Beiträge von Latie

    Latie, du hast geschrieben du bist auf der BS. Welche Fächer unterrichtest du dort? Hast du auch ein zweites Studium nebenbei gemacht, also ein zweites Fach? Bei uns benötigt man das.

    Wir haben keine Fächer mehr, nur noch Lernfelder #freu

    Fachlich bin ich im technischenBereich unterwegs.


    Ich unterrichte momentan in 2 verschiedenen Berufsgruppen je 3 verschiedene Lernfelder, dazu an der Fachschule 2 Lernfelder.


    Ein zweites Studium habe ich nicht gemacht, auch nicht benötigt. Aus meinen Prüfungsleistungen im Diplom hat die Lehrkräfteakademie neben der beruflichen Fachrichtung festgestellt, dass ich 2 Unterrichtsfächer zur Wahl hatte, konnte dann eins der beiden auswählen.

    Sobald ich Luft habe, mich darum zu kümmern, werde ich mir die Leistungen im 2. Unterrichtsfach noch bestätigen lassen, dann habe offiziell neben der beruflichen Fachrichtung eben 2 Unterrichtsfächer.

    ich persönlich war im Ref. und bin auch heute noch mit 12 Wochenstunden voll ausgelastet. Sicher würde ich auch 16 Stunden schaffen, dann könnte ich aber nicht mehr die Qualität bieten, die mich zufriedenstellt.

    Auch wenn Du mehrere Klassen parallel unterrichtest, heisst das gerade am Anfang ja nicht, dass man nur 1x vorbereitet, sondern dass man trotzdem dauernd am ändern ist.

    Ich habe ein Lernfeld, das gerade zum 4. Mal läuft und ich ändere und ergänze immer noch.


    Sind die SuS durchgehend da, oder haben sie Blockunterricht?

    Sind die 16 Stunden gleichverteilt auf die Blöcke?

    Bei uns klappt das mit der Gleichverteilung nicht, d.h. 12 Stunden heisst max. 16 Stunden. 16 Stunden geht dann hoch bis 20/22 Stunden.

    16 Stunden in 3 Tagen bedeutet 2x 6 Stunden und 1x 4 Stunden.

    Ich persönlich bin nach 6 Stunden absolut platt.

    12 Stunden auf 3 Tage verteilt, dann läuft alles gut. Wenn dann nocht noch jede 2. Woche eine Konferenz dazu kommt. Und dies. Und jenes.

    Es gibt Wochen, da habe ich zwar nur 2-3 Tage Unterricht, bin aber 5 Tage in der Schule.....

    Eva

    Aber bei G9 ist die 2. Sprache doch trotzdem in der 6. Klasse. Zumindest hier in Bayern. Mein 6. Klässler ist G9 und nun das 1. Jahr mit der 2. Fremdsprache. Daran hat sich im Vergleich zu seiner Schwester die grad in der 7. Klasse G8 ist, nix geändert.


    Hier (Hessen) ist es Schulentscheidung ob sie bei

    G8 direkt mit 2 Fremdsprachen startet oder in der 5. mit einer und die zweite in der 6. dazukommt bzw. bei

    G9 in der 5. mit der ersten Fremdsprache startet und die zweite dann in der 6. oder 7. dazukommt.

    Zitat

    Gebraucht war jetzt eher im beruflichen Umfeld gemeint. Weil die Frage war, in welchen Positionen man Französisch gut gebrauchen könne, wenn man es denn nicht mal bei Airbus benötigte.


    Ich kann dir sagen, wann ich im beruflichen Umfeld mein Französisch gut brauchen konnte:

    Unterste Hierarchie-Ebene eines großen Planungsbüros.

    Unser französischer Kunde, für den wir (besser gesagt ein Kollege) die Planung gemacht hatte, war unzufrieden.

    Also Treffen bei ihm vor Ort.

    Projektsprache war Englisch, klar. Weder sprachen die beteiligten Deutschen Französisch, noch die Franzosen Deutsch.

