Beiträge von Latie

    Indian Summer

    Ich kann auf einem E-Bass wunderbar einen Bassschlüssel spielen.

    Soll ich auf meiner Gitarre aber die Basstöne im Bassschlüssel lesen (das sind 1:1 die gleich gestimmten Saiten), ist das Denksport für mich.


    Ich ordne manchen Instrumenten bestimmte Schlüssel zu.

    ich spiele auf der Geige/Blockflöte (Sopran/Alt-) Violinschlüssel, auf der Posaune Bassschlüssel. Letzteren kann ich zwar spielen auf der Posaune, auch mit diversen Vorzeichen, hab ihn aber dank langjährigem Violinschlüssel-Training nie gelernt echt zu lesen. Ich lese immer noch "d" statt "f" und "a" statt "c" #angst

    Wenn der Posaunenchorleiter sagte "spielt mal ein c", wusste ich auch, was gemeint war, wenn er aber sagte "ab dem c im Bass" musste ich erst aktiv umrechnen und dann das "a" suchen. #lol

    Latie was meinst du damit:


    Zitat

    Smartboardtaugliche Unterlagen laufen nur mit spezieller Software, die sich logischerweise nur auf den entsprechenden PCs bei den Smartboards befindet....

    bei meinem Sohn in der Schule kann jeder seinen Laptop anschließen, der es gerade braucht und jedes Programm läuft da entsprechend dem Rechner. Oder sie verwenden die Kamera und werfen das Schulbuch auf den Screen. Schreiben geht in beiden Fällen.

    Was für spezielle Software meinst du denn?

    ja klar, an den Beamer unter der Decke (und an den Beamer des Smartboards) kann ich auch alles anschließen. Laptops, Dokumentenkamera, Handys und Tablets (mit speziellen Geräten). Nutzung des Beamers als externer Screen.


    Aber ein Smartboard ist eigentlich kein moderner Beamer mit eigener "Leinwand" sondern kann viel mehr.

    Man kann zum Beispiel eine Zeichnung mit einem speziellen Stift direkt auf dem Smartboard erstellen und dann abspeichern.

    Man kann vorhandene Dokumente mit dem Stift bearbeiten (unterstreichen, markieren, was zeichnen) und dann speichern.

    Man kann Dokumente speziell fürs Smartboard vorbereiten, wo man dann eben weitere Effekte nutzen kann (ich erinnere mich an eine Art "Vorhang" der dann von rechts/links/oben/unten übergedeckt ist und wenn man aufs Board an die richtige Stelle tippt, wird der Bereich sichtbar. Ggf. auch nur für eine bestimmte Zeit. Man kann den Stift so einstellen, dass die Striche nur für eine bestimmte Zeit sichtbar bleiben und dann verblassen. usw.

    Richtig genutzt kann man mit den Unterlagen regelrecht in "Interaktion" treten.

    Wenn sie mit der speziellen Smartboard-Software erstellt sind. In einem eigenen Format.

    Und die oben erwähnten Zeichnungen auf einem leeren Board und Kommentare in vorhandenen Dokumenten werden auch in diesem Format gespeichert.

    danke Rattenkind Deine Beschreibung (sowohl bzgl. "28 mal erklären" als auch dem Abdriften auf unterrichtsfremde Seiten) trifft meine Erfahrung zu 100%.


    Meine SuS haben alle mindestens die Mittlere Reife.


    Meine SuS können mit ihren Handys Musik hören, Youtube schauen, WhatsApp schreiben und aktuelle Spiele spielen.

    Ein Teil schafft es noch, sich die Vertretungsplan-App zu installieren.

    Dass man sogar mit einem Handy mailen kann, Passwörter verwalten kann, im Notfall Dokumente bearbeiten kann, den Screen auf den Beamer spiegeln kann, je nach Betriebssystem einen USB-Stick anschließen kann... etc. versetzt viele in ungläubiges Erstaunen.


    Zum Thema "digitale Medien im Unterricht"

    Beispiel: Ich bereite eine Unterrichtseinheit für den PC-Raum vor.

