Beiträge von Falynn

    jetzt mit fast 12 Jahren ist meine Tochter schneller als ich, bzw sie hält länger durch. Bei 100m Sprint zum Bus komm ich vielleicht noch gleich schnell mit, alle längeren Strecken schaff ich nicht, weder ausdauermäßig noch von meinen alten Gelenkverletzungen her.

    Als sie 5-8 Jahre alt war konnte ich sie vielleicht noch überholen, einfach weil sie noch deutlich kürzere Beine hatte. Könnte ich rückblickend aber nicht mehr sagen. Tendenziell würd ich sagen, sie war da auch schon schneller.

    Ich finde es völlig müßig immer noch über die künstliche Befruchtung herzuziehen. Es ist nun mal so und es wird sicher nicht dafür sorgen, dass plötzlich ganz viele über 60-jährige Kinder wollen. Es ist ein Einzelfall.

    Die Kinder sind da und es muss möglichst gut für sie gesorgt werden. Ich finde es sehr schade, dass nicht alle Energie darauf verwendet wird, sondern lieber immer wieder die Mutter zerrissen wird. Vierlinge sind eine riesige Herausforderung. Wir haben hier in der Stadt 5-jährige Vierlinge, die die Lokalzeitung als Paten haben und über die auch regelmäßig berichtet wird. Klar, die stehen auch immer wieder im Rampenlicht. Aber es gibt sehr viel Unterstützung für die Familie. Das würde ich mir auch für die 65-jährige Mutter wünschen, dass endlich zum Wohle der Kinder nach vorn geschaut wird.

    Danke, so was in der Art wollte ich auch sagen.

    Geschichten wie die dieser Familie sind ein gefundenes Fressen für die Klatschpresse, und was dabei oft in den Hintergrund gerät, ist die Tatsache, dass es reale Personen sind, die irgendwie ihren Alltag hinkriegen müssen. Das wäre da auch meine erste Frage: Hat die Familie die Unterstützung, die sie braucht?

    alle anderen Fragen und Diskussionen kann man stellen bzw. führen, wenn man möchte, wenn aber in der Berichterstattung der Tonfall anklagend, sensationsheischend und respektlos wird, dann hört's auf.

    tatsächlich hat der Test meine Heimatstadt gefunden, zwar auf Platz 4 der Liste, aber auch die restlichen Vorschläge waren nah dran.


    on topic:

    bevor meine Tochter mit knapp zwei Jahren in die Kita kam, sprach sie genau wie wir Eltern Dialekt. Also, soweit Zweijährige eben sprechen. Das wurde dann zunehmend weniger, auch wenn es in der Kita Dialekt sprechende Kinder und Erwachsene gab, und heute hat sie maximal noch einzelne Wörter Dialekt in ihrem eigenen aktiven Wortschatz. Sie versteht das Meiste, bei den Groß- und Urgroßeltern tut sie sich manchmal schwer. Einerseits finde ich es schade, dass sie diesen Teil ihrer Herkunft nicht mit übernommen hat, andererseits leben wir nun mal nicht in einer stark dialektgeprägten Umgebung. und wir sind bestimmt auch selbst schuld weil wir so viel vorgelesen haben. ;);)

    Ich selbst habe bis ich ca. 12 Jahre alt war ausschließlich Dialekt gesprochen, dann habe ich mich mit einer Klassenkameradin angefreundet, deren Muttersprache Griechisch ist, und im Gespräch mit ihr Hochdeutsch geübt. Fanden meine Eltern befremdlich, kann ich verstehen, weil es für sie mega ungewohnt. Heute kann ich den Dialekt-Anteil stufenlos verstellen von breit bis schwach eingefärbt, verstehe am Telefon alle möglichen Leute und freue mich daran, wenn ich mit Sprache spielen kann.

    mit 4 Monaten schlief meine Kleine im eigenen Bettchen im Schlafzimmer.

    Mit 7 Monaten schlief sie dann meistens mit im Familienbett.

    Dann gab es Phasen, in denen sie im eigenen Bett geschlafen hat, im eigenen Zimmer.

    Beim Papa schläft sie im eigenen Bett, seit sie 4 Jahre alt ist.

    Bei mir ist gerade wieder Familienbett angesagt, mit gelegentlichen Ausflügen ins eigene Bett.


    Von den Personen, die im selben Zimmer schlafen wie ich und mein Kind, höre ich mir den Standpunkt an. Die Entscheidung liegt aber beim Kind und bei mir. Und wer versucht, mein Kind oder mich unter Druck zu setzen, kann sich einen anderen Schlafplatz suchen.

