunt alles gegessen habe, haben Haut und Lunge verrückt gespielt. Nun ärgern mich ab und an die Pollen, aber sei's drum, dafür gibt es Medizin.

    besitzen ja, allerdings weiß ich nicht wo sie grade rumfliegen, hab sie schon lange nicht mehr benutzt. Das Wörterbuch für meine Tochter bin ich, wenn es um Englisch geht, und bei Französisch ihre anderen beiden Elternteile. Wenn sie gerade nicht fragen kann, dann googelt sie es sich zusammen, was meistens funktioniert. Da sie ihre Hausaufgaben meist schon in der Schule erledigt, gibt es da Klassenkameradinnen, die sie fragen kann.

    Tropfsteine merk ich mir so:

    Stalaktiten mit T zeigen nach unten wie der senkrechte Strich dieses T

    Stalagmiten mit M zeigen nach oben wie die beiden Dreiecke vom M


    kennt jemand eine für abnehmenden und zunehmenden Mond? wenn man den Mond am Himmel anschaut und sagen kann, welche Phase gerade ist.


    praktisch fände ich eine für Verwandtschaftsbeziehungen, sowas wie Cousine zweiten Grades der dritten Generation usw.

    ich stimm dir zu, wenn die Geschwister eine Rolle spielen im Leben des Kindes, dann ist es egal ob Halb- oder Ganz- oder Stief- oder wie auch immer.

    Gerade bei einer solchen Frage, bei der es doch viel seltsamer wäre, zu fragen "Wie geht es deinem Bruder? Und wie geht es deinem Halbbruder?" Weil die Differenzierung auch keine Rolle spielt für deine Frage, denn die exakten Verwandtschaftsverhältnisse tun nix zur Sache. Angenommen, ein Halbbruder lebt anderswo und der gefragte Junge kann nicht genau wissen, wie es ihm geht, dann hättest du vielleicht anders formuliert. aber für Kinder die zusammen leben und den Alltag teilen sind Geschwister Geschwister, feddisch.

    an einem perfekten Arbeitstag bin ich gefordert, aber nicht überfordert. Es stellt sich ein Flow ein, in dem ich längere Zeit vergesse, auf die Uhr zu sehen, und ich das Alltägliche flott hintereinander weg erledigen kann. Ich habe Zeit und Gelegenheit, meine Kolleginnen zum Lachen zu bringen, und jemandem was abzunehmen, die mehr auf dem Tisch hat als ich. Mittagspause ist entweder eine zum gemütlich essen außerhalb vom Gelände oder beinhaltet einen Spaziergang zum Hirn Durchpusten. Unter allem, was sich so zuträgt, ist mindestens eine bemerkenswerte Geschichte dabei, die sich rumspricht, und ich hab selbst mindestens einmal Tränchen in den Augen, weil etwas so rührend und schön und gelungen ist.

    auf dem Heimweg quatsche ich mit einer Kollegin, gern auch aus anderen Abteilungen, was so los war und kann sagen "wir haben schon einen Traumjob".

    2 Vollzeitkräfte und eine Praktikantin auf 25 Kinder war schon vor dieser Kündigung zu wenig. Da müssten mindestens 4 Leute im Team sein plus Praktikantin und BuFDi o.ä. Alles andere ist unzumutbar und fahrlässig.

    Wenn sie nicht die Aussicht haben, vor Januar Mitarbeiterinnen zu finden, dann ist entweder der Markt leer gefegt oder sie zahlen mies. Letzteres lässt sich ändern, und wenn in einer Kinderbetreuungseinrichtung kein Geld für MitarbeiterInnen da ist, dann können sie zumachen.


    soviel zu meiner heute Abend wenig freundlichen und wenig kompromissbereiten Meinung.

    Dein Spruch ist wunderschön.


    auch wenn in der Version mit "ein Haus ohne Kinder" der Geschlechter-Aspekt wegfällt, kann der Spruch auch daneben gehen. Ich denke da vor allem an diejenigen, die gern Kinder im Haus hätten, aber keine (mehr) haben.


    wenn ihr was humorvolles gut fändet, dann käme Loriot in Frage: "Ein KlaVIER, ein KlaVIER!" ;)

    je nach Situation unterschiedlich: wenn ich selbst was zu der Frage weiß, dann erzähle ich, was ich weiß, oder was ich vermute, und wo ich die Antwort herausfinden könnte. Je nach Frage steht nämlich nicht im Lexikon oder Internet, was gefragt wurde. Wenn die fragende Person dann gleich eine Antwort möchte, dann schlage ich da nach, wo ich die Antwort vermute, und das kann sowohl in einem hier vorhandenen Buch als auch online sein.