    Am Anfang der Stunde muss ich bei min. 25% der SuS das Passwort zurücksetzen. Da sind die ersten 10 Minuten Arbeitszeit weg. Nach einer längeren Schulpause auch bei noch mehr SuS. Die 25% ist der Anteil von einer Stunde zur nächsten - innerhalb einer Woche!

    Ich bitte darum "die Dokumente bitte am Ende im Transfer-Laufwerk abzulegen und nicht in ihrem Home-Verzeichnis, da ich darauf keinen Zugriff habe."

    Ich muss dafür allerdings von 25 Schülern fast der Hälfte erklären, was der Explorer ist, dass es darauf verschiedene Laufwerke gibt usw. ... und in der nächsten Stunde wissen einige nicht mehr, wo sie ihr Zeug finden bzw. wie sie dahin kommen

    (so viel zum Thema "28mal erklären" um dann als überheblich abgestempelt zu werden)


    Für Handouts ist dann - bei den Interessierten - ein kleiner Exkurs in Word-Formatierungen dabei. Tabulatoren statt Leerzeichen, Zeilenabstände, Kopf- und Fußzeilen, Sonderzeichen, suchen-ersetzen, Textverlauf bei Grafiken u.ä.


    "Speichern unter" ist für viele ein Fremdwort. Wenn ich also ein Dokument zum Bearbeiten zur Verfügung stelle, erstelle 25-30 Dateien, die schon jeweils den Namen der SuS enthalten. Alles andere kostet mich Stunden - "warum ist das gesperrt? - ich kann nicht arbeiten - was muss ich tun?". Ich erkläre am Anfang der Stunde, dass sie die Dateien im Transfer-Laufwerk finden und am Ende genau dort wieder speichern sollen. Anschließend gehe ich rum und zeige mehrfach, wie man dieses Laufwerk findet (siehe oben)...


    Trotzdem - oder gerade deshalb - gehe ich regelmäßig mit Klassen in den PC-Raum und nehme mir die Zeit, die wichtigsten Grundlagen nochmal zu erklären. Grundlagen in Excel und Word zu vermitteln. Fachlich wäre ich frontal im Klassenraum doppelt bis dreifach so schnell.


    Zum Thema "Digitalpakt"

    (bei meinen Kids im Schulbezirk und bei mir im Schulbezirk, das sind 2 verschiedene Schulämter)

    Ein Großteil der Gelder wird dafür benötigt werden, die Schulen überhaupt erstmal flächendeckend ans Breitbandnetz anzuschließen. Der nächste größere Betrag wird benötigt, um innerhalb der Schulen eine kabellose Infrastruktur aufzubauen. Die "Reste" stehen dann für Endgeräte und Anwendungen zur Verfügung.


    Zum Thema "Smartboards"

    (an meiner Schule ist nur ein Teil der Räume mit Smartboard ausgestattet, alle Räume haben einen PC und einen Beamer, immerhin. Da sind wir besser ausgestattet als die Schulen meiner Kinder)

    Wenn ein Gerät defekt ist, muss die Schule beim Schulamt ein Ticket eröffnen, damit ein Servicetechniker vorbeischaut. Dauert gerne 2 Wochen, manchmal auch länger.

    Smartboardtaugliche Unterlagen laufen nur mit spezieller Software, die sich logischerweise nur auf den entsprechenden PCs bei den Smartboards befindet....


    Zum Thema "Fortbildung der Lehrkräfte bzgl. digitaler Medien"

    Pro Lehrkraft und Jahr stehen ganze 40€ zur Fortbildung zur Verfügung.


    Zum Thema "Arbeitgeber stellt alle nötigen Ressourcen zur Verfügung"

    unsere (in Verhältnis gut ausgestattete) Schule hat für uns Lehrkräfte ca. 10 PC. Bei über 60 Kollegen/-innen. (Soweit ich weiß hat die Grundschule 1 PC im Lehrerzimmer - für über 15 Lehrkräfte)

    Also erstellen wir unsere Unterlagen auf unserem privaten PC entweder mit freeware oder mit privat gekauften Microsoft-Lizenzen.