    Ja, was du beschreibst, hab ich auch beobachtet. Auch wenn es bereits eine größere Auswahl an Heldinnen gibt als noch vor Jahrzehnten, die Vielfalt ist immer noch nicht groß genug.


    Was uns hier weiter hilft beim Vorschlagen von Titeln ist, wenn du kurz beschreibst, welche Geschichten deine Tochter schon kennt, und ob sie vielleicht ein Lieblings-Genre hat.


    Ein paar Ideen, die hier bei uns gut ankamen, mit der Vorgabe "Mädchen die mutig sind und sich für andere einsetzten aber nicht mit Fäusten sondern mit Verstand."


    Nancy Drew - Girl Detective (Film) (gibt es auch als Serie, Bücher, Comic...)


    Vilja und die Räuber (Film) (gibt es auch als dreiteilige Buchreihe)


    Epic - Verborgenes Königreich (Film)


    Max Minsky und ich (Film) (gibt es auch als Buch)


    Lilo und Stitch (gibt es auch als Serie)


    Buchreihen, die meine Tochter großartig findet:


    Dork Diaries

    Alea Aquarius

    Die Schule der magischen Tiere

    Die Wilden Hühner (auch als Filmreihe) bzw. Die Wilden Küken

    Liliane Susewind (auch als Hörspiele)


    Serien, die sie gern schaut:


    Sabrina - total verhext

    Liv und Maddie

    Miraculous Ladybug (wie nautilus schon genannt hat)



    Manche Titel, die als "Mädchenbücher" bekannt sind, kommen vielleicht in 2-3 Jahren in Frage:


    Kati in Amerika - Italien - Paris (von Astrid Lindgren, ist definitiv als Produkt seiner Zeit zu lesen)

    Engel verzweifelt gesucht (von Hilary McKay, hat mehrere Fortsetzungen)


    Die Tintenherz-Reihe ist vielleicht auch erst später geeignet, passt aber auf jeden Fall zur Vorgabe.

    Die Seite A Mighty Girl, die magali empfohlen hat, kann ich auch empfehlen.

    Was RAN über die Disney-Prinzessinnen gesagt hat, dem würde ich auch zustimmen: Rapunzel, Tiana, Belle - sicher nicht hundert Prozent perfekt, aber das nur-stark-weil-burschikos-Problem haben sie nicht.


    Wären auch Filme mit erwachsenen Frauen interessant oder geht es dir speziell um Geschichten über Mädchen?

    da lassen sich bestimmt Kompromisse finden, mit denen dann alle zufrieden sind. Kinobesuch mit den Großeltern in einem anderen Film mit altersentsprechender Freigabe, und dann eines schönen Tages mit euch zuhause Fluch der Karibik 5 schauen. Eventuell die anderen Teile, die er noch nicht kennt, vorher anschauen.

    Bisher war ich nur Gastgeberin, habe aber bis auf eine Ausnahme alle, die uns besucht haben, als angenehm empfunden.

    Hosts, die sechs Personen gleichzeitig aufnehmen, gibt es nicht so viele, aber mit genug Vorlaufzeit könnte das klappen. Einerseits könntest du ein Gesuch einstellen, auf das interessierte Hosts sich melden können. Dann gibt es eine Facebook-Gruppe "bedürfnisorientiert couchsurfen - couchsurfing für familien" , ich vermute, es gibt auch für Australien etwas ähnliches.

    für mich ist da nicht so unbedingt das Alter der wesentliche Punkt, sondern was das Kind genau mit einem eigenen PC anfangen will / soll / muss , was es bisher mit den in der Familie vorhandenen Geräten nicht machen kann.

    Je nachdem, was das dann ist, können die Nutzungszeiten festgelegt werden, denn nicht alle Spiele / Videoclips dauern gleich lang, Schreiben / Fotos bearbeiten / Zeugs zusammensuchen braucht seine Zeit.


    Meine Tochter hat keinen eigenen Laptop bei mir, das "nötige" an Kommunikation und Spielen/Geschichten schreiben / fotografieren erledigt sie mit dem Smartphone, oder nutzt meinen Laptop mit. Hätte sie einen eigenen, würd ich die Zeiten nicht von vorne herein fix festlegen (also sowas wie 45 Minuten), sondern von außen durch andere Aktivitäten begrenzen. Z.B. nach den Hausaufgaben so lange, bis es Abendessen gibt. Oder eben inhaltlich durch die jeweilige Aktivität am PC.

    Allerdings hab ich eins der Exemplare Kinder, deren Normalzustand mehrere Meter tief in einem Buch versunken ist, da sind andere Medien einfach nicht so spannend, dass eine Begrenzung nötig wäre. Was sich noch ändern kann.


    luxa-rosenburg #ja wir sind uns da einig, Inhalt trumpft Zeit.

