Beiträge von Schlumpii

    Ich hab bei allen 3 Kinder niemals von irgendeinem Arzt nen blöden, unpassenden oder unqualifizierten Spruch zum Stillen bekommen.

    Sowas kam immer nur von meinen Eltern oder aus Kindergärten #rolleyes

    . Die Tagesmutter vom Zwerg hat es so hingenommen und auch nie wirklich explizit nachgefragt.


    Beim Mittleren war ICH irritiert, weil der Kerl mit 7 Monaten immernoch nur mal aus Versehen ein Löffelchen Brei gegessen hat und sonst nur gestillt hat. Damals hat die Kinderärztin mich beruhigt und klar gesagt "weiter stillen, Beikost anbieten, abwarten, entspannen".

    Beim Zwerg waren alle Ärzte und Hebammen und Krankenschwestern schwer begeistert, dass er so problemlos stillte (trotz der Luminaletten - sehr häufige Nebenwirkung Schläfrigkeit, Trinkschwäche bei Säuglingen). Da hab ich in der Kinderklinik nachdem er das bekommen hat ein paar Tage vor und nach dem Stillen gewogen (ohne Druck von irgendwem - einfach zur Beruhigung für mich). Nach 2-3Tagen wurde mir gesagt, dass ich das lassen soll ... "Sie und ihr Zwerg machen das super ... das ständige Wiegen können sie bleiben lassen. Die Daten braucht kein Mensch."

    Den Zwerg hab ich vor diesem Hintergrund mit sehr viel Stolz gestillt und mich nie versteckt. Der Platzwart auf dem Sportplatz war anfangs etwas irritiert, hat sich aber schnell dran gewöhnt #nägel

    .

    Ich hab auch den 1,5 jährigen Zwerg noch ganz entspannt im Wartebereich des KH gestillt. Fand niemand auch nur erwähnenswert.

    Ich weiß gar nicht, ob die Kinderärztin ne Ahnung hat, wie lange der Zwerg noch gestillt hat #gruebel. Das war irgendwann kurz nach Beikostbeginn gar kein Thema mehr.

    Hier darf jeder vor sich hin fiebern, wenn er mag.

    Mein Mann nimmt meist etwas, weil er mit Fieber nicht gut klar kommt.

    Der Große hatte schon ewig nix mehr ...

    Der Mittlere nimmt IBU, wenn er Schmerzen hat und ich ihn überreden kann ... Sonst leidet er theatralisch vor sich hin #rolleyes.

    Der Epilepsie-Zwerg darf auch fiebern wie er mag. Wenn er offensichtlich leidet, dann geben wir was. Sonst lassen wir ihn fiebern. Er neigt aber auch nicht zu Fieber- oder Infekt-getriggerten Anfällen. Unsere Kinderärztin ist beim Zwerg sehr unentspannt und hätte es am liebsten, wenn wir direkt bei Verdacht senken. Die Kinderneurologin sagt, wir sollen machen wie wir es für richtig halten. Mittlerweile findet sie es gut, dass wir ihn fiebern lassen ... dass er das gut wegsteckt lässt wohl drauf schließen, daß er eine ziemlich geringe Krampfbereitschaft hat.

    Hier mal der Link zur FDA Liste für alle.

    http://www.fda.gov/drugs/drug-…st-drug-master-files-dmfs


    In der Excel Tabelle kann man nach dem Wirkstoff suchen. Wichtig ist, dass in Spalte 2 unter Status ein A steht ... die mit einem I sind inaktiv. Der Holder ist in den meisten Fällen der Hersteller.


    Ich hab gerade gesehen, dass es für das Phenobarbital vom Zwerg nur 2 Hersteller gibt ... Beide aus China #hmpf

    . Ich werde da wohl mal mit der Ärztin reden und ein bisschen was bevorraten ... Zur Not auf Privatrezept.

    Ich hole schon immer sehr rechtzeitig Nachschub für das Epilepsie-Medikament vom Zwerg. Hab also immer einen Monat Vorrat da.


    Bei der US-FDA gibt es eine DMF-Liste. Da kann man nach dem Wirkstoff suchen und bekommt einen Überblick, wie viele Hersteller es gibt. Meist ist der DMF Halter gleichzeitig der Hersteller. Dann kann man nachschauen, wo der sitzt.


