Beiträge von Falynn

    2 Vollzeitkräfte und eine Praktikantin auf 25 Kinder war schon vor dieser Kündigung zu wenig. Da müssten mindestens 4 Leute im Team sein plus Praktikantin und BuFDi o.ä. Alles andere ist unzumutbar und fahrlässig.

    Wenn sie nicht die Aussicht haben, vor Januar Mitarbeiterinnen zu finden, dann ist entweder der Markt leer gefegt oder sie zahlen mies. Letzteres lässt sich ändern, und wenn in einer Kinderbetreuungseinrichtung kein Geld für MitarbeiterInnen da ist, dann können sie zumachen.


    soviel zu meiner heute Abend wenig freundlichen und wenig kompromissbereiten Meinung.

    Dein Spruch ist wunderschön.


    auch wenn in der Version mit "ein Haus ohne Kinder" der Geschlechter-Aspekt wegfällt, kann der Spruch auch daneben gehen. Ich denke da vor allem an diejenigen, die gern Kinder im Haus hätten, aber keine (mehr) haben.


    wenn ihr was humorvolles gut fändet, dann käme Loriot in Frage: "Ein KlaVIER, ein KlaVIER!" ;)

    je nach Situation unterschiedlich: wenn ich selbst was zu der Frage weiß, dann erzähle ich, was ich weiß, oder was ich vermute, und wo ich die Antwort herausfinden könnte. Je nach Frage steht nämlich nicht im Lexikon oder Internet, was gefragt wurde. Wenn die fragende Person dann gleich eine Antwort möchte, dann schlage ich da nach, wo ich die Antwort vermute, und das kann sowohl in einem hier vorhandenen Buch als auch online sein.

    Weniger die genauen Ergebnisse, sondern wie mit ihnen umgegangen wird, darauf kommt es an.
    Rein von den Zahlen her sieht es in meiner Stadt "besser" aus als in anderen Wahlkreisen, was aber das Weltklima recht wenig interessiert, wenn der Planet überlastet ist, werden wir nicht als Insel der Ungeschorenen übrig bleiben.

    Eine alte Freundin sprach mich an, ob ich mir nicht vorstellen könnte, für die kommenden Kommunalwahlen zu kandidieren, da sie mich als sachlich und differenziert denkende Frau kennt. Wenn ich mir aber so anschaue, wie über Menschen und insbesondere Frauen in öffentlichen Ämtern gesprochen und geschrieben wird, dann kann ich mir nicht vorstellen, mich dem auszusetzen.

    Es gibt Mittelwege zwischen selbst kandidieren und sich dem Frust hingeben, und so einen Mittelweg will ich mir suchen. Nach der Wahl ist vor der Wahl, insofern wäre ich froh darüber, hier im Forum einen Raum zu finden, in dem das Gespräch weiter gehen kann.

    also mir hat der Thread was gebracht. :) Die Idee, Krabat als nächstes mit meiner Tochter gemeinsam zu lesen nämlich. Wir haben dieses Jahr die Trilogie von Tommy Krappweis "Mara und der Feuerbringer" gelesen und sind sehr begeistert, darin geht es auch viel um Sagen und Mythen, und teilweise auch gruslig zu.


    und wir hatten schon seit einigen Wochen keinen Thread mehr zum Thema "ab wann Harry Potter", da ist es doch mal eine schöne Abwechslung, über ein anderes Buch zu diskutieren. #freu

    okay, da kann ich nun besser einschätzen, was dich stört. Wie lang hat deine Tochter diese Lehrerin noch? Nur dieses Schuljahr oder vermutlich auch noch das danach? Je nachdem ist es vermutlich wirklich eine gute Lösung, wenn du dich möglichst wenig mit ihr auseinandersetzt, da ihr ja nicht auf einen Nenner kommen werdet.

    Du machst mit deiner Tochter da alles richtig, und die Lehrerin versucht, für die Klasse alles richtig zu machen. Es hilft weder ihr noch dir weiter, wenn ihr euch da gegenseitig sagen wollt, wie es besser zu machen wäre.

    Mal ganz abgesehen davon, dass deine Tochter sich bestimmt keine Vorschriften machen lässt in Bezug auf ihre Lektüre.

    Wie selten war das nochmal, dass es dann auch Treffer gibt? Weiß das eine zufällig?

    im Durchschnitt 1 % aller registrierten SpenderInnen passt irgendwann mal. Die individuelle Wahrscheinlichkeit hängt mit der Häufigkeit der Gewebemerkmale zusammen, das lässt sich also nur nach einer Typisierung sagen.