    Immerhin besitzen wir alle Dienstmail-adressen. Mit passendem Domain-Namen "xy@a-b-c-schule.de". In der weiterführende Schule meiner Kids haben alle Lehrer Dienstmailadressen über t-online. "xy@t-online.de". In der Grundschule haben nur Schulleitung, Stellvertretung und Sekretriat offizielle Adressen übers Land. Alle anderen nutzen ihre Privatadressen oder Adressen die sie sich bei den üblichen freemailern für die Schule angelegt haben. Diese bekommen idR nur die Elternbeiräte, alle anderen kommunizieren bitte übers Sekretariat "könnte mich xy bitte mal zurückrufen / können Sie xy ausrichten / diese Mail weiterleiten..." oder übers Hausaufgabenheft.





    happy spider mein Mann arbeitet in der IT eines großen Unternehmens. Die meisten der von Dir geforderten Programme werden dort nicht eingesetzt. Ich vermute, Deine Sicht ist da branchengefärbt.

    Mail ist dort ein übliches Kommunikationsmittel.

    ich habe Posaune gespielt und hatte eine feste Spange.

    Beim Entfernen der Brackets sagte ich: "jetzt kann ich wieder besser spielen" oder ähnliches und die KfO wurde ziemlich blass...

    Da ich nur 1x in der Woche für 60 Min. im Posaunenchor gespielt habe, d.h. netto vermutlich nicht mehr als 30-40 Minuten, ist nichts passiert. Ich hätte mir damit aber lt. KfO die Wurzeln ziemlich kaputt machen können.


    Ich kann Eure Diagnose nicht einordnen.

    Für meine Kinder habe ich länger nach einer KfO gesucht, die bereit ist, ausschließlich mit losen Spangen zu behandeln.

    Einmal Engstand, einmal Überbiss + Kreuzbiss.

    die Lehrerin klingt so, als ob sie Deine Tochter da raus haben will.


    Ich würde meinem Kind in dem Fall eine Meldeliste empfehlen. In dem Fall mit 2 Spalten: "gemeldet" und "drangekommen".

    Hat in dem Fall doppelten Effekt:

    - visualisiert dem Kind, dass es sich ggf. zu wenig meldet (meine Kids gaben mir als Rückmeldung, dass sie sich mit Meldeliste öfter beteiligen).

    - kann man zusammen mit dem Heft gut als Gesprächsgrundlage nehmen, wie sie auf eine 6 in der Mitatbeit kommt....

    meine Mutter hat es meine ganze Kindheit lang probiert "wer abends rechtzeitig ins Bett geht, hat morgens auch keine Probleme!"

    Erfolglos.

    Ein Meilenstein war, als ich sie (so ca. 10. Klasse) überreden konnte, nach mir aufzustehen. Dann musste ich morgens im Halbschlaf wenigstens nicht noch 10.000 hellwache Fragen beantworten #angst


    Auch heute arbeite ich abends bis spät nachts am effektivsten.

    Ich würde ihm ganz klar die Verantwortung zurückgeben:

    "Ich habe nichts dagegen. Wenn Du das nicht willst, dann verbiete es eben."

    In Situationen zu Hause (Kindergeburtstag, Freundin will sie mitnehmen o.ä.) fände ich das eine Lösungsmöglichkeit um den Partner da mit in die Verantwortung zu nehmen.

    In dem Fall würde sie einfach zu Hause bleiben und gut.


    Nun empfinde ich die Situation hier etwas anders, denn die Tochter ist auf einer Freizeit. Wenn es für mich okay wäre, würde ich - auch wenn mein Partner da solche Spielchen treibt - ihn nicht zur Handlung zwingen, denn in dem Fall sitzt mein Kind dann am Rand und schaut zu. Sie hat keine Möglichkeit, der Situation zu "entkommen ".