    Die EDQM (für Europa) hat eine Liste aller CEPs. Das ist ähnlich.


    Die allermeisten Wirkstoff Hersteller sollten in diesen Listen auftauchen. Wenn man als Hersteller einen Wirkstoff produziert, dann vertreibt man in aller Regel weltweit.


    In der Pharmabranche wird aktuell sehr genau gegenseitig nachgefragt ob Hersteller, Lieferanten etc. betroffen sind. Zum einen um Lieferabrisse frühzeitig umschiffen zu können und zum anderen aus finanziellen Gründen. Wenn man nen Produktionsstopp hat, weil Ausgangsmaterial fehlt, dann kann man nix verkaufen und hat keine Einnahmen.


    Wirklich Sorgen mache ich mir noch nicht.

    Es ist wirklich nicht so, dass in China die komplette Produktion still stand. Nur in der am stärksten betroffenen Region waren Fabriken geschlossen. Dabei ist China wirklich riesig.

    Indien ist auch ganz vorne mit dabei, bei der Herstellung von Wirkstoffen.

    Sagt mal, kann es sein, dass der Mist zyklusabhängig ist?

    Ich hab aktuell PMS und im Moment ist es wieder ganz schlimm. Letzten Monat genau so.


    Letztens war ich übrigens damit beim Doc (ich hatte um einen Termin gebeten und sollte sofort vorbei kommen). Blutdruck schick und EKG trotz heftigem Flattern (bis auf ein paar harmlose Extrasystolen) unauffällig ... Fazit der Ärztin -stressbedingt, nicht schlimm, Magnesium und mehr Entspannung.


    Magnesium hilft ein bisschen. Wenn's gerade ganz schlimm nervt, dann löse ich nen Schmerzreiz aus (in den Arm kneifen oder auf die Zunge beißen, so dass es schmerzt, aber ich mich nicht verletzen). Das klappt überraschend gut und ist alltagstauglich - sogar im wichtigen und stressigen Meeting.

    Ich messe im Ohr ... wenn überhaupt. Bei den Großen auch im Mund oder unterm Arm.


    Meist reicht es, wenn ich im Nacken fühle.

    Ich glaube ich hab schon ewig nicht mehr Fieber gemessen - auch beim Zwerg nicht. Die ganz genaue Temperatur muss man in den allermeisten Fällen gar nicht wissen. Da reicht auch der Kinderärztin ne Einschätzung "ein bisschen Fieber" (unter 39) oder "Kind glüht" (über 39).

    Ich lieg seit Mitternacht wach. Davor hab ich ein paar Stunden auf dem Sofa geschlafen.

    Der Zwerg ist heftig erkältet und schnarcht neben mir vor sich hin.

    Ich bin ein bisschen erkältet ... Gerade so viel, dass es einfach nervt.

    Ich hab extrem nerviges Muskelflattern und entsprechend Gedankenkarussell dazu.


    Zum Glück muss ich nicht auf Arbeit morgen ...

    Schlumpii: ich gebe nicht immer Schmerzmittel, nur weil etwas wehtut. Du?Das ist immer eine Abwägung, wie doll der schmerz ist und wie gut man ihn anders stillen kann. Und genauso bei der Übelkeit - das ist relativ neu und bisher nur bei der Fahrt, wohl nicht sehr heftig und danach sehr schnell vorbei. Also suche ich erstmal Möglichkeiten ohne Medikamente. Dann welche mit Medikamenten mit wenig Nebenwirkungen.

    Sollte es schlimmer werden und sie im Auto wirklich Leiden, werde ich sie nicht leiden lassen. Aber bisher ist es nicht so schlimm.

    Und mir ist das einfach fremd, ich kann da nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreifen.

    ich gebe Schmerzmittel, wenn jemand sehr leidet. Bei Zeug gegen Reiseübelkeit halt vor langen Fahrten, damit niemand leidet. Ich kenn das Ja von mir selber und die beiden großen Jungs haben immer mal wieder das Problem auch auf Kurzstrecken. Da mache ich bei langen Fahrten (bei uns dann oft 5-6 Stunden quer durchs Land) keine Experimente mehr.


    Wenn es nur wenig Probleme macht, dann könnten Seabands helfen, oder Kaugummi kauen, oder Laute Musik über Kopfhörer (dämpft bei mir ein bisschen den Gleichgewichtssinn).

