Beiträge von Anisp

    Ludo : ich denke, es geht beim Experten um eine Grundsatzfrage. Ja, wenn euer Sohn sich untypisch verhält, kann er deswegen gehänselt werden. Die Frage ist: soll das um jeden Preis unterbunden werden?

    Hier halte ich ein NEIN! für sehr sinnvoll. Erstens würde deinem Sohn ein Teil seiner Persönlichkeit .. abgesprochen? eingeschränkt? amputiert?

    Zweitens ist der "Erfolg" überhaupt nicht sicher, wenn Hänseleien durch Anpassung vermieden werden sollen. Dann wird je nach Konstellation halt wegen was anderem gehänselt. Wer keinesfalls eine Angriffsfläche bieten will, wird unsichtbar!

    Er meint halt, dass es zusammen hängen würde, dass er sicch da unsicher ist, weil wir nicht klar genug sind. Und das ist ja echt die Frage. Ich glaube nein, aber wer weiß....wäre ja schlimm, wenn er recht hätte. Wisst ihr was ich da mit meine?

    So ein #eek#stumm

    Normalerweise hätte ich gesagt, redet mit einem Profi. Aber das sollte ja einer sein.

    Der meint im Ernst, dein Sohn hätte eine unklare Geschlechtsidentität, weil ihr zu wenig klar seid. Sprich: weil ihr *japs* Sachen ok findet, die nicht zu einem 50er-Jahre-Geschlechterbild passen. Mir fehlen die Worte.


    Ich kann meine wirren Gedanken zu Rollenbildern, Geschlechtsidentität, Ar**£!#%! nicht gut formulieren. Vielleicht ist es hilfreich, euch mit kompetenter! professioneller Hilfe zu sortieren. Es scheint euch ja schon länger zu beschäftigen, und wenn da noch so hanebüchene Aussagen kommen von dritter Seite kommen... Ich würde es versuchen zu besprechen z.B am Telefon mit einer Transgender-Organisation.

    Ludo, ich finde ihr macht das genau richtig. Ich hätte es übergriffig gefunden, das Kind zu etwas zu zwingen wie Haare abschneiden (was ist das für ein depperter Vorschlag! Und dann wird gross rumgetönt wegen mein Körper gehört mir, Grenzen setzen lernen und so). OK finde ich, das Kind auf mögliche Konsequenzen hinzuweisen (wenn du ein rosa Kleid trägst, könnten diese Reaktionen kommen. Wenn du lange Haare hast, werden dich einige für ein Mädchen halten) und vielleicht im Voraus überlegen, ob es das durchziehen will und wie es damit umgehen könnte. Du weigerst dich ja nicht, ihn die Haare schneiden zu lassen. Du ermöglichst es ihm, seine Haarlänge selbst zu wählen.


    Die Haltung des Therapeuten: unter Zwang angepasst werden, um nicht aufzufallen, finde ich für seinen Beruf total unpassend. Eigentlich diqualifiert er sich damit. Begleitung beim Entdecken wer ich bin, Entscheiden was ich davon ausleben will, Unterstützen und Umgang mit Konsequenzen, das ja. Aber doch nicht einen Teil der Persönlichkeit einfach unterdrücken und abschneiden.

    Ludo  #haareIch weiss nicht, ob ich mit diesem Therapeuten weiter arbeiten könnte.


    Ich verstehe seine Grundhaltung nicht. Also Sohn lebt auch Dinge, die traditionell der weiblichen Geschlechtsidentität zugeschrieben werden wie Nägel lackieren oder *schnauf* besitzt rosarote Sachen, er kommt im Alltag klar damit. Und das sollst du verbieten, weil, äh, weil... Geschlechterunklarheit! HÄH? Aus meiner Laiensicht ist das Verbot Mumpitz. Auch die Schuldzuweisung an dich, die ich mal herauslese.