    Also ich bin seit 98 typisiert und hab letztes Jahr zum ersten Mal die Aufforderung gekriegt, nochmal Blut abnehmen zu lassen für ne speziellere Typisierung weil ich irgendwelche häufiger gebrauchten Parameter hab damits im Ernstfall schneller ginge. Seitdem hab ich wieder nix gehört.

    nichts zu hören ist die eigentliche gute Nachricht. Wer schon länger dabei ist, wird manchmal angeschrieben für eine genauere Typisierung, um die vorhandenen Daten zu ergänzen, da die Sucheinheiten, sofern es mehrere mögliche SpenderInnen gibt, den SpenderInnen den Vorzug geben, über die schon mehr bekannt ist, denn wie du schon gesagt hast, dann geht es im Ernstfall schneller und es muss nicht kurz vorher doch noch gewechselt werden, weil dann doch etwas nicht zusammenpasst.

    Wie ist das denn in der Stillzeit? Wäre das ein Problem und kann man sich dann ggf. auf Pause setzen lassen? Ich bin typisiert, muss aber eh Mal meine Kontaktdaten aktualisieren und frag mich gerade ob das Sinn macht.

    Kontaktdaten aktualisieren ist immer gut. Stillzeit ist eine Abwägungsfrage, in der Vollstillzeit kommt eine Spende nicht in Frage, bei größeren Kindern muss es immer im Einzelfall medizinisch abgeklärt werden mit den zuständigen ÄrztInnen.

    Aber ansonsten habe ich noch nie etwas gehört. Wie selten war das nochmal, dass es dann auch Treffer gibt? Weiß das eine zufällig?

    Ist es nicht auch so, dass man als Mutter eine deutlich veringerte Wahrscheinlichkeit hat als Spenderin in Frage zu kommen? Ich hab mal mit einer Biologin die in dem Bereich arbeitet darüber geredet und sie meinte, dass jedes Kind Spuren (im Knochenmark?) hinterlässt und damit wird es unwarscheinlicher, dass man zu einem fremden Menschen passt...

    Falls jemand was genaueres dazu weiß, würde ich mich über ein Statement dazu freuen. (Vielleicht hab ich mir das auch völlig falsch gemerkt)

    Wenn die Sucheinheiten bzw. das Transplantationszentrum die Auswahl hat, werden sie sich für SpenderInnen entscheiden, die möglichst gesund, jung und zeitlich verfügbar sind. Was die Auswirkungen von Schwangerschaft auf den Körper betrifft wäre es gut, direkt bei der DKMS zu fragen, die können das sicher beantworten.
    https://www.dkms.de/de/kontakt

    Ich hab auf der Seite gelesen und auch bei Google geguckt aber es ist mir nicht ganz klar: kann ich mich registrieren, wenn ich vor 11 Jahren Malaria hatte?

    zwei Möglichkeiten, das rauszufinden: bei der Registrierung den Fragebogen ausfüllen und dann Rückmeldung bekommen, oder auch vorher mal mailen und anrufen.

    oh ja, Krabat ist definitiv eins der Bücher, die beim wiederholten Lesen neue Erkenntnisse bringen!
    und längerfristig gedacht: ich hab keine Ahnung mehr, was wir in der achten Klasse gelesen haben. an die Vorstadtkrokodile aus Klasse 6 kann ich mich erinnern, zwei Jahre später hab ich dann so viel außerhalb der Schule gelesen, dass Schullektüre nur so was am Rande war.

    Nun, ich würde sagen, fast alle Achtklässler kommen inhaltlich damit klar, es zu lesen. Die einen oder anderen mögen nicht an so dicke Bücher gewöhnt sein, aber denen sind dann vermutlich auch die dünneren zu lang. ;)

    Schullektüre sind doch fast immer Bücher, die für die einen zu hoch, für die anderen zu öde, und insgesamt für die wenigsten wirklich interessant sind. Für Kinder wie deine, die gern lesen, ist das dann halt nochmal ein Buch, das sie lesen, bzw. nochmal lesen. Krabat ist ein Klassiker, alle Achtklässler, die das BUch noch nicht kennen, für die wird es höchste Zeit, so könnte man es auch betrachten. Insofern stimme ich dir nicht zu, dass es "völlig unangebracht" ist, aber ich verstehe, was du meinst, und bin auch der Meinung, dass auch Jüngere es schon gut lesen können. Ich glaub, es wird das Nächste, was ich mit meiner fast Zwölfjährigen lese.

    wer dir erzählen will, dass du "schuld" bist am völlig normalen Verhalten deines Kindes, dem brauchst du gar nicht mehr zuzuhören, denn der hat das Prinzip "Baby" nicht verstanden.