    Ich leide selbst an Reiseübelkeit ... Meine Kinder auch.

    Und bei allen Strecken von mehr als einer Stunde gibt es vorher Vomex für die Bande. Dann dürfen sie Lesen oder Daddeln. Alles andere halte ich für Folter.


    Reiseübelkeit fühlt sich auch ohne Erbrechen richtig mies an. Zumindest bei mir ist der Kreislauf noch Stunden danach platt. Meine Kinder waren immer den Rest des Tages blass und schlapp.


    Bei Schmerzen gibt so gut wie jeder Schmerzmittel. Wieso nicht auch ein passendes Mittel bei Reiseübelkeit?

    Die Kinderärztin meinte, daß wir Laktose ruhig selber ausprobieren können.


    Atemtest beim Zwerg ist im Moment aussichtslos ... Sobald er eine Arztpraxis betritt, geht die Sirene an. Mitarbeiten wird er auf keinen Fall. Da ist er echt sehr stur.


    Die beiden Großen hatten auch immer mal Phasen, in denen Laktose nicht ging. Am längsten war das im letzten Kindergartenjahr. Zwerg wäre zwar etwas früh, aber ich finde nicht sehr ungewöhnlich. Meine Mutter hatte auch schon als kleines Kind Milch verweigert wegen genau solcher Probleme. Scheint also familiär gehäuft zu sein.


    Wenn Milchschnitte viel Laktose hat, dann reden wir gestern Abend von einer ganzen Milchschnitte plus 2-3 Gläser Milch ...

    Bei "zu viel Joghurt" sprechen wir von knapp 1 kg Joghurt am Tag. Also durchaus große Mengen an Laktose.


    Milchschnitte hatte ich gefragt, weil er darin seine Tabletten bekommt. Oft futtert er die ganz auf, manchmal nimmt er nur eine kleine Ecke. Mal sehen wie wir das lösen #weissnicht.


    Die nächsten Tage dann also erstmal laktosefreie Milch und Tabletten in Leberwurst ... Oder so.


    Zusätzlich hat Zwerg noch flüchtigen Ringelröteln-Ausschlag #hammer ... passt gut zum Fieber letzten Donnerstag.

    Der Zwerg (3,5) hat immer mal wieder heftigen Durchfall mit sonst gar nichts.

    Also 1x die Windel gesprengt (wirklich heftig) und dann über Tage nix mehr.

    Sonst hat er nichts. Isst gut, trinkt gut und spielt fröhlich vor sich hin.

    Heute rief wieder der Kindergarten an. Gestern Abend hatte Zwerg 2 Gläser Milch getrunken und wir haben schon öfter nen Zusammenhang mit "Berge an Joghurt verputzt" vermutet.

    Könnte das ne Laktoseintoleranz sein? Müssen wir das testen lassen, oder reicht ausprobieren?


    Und wie viel Laktose steckt in einer Milchschnitte #angst.


    LG Schlumpii

    Das mit Deinem Auge, Schlumpii erklärt die Sache! Das ist absolut plausibel und die Nerven im Auge haben auch ihre EIgenheiten.

    Ich frage da gern mal meinen Kumpel ob er da ne Idee zu hat.

    Da sagste was. Mein Sehnerv rechts ist nur ein Drittel so dick wie der links. Rein nach Sehtest sehe ich mit beiden Augen etwa gleich gute 70-80%. Aber rechts kommen die Informationen deutlich langsamer an als links. Das fühlt sich total schräg an. Optisch ist alles ausgeschöpft ... Aber ein verkümmerter Sehnerv erholt sich eben nicht.

    Zusätzlich ist das Auge ziemlich oft operiert wurden und hat fette Vernarbungen. Das zieht und schmerzt öfter mal. Das kann ich aber sehr gut ignorieren ... Ich kenne es ja kaum anders.

    Es wäre toll, wenn du deinen Kumpel mal befragen könntest Runa. Vielleicht hat der ja nen guten Tipp.


    Physiotherapie gestern war super. 30 Minuten Massage und sofort die heftigen Stellen gefunden und gelöst bekommen 8o

    . Danach ging es mir richtig toll. Heute arbeitet es wieder ordentlich in den Muskeln aber lange nicht so heftig wie befürchtet. Sie hatte mich vor Muskelkater gewarnt ... Da hatte ich echt Schlimmes befürchtet. Die gute scheint echt ein Händchen für meinen Rücken zu haben.


