Beiträge von Latie

    Ich würde einmal dem Lehrer mitteilen, dass das so nicht zulässig ist. Wenn er dann auf der 6 beharrt wäre ich beim Schulamt und würde das anzigen.


    Wenn die Schule richtig gut ist und ich echt Vertrauen hätte, gäbs noch einen Zwischenschritt bei der Schulleitung.

    unabhängig von "Schule richtig gut" und "echt Vertrauen" würde ich die korrekte Reihenfolge einhalten.

    Lehrkraft -> Schulleitung -> Schulamt

    Das Schulamt wird üblicherweise fragen, ob Du mit der Lehrkraft und der Schulleitung gesprochen hast. Wenn nicht, wird es Dich an selbige verweisen oder selbst das Ganze an Lehrkraft/Schulleitung zurückgeben.


    Und ja, definitv kurzes Gespräch mit der Lehrkraft, mit der Ankündigung, weitere Schritte zu unternehmen.

    Das geht so überhaupt nicht.

    Wenn das Verhältnis gut ist, die Klassenleitung kurz informieren.

    Allerdings war der Sakristan damit nicht so ganz einverstanden. Er hatte wohl auch den Kaplan darauf angesprochen. Nach Aussage des Sakristans empfand der Kaplan die Figur nicht als rassistisch. Im Gemeindeausschuß war die Figur schon mal Thema. Die meisten fanden es überzogen, die Figur zu entfernen, "weil die doch schon immer da steht".

    der eigenwillige Sakristan, der die Figur da stehen haben will, hat mit dem Kaplan gesprochen.

    Aha.

    Und der Kaplan muss auch noch einige Zeit mit dem Sakristan auskommen?

    Ähm.


    Man kann Fragen ja so oder so stellen.

    Und man kann Antworten geben, die entweder das Gegenüber nicht versteht. Oder nicht verstehen will.

    Oder man traut sich nicht, wahrheitsgemäß zu antworten, weil man mit dem eigenwilligen Menschen noch länger zu tun hat....


    Hast Du mit dem Kaplan mal in einer ruhigen Minute direkt gesprochen?

    Hessen. Mündlich zählt 2/3 in den Nebenfächern und 50% in den Hauptfächern.

    J. Rettet damit inzwischen regelmäßig ihre grottigen schriftlichen Leistungen.

    jep.


    Schriftlich

    - Klassenarbeit. 4-5 pro Hauptfach im ganzen Jahr,

    Eine schriftliche Arbeit in diesen Fächern und Lernbereichen durch andere Leistungsnachweise, insbesondere Referate, Hausarbeiten oder Projektarbeiten, ersetzt werden.

    - Lernkontrolle, 2 pro Nebenfach (eine pro Halbjahr)


    Mündlich ist eigentlich nicht mündlich, sondern Mitarbeit.

    Dazu zählt neben mündlicher Beteiligung auch ggf. Referate (falls nicht Ersatz für eine Klassenarbeit), Gruppenarbeiten, Tests, Hausaufgabenüberprüfungen, Heftführung etc. Was dazuzählt, sollte am Anfang des Schuljahres bekanntgegeben werden.

    Indian Summer

    Ich kann auf einem E-Bass wunderbar einen Bassschlüssel spielen.

    Soll ich auf meiner Gitarre aber die Basstöne im Bassschlüssel lesen (das sind 1:1 die gleich gestimmten Saiten), ist das Denksport für mich.


    Ich ordne manchen Instrumenten bestimmte Schlüssel zu.

    ich spiele auf der Geige/Blockflöte (Sopran/Alt-) Violinschlüssel, auf der Posaune Bassschlüssel. Letzteren kann ich zwar spielen auf der Posaune, auch mit diversen Vorzeichen, hab ihn aber dank langjährigem Violinschlüssel-Training nie gelernt echt zu lesen. Ich lese immer noch "d" statt "f" und "a" statt "c" #angst

    Wenn der Posaunenchorleiter sagte "spielt mal ein c", wusste ich auch, was gemeint war, wenn er aber sagte "ab dem c im Bass" musste ich erst aktiv umrechnen und dann das "a" suchen. #lol

    Latie was meinst du damit:


    Zitat

    Smartboardtaugliche Unterlagen laufen nur mit spezieller Software, die sich logischerweise nur auf den entsprechenden PCs bei den Smartboards befindet....

    bei meinem Sohn in der Schule kann jeder seinen Laptop anschließen, der es gerade braucht und jedes Programm läuft da entsprechend dem Rechner. Oder sie verwenden die Kamera und werfen das Schulbuch auf den Screen. Schreiben geht in beiden Fällen.