    Mein Kollege nahm mich mit. Eigentlich aus genderkacke-Gründen: der franz. Verantwortliche neigte zu cholerischen Ausbrüchen - wenn keine Frauen dabei waren #stumm

    Und wie es bei solchen Treffen immer ist, besonders wenn Unzufriedenheit mit im Spiel ist und wenn 2 Parteien sich in einer dritten Sprache treffen: zwischendurch wir öfter in der Muttersprache beraten. Verstehen ja die anderen nicht.

    Mit meinen 5 Jahren Latein konnte ich da nichts anfangen.

    Aber mit 2 Jahren Schul-Französisch, zwei 2wöchigen Sprach-Sportaufenthalten im Land und einem VHS-Intensivkurs (2x wöchentlich) in der 13. Klasse parallel zur heißen Abi-Phase verstand ich genug, um den Kollegen kurz übersetzen zu können, was die Franzosen als nächstes anbringen werden und was sie fragen wollen #banane

    Die Franzosen wiederum verstanden nicht genug Deutsch um mitzukriegen, dass ich sie verstand und übersetzte.


    Die Kollegen kamen sehr souverän aus der Geschichte raus und haben sich hinterher herzlich bedankt.


    Hätte es weitere Projekte mit frz. Kunden gegeben, wäre ich definitiv eingesetzt worden. Ja, man kann Fremdsprachen auch brauchen, wenn man nicht fast-GL ist.



    Mein Mann telefoniert mehrfach wöchentlich mit seinen frz. Kollegen. Auf Englisch. Und bereut es öfter, nicht besser Französisch zu sprechen. Auch er ist noch weit von der GL entfernt.


    Für Latein hätte ich lernen-lernen-lernen müssen. Französisch fielmir ungefähr so leicht wie Englisch. Das lief quasi nebenbei.

    Interessant finde ich, sich die Lehrpläne des jeweiligen Bundeslandes zu den Fächern anzuschauen, da ist ja der Rahmen/die Themen festgelegt.

    Die kann man dem Kind ja vielleicht auch zur Orientierung mal zeigen.

    das hatte Susan Sto Helit auch schon vorgeschlagen.


    Leider ist das zumindest in Hessen nicht mehr so, dass es Lehrpläne gibt. Bzw. es gibt sie schon, aber dran halten müssen sich nur die Schulen, die (noch) kein schuleigenes Curriculum erstellt haben. Alle anderen arbeiten nach dem eigenen Curriculum.

    (Durchlässigkeit innerhalb einer Schulform byebye!)

    Weißt du, hier ist mittlerweile zwei mal im Jahr ne riesige Kirmes, einmal Sommer, einmal Weihnachtszeit.

    Dadurch ist bei uns in der Straße/im Viertel und auch kilometerweit drumherum alles komplett zugeparkt. Wenn ich als Anwohner nachmittags oder abends nach hause komme habe ich gar keine andere Wahl als im Absoluten zu parken (so das niemand behindert wird!)und das Knöllchen in Kauf zu nehmen, falls ich denn das Glück habe zumindest da einen Platz zu bekommen.

    Das kann aber ja auch nicht die Lösung sein. Korrekt wäre zb, die Straßen in dieser Zeit komplett zu sperren und nur für Anwohner freizugeben. Mit hohen Strafen für Verstöße.


    Zusätzlich irgendwo eine große Parkmöglichkeit mit Zubringer. Ich kenne das so aus einem Viertel in der Nachbarstadt, das wird für alle außer Anwohner gesperrt wenn Fußballspiel ist. Das klappt ganz gut.

    ich kenne es von der Frankfurter Dippemess so, dass die umliegenden Wohngebiete abgesperrt sind, Barken plus Kontrollen.

    Wie da jetzt exakt kontrolliert wird, weiß ich nicht.

