Beiträge von leandra

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    Mir ging es da bisher wie die.lumme.

    Wobei ich den Gedanken, dass durch das „en“ hinten (Patientinnen) auch die männliche Form enthalten ist, auch sehr nett und für die Männer hoffentlich versöhnlich finde.

    Sie sind doch dadurch eindeutig mehr mitgemeint als Frauen, wenn gar kein „in“ im Wort vorkommt (Patienten).

    Ich würde auch nie sagen „Ich gehe zu Herrn Doktor Müller“, deshalb fände ich es seltsam von Frau Doktor... zu reden. So als sei es ungewöhnlich, dass eine Frau promoviert ist. Mir scheint aber, dass „Doktorin“ häufiger wird. Das fände ich wiederum ganz gut.

    Ich weiss gar nicht wie Lindenblüten riechen #gruebel

    Und ich finde auch, dass sich bei den Antworten sozusagen die Spermatozoen in die Geißel beißen ;). Zwar sind wir hier nicht im Forum der unbefleckten Empfängnis😇, so dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, dass die mitschreibenden den zum Vergleich herangezogenen Geruch kennen. Aber andere scheinen ihn ganz anders wahrzunehmen und die könnten ja vielleicht eine Beschreibung geben. Bitte, bitte 🙂

    Derzeit ist es ja so, dass laut Sonntagsumfrage die 'große' Koalition nicht mehr reicht. Und die Grünen die zweitstärkste Kraft sind. Zumindest für die SPD macht es nach dem Untergebuttert-werden der letzten Jahre wohl mehr Sinn mit den Grünen zu koalieren. Und die Linke wird sich wohl kaum auf die CDU/CSU einlassen. Derzeit reicht zwar rot-rot-grün noch nicht. Könnte sich doch aber auch noch ändern. Oder man nimmt noch einen gelben sauren Apfel dazu ....

    leandra, mir ist es auch gehäuft in Artikeln von Spiegel, Welt und co aufgefallen. Das fand ich schon auch krass, habe es mir aber teils durch schlechtes Lektorat erklären können. Wenn Beiträge unter Zeitdruck geschrieben und verändert werden, passiert das schnell. Und es gibt keine Endkontrolle mehr wie früher. Ich gehe davon aus, dass die AutorInnen eigentlich des Akkusativs mächtig waren.

    So einen Zeitdruckgrund habe ich auch immer gesucht, aber leider nur zum Teil annehmen können.

    Wenn die deutsche Sprache (und diverse andere auch) sich von etwas verabschieden sollte, dann wäre das die Zuweisung eines grammatikalischen Geschlechts an irgendwelche Dinge - oder kann irgend jemand mir logisch begründen, warum Teller männlich sind und Schüsseln weiblich?

    So findet jede Schüssel ihren Teller 🤣. Sorry, eigentlich brauche ich Karneval.

    Ich vermute aber, es liegt an der n-Deklination, die vermutlich als erstes ausstirbt, wenn es, wie Anja schrieb, dem deutschen Kasussystem endlich an den Kragen geht. In meinem Umfeld zumindest haben viele Erwachsene die entsprechenden Endungen nicht mehr drauf. Das lässt hoffen.

    Ich fände das tatsächlich schade #weissnicht. (Und das, obwohl ich zuhause Dialekt spreche und obwohl ich generell selbst genug Fehler mache, egal ob Hochdeutsch oder Dialekt.)

    Also ich muss auch sagen, dass mich derzeit das häufige Fehlen des eigentlich gerade nötigen Akkusativs wahnsinnig macht. Nicht bei meiner Tochter (die das kann), sondern in Zeitungsartikeln, Nachrichten, Annoncen etc.

    Also irgendwie komm ich nicht damit klar. Meine Tochter wird in der 10. klasse endlich in Geschichte den Nationalsozialismus durchnehmen. In der 5. sollen die Schüler sdann aber mit einer kurzen Einordnung (wenn die überhaupt kommt!) mit den ‚wunderbar‘ schleichenden Diskriminierungswinkelzügen konfrontiert werden um unter Abertausenden alten Gedichten ein Beispiel für veraltete Sprache zu finden? Das finde ich nicht akzeptabel.

    Ich sehe auch nicht, wo die Bilder da was besser machen. Schaut euch doch bitte das letzte Bild an. Genauso sahen dann übrigens die entsprechenden Schauspieler in den nationalsozialistischen Propagandaspielfilmen aus.


    Vielleicht ist sie aber auch eine super engagierte Lehrerin, die im eng gesteckten Lehrplan Platz für Aufklärung über Propagandamechanismen zu finden.

    Ich habe aber eher das Gefühl, dass hier einige zu sehr an das Gute im Menschen (hier Lehrerin) glauben und dass es sich eher um einen klassischen Fall von Verschiebung der Grenzen des Sagbaren/Verwendbaren handelt.

    Auch mit Einordnung geht das meiner Meinung nach nicht. Es sei denn es ginge bei der Unterrichtsreihe wirklich ausdrücklich um Vorurteile, Stereotype, willkürliche Zuschreibungen und Verächtlichmachung.


    Das ganze Gedicht handelt von Mineralien, Pflanzen, Tieren und ... Juden. Bei einer Deutschlehrerin, die das dann als ‚übersehen‘ abtut, würde ich in Zukunft sehr genau hinschauen.