    Dass du dich fragst, warum dein Baby sich nun anders verhält als bisher, ist total verständlich, vor allem wenn es für dich nun anstrengender ist. Sein Verhalten ist allerdings genauso "normal" wie zuvor auch, es macht genau das, was viele andere Babies auch tun, und hat gute Gründe dafür.

    Zu deiner Angst, zu wenig Milch zu haben: Wenn das so wäre, dann wäre es genau die richtige Lösung, dass dein Baby öfter stillt, denn dadurch wird ja die Produktion angekurbelt. Wie schon von Anja1707 beschrieben kannst du leicht beurteilen, ob es genug Milch bekommt, und dich in dieser Hinsicht dann entspannen.


    Weinen lassen zum Einschlafen ist eine Idee, die dir sicher selbst suspekt ist, damit brauchst du dich zur Zeit gar nicht beschäftigen.

    Buchempfehlung dazu:
    Artgerecht - das andere Babybuch (Link führt zu einem Video) von Nicola Schmidt. Das zeigt nochmal genau, warum Babys ticken, wie sie ticken, und falls diese Argumente dann diejenigen nicht überzeugen, die was von "zu verwöhnt" und "lasst es doch einfach schreien" sagen, nun, denen kann man das Buch auch hinterher werfen, um sie davon zu jagen. ;);)

    Gute Besserung!! Asthmaanfälle braucht kein Mensch.


    die Situation, die du beschrieben hast, hab ich selbst auch schon unschwanger öfter erlebt, und es ist immer ein merkwürdiges Gefühl, um Rücksicht bitten zu wollen, und sich aber nicht wirklich zu trauen. Was mir inzwischen hilft, ist an solche Gelegenheiten mit einer "no big deal" Haltung heranzugehen. Wenn es nicht ok für mich ist, dass in meiner direkten Umgebung geraucht wird, dann sage ich das. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: die anderen nehmen Rücksicht, oder sie rauchen dennoch. Dannn kann ich mich wiederum entscheiden, ob ich dableiben will. Dass keine Rücksicht genommen wird, obwohl ich nicht die Möglichkeit habe, mich zurückzuziehen, habe ich schon lang nicht mehr erlebt.

    Umgekehrt finde ich es eine sehr gute Herangehensweise, wenn Raucher fragen, bevor sie sich eine Zigarette anzünden, ob es jemanden stört. Das macht es leichter, um Rücksicht zu bitten.

    meine Erfahrung war auch die (damals, gefühlt ewig her), dass immer weniger Menschen fragen, je älter das Kind wird, und gleichzeitig wächst die dicke Haut bei einem selbst. Was ich mir als Mutter von einem kleinen Baby nicht vorstellen konnte, war dann plötzlich Alltag, und die Fragen oder Kommentare von anderen haben mich nicht mehr aus der Ruhe gebracht.


    Für Fragende kann es auch ganz lehrreich sein, denn wenn sie im Laufe der Zeit immer wieder mal mitbekommen, dass auch Kleinkinder gestillt werden, dann kommt es allmählich an, dass das eine von mehreren möglichen Varianten ist, weder merkwürdig noch außergewöhnlich.

    auf der Arbeit wohnt bei vielen Mitarbeiterinnen unterm Schreibtisch eine Fußstütze, mit der die Beinhaltung abwechslungsreicher gestaltet werden kann. ich hab auch nen Igel-Ball in der Schublade, wenn ich gerade genug Kleinhirnkapazität habe, kommt der zum Einsatz an den Füßen. Grundsätzlich ist das Kabel vom Headset lang genug, um ein paar Schritte vom Tisch weg zu gehen, das mach ich bei Gelegenheit.

    und natürlich so häufig wie möglich zum Drucker schlendern, ne neue Flasche Wasser holen, rumdrehen und was in den Mülleimer werfen, überhaupt aufm Stuhl im Kreis drehen (ihr merkt, wir haben im Büro keinen Kundenkontakt ;) )