    (vor 30 Jahren reichte es wohl, dass man sagte "ich möchte Familie xy in der ABC-Straße 5 besuchen. Berichtete ein Freund, dessen Schwester im gesperrten Gebiet wohnte)

    Einen Großparkplatz gibts nicht, das Dippemessgelände IST der Großparkplatz dort in der Gegend....

    Dafür fährt eine U-Bahn aus der Stadt zum Dippemessgelände.

    Und vor Kurzem habe ich gelernt, dass es schöttbollar heißt und nicht köttböllar. Oder so. Auf alle Fälle am Anfang ein "Sch".

    ich würde eher ein "ch" am Anfang sprechen, leite das aber aus der Sprache des Nachbarlandes ab....


    Hast Du mal probiert, richtig ausgesprochene Fleischbällchen :D beim blau-gelben Elch (so heißt der Möbelschwede hier innerfamiliär) zu bestellen? Mich haben sie nicht verstanden. #heilig

    es war keine reine KFO sondern eine naturheilkundlich arbeitende Zahnärztin mit Heilpraktikerausbildung (bei der gzm gelistet). Aber auch der gings vermutlich nicht ganz schlecht, da die Praxislage und Orientierung ein eher finanzstarkes Klientel mit sich bringt.....

    mögt Ihr mal berichten, wie es bei Euch so weitergegangen ist?


    @Latie : Tausend Dank für Deine ausführlichen Schilderungen.
    Das ist ja echt der Hammer, was die da bei Euch abgezogen haben ! #sauer
    Hat die Praxis denn akzeotiert, dass Ihr die Zahlung nicht leisten werdet ? Übernimmt das jetzt die Kasse ? Die 350 EUR will sie ja sicher von irgendwem haben, oder ?

    Ich habe einen deutlichen Brief geschrieben, dass ich die Kosten nicht übernehme weil a) gegen Absprachen (Heil- und Kostenplan) bzw. b) Kassenleistung. Ich habe von der Praxis nie wieder was gehört.

    Durch Zufall haben wir einige Zeit später erfahren, dass sie das offensichtlich öfter so macht: einem Kollegen meines Mannes (bzw. dessen Tochter) ists exakt genauso gegangen. Gleich Praxis nur einige Jahre früher #blink


    Die oben erwähnte weitere KfO ist unsere neue KfO geworden.

    KIG-Einstufung 3, und zwar dicke. So dicke, dass sie sagte, dass man sogar ggf. übers Zähneziehen nachdenken muss, so eng isses.... (riet aber auf jeden Fall erstmal zum Abwarten bzgl. Zähne ziehen)

    Sie sagte ganz klar, dass sie mit losen Spangen nicht das "perfekte" Ergebnis erreichen kann, aber ein gutes. Das reicht(e) mir.

    Die Große ist nun schon fast fertig mit der Behandlung, und da sie die Spange superzuverlässig trägt, ist das Ergebnis nicht nur "gut" sondern "sehr gut". So gut, dass definitiv keine Zähne gezogen werden müssen und man sogar abwarten kann bzgl. Weisheitszähnen. Wir sind alle sehr zufrieden, die KfO ist jedes Mal begeistert.

    Die Mittlere ist dort auch in Behandlung, Kreuzbiss und Überbiss und ein allerletzter bleibender Zahn der verdreht und schief im Kiefer sitzt und daher Schwierigkeiten hat, den Milchzahn rauszuwerfen und hoch zu kommen.

    Auch bei ihr bisher nur lose Spangen, obwohl kurz ein Bracket + eine Schraube für den Kreuzbiss (betrifft nur 2 Zähne) in den Raum gestellt wurden. Das habe ich kategorisch abgelehnt (hatte selbst einen Kreuzbiss, der mit loser Spange problemlos behandelt wurde!) und siehe da, es ging auch mit der losen Spange. Diese Kind trägt die Spange leider nicht so konsequent wie ihre Schwester, ich hoffe trotzdem, dass es nur bei der losen Spange bleibt. Bisher sieht es danach aus.