    Was für spezielle Software meinst du denn?

    ja klar, an den Beamer unter der Decke (und an den Beamer des Smartboards) kann ich auch alles anschließen. Laptops, Dokumentenkamera, Handys und Tablets (mit speziellen Geräten). Nutzung des Beamers als externer Screen.


    Aber ein Smartboard ist eigentlich kein moderner Beamer mit eigener "Leinwand" sondern kann viel mehr.

    Man kann zum Beispiel eine Zeichnung mit einem speziellen Stift direkt auf dem Smartboard erstellen und dann abspeichern.

    Man kann vorhandene Dokumente mit dem Stift bearbeiten (unterstreichen, markieren, was zeichnen) und dann speichern.

    Man kann Dokumente speziell fürs Smartboard vorbereiten, wo man dann eben weitere Effekte nutzen kann (ich erinnere mich an eine Art "Vorhang" der dann von rechts/links/oben/unten übergedeckt ist und wenn man aufs Board an die richtige Stelle tippt, wird der Bereich sichtbar. Ggf. auch nur für eine bestimmte Zeit. Man kann den Stift so einstellen, dass die Striche nur für eine bestimmte Zeit sichtbar bleiben und dann verblassen. usw.

    Richtig genutzt kann man mit den Unterlagen regelrecht in "Interaktion" treten.

    Wenn sie mit der speziellen Smartboard-Software erstellt sind. In einem eigenen Format.

    Und die oben erwähnten Zeichnungen auf einem leeren Board und Kommentare in vorhandenen Dokumenten werden auch in diesem Format gespeichert.

    danke Rattenkind Deine Beschreibung (sowohl bzgl. "28 mal erklären" als auch dem Abdriften auf unterrichtsfremde Seiten) trifft meine Erfahrung zu 100%.


    Meine SuS haben alle mindestens die Mittlere Reife.


    Meine SuS können mit ihren Handys Musik hören, Youtube schauen, WhatsApp schreiben und aktuelle Spiele spielen.

    Ein Teil schafft es noch, sich die Vertretungsplan-App zu installieren.

    Dass man sogar mit einem Handy mailen kann, Passwörter verwalten kann, im Notfall Dokumente bearbeiten kann, den Screen auf den Beamer spiegeln kann, je nach Betriebssystem einen USB-Stick anschließen kann... etc. versetzt viele in ungläubiges Erstaunen.


    Zum Thema "digitale Medien im Unterricht"

    Beispiel: Ich bereite eine Unterrichtseinheit für den PC-Raum vor.

    Am Anfang der Stunde muss ich bei min. 25% der SuS das Passwort zurücksetzen. Da sind die ersten 10 Minuten Arbeitszeit weg. Nach einer längeren Schulpause auch bei noch mehr SuS. Die 25% ist der Anteil von einer Stunde zur nächsten - innerhalb einer Woche!

    Ich bitte darum "die Dokumente bitte am Ende im Transfer-Laufwerk abzulegen und nicht in ihrem Home-Verzeichnis, da ich darauf keinen Zugriff habe."

    Ich muss dafür allerdings von 25 Schülern fast der Hälfte erklären, was der Explorer ist, dass es darauf verschiedene Laufwerke gibt usw. ... und in der nächsten Stunde wissen einige nicht mehr, wo sie ihr Zeug finden bzw. wie sie dahin kommen

    (so viel zum Thema "28mal erklären" um dann als überheblich abgestempelt zu werden)


    Für Handouts ist dann - bei den Interessierten - ein kleiner Exkurs in Word-Formatierungen dabei. Tabulatoren statt Leerzeichen, Zeilenabstände, Kopf- und Fußzeilen, Sonderzeichen, suchen-ersetzen, Textverlauf bei Grafiken u.ä.


