Beiträge von leandra

    Er erlebt es im „links-versiften“ Deutschland so das er, wenn er mit seinen Neffen ( afrikanischer Papa) unterwegs ist so viel positiver als wenn er mit seiner Tochter unterwegs sei.

    Als ich sagte das ich das von Bekannten ganz anders erlebe: das ist wenn dann nur in Bayern so, überall anders ist das so das man als nicht-deutscher viel positive Aufmerksamkeit bekäme.

    Wenn ich von solchen Leuten lese, kommt mir Deutschland plötzlich auch ganz versifft vor.

    Wie ekelhaft kann man sein, dass man seinem eigenen Neffen freundliche Begegnungen neidet.


    In seinem Fall wäre es vermutlich direkt alle draußen am besten, wenn er Hausmann wäre und zu Hause bliebe.

    Liebe Raben,


    kann uns bitte jemand helfen?


    Die Aufgabe 4 kriegen weder meine Tochter noch ich gelöst:

    https://i.postimg.cc/d0dnPcMM/Aufgabe.jpg


    Unsere Versuche habe ich hier im Foto festgehalten. Aber danach wissen wir nicht weiter.

    Oder vielleicht sind auch schon die Anfänge falsch gedacht?

    https://i.postimg.cc/J41N6B4W/Versuch.jpg


    Irgendwie springen die da auch bei den Aufgaben andauernd zwischen Oberflächeninhalt und Volumen hin und her.

    Aber die Ausrede hilft auch nicht. Die Wahrheit ist: Manchmal komm ich da nicht mehr mit #hmpf

    Meine persönlichen Schlussfolgerungen aus den Erfahrungen mit meinen Kindern sind wiederum völlig andere. Ts Noten waren in der Grundschule glaube ich gar nicht so schlecht (wenn auch keine 1en). Aber was ihn echt mürbe gemacht hat, bereits in der ersten Woche, war, dass er *nie* positives Feedback bekommen hat. Seine Klassenlehrerin hat in den Hausaufgaben immer so lange rumgesucht, bis sie irgendwas mit Rot anstreichen konnte, und sei es, dass bei der Anleitung zum "bunt nachspuren" einfarbig blau verwendet wurde oder der Name fehlte. Eine Würdigung dessen, was gut geklappt hat, fiel dann aus.

    huehnchen69: Danke. du hast mir gerade ‚Schuppen von den Augen‘ ;) gewischt. Eigentlich war ich ursprünglich total froh, dass es an Ms Grundschule erst so spät wie möglich (Ende 3. Klasse) Noten gab. Aber M bezeichnete sich immer wieder als dumm, es lief auch am Anfang nicht gut. Erst als dann die Noten kamen und sie größtenteils 1en und 2en bekam, glaubte sie etwas mehr an sich.

    Ich - und das Brett vor meinem Kopf - haben daraus gemacht, dass es zumindest für M vermutlich besser gewesen wäre, sie hätten früher Noten bekommen.

    Richtig ist natürlich, was dein Kommentar mir eben erst klar gemacht hat: Was sie und vermutlich viele andere gebraucht hätte, war einfach ohne Noten mal eine zugewandte, verbale Würdigung von dem was sie konnte durch die Lehrerinnen. Erst darauf aufbauend kann man auch das ansprechen, was man noch verbessern könnte. (Der Goldstandard wäre dann vielleicht, dies den Kindern so rüberzubringen, dass sie merken, dass man ihnen die Verbesserung zutraut).


    Dass sie sich für so schlecht hielt, obwohl sie dann so gute Noten hatte, zeigt ja, dass es eigentlich kein wirkliches Lob für die guten Anteile gab. (Dass die Note völlig zu Unrecht auch in Rechtschreibung gut war, ist noch mal ein ganz anderes Thema.)


    Das Schlimme ist ja, dass NUR über die Defizite gesprochen wird. Gerade ganz am Anfang müsste doch auch die Freude über neu Gelerntes mal erlebt werden dürfen. Und wenn ich merke, dass meine Lehrer/innen mir zutrauen, noch was dazu zu lernen, gehe ich da doch ganz anders ran, als wenn sie mir nur mitteilen, was an meiner Arbeit schlecht ist.

    Eigentlich schade: Wenn man bei Last Dingsbums mitmacht, schwindet das Vertrauen in die Menschheit und jeden Link! Ich klick lieber nichts an ?

    Meine sind ehrlich das, was im Bild zu sehen ist. Ich kanns Dir aber auch schreiben und Du kannst selber suchen:

    von oben nach unten "little drummer boy" , yankee doodle came in town, pour Adeline:

    Tut mir leid, es klang vielleicht zu ernst, war aber nur als Spaß gemeint :)

    Also ich wurde zu verschiedenen Zeiten an beiden Seiten am Meniskus (angerissen) operiert. Soweit ich informiert bin, heilt da nichts, weil Knorpel nicht zusammenwächst. Bei einer OP werden ausgefranste oder eingerissene Teile angeschnitten. Mir wurde damals gesagt, dass sich da nichts von allein bessern kann. Höchstens dass im Gelenk eingeklemmte Teile wieder frei kommen können.