    Die schule an der ich arbeite, stellt den Eltern und Kindern eben frei, zum Unterricht zu erscheinen und die Tage tauchen auch nicht als Fehltage auf (weder entschuldigt noch unentschuldigt)

    #blink

    Die SuS sind weder bei einer schulischen Veranstaltung noch im Unterricht und es wird ihnen aber indirekt selbiges bestätigt?

    #stumm

    Ich hoffe mal, dass wenigstens das Klassenbuch korrekt geführt wird...


    Zur Ausgangsfrage:

    Korrekt wäre, um Beurlaubung zu bitten. Dann sind es entschuldigte Fehlzeiten.

    Nimmst du sie einfach mit, ist es erstmal eine unentschuldigte Fehlzeit und nach meinem Kenntnisstand liegt es im Ermessen des Lehrers, ob die Entschuldigung anerkannt wird, oder nicht.

    Xenia meine Mittlere kam mal von einem Geburtstag (4. oder 5.) heim, da war so viel Zeug in der Tüte (blinkender Dotz-Stern, Mini-Silly-Putty, Figur die leuchtet wenn man untendrunter 2 Kontakte berührt und noch was), dass der Inhalt fast teurer war als das Geschenk. Ich habe mich dann gefragt, ob unser Geschenk für +/- 10€ zu wenig war? Ich fand die Tüte beschämend für mich.

    Ganz im Allgemeinen finde ich es völlig okay, wenn die Mädels "nur" mit einer kleinen Naschi-Dankeschöntüte heimkommen, zumal der Kleinkram in den Tüten meist schnell in 'ner Ecke rumfliegt.


    Prinzipiell packe ich ein bis max. zwei Spielzeuge ein und dann etwas Süßkram dazu. Wenns eine größere Aktion war, dann ggf. auch nur etwas Süßkram.

    Ich hab auch schon tolle Schnäppchen für die Tüten gemacht, dann kam aber erst recht nur noch 'ne winzige Süßigkeit dazu. Eben weils eigentlich schon grenzwertig viel war und es steht ja nirgends dran, dass man einfach Glück hatte (Sorgenfresser-Schlüsselanhänger für 1,19€ statt rd. 6€ bei Metro, Mehrfarb-Kuli von Nici für 1€ statt 4,99€ im 1€-Shop).


    Schön finde ich, wenn die Mitgebsel mit einer Geburtstagsaktion was zu tun haben. Gelingt mir aber auch nicht immer...

    Beispiele:

    - selbstbeklebter Bilderrahmen mit Foto von der Feier

    - selbstbemalter Blumentopf mit Pflanze drin

    - selbstbeklebte CD mit Teelicht


    Ansonsten:

    - Knicklichter gehen hier immer.

    - Radiergummis und Stifte sind zwar nett, aber die Kids ersaufen darin, zumal sowas auch noch manchmal zusätzlich auf den Geschenken ist.

    - Tattoos sind reichlich vorhanden

    - Magnete kamen/kommen gut an

    - Miniduschzeug kam/kommt gut an

    - Washi-Tape hat hier einen großen Verbrauch, da freuen sich die Kids immer.

    By the way, weil ich im Norwegen-Schreib-Thread etwas von „wurde noch von keinem Azubi verlangt“ aufgeschnappt habe: Ich wurde im Jahr 2000 in einem Vorstellungsgespräch für eine kaufmännische Ausbildung im 10-Finger-System geprüft. Dürfte freilich ein Einzelfall sein, aber je nach Betrieb durchaus vorkommen.

    ich glaube, Du meinst mich.

    Ich schrieb:

    "...Azubis. Ich bin mir 100% sicher, dass das 10-Finger-System für die Vergabe des Ausbildungsplatzes bei ihnen keine Rolle spielte."

    und das wiederum bezog sich auf die von mir vorher in dem Thread erwähnten Azubis bzgl. Handschrift, Lesbarkeit u.ä.