    "Speichern unter" ist für viele ein Fremdwort. Wenn ich also ein Dokument zum Bearbeiten zur Verfügung stelle, erstelle 25-30 Dateien, die schon jeweils den Namen der SuS enthalten. Alles andere kostet mich Stunden - "warum ist das gesperrt? - ich kann nicht arbeiten - was muss ich tun?". Ich erkläre am Anfang der Stunde, dass sie die Dateien im Transfer-Laufwerk finden und am Ende genau dort wieder speichern sollen. Anschließend gehe ich rum und zeige mehrfach, wie man dieses Laufwerk findet (siehe oben)...


    Trotzdem - oder gerade deshalb - gehe ich regelmäßig mit Klassen in den PC-Raum und nehme mir die Zeit, die wichtigsten Grundlagen nochmal zu erklären. Grundlagen in Excel und Word zu vermitteln. Fachlich wäre ich frontal im Klassenraum doppelt bis dreifach so schnell.


    Zum Thema "Digitalpakt"

    (bei meinen Kids im Schulbezirk und bei mir im Schulbezirk, das sind 2 verschiedene Schulämter)

    Ein Großteil der Gelder wird dafür benötigt werden, die Schulen überhaupt erstmal flächendeckend ans Breitbandnetz anzuschließen. Der nächste größere Betrag wird benötigt, um innerhalb der Schulen eine kabellose Infrastruktur aufzubauen. Die "Reste" stehen dann für Endgeräte und Anwendungen zur Verfügung.


    Zum Thema "Smartboards"

    (an meiner Schule ist nur ein Teil der Räume mit Smartboard ausgestattet, alle Räume haben einen PC und einen Beamer, immerhin. Da sind wir besser ausgestattet als die Schulen meiner Kinder)

    Wenn ein Gerät defekt ist, muss die Schule beim Schulamt ein Ticket eröffnen, damit ein Servicetechniker vorbeischaut. Dauert gerne 2 Wochen, manchmal auch länger.

    Smartboardtaugliche Unterlagen laufen nur mit spezieller Software, die sich logischerweise nur auf den entsprechenden PCs bei den Smartboards befindet....


    Zum Thema "Fortbildung der Lehrkräfte bzgl. digitaler Medien"

    Pro Lehrkraft und Jahr stehen ganze 40€ zur Fortbildung zur Verfügung.


    Zum Thema "Arbeitgeber stellt alle nötigen Ressourcen zur Verfügung"

    unsere (in Verhältnis gut ausgestattete) Schule hat für uns Lehrkräfte ca. 10 PC. Bei über 60 Kollegen/-innen. (Soweit ich weiß hat die Grundschule 1 PC im Lehrerzimmer - für über 15 Lehrkräfte)

    Also erstellen wir unsere Unterlagen auf unserem privaten PC entweder mit freeware oder mit privat gekauften Microsoft-Lizenzen.

    Immerhin besitzen wir alle Dienstmail-adressen. Mit passendem Domain-Namen "xy@a-b-c-schule.de". In der weiterführende Schule meiner Kids haben alle Lehrer Dienstmailadressen über t-online. "xy@t-online.de". In der Grundschule haben nur Schulleitung, Stellvertretung und Sekretriat offizielle Adressen übers Land. Alle anderen nutzen ihre Privatadressen oder Adressen die sie sich bei den üblichen freemailern für die Schule angelegt haben. Diese bekommen idR nur die Elternbeiräte, alle anderen kommunizieren bitte übers Sekretariat "könnte mich xy bitte mal zurückrufen / können Sie xy ausrichten / diese Mail weiterleiten..." oder übers Hausaufgabenheft.





    happy spider mein Mann arbeitet in der IT eines großen Unternehmens. Die meisten der von Dir geforderten Programme werden dort nicht eingesetzt. Ich vermute, Deine Sicht ist da branchengefärbt.