    Hei namal. Ein Mensch soll doch Sachen ausprobieren dürfen. Ich nehme an, dass deinem Sohn sehr klar ist, was als weiblich und was als männlich gewertet wird - er ist am Suchen, welche Teile davon wie zu ihm persönlich passen. Und sucht seine Geschlechtsidentität (so lese ich es). Vielleicht dass er breiter sucht und mehr in Betracht zieht als ein Durchschnittsteenie. Es gibt ja nicht nur entweder-oder beim Mensch sein. Patchwork. Mensch kann gerne eine Frau sein und Reifen wechseln, Mensch kann gerne Mann sein und im Rock mit lackierten Nägeln Torten backen. Oder ganz anders.


    Gute Nerven allen Beteiligten.

    Ich finde, ihr solltet viel mehr schweizern. Man weiß sowas als Deutsche gar nicht. Sehr schade. Wir würden euch trotzdem verstehen.

    Nicht alle. Ich hab dem deutschen Arzt (soll ich hochdeutsch sprechen? Nein, bitte schweizerdeutsch!) erzählt, ich sei "hinderschi gschtürchlet und nöime driiputscht". Erst an seinen Fragen hab ich gemerkt, dass er nicht verstanden hat, dass ich rückwärts gestolpert und irgendwo dagegen gestossen bin.

    mäkelige Esser sind hier schnäderfrässig.

    Mir fällt grad nix ein. Außer Dödel. Dödel hat mich Mal sehr in Verlegenheit gebracht.

    Und ein Puff ist Unordnung. Da hat die deutsche Nachbarin #blink geguckt, als ich meinte, bei uns sei "grad chli es Puff".

    Ich würde mit wünschen, dass alle Beteiligten in sich gehen und überlegen, warum es dem Kind nicht gut geht.

    This.

    Was würdet ihr euch wünschen von der Schule?

    Als Eltern: Dass nicht zwangsläufig der Fehler einzig und allein "bei mir" gesucht wird.

    Und, wie viele andere schon geschrieben haben: bitte das Gesamtbild betrachten.

    Ebenfalls so. Und ebenfalls wie oben geschrieben: bei Bedarf mit fachlicher Hilfe. Möglichst breit Ursachen in Betracht ziehen: Umfeld, Stress, körperliche Besonderheiten, Krankheit...

    Zur Ursprungsfrage: vielleicht beides.


    Bei meinem einen Kind sehen wir es sehr deutlich: geht es ihm psychisch super, ausgeschlafen etc, kann es körperliche Beeinträchtigungen und Schmerzen eher wegstecken. Hat es Stress, fällt das Körperliche stärker ins Gewicht und schlägt auch viel mehr durch, z.B. deutlich häufiger Migräne (Bauchmigräne).


    Also würd ich offen bleiben für alles. Wenn ihr einen Stressfaktor findet, gut, schauen was Linderung bringen kann (Ursache beheben, mindern, Umgang damit finden...). Gleichzeitig unbedingt körperlich abklären.


    Viel Glück und gute Nerven!

    Rapssamen kann ich nicht bieten, aber das Traubenkernkissen und das Körnerkissen haben jahrelanges Erwärmen in der Mikrowelle bisher bestens überstanden.


    Und anders als im Backofen stellst du ja vorher die Zeit ein. Also wenn du es in der Mikrowelle vergisst, wird es einfach wieder kalt... Ich habe mal ein Kirschsteinkissen im Ofen (ums Zimmer zu heizen) vergessen. Wääh, der Brandgeruch war hartnäckig!:wacko:

    Schlehe zu Logiklücken: was denn zum Beispiel?


    Das merke ich wohl nicht so. Aber es stört mich, wenn Sprachbilder nicht stimmen à la "Gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen grossen Schritt weiter."

    Die "ß"-Fehler sehe ich nicht so schnell, da ungewohnt und weil hierzulande das ß gar nicht benutzt wird.


    Sonst geht es, meist korrigiert mein Auge automatisch. Ausser wenn es besonders schlimm ist: Einmal hatte ich ein Buch ausgeliehen aus der Bibliothek, wo ich die erste Seite las und dann aufgab. Das war so schlecht übersetzt, dass ich es nicht lesen konnte, das tat weh.


    Die Korrigiererei liegt bei uns in der Familie, mein Grossvater hat jeweils Leserbriefe geschrieben wegen Schreib- und besonders wegen Sachfehlern im GEO oder anderen Magazinen.