    Generell gibt es ohne OP auch immer das Risiko, dass sich ein Riss noch erweitert.

    meine grosseltern sind alle in den 1920-jahren im ausland geboren. vor dem krieg. ohne harrer-bücher. diese lieblose, auf gehorsam und angst fussende erziehung haben meine eltern auch genossen.

    Eine der Grundideen bei den moderneren pädagogischen Ideen der Nachkriegszeit war ja - soweit ich weiß-, dass die rigiden, auf Obrigkeitshörigkeit ausgerichteten Erziehungsmethoden am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts den Gräueltaten verübenden Nazi besonders leicht hervorgebracht hat.


    (Und ich glaube auch definitiv, dass Kinder, die Fehler machen dürfen und die wissen, dass Fehler menschlich sind, nicht so leicht auf die Idee kommen, anderen ihr Menschsein abzusprechen.)


    Aber dass nach dem Dritten Reich kaum Aufarbeitung stattgefunden hat, hat es sicher Menschen, die sich schuldig fühlten/gemacht haben, nicht leichter gemacht, neu anzufangen. Sich wirklich mit seinen Taten auseinander setzen zu können (zb weil nicht direkt alles für erledigt erklärt wird) ermöglicht es ja auch, von „Ich bin böse“ zu „Ich habe Böses getan“ zu kommen. Und dass macht es doch einfacher, sich zu ändern, finde ich.

    Nachbarn, Freund oder sonstigen die Schatzkarte vor die Wohnungstür legen lassen. Soll dann kurz klingeln und sich leise verdrücken. Kind die Tür öffnen lassen oder mit Kind die Tür öffnen.

    Weil es nichts zur Sache tut. Es hat ungefähr so viel Erklärungskraft wie zB die Aussage, dass der Täter auf dem Land aufgewachsen ist (ausgedacht). Damit dass man es sagt, vermittelt man aber das Gefühl, dass das ein Grund sei.

    Tut es wirklich gar nichts zur Sache, wenn es sich beispielsweise um einen durch Kriegs- und/oder Fluchterlebnisse schwer traumatisierten Menschen handelt, dem nirgends Hilfe zu Teil wurde?

    Wenn ich zB von einer traumatischen Kindheit eines Täters weiß und diese als Mitursache ansehe, dann würde ich über diese traumatische Kindheit schreiben. Und nicht darüber, dass derjenige auf dem Land geboren wurde.

    Was ich damit meine: Natürlich können Fluchterlebnisse einen Menschen traumatisierten. Jeden Menschen. Also macht es Sinn über die Fluchterlebnisse eines Menschen zu sprechen. Unrelevant ist es dann doch aber, ob man genau dieselben Erlebnisse als Deutscher, Hawaianer oder Lappländer hatte.

    Ich weiß nicht, ob ich klar machen kann, was ich meine. Aber eigentlich sollte ja möglichst in diesem Thread gar nicht groß darüber diskutiert werden. Insofern halte ich mich ab jetzt lieber zurück.

    Weil es nichts zur Sache tut. Es hat ungefähr so viel Erklärungskraft wie zB die Aussage, dass der Täter auf dem Land aufgewachsen ist (ausgedacht). Damit dass man es sagt, vermittelt man aber das Gefühl, dass das ein Grund sei.

    Meine Tochter war sehr geschockt als sie erkannte, dass Wickie ein Mädchen sein soll und wollte das einfach nicht.

    Ich habe ihr zum Beleg nochmal ein paar Stellen vorgelesen, die es grammatikalisch deutlich machen. Sie wollte es immer noch nicht. Ich würde das falsch vorlesen ( mit einem schelmischen Grinsen von ihr). Sie wollte dann, das ich es ab da anders vorlese.

    Ich wollte dann erstmal nicht, weil zu anstrengend. Am Ende haben wir uns drauf geeinigt, dass Wickie täglich abwechselnd Junge und Mädchen ist.


    Es lief natürlich drauf hinaus, dass wir uns nie einig waren, ob diesmal beim Vorlesen Junge oder Mädchen dran war. Und ich habe dann doch immer nachgegeben und mich an dem Gehirntraining gefreut alle diesbezüglichen Stellen im Lesefluß umzuändern.


    Der Spruch meiner Tochter war immer : Heute ist Wickie ein Mädchen!


    Und noch heute steht der Spruch zwischen uns für „Ich/wir wollen das oder das so. Mag zwar nicht (für alle) so sein, aber ich/wir bestimmen das jetzt so und sind glücklich damit!“ ☺️?