    Mail ist dort ein übliches Kommunikationsmittel.

    ich habe Posaune gespielt und hatte eine feste Spange.

    Beim Entfernen der Brackets sagte ich: "jetzt kann ich wieder besser spielen" oder ähnliches und die KfO wurde ziemlich blass...

    Da ich nur 1x in der Woche für 60 Min. im Posaunenchor gespielt habe, d.h. netto vermutlich nicht mehr als 30-40 Minuten, ist nichts passiert. Ich hätte mir damit aber lt. KfO die Wurzeln ziemlich kaputt machen können.


    Ich kann Eure Diagnose nicht einordnen.

    Für meine Kinder habe ich länger nach einer KfO gesucht, die bereit ist, ausschließlich mit losen Spangen zu behandeln.

    Einmal Engstand, einmal Überbiss + Kreuzbiss.

    die Lehrerin klingt so, als ob sie Deine Tochter da raus haben will.


    Ich würde meinem Kind in dem Fall eine Meldeliste empfehlen. In dem Fall mit 2 Spalten: "gemeldet" und "drangekommen".

    Hat in dem Fall doppelten Effekt:

    - visualisiert dem Kind, dass es sich ggf. zu wenig meldet (meine Kids gaben mir als Rückmeldung, dass sie sich mit Meldeliste öfter beteiligen).

    - kann man zusammen mit dem Heft gut als Gesprächsgrundlage nehmen, wie sie auf eine 6 in der Mitatbeit kommt....

    meine Mutter hat es meine ganze Kindheit lang probiert "wer abends rechtzeitig ins Bett geht, hat morgens auch keine Probleme!"

    Erfolglos.

    Ein Meilenstein war, als ich sie (so ca. 10. Klasse) überreden konnte, nach mir aufzustehen. Dann musste ich morgens im Halbschlaf wenigstens nicht noch 10.000 hellwache Fragen beantworten #angst


    Auch heute arbeite ich abends bis spät nachts am effektivsten.

    Ich würde ihm ganz klar die Verantwortung zurückgeben:

    "Ich habe nichts dagegen. Wenn Du das nicht willst, dann verbiete es eben."

    In Situationen zu Hause (Kindergeburtstag, Freundin will sie mitnehmen o.ä.) fände ich das eine Lösungsmöglichkeit um den Partner da mit in die Verantwortung zu nehmen.

    In dem Fall würde sie einfach zu Hause bleiben und gut.


    Nun empfinde ich die Situation hier etwas anders, denn die Tochter ist auf einer Freizeit. Wenn es für mich okay wäre, würde ich - auch wenn mein Partner da solche Spielchen treibt - ihn nicht zur Handlung zwingen, denn in dem Fall sitzt mein Kind dann am Rand und schaut zu. Sie hat keine Möglichkeit, der Situation zu "entkommen ".


    Wenn's für beide nicht okay ist, muss das Kind da durch, aber bei diesem Setting würde ich nicht gerade jetzt beginnen, meinen Partner zu zwingen, Farbe zu bekennen. Da würde ich mir andere Situationen suchen.

    cloudy... ich finde das fürchterlich von der Lehrerin... da wird Demokratie schon irgendwie mit den Füßen getreten.


    Das hat ihr einfach nicht egal zu sein.


    Hier in den Schulen wird da entsprehend Werbung gemacht. Der Elternbeirat hat einfach doch einigen Einfluss, der dann auch in der Schulkonferenz deutlich wird.

    warum ist es fürchterlich von der Lehrerin?

    Von Elternseite ist "so viel" Interesse da, dass gerade mal 5 Eltern zum Elternabend erscheinen und keiner dieser Eltern möchte die Elternschaft vertreten. Ob die Eltern nun ihr Recht, Vertreter zu wählen oder nicht, nutzen, ist doch deren Entscheidung.


    Elternbeirat und Schulkonferenz sind an den mir hier (Hessen) bekannten Schulen 2 paar Schuhe, nicht alle Schulkonferenzvertreter sind zwangsweise Elternbeiräte.

    Vertreter in der Schulkonferenz kann jedes Elternteil werden, das ein Kind an der Schule hat.