    Ich selbst nutze öfters die "Fehler melden"-Funktion bei der Online-Zeitung, besonders wenn ich vorher fürs Geschäft gerade etwas durchlesen musste. Die Funktion find ich super! Und ich freue mich, wenn tatsächlich korrigiert wird.


    Mein Mann markiert Fehler in den ebooks, die er liest, und korrigiert sie nachträglich für... mich, die Nachwelt oder wenn er es nochmals lesen sollte? Hauptsächlich wohl, damit es nachher richtig ist.


    Naja, gehört zu den harmloseren Hobbies. Besonders wenn man nicht im Freundeskreis herumkorrigiert :D

    Zwar ist die Mundart Umgangs- und Unterrichtssprache,

    doch wird Hochdeutsch als situations- und gruppenbezogene Ergänzung, z.B. für

    Verse, Lieder, Kreissingspiele und Geschichten verwendet. Der experimentierende

    Umgang mit Hochdeutsch wird gefördert. Der Anteil von Hochdeutsch nimmt im

    Unterricht bei den Kindern, welche das 2. Kindergartenjahr besuchen, zu.(...)

    Auszug aus dem Lehrplan 21. Kapitel Unterrichtssprache.

    Am Rande dazu: Unsere schweizer Kindergartenlehrerin hat es umgekehrt gemacht: Schweizerdeutsch hat sie nur bei Liedern und Versen (Liedli und Sprüchli) benutzt und sonst das schweizer Hochdeutsch gesprochen. In einer Kindergartenklasse mit vielen fremdsprachigen Kindern.

    Überraschender Effekt: ich hörte auf dem Pausenplatz von anderen Kindern meine kantonsfremden Dialektworte und Redewendungen! Das war irgendwie schräg. Meine Kinder scheinen den Dialekt-Standard geprägt zu haben.

    Erste Hilfe, wenns so fies brennt:

    - Ein Fläschchen warmes Wasser mit aufs Klo nehmen und beim Pinkeln giessen. Oder Bidet oder Badewanne, wie oben beschrieben

    - Basischer Urin schmerzt weniger. Eine Messerspitze Natron einnehmen. Bäh schmeckt scheusslich, aber hilft.


    Sonst:

    - Ich konnte mehr trinken, wenn ich kühl und warm abwechselnd trank.

    - Einige Mittel wirken besser, wenn sie nicht so verdünnt werden. D-Mannose z.B. nach Anleitung nehmen. Wenn du es mitten in der Trinkorgie nimmst, kann es nicht so gut wirken.

    - Bärentraube nicht unbegrenzt nehmen wegen Nebenwirkungen. Wirkt weniger gut mit Lebensmitteln, die den Urin sauer machen. Ich glaube, Bier und Cranberry-Saft gehören leider dazu. (Bitte selbst noch schlau machen, bin nicht sicher)

    - Generell mag E.coli ein saures Milieu. Natron/basischer Urin schmerzt nicht nur weniger, es passt auch den Bakterien nicht.


    Krämpfe hatte ich nicht, kann ich nichts dazu schreiben. Wenn du Rückenschmerzen kriegst, schleunigst AB nehmen und wohl nochmals zum Arzt. Gefahr von Nierenentzündung.


    Gute Besserung!

    Selber nie ausprobiert. Tante Google bietet folgende Anleitung von hier. viel Glück!


    Oder ist das das, wo du schreibst, "im Bitlockertool scheint es auf der Partition nicht aktiviert zu sein."?

    Ich stelle die Anleitung trotzdem mal rein:


    Drückt die Tastenkombination Windows + R, tippt control ein und bestätigt mit der Eingabetaste. Die Systemsteuerung öffnet sich.

    Im Suchfeld oben rechts tippt ihr bitlocker ein und klickt dann auf BitLocker-Laufwerkverschlüsselung.

    Sucht in der Systemsteuerung nach „bitlocker“und klickt auf diesen Eintrag.Navigiert zum Laufwerk, wo BitLocker deaktiviert werden soll und klickt auf BitLocker ausschalten.