    Das hast du sehr schön beschrieben für deine eigene Familie.


    mir fällt in meiner Familie auf, dass ich die Charakterzüge am meisten innerhalb von zwei Generationen wiederfinde. Bei mir selbst also weniger Eigenschaften meiner Großeltern, dafür sehr viele meiner Eltern. An meiner Tochter fallen mir Ähnlichkeiten zu ihrem Vater und mir selbst auf, nicht so sehr zu ihren Großeltern.

    Wenn ich mich weiter umschaue, dann erkenne ich z.B. Ähnlichkeiten zwischen meiner Schwester und meiner Großmutter, die aber weniger werden, je näher ich hinschaue. Und stellenweise macht es mir Freude, die Angewohnheiten zu betonen, die mich mit meinen Großeltern verbinden - Opas trockener Humor und die Wortwitze, Omas nie versiegender Vorrat an Süßigkeiten. Das sind dann weniger Charakterzüge als solches, mehr die Handlungen, die mit dem fürsorglichen oder heiteren Charakter verbunden sind.

    wir durften die Bravo lesen, auch alles andere, was wir fanden, sei es selbst gekauft oder aus der Bücherei usw.


    Meine Tochter kennt die Bravo, interessiert sich aber nicht dafür, nicht weil sie zu digital aufwachsen würde, sondern weil sie mit den Themen noch nicht so wirklich viel anfangen kann. Was Aufklärung angeht hat sie die passenden Bücher schon lange im Regal, was sie über Stars wissen möchte googlet sie sich und zur reinen seichten Unterhaltung bleibt das Serien glotzen.

    Vermutlich würde sie sich nach der Bravo-Lektüre ohnehin beschweren, dass da nicht viel Brauchbares drin steht, wir reden hier immerhin von einem Kind, das mir zurückmeldet, dass ihre Lustigen Taschenbücher den Bechdel-Test nicht bestehen. #taetschel

    wollt ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt gehen oder geht es mehr um das Programm? Denn soweit ich das mitbekommen habe ist Cursed Child ziemlich lange ausverkauft.

    Vier Stunden Aufenthalt in den Studios als Richtwert, kommt natürlich darauf an, wie lang sich dein Kind darauf konzentrieren will, oder ob es alle Einzelheiten anschauen will.


    wir waren bisher noch nicht dort, meiner Tochter fehlen noch die Sprachkenntnisse, aber es läuft ja nicht weg. Zumindest nicht in den nächsten zwei Jahren.

    wie schon gesagt wurde, wenn es über diesem Choleriker noch eine Etage gibt, dann informiert diese. Egal wie er darüber denkt, das ist kein Führungsstil, das ist ein Mangel an Selbstkontrolle.

    Was du auch tun kannst, ist Außenstehenden gegenüber klar machen, wie der Typ mit seinen MitarbeiterInnen umgeht, so dass alle, die über eine Bewerbung dort nachdenken, es dann doch lieber sein lassen. Selbst wenn von den jetzigen Beschäftigten niemand sich beschweren will, auf Dauer bekommt er dann keine neuen.

    besonders beeindruckt hat mich, mit welcher Selbstverständlichkeit und Herzlichkeit Rabenfamilien uns bzw. mich bei sich zuhause aufgenommen haben, zu Besuch bzw. für Kurzurlaub.

    Bei in-echt Treffen, gerade wenn wir schon vorher intensiver im Kontakt standen, sei es durch Briefe oder durchs Wichteln oder den Flohmarkt, fasziniert mich immer wieder die Vielfalt. Die Kreativität, sei sie in Worten ausgedrückt oder beim Handarbeiten, Fotografieren, Backen - es steckt so viel Liebe in den Beiträgen, die wir im Forum sehen dürfen.


    von allen Foren, in denen ich mich aufhalte bzw. aufgehalten habe, ist mir hier das Team auch am meisten positiv aufgefallen.

    1 Stunde einfacher Weg pendeln mit Öffis für einen Halbtagsjob stand bei mir mal im Raum, war mir dann zu weit.

    Eine halbe Stunde einfacher Weg Tür zu Tür bei 75% und Viertagewoche war ok.


    Momentan hab ich den Luxus, nach 4 Minuten Fußweg den Rest der Strecke mit dem Mercedes chauffiert zu werden. ;)

    An den meisten Tagen sitzen dann schon 5-6 andere Leute drin im Sammeltaxi-Kleinbus und an den besten Tagen hört die Fahrerin Reggae. An den Tagen, an denen ich allein auf der Rückbank Platz nehmen kann, und nicht mal die Monatsfahrkarte herzeigen muss, fühlt sich das dann schon sehr nach "meine Limouisine" an. :D