    LG

    #lol - sehr passend #freu

    Spannend, was ihr so berichtet.

    Auslöser ist vermutlich eine leichte Skoliose. Und die ist vermutlich bedingt durch andauernde einseitige Belastung. Ich trage quasi alles immer auf der rechten Seite. Da ist mein schlechtes Auge ... Links tragen führt zu einem unsicheren Gefühl, weil mir das Getragene dann die Sicht mit dem guten Auge nimmt.

    Also Kinder immer auf dem rechten Arm getragen ... Und Wäscheberge oder ähnlich großes auch. Dazu handwerke ich gerne und mache das auch mit rechts ... Und so, dass das linke Auge schaut.

    Gleitsichtbrille über viele Jahre (mittlerweile fast 35 Jahre Bifokal oder Gleitsicht) geht auch auf den Nacken - immer den Hals drehen und biegen anstatt die Augen zu bewegen.

    Konkreter Auslöser für den ganzen heftigen Kram vermute ich in einer Blockade im BWS Bereich. Ich merke das richtig, komme aber nicht ran. Angefangen hat das nachdem ich unseren Steingrill neu verfugt habe (einseitig verdreht ungewohnte Belastung).


    Ich fürchte es wird lange dauern, das in den Griff zu bekommen.


    Es beruhigt mich gerade sehr, dass andere dieses Muskelflattern kennen. Mittlerweile spielt meine Psyche nämlich auch verrückt.

    Runa danke.

    Der Orthopäde meinte übrigens, dass nur die Rückenschmerzen vom Rücken kommen - der ganze Rest käme nicht vom Rücken #rolleyes.

    Alle anderen Ärzte (incl. Notaufnahme wegen vermeintlichen Herzproblemen) sagen, dass es der Rücken ist.

    Im letzten Brief aus der Notaufnahme steht das genau so drin (samt Interkostalneuralgie und paraventraler Hartspann ... Also verhärtete Muskulatur neben der Wirbelsäule im BWS und HWS Bereich ... Diese Beschreibung trifft es tatsächlich am allerbesten).

    Heute habe ich zum ersten Mal Physiotherapie. Vielleicht habe ich ja Glück ...

    Der Osteopath war leider ein Reinfall. Da brauche ich wen anders. Mal schauen, wo ich hier jemand fähigen finde.

    Danke euch.

    Das mit den fehlgeleiteten Nervenimpulsen klingt ziemlich plausibel.

    Es tritt besonders in Ruhe/Entspannung auf, wie Gekko es beschrieben hat. Und hauptsächlich im Brustkorb, wo auch die ganzen anderen Symptome verortet sind.

    Ab und zu hab ich auch kurze Schmerzen irgendwo in dem Bereich ... Das passt gut zu falschen Nervenimpulsen.


    Runa - wer wäre denn dafür Fachmensch? Neurologe? Oder Orthopäde? Oder Physiotherapie? Und wie wird man das wieder los?


    Spinosa - Vitamin B, B12 (als Lutschtabletten extra), D und Magnesium nehme ich derzeit.

    Blutwerte für Elektrolyte waren letztens alle im Normbereich.

    Eisenwerte sind bei mir immer sehr gut ... Eher im oberen Normbereich.

    TSH bei 1,6 und auch sonst alle Blutwerte unauffällig.

    Hallo,


    So langsam mutiere ich anscheinend zum Hypochonder #rolleyes.


    Ich hab seit einiger Zeit öfter mal komisches Muskelflattern. Oft im Brustkorb ... Mal rechts, mal links. Manchmal atemabhängig, manchmal eher nicht.

    Manchmal auch ganz woanders ... kleiner Finger, Bauch, Po.

    Eigentlich merke ich das nur in Ruhe. Wenn ich rumlaufe scheint es weg zu sein.


    Was zum Teufel könnte das sein?


    Seit etwa einem Monat bin ich daran meine heftigen Muskelverspannungen im oberen Rücken loszuwerden (die machen nen ganz fiesen Blumenstrauß an Symptomen). Könnte das damit zusammenhängen?


    Ich nehme aktuell Magnesium und habe das Gefühl, das macht es besser, bin mir aber nicht wirklich sicher.


    Etwas ratlose Grüße.