    Bei DIESEN Azubis, von denen ich sprach, bin ich mir sicher. Ich rede aber nicht vom kaufmännischen Bereich. Da mag das ganz anders aussehen.

    Ich habe nirgends gesagt "wurde von noch keinem Azubi verlangt" sondern eben "für die Vergabe des Ausbildungsplatzes BEI IHNEN keine Rolle spielte"

    ... bei Zahlen und Sonderzeichen habe ich aufgehört und das später auch nie mehr dazugelernt. Natürlich geht es auch ohne, aber da merke ich meine Grenzen dann doch immer schnell.

    die Lehrerin in meinem VHS-Kurs riet dringendst davon ab, Zahlen blind zu tippen.

    Wenn in einem Wort ein Buchstabe falsch ist, kann man idR noch rausfinden, wie das korrekte Wort lautet.

    Wenn eine Zahl falsch ist, ist das so als ob ein komplettes Wort falsch ist und das richtige Wort respektive die richtige Zahl ist nicht so einfach rauszufinden, zumal der Leser ggf. ja noch nichtmal merkt, dass die Zahl falsch ist.

    ich könnte mir vorstellen, dass das neue Geschwisterchen zu Hause und die Angst dass dort was spannendes passiert ohne sie, die Motivation im Kiga zu bleiben nicht gerade erhöht.


    Wenn sie daheim bleibt würde ich ganz bewusst langweiligen Alltag laufen lassen und keine Extraaktionen.

    Das war zumindest bei meiner jüngsten - auch ohne kleines Geschwister - ein wichtiger Faktor. Ich habe sie 2x oder 3x gleich daheim gelassen, den Vormittag aber mit Haushalt - putzen, bügeln, staubwischen - verbracht. War ihr bald zu blöd und der Kiga dann auch keine Diskussion mehr.


    Im Kiga wieder mitgenommen habe ich nie, denn dann hätte ich jeden Morgen dort stundenlang mit ihr diskutiert. Aus Prinzip...

    (Wir haben auch im Winter mehrere Wochen lang jeden Morgen diskutiert, ob Sandalen okay sind. Im Sommer haben wir die Diskussion nur 1x geführt. Klar durfte sie Winterstiefel anziehen. Wollte sie dann aber doch nicht, es ging echt nur ums Grenzen abstecken und austesten)

    ich habe es in der 8. Klasse in einem VHS-Kurs gelernt.

    Meine Motivation damals: ich wollte gerne mal auf der (mechanischen!) Scheibmaschine meine Mutter schreiben, und die stellte als Bedingung das 10-Finger-System weil ihrer Meinung nach die Mechanik durch Adler-Suchsystem und dadurch viel zu festen Anschlag kaputt geht.

    Also hab ich auf der mechanischen Maschine gelernt und so einige Male meinen kleinen Finger zwischen ö und ü wieder rausgezogen (autsch!).

    Gelernt hab ichs da insofern, als dass ich dann wusste welcher Buchstabe mit welchem Finger getippt werden muss. 9. Klasse war ich dann 2 Monate in England, an der Schule gabs "Typing" als Unterricht und da sie einerseits die Austauschschüler gut verteilen wollten aber andererseits in dem Kurs mitten im Jahr keine Anfänger haben wollten, hab ich das große Los gezogen. In der Zeit hab ich also die Buchstaben nochmal geübt. Das war ideal zur Festigung, allerdings habe ich das Ganze dann länger nicht mehr gebraucht.

    Der nächste wirkliche Bedarf war meine Studienarbeit, das war 8 Jahre nach dem Englandaufenthalt.

    Danach war ich 1/2 Jahr in Norwegen und durch regelmäßiges Mailen und icq-en #schäm wurde es dann flüssig.


    doppelblind ist halt nötig, wenn es um sehr schnelles abtippen eines textes geht. da schaust du nur auf dein vorgabeblatt.