    Wenn's für beide nicht okay ist, muss das Kind da durch, aber bei diesem Setting würde ich nicht gerade jetzt beginnen, meinen Partner zu zwingen, Farbe zu bekennen. Da würde ich mir andere Situationen suchen.

    cloudy ... ich finde das fürchterlich von der Lehrerin... da wird Demokratie schon irgendwie mit den Füßen getreten.


    Das hat ihr einfach nicht egal zu sein.


    Hier in den Schulen wird da entsprehend Werbung gemacht. Der Elternbeirat hat einfach doch einigen Einfluss, der dann auch in der Schulkonferenz deutlich wird.

    warum ist es fürchterlich von der Lehrerin?

    Von Elternseite ist "so viel" Interesse da, dass gerade mal 5 Eltern zum Elternabend erscheinen und keiner dieser Eltern möchte die Elternschaft vertreten. Ob die Eltern nun ihr Recht, Vertreter zu wählen oder nicht, nutzen, ist doch deren Entscheidung.


    Elternbeirat und Schulkonferenz sind an den mir hier (Hessen) bekannten Schulen 2 paar Schuhe, nicht alle Schulkonferenzvertreter sind zwangsweise Elternbeiräte.

    Vertreter in der Schulkonferenz kann jedes Elternteil werden, das ein Kind an der Schule hat.

    schmeiß mal die Forensuche an....


    ich habs machen lassen und mich hinterher geärgert, dass ich so lange gewartet habe.

    Morgens um 8 war ich in der ambulanten Tagesklinik, OP war um 9, um 12 hat mich mein Mann wieder abgeholt.

    Schmerzen hatte ich danach keine.

    Blutung seitdem minimal und meine Eisenmangelanämie gehört auch der Vergangenheit an.

    Ich verstehe nicht ganz, warum "krank mit Ansage" abmahnungswürdig ist. Kann jemand erläutern, warum das so ist?


    Ich habe eine Kollegin, die freitags auf der Weihnachtsfeier uns schonmal mitteilte, dass sie Montag (bis Freitag - letzter Schultag vor Weihnachten) nicht kommen wird, sondern sich krankschreiben lässt. Die sei ja sooo gestresst und hätte Bedenken, dass sie zu Ferienbeginn sonst krank wird und das will sie auf jeden Fall verhindern, schließlich hat sie Skiurlaub gebucht.

    Sie hat dann noch netterweise den Kollegen/-innen, die in den gleichen Klassen wie sie unterrichten, Bescheid gegeben dass sie es auf keinen Fall schafft, Arbeitsaufträge für d

    ihre ausfallenden Stunden zu erstellen, das mögen bitte die Kollegen/-innen tun.


    Noch Fragen? :diablo:


    .... ich weiß, dass die sonstigen Fälle hier im Thread anders sind.

    Dass die angekündigten Krankheiten wirklich Krankheiten waren und es eigentlich als nette Geste gemeint war, rechtzeitig Bescheid zu geben.

    Ich kann Titan empfehlen und Ring!! Nicht Stecker! Zum Heilen ist das viel besser.

    UNd dann ruhig nen richtigen Piercing Ring, die kann man besser reinigen.

    da bei meinerTochter die im Januar beim Piercer gestochenen Ohrlöcher immernoch nicht verheilt sind, wollte sie mal Ringe probieren. Hast Du einen guten Tipp für die Bestellung?

    Aber Endometriose könnte sich schon wie 'ne Blinddarmentzündung oder Divertikulitis oder so anfühlen?

    aus eigener Erfahrung: Ja.

    Mich hats 2x (einmal mit 14, einmal mit 29) mit heftigsten Bauchschmerzen ins Krankenhaus verschlagen. Beide Male bin ich sogar 2 Nächte dabehalten worden, es war jedesmal ein halbtägiger Wechsel "morgen operieren wir" und "wir operieren nicht" bis ich dann nach 2 Nächten jeweils entlassen wurde.

    Beide Male wars bei Periodenbeginn.

    Am Ende wars 'ne Endometriose 3. Grades, der Blinddarm wurde bei der Laparoskopie gleich mit entfernt denn (O-Ton des Operateurs): "über den war auch schonmal ein Sturm gegangen"