    Wie viele Anschläge ich mittlerweile habe, weiß ich nicht, da ich meist auf dem Tablet tippe.

    Aber ich kann tippen (am PC) doppelblind. Ich schaue also nur auf die Vorlage, und merke schon beim Tippen wenn ich einen Fehler gemacht habe, da brauche ich nicht mal auf den Monitor zu gucken.



    Aber irgendwie passen meine Finger nicht. Schon in der Grundstellung reichen meine kleinen Finger kaum bis an das a und das ä. Wenn die passen, passen, sind die anderen drei Finger in der Reihe darüber, so dass ich ständig falsche Tasten ansteuere.

    das war der Grund, weshalb ich in dem anderen Thread das Alter 14/15/16 in den Raum gestellt habe. Meiner Meinung nach braucht es eine gewisse Handgröße, dass man das 10-Finger-System gescheit lernen und anwenden kann.

    Latie: 14/15/16 finde ich viel zu spät - da haben sich die Schüler bereits ein ineffizientes "System Adler" angewöhnt, dass man fast nicht mehr wegbringt. Hier treten zudem die meisten Jugendlichen mit 15/16 in die Ausbildung ein und da wird flüssiges Tatstaturschreiben verlangt - wie die Handschrift aussieht, interessiert dagegen niemand.

    mag in der Schweiz anders sein, aber für mein Umfeld würde es dicke reichen. Meine 14jährige hat bisher nicht mehr als 5 Seiten (eine Geschichte und 2 oder3 Gedichte u.ä.) auf dem PC geschrieben, die 11jährige einen halbseitigen Text.

    Von "System Adler angewöhnt" kann da sicher nicht die Rede sein.


    Die Jugendliche, von denen ich oben schrieb, sind Azubis. Ich bin mir 100% sicher, dass das 10-Finger-System für die Vergabe des Ausbildungsplatzes bei ihnen keine Rolle spielte.

    Einige haben zu Hause keinen PC/Laptop zur Verfügung (außer in der Schule, aber auch da nur im Rahmen des Unterrichts, wenn genutzt).

    Was die Azubis hier in der Schule schreiben, sind die Mitschriften im Unterricht -> Handschrift und Klausuren -> Handschrift und vielleicht 2 Handouts zu 1 Seite pro Lehrjahr an PC (mit Bildern etc., also Textmenge überschaubar).

    Ihre Ausbildungsberichte schreiben sie oft mit der Hand und dann und wann am PC. Und dann schreibts oft eineR und der Rest ändert nur noch den Namen.

    Auch die Zwischen - und Abschlussprüfungen sind handschriftlich.

    Zumindest in den Berufen, mit denen ich zu tun habe, ist 10-Finger-System nicht nötig.


    Aus dieser persönlichen Erfahrung finde ich das Alter 14/15/16 ausreichend.


    Damit ich nicht falsch verstanden werde: ich finde das Schreiben mit 10-Finger-System durchaus sinnvoll (schreibe es auch, wenn ich eine echte Tastatur unter den Fingern habe). Aber nicht so früh wie weiter oben gefordert.

    hier:


    - ich (Anfang 70er) habe in der 1. Klasse sofort mit Schreibschrift (Lateinische Schrift) begonnen, nie explizit Druckschrift gelernt. Noch heute schreibe ich eine weitestgehend verbundene Schrift. Besonders wenn ich groß schreiben muss (an der Tafel). An der Tafel finde ich es auch einfacher, die Buchstaben zu verbinden als alles einzeln abzusetzen.


    - Ehemann (Anfang 70er) wie bei mir: Schreibschrift von Anfang an. Mittlerweile schreibt er Druckschrift, damit hat er aber erst nach dem Abi begonnen. Eventuell spielt da die Tatsache mit rein, dass er ein (freiwillig!) umgelernter Linkshänder ist.


    - Kind groß: Erst Druckschrift, dann Grundschrift, schreibt heute (8. Klasse) weitestgehend Druckschrift und mMn eher unsauber. Da kann man einige Buchstaben leicht verwechseln, mal sehen ab wann sie das in den Fremdsprachen angestrichen bekommt....

    - Kind mittel: Erst Druckschrift, dann Grundschrift, schreibt heute (6. Klasse)nur Druckschrift, und das sehr ordentlich dafür nach meinem Gefühl "zu langsam"

    - Kind klein: Erst Druckschrift, dann Schulausgangsschrift, schreibt heute (3. Klasse) Schreibschrift, was aber schlicht daran liegt, dass sie es muss (Vorgabe der Lehrerin).


    Aus meinem Alltag:

    - div. Jugendliche (großteils Jungs, großteils mittlerer Schulabschluss): schreiben zu großen Teilen Druckschrift und zu ca. 80-90% muss man den Inhalt erraten (schlechte Schrift, gepaart mit sehr kreativer Rechtschreibung), d.h. da sind Buchstaben einfach total schlampig geschrieben. Da schreiben sie "Nennwerte" und das "r" ist nur ein leicht gebogener Strich, vielleicht ist es auch in "i" und der Punkt wurde vergessen, und sie wollten "Nennweite" schreiben.... Ich pauschaliere jetzt seeehr stark: die, die inhaltlich stark sind, haben oft auch die besser lesbare Schrift, zumindest mein Eindruck so über rd. 250 Schüler.

    - Mädels schreiben meist sehr ordentlich und gut lesbar, aber auch zu großen Teilen Druckschrift. Ich sehe seehr wenig Schreibschrift (oder wenigstens deutliche Schreibschriftreste). Pro 50 Schüler/-innen ist gefühlt einer (meist ein Junge), der noch Schreibschrift schreibt, in dem Fall allermeistens vereinfachte Ausgangsschrift.


    Die Anmerkung von Malaga1 , dass man ab der 4. KlasseTastaturschreiben erwartet, teile ich nicht. Ich fände es ab 14/15/16 sinnvoll, wenn die Hände weitestgehend ausgewachsen sind, dass man dann 10-Finger-System lernt.

    im Prinzip schließe ich mich Nanababy an.

    Unterschied:

    - Wir waren mit den Johannitern sehr unzufrieden, haben jetzt gewechselt. Das ist aber von Ort zu Ort unterschiedlich.

    - Der Hausnotrufdienst hat bei uns einen Schlüssel (der Pflegedienst hat keinen).

    - Wir haben eine 24 (Johanniter) bzw. 12-Stunden -Meldung (neuer, lokaler Anbieter) mit dabei. Sollte die Meldung nicht erfolgen, wird erst probiert, Kontakt über das Gerät aufzunehmen. Wenn keiner antwortet, werde ich angerufen. Wenn ich keine zufriedenstellende Info geben kann, fahren sie hin und schauen nach. Kostet 3€/Monat zusätzlich.


    Auch wenn ich nur 15km entfernt wohne, entlastet mich der Hausnotruf ungemein.

    Ich kann nicht jederzeit hinfahren und so weiß ich, dass im Notfall jemand kommt.

    Außerdem ist diese 12-Stunden-Meldung eine zusätzliche Entlastung. Wir haben das mal für ein paar Wochen probiert privat zu organisieren (bitte bis x Uhr anrufen, sonst komme ich gucken ), hat nicht funktioniert. So bin ich sicher, dass sie im Notfall nicht stundenlang irgendwo rumliegt.

    wir lieben das Veluwemeer. Dank seiner nicht-Tiefe können die Kids da auch alleine (mit Erwachsenen in der Nähe) Wassersport machen.


    Im letzten Sommer waren die 11jährige und 8jährige alleine auf 'nem kleinen Kat unterwegs, ich war mit der Großen auch draußen aber nicht immer direkt dabei. Lief perfekt. Und als sie gekentert sind, konnten sie gemütlich warten, bis wir kamen und ihnen helfen konnten.